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Google-Browser Chrome: Der Browser-Krieg ist vorbei

Download: Einfach und schnell, wenigstens Server-Probleme sind ja bei Google relativ unwahrscheinlich … vor dem Download wird man gefragt, ob man „Informationen teilen“ möchte, möchte ich erstmal nicht, danke, wo sind wir denn hier, in der Informationsgesellschaft oder was?

Zur Klarifizierung: Kann sein, dass ich diese Funktion später noch einschalte, ich bin da im Fall von Google weitgehend paranoiabefreit und passe eher mein Netzverhalten an — letztendlich ist es mir lieber, wenn ich bei Produkten, die sich anders als über direkten Geldfluss vom Nutzer finanzieren, bei Datensammlungen wenigstens gefragt und informiert werde, als wenn solche Prozesse heimlich im Hintergrund laufen.

Erster, auffällig schneller Launch, erstes Popup: Chrome hat (Überraschung!) Google als Standard-Suchmaschine integriert, fragt jedoch nach, ob man dies ändern möchte (Überraschung!!). Einige große Suchmaschinen sind vorgegeben, die Liste lässt sich jedoch individuell anpassen. Richtig und gut: Chrome verzichtet konsequenterweise auf ein zweites Eingabefeld, für Suchen wird einfach die Adresszeile genutzt, die sonst auch URLs aufnimmt.

Design, erste Auffälligkeiten: Chrome verzichtet komplett auf Randbegrenzungen, es gibt also keine feinen Linien an den äußeren Rändern des Browserfensters, was auf sehr elegante Weise dazu führt, dass der Browser im Fullscreen-Modus nicht mehr wie ein Browser aussieht, sondern — ich weiß genau, was ihr wollt, ihr Googles! — eher wie ein Desktop. Auch das Fehlen jeglicher Menüleisten bestärkt diesen Eindruck: GoogleOS is getting closer.

Chrome merkt sich nach einiger Verwendungszeit die am häufigsten besuchten Sites und stellt diese in einer Übersicht auf einer Startseite dar, die Funktion ist abschaltbar. Klick auf „Erste Schritte“, seitdem ich über 40 bin, lese ich hin und wieder tatsächlich Anleitungen und ähnliche Hinweise. Übersicht: Ein weiterer Hinweis darauf, wie man die Standard-Suchmaschine ändert, weitergehende Erklärungen zur Übersicht bei neuen Tabs sowie die Erklärung, wie man für häufig gebrauchte Sites — Webmail, zum Beispiel — eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen kann (wir befinden uns auf Windows XP). Praktischer als Bookmarks, wenn man sich zügeln kann. Selbige, Bookmarks also, lassen sich übrigens aus anderen Browsern importieren, ebenso wie gespeichtere Passwörter oder Verläufe.

Alle weiteren Besonderheiten werden mittels etwas holprig gesprochener, aber immerhin deutschsprachiger und sehr knapp gehaltener YouTube-Videos erklärt, alternativ und ausführlicher natürlich auch im schlichten Textformat. Äußerst praktisch auf der Übersichtsseite: Kürzlich geschlossene Tabs werden angezeigt. Tabs können durch Drag’n’drop in einem neuen Fenster geöffnet werden uns ebenso leicht wieder als Tab eingereiht werden. Weiterhin werden alle Prozesse in einem Tab unabhängig von anderen Anwendungen ausgeführt, was Systemhänger oder -abstürze vermeiden soll. Chrome verfügt über einen eigenen Taskmanager, der die CPU-Auslastung aller geöffneter Tabs und Fenster listet.

Wer anonym browsen will, kann in Chrome „Inkognito-Fenster“ nutzen, was zwar mögliche Datensammlungen der besuchten Sites nicht verhindern kann, aber immerhin Speicherungen innerhalb Chromes verhindert (Seitenverlauf, Formulare etc.). Bei unter Malware– oder Phishing-Verdacht stehenden Sites soll Chrome vor dem komplettem Aufruf der Seiten warnen.

Mein erster Aufruf von Spreeblick verlief unter Chrome auf dem eeePC 900 deutlich schneller als unter Firefox, mein erstes Aha-Erlebnis mit Chrome und ich bin gespannt, ob das so bleiben wird. Darstellungsprobleme gab es keine, was mich jedoch nicht verwundert, schießlich nutzt Chrome Apples Webkit.

Wahlloses Surfen danach erwies sich ebenso als unproblematisch, bei vereinzelten kurzen „Hängern“ bin ich nicht sicher, ob diese von Chrome oder dem dann doch etwas leistungsschwachen eeePC verursacht wurden. Allein die im Fall des rechten Tabs sehr dicht beieinander liegenden Buttons für das Schließen des Tabs bzw. das Öffnen eines neuen Tabs haben mich ein paar mal reingelegt und so öffnete ich versehentlich einen neuen Tab, statt den gewünschten zu schließen.

