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Mal angenommen, man wäre Obamas Referent

„Ich bin ein Berliner“ ist schon weg und die Mauer steht auch nicht mehr. Welchen hoffentlich eindrucksvollen und medientauglichen, vielleicht sogar historischen Satz würde man also Barack Obama für seinen Berlin-Auftritt in den Mund legen?

70 Kommentare

  1. 01

    „Berlin ist eine Baracke.“

  2. 02

    Wie wär’s mit: „Zum Abschied Schaumküsse* für alle!“
    (*Das Bäh-Wort darf man ja nicht mehr sagen)

  3. 03
    Robert

    „Sorry für die Bunkerbotschaft.“

  4. 04

    This is Old Europe! (in dem 300 Style)

  5. 05
    Besteckfachinlaufrichtung

    You have some change?

  6. 06

    Gs up – hoes down!

  7. 07

    In Bonn wäre das nicht passiert…

  8. 08
  9. 09
    shoggoth

    There is just one new world – us. All of us. Thank you.
    ;)

  10. 10
    das

    I’m black, and this is also good so.

  11. 11
    M.

    „All your base are belong to us“

  12. 12
    ion_tichy

    machts gut und danke für den fisch.

  13. 13
    Chr

    „Ich bin kein Iraker!“

  14. 14

    „Droussen noor canshen.“

  15. 15
    mx

    ich bin dr.motte

  16. 16
    HCL

    na nee,
    irgendwas mit One World, One Love könnte ich mir vorstellen“¦
    was krieg ich, wenn ich recht habe?

  17. 17
    moritz

    change ist ein berliner!

  18. 18

    Haben sich die Kollegen Sonneborn und Co auch gefragt: http://www.spiegel.de/spam/0,1518,567113,00.html

  19. 19
  20. 20
    Löckengelöt

    PWNED!

  21. 21
    Marcus

    „I’ll be back. As your president!“

  22. 22

    „Icke B, oben an der Spree“

  23. 23
    Blaubierhund

    »nicht alle amerikaner sind schlecht …«

  24. 24

    Ich bin ein Amerikaner!

    (Man kann beide essen.)

  25. 25

    „And where are the horses?“

  26. 26

    I assure you of America’s absolute solidarity regarding requests for a german military deployment in Iraq

  27. 27

    »Ich bin ein Döner« ?

  28. 28
    David

    „I’m a Doughnut.“

  29. 29

    First we take Goldelse, then we take das Tor!

  30. 30
    RC

    No Stupid Catchphrases!

  31. 31

    „Braiiiinz!“, vielleicht?!?

  32. 32
    simplegirl

    „merkel ist eine dumme kuh“

  33. 33
    teppi

    i like beer!

  34. 34

    @das:
    „I“™m black, and this is also good so.“

    Jo, dat ist es.
    Das hat den Bezug zur Stadt (bzw. dessen Partychef).

  35. 35

    „Yes, be can!“

    (astreine Synthese)

  36. 36

    Börnizzle fou schizzle

  37. 37
    henker

    ich bin ein pfannkuchen

  38. 38

    Juten Tach, ick find dit schon ürjnwie dufte, dit ick hier jenau vor der Siejessäule schteh, denn dit is ja quasi son identifikatorischet Symbol und nebenbei Namensjeber von der Schwulenpostille, wo der Chefredakteur ooch ma son früschen Wind inne Stadtvawaltung jebracht hat, und dit jehört ja wiedarum zu ner Minderheit, die ma sympathisch ist weil dit jibt da einje Jemeinsamkeiten, man läßtse nämlich sone halbwischtjen Repräsentations-Laber-Jobs machen wie Bürjameista vonna Schtadt die eh pleite is, aba die rischti fettn Sachen kannste vajessn, n offen schwuln Bundeskanzler könnta eusch dô ni im Ernst vorschtelln, wa? Ick übalasse euch ma selba die jedanklische Transferleistung, wat dit für meine Karrjere bedeutet, und sare jepflegtet Tschüssikowski, beim nächsten Mal wieda als Tourist, wa, hat ooch Vorteile.

  39. 39
    Ohrenschmauß

    Hol mir mal ne Brezel, sonst streik ich hier!

  40. 40
    stulkowski

    Ihr habt ja alle eenen drin

  41. 41

    Albern kann jeder. Aber was würde man ihn wirklich sagen hören wollen?

  42. 42

    Irgendwas mit Klimawandel.

  43. 43
    Chr

    @johnny: Na ja, raten kann im Prinzip auch jeder, oder? Ob’s ’n Treffer wird, hängt wohl eher vom Zufall ab.

