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Rettung für Holtzbrincks Online-Aktivitäten in Sicht

Ich weiß nicht, ob die hauseigenen Produkte im Hause Holtzbrinck zur Pflichtlektüre gehören. Aber es könnte nicht schaden, wenn man bei Zoomer (aktuelles Meinungsfeature: Schönheitswettbewerb für Nonnen ist lächerlich) einmal einen Blick in die ZEIT werfen würde.

Dort hat Stephan Lebert über das Ende der Illustrierten Revue geschrieben:

Dieses Blatt taugt durchaus als Lehrstück: wie das journalistische Ansehen vernichtet wird mit dem ewigen Hinweis, man müsse sich eben an die Lesebedürfnisse anpassen und noch mehr an die Gesetze des Zeitgeistes und der Ökonomie. Immer und immer wieder hat man das getan, am Ende wurde das Magazin, das außer einem Gähnen nichts mehr erregte, selbst eingeschläfert. Fast unbemerkt übrigens, denn Leser gab es kaum noch, Anzeigen auch nicht.

14 Kommentare

  1. 01

    revue?

    nie gehört…

  2. 02

    hieß früher neue revue. also erst revue, dann neue revue, dann wieder revue.
    die neue revue war sehr nackt.

  3. 03
    nicnac

    Yo, Softpornos für die sogenannt „bildungsferne“ Leserschaft. Kam der Schund nicht aus’m Burdaverlag?
    Aber es gibt ja noch Coupe, also nicht verzagen ;) …

  4. 04
    nicnac

    sry, da steht es ja, daß dies Güteerzeugnis von journailstischer Wertarbeit aus dem Bauer Verlag stammte.
    Ich erinnere mich noch an meine Kindheit: Da gab es dort immer „Nick Knatterton“ von Manfred Schidt zu lesen :).

  5. 05

    @nicnac:

    ich habe es jedenfalls auch nicht mehr erlebt, dass die gut war. aber knatterton habe ich glaube ich im tv gesehen. war mir aber zu intelligent. ha!

  6. 06
    Beobachter

    @nicnac: Nick Knatterton? War der nicht in der Quick? Übrigens auch ein Titel, dem es ähnlich erging wie der (Neuen) Revue. Die Bunte gehörte für mich noch in diese Reihe…

  7. 07
    nicnac

    @Beobachter: Heut ist so ein Tag, da steh ich irgendwie neben mir und poste einen Flop nach dem anderen.
    Natürlich wars die QuicK (die übrigens 1966 vom Bauer-Verlag geschluckt wurde) und Nick Knatterton stammt aus Manfred Schmidts Feder. Von wegen „Schidt“.
    Und jetzt werd ich zunächstst mal vor dem Posten Korrektur lesen …

  8. 08

    Und ich dachte immer Nick Knatterton ist der Motorradrennfahrer in den Donald Duck Comics.

  9. 09
    nicnac

    @nilsn: Meinst Du Daniel Düsentrieb? Das würde alliterationstechnisch gut passen. Allerdings war der als genialer Erfinder vom Dienst im Einsatz und eine seiner Großtaten war die Erfindung des flüchtenden Geldspeichers, der sich dem Zugriff der Panzerknacker-Bande durch behenden Ortswechsel zu entziehen wußte.
    Mir ist allerdings aus den Entenhausener Disney-Kosmos kein Motorrad-Rennfahrer bekannt. Selbst Kater Karlo war im Auto unterwegs.
    Um nochmal auf Nick Knatterton zu kommen: Der wußte stets mit Gimmicks zu überzeugen, die selbst einen Q (bekannt aus den Bond-Filmen) gelb vor Neid hätten werden lassen.

  10. 10

    @nicnac: Vielleicht hätte ich noch so ein ironisches Augenzwinkern dahinter setzen sollen. Aber im Prinzip hatte ich genau den von dir beschriebenen alliterationstechnischen Hintergrund. Fand ich irgendwie lustig. Denn wer der Herr Knatterton wirklich war, wusste ich nicht.

  11. 11

    @nilsn: ich glaube, statt nick knatterton in der micky maus meinst du vielleicht percy pickwick in der yps. oder michel vaillant. percy pickwick ist auch das ein oder andere mal mit einem motorrad gefahren, wenn ich mich recht entsinne…

  12. 12
    nicnac

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Knatterton
    Für den Fall, daß sich irgendwer für dies typische Kind der 50er interessiert.

  13. 13

    Also wenn Motorrad, dann ja aber Evil Knievel oder gleich Ron Hammer. ;-)

  14. 14

    Andere sehen das offenbar ein bisschen anders… siehe zum Beispiel:

    http://blog.uni-rank.com/?p=65

    Bei Zoomer.de wurde ein „Bildungsranking“ veröffentlicht. Gerankt wird dabei nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. Anzahl der Schulabgänger ohne Abschluss, Investitionen der Bundesländer in Bildung“¦.etc.

    Insgesamt ein Lesenswerter Artikel.

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