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Zensurpixel

Während Martin Luther – Protestanten saugen dieses Wissen mit der Muttermilch ein – unter Tonsurpickeln litt, braucht der Mensch von Heute Zensurpixel.

Diese beiden Begriffe sind nicht zu verwechseln, falls man einmal die Millionenfrage bei Günther Jauch beantworten muss. Zensurpixel benötigt man, um die Urlaubsbilder trotz der allgegenwärtigen Brustwarzen der Lebensgefährtin arbeitsplatzsicher zu machen, um zu dokumentieren, dass es einem bei den Schwimmbadfotos wirklich nur um das Blau des Wassers ging oder um überhaupt mal wieder Fernsehen gucken zu können (falls ein Fußballspiel überraschend durch das Foto eines Kommentators unterbrochen wird, ist die Hausfrau froh, welche in der Küche zu haben).

How to use your Zensurpixel – Anleitungsvideo:

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12 Kommentare

  1. 01

    Die Socken! Die hätte er mal pixeln sollen!

  2. 02

    Wie lustig…ziemlich gut. Die Nachfrage wird bestimmt groß.

  3. 03
    Peter H aus B

    Definitiv eine Marktlücke

  4. 04
    corax

    Katharina Thalbach hat mal in nem Interview erzählt, dass sie bei einer Nacktszene (ich glaub Blechtrommel) auf gar keinen Fall wollte, das was interessantes zu sehen ist, und hat sich mit ihrer Maskenbildnerin irgendein Zeug (Name entfallen) über Nippel und Mumu geklebt, welches im Falle eines Falles die betreffende Filmaufnahme ruiniert hätte.
    Keine Ahnung was daran ist, aber gesagt hat sie es.

  5. 05

    @corax:

    „was interessantes“
    das haben wir früher in der schule immer gesagt, wusste gar nicht, dass das allgemein verbreitet ist.

  6. 06
    corax

    @Malte Welding: Ob das weit verbreitet ist, weiß ich nicht. Mir fiel grad nix anderes zur Umschreibung ein. Im Gegensatz zu, öhm, gewissen Leuten, schreibe ich ja nicht in jeden zweiten Absatz was von Geschlechtsorganen. ;-)

    Aber find doch mal raus, was das für ein Zeug gewesen sein könnte. Du bist doch so ein Medienmensch.

  7. 07

    @corax:

    normalerweise wird das getaped. und ruiniert wäre die szene ja schließlich, wenn der klebestreifen sichtbar würde.

  8. 08

    das mit den pixeln war mal die beste stelle in einem ansonsten leider total grottigen film von und mit ades zabel. »mutti der film« heißt der streifen. da warfen sich einige nackte männer und ein paar trümmertunten die pixel sogar zu und gegenseitig ins gesicht und vors gemächt.

    http://www.westline.de/unterhaltung/kino_db/index_filminfo.php?id=3048

  9. 09
    heike

    @corax: sie hat sich vor allem die mumu mit zig mullbinden bandagiert, wegen der rödelszene mit mario! ;)

  10. 10
    corax

    @Malte Welding: Das das getaped war ist mir klar, aber Sie verwendete da so einen speziellen Begriff auf den ich nicht mehr komme. Ich vermute, dass das Zeug zusätzlich noch so einen störenden Glitzereffekt gehabt hätte.
    Mich ärgert das mir der genaue Begriff nicht mehr einfällt.

    @heike: Es ging wohl mehr um die Szene mit David Bennet. ;-)

    So weit mir bekannt, sind ja die interessanten Teile bei japanischen Pornos ebenfalls aus Zensurgründen verpixelt.
    Ist ja imho ungefähr genauso sinnvoll wie Biathlon für Blinde.

  11. 11

    Ist das diesmal corax auf dem Video oder schon wieder Malte?

    Außerdem bin ich der Meinung, @heike (9) habe Recht:
    Frau T. rödelte mit Mario A. wesentlich heftiger als mit B.
    Und welche Geschmacksrichtung war nochmal wieder das Brausepulver?

    (Liebe Grüsse an die Technik und Dankeschön -geht alles wieder bestens )

  12. 12

    die mutter aller zensurbalkenvideos: the BPA feat. david byrne & dizzee rascal – toe jam

    [hattet Ihr das wirklich noch nicht? mit suche nix gefunden.]

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