Den ganzen Gears-Kram muss ich mir sowieso mal in Ruhe ansehen, alle zusätzlichen Einstellungen sind übersichtlich in einem Fenster konfigurierbar, eine JavaScript-Konsole ist verfügbar und bisher von mir in Firefox verwendete Tastenkürzel funktionieren auch in Chrome. Bisher fehlt mir ein „Master-Passwort“ zum Schutz der von Chrome gespeicherten Site-Passwörter, aber vielleicht habe ich diese Funktion bisher übersehen. Und schließlich ist die aktuelle Version eine Beta.

Erstes Fazit: Chrome ist äußerst elegant, auffallend schnell und berücksichtigt konsequent schon lange fällige neue Denkweisen bei der Gestaltung eines Browsers, im Grunde war ein Browser wie Chrome längst überfällig und hätte sich Flock nicht so verrannt, hätte man schneller sein können. Firefox kommt mir nach einer Stunde mit Chrome sehr behäbig und „schwer“ vor, nicht nur bei Microsoft dürften also nach Chrome einige heftige Meetings stattfinden.

Und das Wichtigste: Chrom(ium) ist Open Source.

Die kritische Beobachtung von Googles Aktivitäten ist wie bei jedem anderen Unternehmen, das über eine quasi Monopolstellung verfügt, angebracht und wichtig und es kann einem leicht Angst machen, mit welcher Präzision Google das Internet zu übernehmen scheint — es ist nicht unwahrscheinlich, dass unsere Kinder „Google“ statt „Internet“ sagen werden. Doch egal, ob man dies als Horror-Szenario empfindet oder nicht: Google versteht das Netz besser als so viele Mitbewerber und Googles Applikationen gehören zu den am besten durchdachten, allein auf bestehender Marktmacht oder cleverem Marketing basiert der Erfolg des Unternehmens also keineswegs.

Als weiterer Baustein in Googles Erfolgsgeschichte ist Chrome schon in der Betaversion ein ziemlicher Kracher. Und der Browser-Krieg damit — vorerst — beendet.

Ergänzung: Hier gibt es ein paar vorläufige Infos zu den Nutzerdaten, die Chrome überträgt.

82 Kommentare

  1. 01

    Meckern zwar alle wieder über die Datenkrake, aber wahrscheinlich haben sie wieder Ihre Daten ausgewertet und einfach das gemacht was das Netz am nötigsten braucht.

  2. 02

    Ich schreibe diese Zeilen mit Chrome, für den ich es doch tatsächlich auf mich genommen habe, Vista auf meinem MacBook zu installieren, und ich kann nur sagen: Du hast Recht :) Das Teil ist in Bedienung und Design angenehm zurückhaltend, lässt mich tuen, was ich will, anstatt mir dabei im Weg zu stehen und ist bei alldem auch noch verflucht schnell. Bis allerdings eine Version für den Mac erscheint, werde ich mich wohl wieder mit dem Firefox zufrieden geben müssen. Denn: Dieses Vista… oh je… keine Minute länger…

  3. 03

    Nette Funktion für die etwas nerdigeren Chrome-User:
    about:memory
    in die Adresszeile tippen und detaillierte Informationen zum Speicherverbrauch bekommen :)

  4. 04
    Frank

    Uiuiuiuiui… was für ein naiver Artikel. Die kritischen Aspekte angedeutet, aber gleich mal präventiv in die Paranoiaecke verschoben.

    Alle gelobten Features kann man mit einem vernünftig konfigurierten und modifizierten Firefox ebenfalls haben, aber das bedeutet halt etwas Beschäftigung mit der Materie und Arbeit.

    Da nimmt man doch gleich die Software, die einem selbige und teilweise auch noch das Denken abnimmt, vom Internetversteherunternehmen Nr. 1, das nur unser Bestes will. Und unsere Profile, unsere Surfgewohnheiten…

    Ach ja… alles so schön bunt hier.

  5. 05
    pat

    Ich muss leider noch warten — auf meinem MacBook wirds KEIN Windows geben ;-)

  6. 06

    Hmm, also mein Chrome hat dünne blaue Ränder und bei Firefox sieht man die Ränder im Vollbild auch nicht. Nur die Statuszeile am unteren Rand fehlt. Dafür überdeckt die Ladeinformation manchmal Teile der Webseite. Auch etwas ärgerlich: dass ich nicht wie bei Firefox schnell per Kontext-Menü die Sprache der Rechtschreibkorrektur ändern kann.

    Das gelegentliche kurze Stehenbleiben hat er auch auf einem Rechner mit mehr Power.

