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E3: Komplett verstrahlt nach drei Stunden PR-Marathon

Muss das kurz loswerden: Ich bin noch immer ganz verdattert von Nintendos gestriger E3-Pressekonferenz und werde wohl kaum vor heute Abend meine Sinne wieder beisammen haben. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich so permanent angegrinst wurde, war auf einer Veranstaltung einer Frankfurter Sonnenanbeter-Sekte (keine Fragen bitte).

Tatsächlich kommen mir nach dem hemmungslos zur Schau gestellten Ninty-Glück die Verkäufer auf QVC & Co. vor wie Hardcore-Depressive im Dämmerzustand.

Sonys Show habe ich danach wie durch einen Schleier wahrgenommen, der erst gelüftet wurde, als mir Pizzasoße über die Tastatur lief. Schockmoment gegen Vollnarkose Volkshypnose — immerhin bin ich noch rechtzeitig aufgewacht, um mir von Sony erklären zu lassen, dass »die Zukunft« die Zukunft sei.

Ich mach jetzt ein paar Aufwachübungen, danach kaufe ich 20 Saftpressen, 14 Digitalkameras und 1337 Pokémon-Spiele.

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