    @Marcus: Als Präsident wird er vielleicht nicht wiederkommen. Die wenigen AmerikanerInnen, die ich kenne, sind sehr politisch und hätten sich sicherlich über einen demokratischen Präsidenten gefreut, vermute ich, sagen aber alle unabhängig voneinander, sie würden nicht daran zweifeln, dass McCain der nächste sein wird. Zu diesem und Obama sagt Noam Chomsky:

    „žIch schicke voraus, dass John McCain schlimmer ist als Bush. Man muss ihn besiegen. Aber zwischen Hillary Clinton und Obama gibt es keine großen Differenzen. Man könnte den Präsidentschaftskandidaten auch durch das Werfen einer Münze auswählen. Beide stehen weiter rechts als ihre Wähler und anstatt über Programme zu reden, bleiben sie vage und sind von symbolischen Botschaften besessen. […]“

    Na dann…

  44. 44

    No-no, the name is O-BA-MA.

  45. 45
    Jan Itor

    I’m here to cut the bush.

  46. 46
    Froc

    I am the law! Put down your weapons. These blocks are under arrest. This is your final warning!
    (Judge Dredd)
    http://youtube.com/watch?v=itmNiTwHOsM

  47. 47

    Das (38) war einerseits albern, andererseits aber auch ernst.
    Ernst sein kann übrigens auch jeder. Niveuavoll albern bzw. niveauvoll ernst sein kann hingegen nicht jeder. Ich würde mir von Barack Obama eigentlich gar keinen einzelnen markanten Satz wünschen, weil einzelne markante Sätze aus Politikermund in unserer unübersichtlichen Zeit immer irgendwie unfreiwillig komisch wirken. Wenn er eine Rede hinkriegt, die als Ganzes intelligent und unpathetisch und glaubwürdig rüberkommt, kann er meinetwegen gern eine zitierfähige Phrase hintendranhängen, irgendwas mit Wandel, weil Berlin ja so eine vielfach gewandelte Stadt ist, von der er sich gern Inspiration für einen Wandel in Amerika holen würde, oder so, Berlin – city of change, wat weeß denn icke.

  48. 48

    @Dietrich: Der Change-Ansatz klingt realisierbar, das könnte was werden.

    Ich finde die Frage tatsächlich spannend. Was würde man ihn sagen lassen? Mir fiele ob meiner akuten Fantasielosigkeit z.Zt. nichts ein, aber Change ist immer gut. :)

  49. 49

    Er spricht ja, so ist der Plan, zu den transatlantischen Beziehungen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er, wie #47 Dietrich schon meinte, Bezug auf Berlin oder auch allgemein Deutschland nimmt, dass es durch seine Beziehungen und Menschen einen positiven Einfluss auf die Amerikaner hat. Gerade z.B. das Wirtschaftswunder hat gezeigt, dass „unmögliche“ Sachen möglich sind (part of the „American Dream“). Ein Ansatzpunkt seines Wahlkampfes war ja auch die Rassenproblematik in den USA, die als schwieriges, wenn nicht gar unlösbares Feld, gilt. Sein Slogan „Yes we can“ wird definitiv kommen, denke ich. Denn er wird es höchstwahrscheinlich so verbinden, dass nicht nur alle Amerikaner zusammen an der Zukunft arbeiten müssen, sondern genauso alle Deutschen/Europäer.
    Wenn er sehr versierte Berater hat, kann er auch Bezug auf die Integrations-/Migrationsprobleme in Berlin/Deutschland nehmen und dort Anknüpfungspunkte zu amerikanischen Problemen aufzeigen, die er aber dann als wiederum lösbar hinstellt. Allerdings kann man dies als dimplomatisch schwierig sehen, weil es ja indirekte Kritik an Deutschland wäre. Die fände ich übrigens aber gar nicht schlimm und könnte es mir bei Obamas Mut zu heiklen Themen auch gut vorstellen, weil es sich nahezu anbieten würde.
    Ein medienwirksamer Spruch fiele mir spontan aber nicht ein.

  50. 50
    Frank

    „I have a dream!“

  51. 51
    ölk

    „Schlaaaand!“

  52. 52
  53. 53
    westernworld

    change will be cosmetic.

    oder

    i’m evil too, just less so.

    es ist egal was er sagt, im wahlkampf lügen politiker selbst wenn sie nichts sagen „¦ und wenn er keine deutliche mehrheit im congress hat ist es sogar relativ egal ob er gewinnt oder nicht.