  7. 07
    Simon Pfirsich

    Aber Open Source geht anders als das hier:
    „10.2 Es ist Ihnen nicht gestattet, den Quellcode der Software oder Teile davon zu kopieren, zu verändern, darauf basierende Werke zu erstellen, ihn zurückzuentwickeln, zurückzuassemblieren oder auf andere Weise zu extrahieren.“
    Aus den Nutzungsbedingungen zu Google Chrome, Punkt 10
    siehe hier: http://www.google.com/chrome/eula.html

  8. 08
    Jay

    Jaa finde Chrome bis jetzt auch schon ganz nett. Fehlt halt noch Adblock… ;)

    Bin jetzt aber erstmal zurück zu Firefox, da geht nämlich mit STRG-Linksklick ein neuer Tab auf – eine Funktion, die ich sehr oft benutze und die ich bei Chrome bis jetzt noch nicht gefunden habe ( auch nicht mit Alt oder Shift)

    p.s. bin für sachdienliche hinweise dankbar ;)

  9. 09

    @Simon Pfirsich: Bitte den ersten Absazt des verlinkten Dokuments lesen.

  10. 10
    Christoph

    @frank
    gleiches Resultat mit viel mehr Arbeit = besser?
    komische Auffassung.

  11. 11
    boecko

    und wenn wir schon bei der EULA sind
    „11. Inhaltslizenzierung von Ihnen

    11.1 Das Urheberrecht sowie sämtliche anderen Rechte, die Sie hinsichtlich Ihrer mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte bereits besitzen, verbleiben in Ihrem Besitz. Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte. Diese Lizenz dient einzig dem Zweck, Google das Anzeigen, Vertreiben und Bewerben der Services zu ermöglichen, und kann gemäß den sonstigen Bedingungen des jeweiligen Service jederzeit wieder entzogen werden“

    http://www.google.de/chrome/intl/de/privacy.html
    >>In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können.
    … frei nach Mielke „Ich liebe — Ich liebe doch alle — alle Menschen“ und werde diese Daten nicht mit analytics,etc abgleichen…

    Skynet has been launched…

  12. 12
    zfx

    Ich bin ja bekennender Safarianhänger…

  13. 13

    @Jay: Das geht in Chrome genau so, STRG + Linksklick.

  14. 14
    chris

    Google News zeigt stolze 5 Artikel über Chrome in den letzten 10 Stunden. Auffällig?

  15. 15
    Simon Pfirsich

    @Alexander: Google Chrome ist nicht open source. Open source ist lediglich Chromium.
    Dazu einfach mal das hier lesen, natürlich auch die Kommentare:
    http://www.standart-tolleranz-maschiene.de/archives/186-Google-Chrome-Es-ist-nicht-alles-Gold-was-glaenzt.html

  16. 16

    Ich will zwar Firefox-Anhänger bleiben, aber der ist so langsam! (Bitte schnell nachbessern Mozilla!)

  17. 17
    Volker

    @Simon Pfirsich & 13
    Oder wir machen bei Firefox einfach einen Doppelklick in der Tableiste

  18. 18

    @Simon Pfirsich: Das hier sollte der korrekte Link sein.

    @Frank: Eine kurze Spreeblick-Suche nach „Google“ sollte ergeben, dass Naivität der falsche Vorwurf ist. Ich maße mir an, das Geschäftsmodell von Google so gut wie es eben geht zu kennen und sehe daher viele vor allem rechtliche Fragen, was nicht nur diesen gesamten Konzern angeht. Trotzdem oder gerade deshalb sind dann auch deine Ausssagen einfach zu pauschal, denn auch Firefox finanziert sich als offenbar ewiges Beispiel für „die Guten“ nicht durch Luft und Liebe – eine generelle und pauschale Abneigung gegen profitorientierte Unternehmen teile ich aber sowieso nicht, ich glaube sogar, dass sie wichtig als Teil des Netzes sind. Und: Ich habe noch nie behauptet, dass Google „nur unser Bestes“ will, sondern ich habe Aussagen über die Qualität der Produkte getroffen.

    Ich bin kein Google-Fanboy, finde aber pauschales Verdammen ebenso albern. Mich reizt die Auseinandersetzung mit einer wohl kaum wegzudiskutierenden Macht wie Google weitaus mehr als Schwarzweißmalerei, meiner Erfahrung nach gibt es extrem wenige Lebensaspekte, die sich auf diesem Weg ergründen lassen.

  19. 19

    @Simon Pfirsich: Danke, hab‘ ich oben korrigiert.

  20. 20

    Die Welt ist schlecht! Nun haben die DOSen-Anhänger wieder ein neues Spielzeug und können ihre Paranoia pflegen! Und was machen wir Macianer? Ich möchte auch ein Spielzeug, damit ich mich über die Übermaschine beschweren kann!!!!

    Böses Google, böses Google … dir schick ich ’nen Joker! ;-)

  21. 21

    Ich habe im Artikel den recht interessanten Link zu Matt Cutts ergänzt, der sich — soweit es bisher geht — mit den übertragenen Daten beschäftigt.

  22. 22

    hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht aber Jay hat recht, wahrscheinlich wird Google was gegen einen AdBlocker haben. Googles Geschäft ist wahrscheinlich ohne einen solchen AdBlocker besser dran, also machen sie die Werbung schneller, damit sie weniger stört.

    Wirklich toll fand ich den Task-Manager sollten alle Browser bekommen. Mal warten wann die Mac-Version kommt und was sie so bringt. Bis dahin bleib ich aber bei Flock,

  23. 23

    @chris: Auffällig ist das auf jeden Fall. Aber ich würde nicht vermuten, dass Google da irgendwie manipuliert hat. Chrome hat einfach schnell und vor allem viel Aufsehen erregt – was vermutlich größtenteils am cleveren Marketing lag.

  24. 24

    Goolge Chrome ist _nicht_ OpenSource!
    Chromium ist OpenSource und Chrome baut lediglich darauf auf.

    Google Zitate:
    „Google Chrome is built with open source code from Chromium.“
    „Chromium is the open-source project behind Google Chrome.“
    „You can get Chromium’s source code and contribute to the project.“

  25. 25

    Wenn dann hat der Zweite Browserkrieg gerade erst angefangen und ich kanns nicht oft genug sagen: Google ist böse. So.

  26. 26

    @Simon Pfirsich: Dass Chrome nicht Open Source sein soll, finde ich angesichts von http://src.chromium.org/viewvc/chrome/branches/chrome_official_branch/ ein wenig haarspalterisch, aber sei’s drum.

  27. 27
    Stephan

    Gegen profitorientierte Unternehmen habe ich auch nix. Aber ich hätte doch schon gern 1. mehr Information über meine Rolle bei Google um 2. meine Rolle bei solchen Unternehmen wie Google ein wenig mehr selbst bestimmen oder zumindest einschätzen zu können.

    Und wenn ein Borwser im Taskmanager mit E/A(lesen) bei 1,4 Gb liegt, dann stimmt da irgendwas nicht.

  28. 28
    archeophyt

    Paranoia hin oder her. Vielleicht sind die Jungs von Google ja tatsächlich nicht so böse, wie einige Verschwörungstheoretiker mutmaßen. Aber ich halte auch unsere Regierungen (Bund und Länder) nicht für grundsätzlich böse (ich arbeite ja auch für eine). Trotzdem bekomme ich ein mulmiges Gefühl, wenn zu viele Informationen über mich an einer Stelle gelagert werden. Man kann ja nie wissen, was irgendwann irgendwer mit den Daten machen könnte. Daher meide ich alle Google-Anwendungen bis auf die Suchmaschine, weil ich da einfach keine bessere Alternative kenne. Und was Browser angeht, bin ich ohnehin ein strikter Befürworter von Opera, den kann ich jedem nur ans Herz legen, zumal fast alle Browser-Innovationen der letzten Jahre von den Jungs aus Norwegen gekommen sind.

  29. 29
    fredge

    Wie könnt ihr denn erkennen, dass Chrome schneller als Firefox ist? Bei mir ist das Jacke wie Hose. Firefox finde ich aber dennoch besser, weil man bei F11 so eine schöne komplette Fullscreen bekommt. Bei Chrome fehlen mir doch ein paar Buttons mehr. Außerdem möchte ich nicht jedesmal, wenn ich surfe, gleich beim ersten Aufruf meines Browsers daran erinnert werden, dass ich gerade der Datenkrake huldige. Also weiterhin: Firefox.

  30. 30

    Ich muss gestehen, dass ich den Browser auch kurz angetestet habe. Der schnelle Start hat mich positiv überrascht, eher negativ aufgefallen ist mir die fehlende Importfunktion von Lesezeichen aus Opera.
    Das kann sogar der sehr langsame IE 8. Und ohne Lesezeichen surfe ich praktisch gar nicht mehr, also erstmal nichts mit ausführlichem Test. Vielleicht ja beim nächsten Mal.

  31. 31
    westernworld

    ich hoffe einfach das chrome apple feuer unterm hintern macht safari ist zu instabil, als feed-reader aber unersetzlich für mich und die einzige gui die ich optisch ertrage, da helfen alle skins für FF und camino nix.

    ein anderer aspekt ist das google nicht nur ms im visier hat , sondern mittels chrome auch den potentiell geschäftsschädigenden einfluß von adobe air begrenzen möchte „¦ sollten web apps dem browser ernsthafte konkurrenz machen kann das nicht gut für googles werbegeschäft sein und wer weiß was adobe da langfristig vor hat „¦

    @johnny zum thema das liebe geld, das netz und google.

    per se ist profitorientierung nicht das problem, sondern börsennotierung.
    unter dem druck jedes jahr um mindestens 10-15% mehr zu erwirtschaften pulverisieren sich schöne sprüche wie „do no evil“ die einst vielleicht sogar ernst gemeint waren schnell, wallstreet und wirtschaftliche vernunft auf lange sicht waren noch nie enge freunde. es zählt immer nur das nächste quartal.