  54. 54
    Jan(TM)

    „Ich kapituliere nicht!“ ach ups der ist schon vergeben.
    „Be Obama, be president, be berlin!“
    Oder was mir lieber wäre:
    „I will bring our nukes and boys home!“

  55. 55
    Martin2

    Einen deutschen Satz wird er wohl nicht sagen. Das wäre für die Amis zu anbiedernd. Letzlich ist es ja eine Rede für die Amis an den Bildschirmen zuhause und weniger für die Deutschen. Uns besucht ja kein souveräner Staatsmann, sondern ein gehetztes Wahlkampftier.
    Mein erwünschter Satz: Die Transen führen uns in das dritte Jahrtausend.
    Ich bin keine Transe, aber ich bin der Meinung, dass man dem 3. Geschlecht freie hand lassen sollte. Davon bin ich wirklich überzeugt.

  56. 56

    „See You Next Year!“

  57. 57
    shoggoth

    @johnny: Ich sachs doch…er könnte sich z.B. auf die Rumsfeldsche Aufteilung der Welt beziehen können…also statt der alten und neuen Welt von einer gemeinsamen, einigen, neuen Welt sprechen…
    Aber wahrscheinlich wird es gar nicht sooo exaltiert…
    Eher wohl etwas in die Richtung EU und USA zusammen als Garanten für eine freiheitliche, demokratische Entwicklung weltweit – und dies ohne die eigenen Werte (Guantanamo) zu hintergehen…

    Wenn ich es mir recht überlege – mann, was ein Arsenal an Möglichkeiten die 8 Jahre Bush ihm bieten:
    – das transatlantische Verhältnis
    – die Zukunft der NATO
    – die Zukunft der UN
    – USA & EU
    – USA & Deutschland (Letzteres ist ja der Beweis, dass ein Sieg über einen „Feind“ in etwas Positives (BRD) umgewandelt werden kann…wenn auch komplexes Thema an sich)
    – Bush-Doktrinen
    – Rumsfeld-Äußerungen
    – Irak
    – Iran
    usw.

    Letzendlich wird es aber wohl doch ein Schaulaufen für den US-Wahlkampf:
    Also – „Change“ muss enthalten sein…und für die dt. Zuschauer dann eben die Einigkeit und Freundschaft beschwören.
    Ich korrigiere mich also zu meinem gestrigen Post:
    Change: It was change, that transformed Germany from a combatant to an ally.
    Change: It was change, that transformed the Soviet block into numerous free and democratic societies.

    usw. Ende etwa sowas:
    And it will be change, that will form the one, new world for all of us!

    Because we all need to change as there is only a future for all of us or none of us, where every human will have the same rights, that we today hold so high for ourselves!

  58. 58

    Aifoun fur alle.

    Das glaube ich nicht, dass er irgendwas mit change sagt. Hier ist der Wechsel bereits vollzogen (DDR>BRD). Er wird irgendwas mit partnership und power oder strength sagen.

    Da ich allerdings von Politik so viel verstehe wie von Fußball, werde ich in dieser Tippgemeinschaft wohl wieder nur auf Platz 35 landen.

  59. 59
    shoggoth

    @Martin: Wie gesagt – es geht letzendlich um das Thema „Wahlkampf“ – und Zielgruppe ist vor allem eben der US-Bürger…und da ist das Mantra der Kampagne eben „Change“…dass es Anpassungen bzw. Ergänzungen für das dt. bzw. europ. Publikum geben wird, hatte ich ja versucht darzustellen..
    Aber nun warten wir es einfach ab ;)

  60. 60

    WO QUIETSCHT DER KÄSE?

  61. 61
  62. 62
    Oliver

    „žA Change Is Gonna Come“
    [Sam Cooke]

  63. 63
    auch schön wäre

    „Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quik!“

  64. 64
    westernworld

    and the wiener is“¦ äh the obama goes to„¦ a schlawiner

  65. 65

    Klaatu barata nikto!

  66. 66

    Ha, gewonnen! Partnership.

  67. 67

    @Martin: Glückwunsch! :) Aber change kam auch vor!

  68. 68
    HCL

    pft. »fellow citizen of the world« und »one world« „¦ (@HCL)
    eigentlich hab ich nämlich gewonnen, jawollo!

    (aber ist das nicht das bemerkenswerte an der rede, daß irgendwie alle glauben, gewonnen zu haben?)

  69. 69
    Sascha

    Letztendlich geht es nur um Propaganda.

    Er hätte Werbesachen verschenken sollen und dann ausrufen:
    „Yes, this is a can!“

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