  32. 32

    “ 8.3 Google behält sich das Recht vor (ist aber nicht verpflichtet), über einen Service verfügbare Inhalte sowohl vollständig als auch teilweise im Vorfeld zu analysieren, zu überprüfen, zu kennzeichnen, zu filtern, abzuändern, abzulehnen oder zu entfernen. Für einige der Services werden von Google möglicherweise Tools zum Herausfiltern nicht jugendfreier Inhalte bereitgestellt. Zu diesen Tools zählen beispielsweise die Voreinstellungen von SafeSearch. Darüber hinaus stehen auf dem Markt Services und Softwareprodukte zur Verfügung, die den Zugriff auf ungeeignete Inhalte unterbinden.

    11.1 Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte“

    http://www.xexexe.net/2008/09/03/google-chrome-%e2%80%93-spyware-und-adware/

  33. 33

    Hm, das Duschvorhang-Blau gefällt mir gar nicht und das Programm-Icon sieht aus wie Senso von MB.
    Ich bleibe bei Operas schickem Schwarz oder Safaris Grau.

  34. 34
    Simon Pfirsich

    @Alexander: Hilf mir doch bitte weiter, ich weiß mit deinem Link nix anzufangen.
    Und wenn etwas großartig als Open Source angekündigt wird, wobei es das nicht ist – was ist dann haarspalterisch daran, dies zu kritisieren? Aber gut, wie du sagtes: Sei’s drum…

  35. 35

    @Simon Pfirsich: Der Link ist nichts anderes als der aktuelle Chrome Branch im Subversion Repository des Chromium-Projekts. Sprich: Der Chrome Quellcode. Interessanterweise übrigens schon mit XCode-Projektdateien für die Mac-Version.
    Ich sehe das so: Chromium = Projektname, Chrome=Produktname.
    Sinnvoll, um Verwirrungen vorzubeugen. Eigentlich.

  36. 36

    @Simon: Gern! Sofern die Schubladen dort richtig beschriftet sind, enthält das Verzeichnis den Quellcode für Chrome 0.2.150, z.B. einen Teil der deutschsprachigen Meldungstexte hier: http://shorl.com/brymylivevanu

    Im Verzeichnis http://shorl.com/frifypelifreji soll der Quellcode für Chrome 0.2.149.27 liegen, also die gestern veröffentlichte Version. Mögen die Entwickler überprüfen, ob das tatsächlich so ist, aber wenn ja, dann liegt doch der Quelltext offen, oder nicht? (Ja, ich verstehe den Unterschied zwischen dem Projekt Chromium und dem Google-Produkt Chrome. Aber dahinter eine raffinierte Verschleierung von Google zu vermuten, wie das mancherorts passiert — ich weiß ja nicht.)

    [Mit MaBU überschnitten — ich bin zu langsam.]

  37. 37
  38. 38

    Ob Google mit Chrome Daten sammelt, ist ja insofern wurscht, als mit der Verfügbarkeit von Chromium auch Open-Source-Alternativen erscheinen werden. Ich denke, daß es Google bei Chrome auch weniger um das Datensammeln, als eher um eine robuste und schnelle Plattform für Googles Applikationen geht.

    Unabhängig von Google ist mir Chrome aber zu geschwätzig: das Cookie-Management ist ähnlich rudimentär wie das von Safari. Ob sich das mit Open-Source-Entwicklungen ändert — und dann auch die Beschränkung auf Session-Cookies möglich ist und man pro Site das Verhalten festlegen kann — hängt wohl auch davon ab, ob das Cookie-Handling tief in Webkit steckt oder ob es leicht zu erweitern ist.

  39. 39

    Don’t belive the hype:

    Allerdings finden sich in dieser am gestrigen Dienstag zum Download freigegebenen Version Schwachstellen, die kombiniert zu einer Sicherheitslücke anwachsen, sodass man derzeit von größeren Tests auf Produktiv-Systemen absehen sollte. Bei Google selbst soll der Browser aber indes bereits fleißig auf Arbeitsplatzsystemen zum Einsatz kommen…

    Darüber stellt eine weitere Demo die angepriesene Stabilität und Integrität der Anwendung in Frage. Sie bringt den kompletten Browser zum Absturz.

    Jetzt wäre wohl der richtige Zeitpunkt, um google zu hacken.

  40. 40
    Jan(TM)

    Besonders schnell ist der bei mir nicht, keine Wunder der AddBlocker fehlt. Die Optik gefällt mir auch nicht, erinnert mich zu sehr an den aktuellen IE. Die Tabs oben in der Fensterleiste, ganz schlechter Stil.

  41. 41
    Simon Pfirsich

    @Alexander: Danke für die Erklärung, auch an MaBU!
    Ich hab den offen gelegten Quellcode nicht durchforstet, um zu prüfen ob es tatsächlich Chrome ist, dazu bin ich diesbezüglich gar nicht fähig. Aber ich habe an einigen Stellen (eine Seite hatte ich oben schonmal verlinkt) gelesen, dass der frei verfügbare Quellcode eben nicht von Chrome, sondern von Chromium sei.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dazwischen einige, vielleicht kleine, aber wichtige Unterschiede liegen. Und dass Google womöglich als „Marketingtrick“ ganz generös Chrome als komplett open source preist, obwohl es nur auf einem open source Produkt aufbaut…

    Das mit dem Marketingtrick ist natürlich reine Spekulation, aber den Rest halt ich für plausibel.

  42. 42
    zoppi

    Ich glaube zuallererst haben sie einen Browser programmiert, weil sie es können! Hinter Google steht eine unglaublich große und gute Engineering-Armee, die will ja auch genutzt werden.

    Jeder der schon mal Webseiten gemacht hat, hat sicher an irgendeinem Punkt die verschiedenen Browser-Macken verflucht und sich ein gepflegtes Monopol herbeigewünscht haben. Im Hause Google kein Problem: wird umgehend erledigt. Für ein bisschen weniger Abhängigkeit vom IE kann man auch schon mal ein bisschen Kohle in die Hand nehmen, das wäre noch nicht einmal rausgeschmissenes Geld. Also machen, spricht ja nix dagegen.

    Die übliche Daten-Paranoia teile ich nicht. Bisher ist ja noch nix vorgefallen, obwohl es massiv Gelegenheiten gegeben hätte. Google ist viel zu stark abhängig von seinem Ruf, da gehen die kein Risiko ein.

    Sorgen würde ich allerdings machen, wenn ich mit Werbung abseits von Google im Netz mein Geld verdienen müsste: Ein Werbeblocker für Anzeigen der Konkurrenz ist ja ruckzuck integriert. Und man kann es einer Firma die sich über Werbung finanziert nicht mal krumm nehmen, wenn sie die Konkurrenz vor der Tür lässt. Eigentlich ist das sogar selbstverständlich, schließlich haben Googles Werbekunden den Spaß (teuer!) bezahlt.

    Da aber Werbung Geschäftsgrundlage der meisten (meist nicht so) tollen Start-Ups ist….. na, das sollen mal andere weiter spinnen. Zunächst muss dieser nagelneue Browser ja überhaupt einen signifikanten Marktanteil erreichen.

  43. 43
  44. 44
    zoppi

    @stralau oh schade, ich mag opera nämlich viel lieber;)

  45. 45

    Ic finde Google Chrome auch gut. Die Strategie und der zeitpunkt der Veröffentlichung sind einfach perfekt. kurz zuvor wurde über Microsofts IE8 berichtet.

    Die Meinung von Spreeblick, dass alle Produkte von google gut durchdacht sind, teile ich nicht. Es gibt so manch eine Anwendung, die man nicht nutzt, weil Sie evtl. doch nicht so gut ist, wie die Anwedung des Spezialsoftwareherstellers.

  46. 46
    Krom

    bin auch bekennender Safari-Anhänger aber man lässt sich doch gerne auf einen weiteren WebKit-Aufguss ein.
    lustiger Fun-Fact am Rande: bei mir kam Chrome mit MSN live search als Standard-Suchmaschine voreingestellt – das fand ich dann doch sehr lustig… (falsche Bescheidenheit? Bug?)

  47. 47

    Ich finde, die Lizenz ist ziemlich gaga. Vermutlich kapiere ich sie auch nicht. Jedenfalls heißt es bei Google Chrome, dass durch:

    (…) Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte.

    ??? Häh – ??? – WTF ???
    Wenn ich mit Google Chrome einen Inhalt anzeige, dann übertrage ich damit zugleich Google eine unbefristete, nicht-exklusive Lizenz auf die beliebige Nutzung inkl. dem Vertrieb dieser Inhalte?

    Ich glaube, Google hat den Arsch offen.

    Naja, das hätte ich auch harmloser formulieren können. Ich mein, wenn Google seinen Lizenzvertrag wortwörtlich so meint, wie er formuliert ist – und wenn ich den überhaupt begriffen habe (ich hab da meine Zweifel) – dann ist das ein ziemlich dickes Ding. Ob Google den Vertrag selber so auffasst, wie er verfasst ist, ist noch mal eine andere Frage. Außerdem ist es so: Es funktioniert nicht, neverever, dass sich jemand (hier: Google) Rechte und beliebige Inhalte dadurch aneignet, inklusive von Verwertungsrechten, dadurch, dass irgendwer im Internet den Browser Google Chrome benutzt. Am Ende ist es also nur heiße Luft – trotzdem finde ich solche Lizenzvertragsbedingungen nervig. Auch für Daten-Paranoia findet sich – meiner Meinung nach – kein ernsthafter Grund, jedenfalls bei diesem Produkt.

    Eine Version von Google Chrome mit ´nem netterem Lizenzvertrag und Verzicht auf Vista-Gedöns fände ich besser. Obwohl Google Chrome nicht mein Fall ist, finde ich es gut, dass ein neuer hochpotenter Browser verfügbar ist. Der Browserkrieg geht vorerst weiter.

    Und das ist gut so.

  48. 48
    RC

    Firefox kommt mir nach einer Stunde mit Chrome sehr behäbig und „žschwer“ vor, nicht nur bei Microsoft dürften also nach Chrome einige heftige Meetings stattfinden.

    Sieht mir doch sehr nach Hype aus. Chrome ist viel besser als damals der _erste_ Safari auf Windows (=Katastrophe), aber ansonsten hat mich das Teil echt nicht begeistert. Mir haben nur die Spielereien mit dem Speicherverbrauch gut gefallen. Einen praktischen Nutzen hat das aber auch nicht. Eine getrennte Adress- und Suchzeile sind flexibler. Man kann im FF beides bestens mit Shortcuts erreichen und ggf. sogar gleichzeitig Eingaben machen ohne die anderen löschen zu müssen. Bei einer einzigen Bar hat man da halt Pech.
    Die einzige Funktion aus Chrome, die man sich bei Mozilla klauen sollte, wäre das Ausführen der Tabs in eigenen Prozessen, damit eben nie mehr als ein Tab abstürzen kann. Aber da die aktuelle IE Beta das auch schon hat, werden die das sicherlich machen.
    Ich vermisse noch die Erwähnung des Google Updaters, der immer als Prozess mitläuft, auch wenn die Google Software gar nicht verwendet wird und der Jobs geplant bekommt. Wo kämen wir denn hin, wenn jede Software sowas mitbringen würde. 100 laufende Tasks, ohne vom User gestartete Programme, von denen eventuell keiner einen konkreten Nutzen für den Anwender hat. _Das_ nenne ich mal den falschen Weg. Besonders Leute mit schwachem Computer sollte das nerven.

  49. 49
    Dr. Herbert

    Firefox Extensions wie iMacros oder BlogRovr sparen mir wertvolle Zeit jeden Tag. Für mich DER Grund nicht zu wechseln!

  50. 50

    Die einzige Funktion aus Chrome, die man sich bei Mozilla klauen sollte, wäre das Ausführen der Tabs in eigenen Prozessen, damit eben nie mehr als ein Tab abstürzen kann.

    Wer alle tabs seines google browsers schließen möchte, clicke 2x HERE

  51. 51
    Stephan

    Als MacUser werde ich leider noch warten müssen. Aber Windows wird es auf meinem MacBook nie geben.

  52. 52
    Kommentator

    1.
    Der über 70 Jahre alte Onkel (hiv – heavy internet user, kein Scheiß) meiner Frau nennt das Internet schon lange „Google“ (sprich: Gohgel) – der startet ausschliesslich mit der Google-Seite, tippt in der Suche Links ein und klickt dann auf den ersten Treffer. Funktioniert fast immer (zumindest im Sinne von Google und deren Kunden).
    2.
    Strg. + T „hacken“ – ein neuer Tab ist in Firefox echt trivial. Immer prima (einer meiner Lieblinge): In der aktuellen Lesesitzung im Internet alle interessanten Links mit der mittleren Maustaste anklichen (Hartkern-Apfel-Anhänger dürfen jetzt rumweinen), und dann lese ich die dadurch in neuen Tabs geöffneten Seiten/Kommentare/*wenkümmerts* später.

  53. 53

    Einer der schlechtesten Artikel von Johnny. Ever. Nicht mal minimalstes Abwägen von Vor- und Nachteilen; ich hatte das Gefühl, einen Waschzettel zu lesen.

    Finde den von John Dean (47) angesprochenen Punkt alles andere als unerheblich. Bei Microsofts MSN und AOLs AIM gleichartig gelagerten Versuchen ging ein Aufschrei durch die Internetcommunities, aber bei Google ist alles in Butter, weil die mal ein Do no harm abgesondert haben und in Scott McClouds Comic so alternative, lässige Typen rumlungern?

  54. 54
    guido

    @Kommentator: die unter 2. genannten dinge funktionieren wie viele andere aus ff und opera bekannten tasten- und klickkombinationen im chrome ebenfalls.

    das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt, google hat den kram den sie da zusammengebaut haben nicht erfunden. allerdings ist das klevere an der montage doch tatsächlich der mut zur vereinfachung und konsequenz. eine webanwendung so einfach auf den desktop ablegen und von hier auch tatsächlich schnell starten zu können ist z.b. konsequent.

    noch bin ich zu sehr auf meinen opera eingeschossen, aber wenn chrome wirklich irgendwann einen problemlosen import von opera-lesezeichen hinbekommt, fange ich bestimmt noch mal zu überlegen an.

    ps: mir ist gerade aufgefallen, warum ich chrome z.z. noch nicht weiter benutze: die furchtbare animierte werbung auf spreeblick ist mir bisher erspart geblieben. so soll es auch bleiben.

  55. 55
    keiner

    @John Dean muss dir da leider zustimmen, aber jonny schießt schon mal subjektiv aus der hüfte, ansonsten ist es bei der fluktuation von mitarbeitern in der branche sehr naiv anzunehmen, dass die großen drei nicht wussten was google da entwickelt.

  56. 56
    RC

    Einer der schlechtesten Artikel von Johnny. Ever. Nicht mal minimalstes Abwägen von Vor- und Nachteilen; ich hatte das Gefühl, einen Waschzettel zu lesen.

    Ich habe stellenweise gedacht er scherzt einfach nur noch und meint es irgendwie ironisch. :P

    Das Teil erlaubt einem nicht mal das Auswählen eines Installationsverzeichnisses. Wenn das die Zukunft sein soll, dann gute Nacht. Wer will schon Software die einfach vollautomatisch irgendwas macht, völlig ungefragt und der User kann bestenfalls noch hoffen das es ihn nicht stören wird… Zu viele Leute offenbar. Das Problem kann dann leider auch keine Software mehr lösen.
    Aber ich werde ohnehin nie verstehen, wieso User lieber auf zahllose wichtige Optionen verzichten und Möglichkeiten verspielen als 1 Sekunde länger beim Browserstart zu warten. Wer einfach nur einen schnellen Browser möchte und leicht auf viele Extensions und dergleichen verzichten kann, müsste ja schon mit Opera glücklich werden können…

  57. 57
    factor5

    Zu Chrome und dessen Vorliebe für „Informationen“ siehe hier:

    http://tinyurl.com/5n75wm (LawBlog.de)

    Bei anderen, unauffälligeren Programmen nennt man solches Verhalten auch schon mal data mining… Nein danke, mein Surfverhalten ist meins!

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    seb

    ui! ein neuer browser! und dazu noch von google!

    ja den muss ich doch gleich mal installieren, das passt ja perfekt zur google-toolbar und der google-desktop-search. da kann ich meine google-mails sicher viel besser abrufen, oder?

    sagtmal, warum ist mein rechner eigentlich so langsam? und was ich schon immer wissen wollte: gibt es eigentlich ein internet nach dem google?

    ha, da wird microsoft aber dumm gucken, wenn niemand mehr den IE benutzt! tod den kapitalisten!

    he, wo geht ihr denn alle hin? ich war noch nicht fertig, ich wollte noch fragen was mir eigentlich laufend die startseite verstellt…!?

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    Thomas C

    Ich finde es ja nich wirklich schlimm, dass für viele die Benutzung eines bestimmten Browsers oder eben dessen Nichtbenutzung identitätsstiftend ist.

    Aber bitte stellt doch nich alle anderen als naiv oder dumm hin, weil sie die Gefahr anders einschätzen.


    Last Night Google saved my life!

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    „Und das Wichtigste: Chrom(ium) ist Open Source.“

    Na da machstes Dir aber einfach, näch?

    Chromium ist Open Source. Was Du Dir von der Google Mainpage ziehst heißt Chrome und ist aber sowas von Closed Code.

    Ansonsten einfach mal NetStats anschmeißen, da wird pausenlos nach Hause telefoniert und Seiten wie http://blog.de/ können nicht angezeigt werden, weil Papa Google die Seite vlt. nicht mag.

    Wie sich die Masse eine Data-Mining-Software vor dem Herrn als Browser aufschwatzen läßt ist schon erstaunlich.

    Ach so, auf die Lecks achten!

    http://www.heise.de/security/Mehrere-Schwachstellen-in-Googles-Browser-Chrome–/news/meldung/115363

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  62. 62
    mm

    Hallo Leute,

    hat Google Chrome bei euch auch hohe E/A aktivität im Taskmanager? (bitte nachschauen)

    Bei mir sind es mehrer Gig.

  63. 63
    Martin

    @mm: Bei mir ratterte die Festplatte so sehr im Hintergrund, dass ich Chrome jedes Mal schließen musste. Ich habe einen ziemlich schnellen Rechner (für Bildbearbeitung) und normalerweise rattert da nix.

  64. 64
    mm

    Chrome läuft bei mir gerade mal seit 4h aber ohne irgendwelche Interaktion (ich war in einer Besprechung) und siehe da er hat beinah 490 Mb gelesen und 600 Mb geschrieben.

    Kann es sein das Chrome sich selber Updated?! Ich habe Chrome letzte Woche am 3.8 installiert und siehe da plötzlich sind Installationsfiles vom 5.9 aufgetaucht und die chrome.exe ist nun auch vom 5.9. Außerdem liegt eine „old_chrome.exe“ im Ordner rum.

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    Yep. Chrome aktualisiert sich ohne weitere Meldungen im Hintergrund. Und auf Grund der Bugs die gefunden wurden, gab es ein Update.

    http://www.pcwelt.de/computerundtechnik/sicherheit/sicherheitsluecken/news/179104/google_schliesst_mehrere_luecken_in_chrome/

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