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Musik am Computer: Das ideale Setup?

Es ist viele Jahre her, dass ich zum letzten Mal mit Hilfe des Rechners Musik gemacht habe, und selbst wenn sich in der grundlegenden Bedienung eines Software-Sequenzers nicht viel geändert haben mag, sagt mir ein Blick in die Fachpresse: „Du hast keine Ahnung mehr!“. Also, das sagt die Fachpresse zu mir, nicht ich zur Fachpresse, das wäre ja vermessen. In letzter Zeit kribbelt es aber wieder. Nur zum Spaß mal wieder was machen: Das wäre doch eigentlich schick, MacBook ist schließlich vorhanden und es lassen sich wohl ein paar Gigabyte Plattenplatz freischaufeln. Nur: Welche Software macht das Aufnehmen leicht? Ein „Ich frag einfach mal die, die Ahnung haben: Unsere Leser!“-Artikel nach dem Klick.

Also: Ich kenne die „alte“ Sequenzer-Garde wie Logic, Cubase und ProTools. Ich habe auch schonmal mit AbletonLive rumgespielt, muss aber zugeben, dass mich das offenbar sehr innovative Interface vor einige Verständnisprobleme gestellt hat — sicher nur eine Frage der Umgewöhnung. Garageband ist nett und schnell zu bedienen, wird aber meinen Ansprüchen garantiert nicht genügen.

Nach erster Oberflächenrecherche verwirrt mich der ganze Plugin-Krams: Offenbar muss man sich für einen von mehreren möglichen Wegen entscheiden, doch VST scheint mir auf den ersten Blick am weitesten verbreitet? Und wie funktioniert das mit den Software-Instrumenten? Geht mein Rechner da nicht sofort in die Knie?

Was ich benötige, orientiert sich weniger am elektronischen Musizieren als am klassischen Band-Setup: Im Grunde brauche ich einen möglichst straighten Sampler, mit dem sich schnell Loops (von CD?) erzeugen lassen, um einen Schlagzeuger zu simulieren (insert great drummer joke here), dazu entweder ein wirklich guter Synthesizer für Bässe, Keyboards, Flächen, Streicher, Flugzeugträger (ich plane Großes!) oder eben die genannten Instrumente als Einzellösung. Oder macht man sowieso besser ebenfalls über den Sampler? Dazu dann ein Sequenzer und ein paar leicht integrierbare Effekte und los geht’s?

Vorhanden sind E- und A-Gitarren, ein kleines Mischpult, ein gutes Mikro, ein kleines Audio-Interface (2 In, 2 Out) sowie ein bisher ungenutztes Guitar Rig. Am liebsten würde ich mir noch einen schönen Fender Precision besorgen, aber was das wieder kostet … Ich habe hier auch noch einen seit etwa 8 Jahren nicht upgedateten Groove Agent rumstehen, der mich damals aber nicht wirklich überzeugt hat (Sound ist super, aber die Loops recht unflexibel — damals) und eine ebenso alte Kiste mit Logic Pro von Emagic, dass man dafür aber ein Update bekommt, bezweifle ich. Ein okay-es kleines Midi-Keyboard ist ebenfalls vorhanden.

Welche Setups benutzen diejenigen unter euch, die eher Songs schreiben als Klangwelten erkunden? Kann man sich ein kleines „Band-Setup“ zusammenstellen, mit dem man Ideen ohne dreistündige Vorbereitung, also bevor man die Lust verliert, festhalten kann?

Wie immer:
Dankeschön!

Coming up next: Und wie geht das alles auf dem iPhone?

39 Kommentare

  1. 01

    Da mich gerade die gleichen Fragen beschäftigen, aktiviere ich mal die E-Mail-Benachrichtigung über die Kommentare (wäre eigentlich ein sinnvolles Feature, um andere nicht mit diesem Kommentar zu belästigen).
    Leider kann ich dir nicht weiterhelfen. Nachdem ich Cubase als Overkill für mich empfand, setze ich meine Hoffnungen eigentlich in GarageBand. Aber ich plante auch nichts mit Flugzeugträgern…

  2. 02
    martin

    DAS Setup ist immer Arbeit, durch die jeder selbst durch muss.
    2 Dinge würde ich empfehlen:
    Eine externe Steurerung für die Software, damit man nicht alles mit der Maus machen muss. Nach DAW Controller suchen.
    Als Software Reaper ausprobieren, wenn sich der Workflow an einer wirklichen Band orientieren soll. http://www.cockos.com/reaper/
    Espy hat neulich erklärt, warum das sehr toll ist:
    http://espylog.24fps.de/2008/07/01/musik-machen-mit-reaper/

  3. 03

    Es gibt da so ne livecd http://dynebolic.org/ Da kann man nachschauen was die linux welt zum thema musik machen zu bieten hat…

  4. 04
    JanM

    Ich finde, Logic Studio hat seit Apples radikaler Preissenkung auf dem Mac das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, unterstützt allerdings nur Apples eigenes Plugin-Format Audio Units (AU), dessen Frameworks schon in OSX enthalten sind. Macht aber nichts, denn so ziemlich alle Plugins, die für semiprofessionelle Anwender interessant sein könnten, gibts auf dem Mac in diesem Format.

    Apple hat in der 8. Version zumindest die Teile der Oberfläche, mit denen man als Semiprofi in Kontakt kommen dürfte, meines Erachtens sinnvoll überarbeitet und gestrafft — wenn man in die Tiefen insbesondere der MIDI-Funktionalität einsteigt, kann Logic aber nach wie vor recht kryptisch sein. Es hat aber den Vorteil, dass es eine recht beachtliche Sammlung an Klangerzeugern und -Prozessoren bereits mitbringt, von denen viele recht brauchbar und ein paar sogar richtig gut sind. Darunter findet sich auch ein Softwaresampler (der allerdings Schlachtschiffen wie Kontakt nicht mehr ganz das Wasser reichen kann — muss er ja aber für Songwriting auch nicht), diverse virtuell-analoge und sonstige Softwaresynths, eine Rhodes-/Wurlitzer- und eine Orgelsimulation, ein Faltungshall, ein sehr flexibles Multitap-Delay und recht brauchbare EQs.

    Was (realistische) Drums angeht, könntest Du Dir mal EZ-Drummer ansehen. Das ist ein günstiger, auf Drumsounds spezialisierter Sample-Player von einem Entwickler, der in puncto Drum-Sampling auch im professionellen Lager sehr weit vorne mitspielt. Was Gitarreneffekte angeht, hast Du mit Guitar Rig schon die amtliche Allround-Lösung, würde ich sagen.

    Die (nicht-esoterischen) Alternativen, die es in der Funktionalität mit Logic aufnehmen oder übertreffen können, sind Cubase, Nuendo, Pro Tools und Digital Performer (was vergessen?). PT und Nuendo sind allerdings eher für die überwiegende Arbeit mit Audiospuren und für Post-Production gedacht. Und dann gibts noch Live, das ursprünglich für — na, wissenschon entwickelt wurde, mittlerweile aber auch besonders in der Elektro-Fraktion öfter mal im Studio anzutreffen ist. Und wenn Du sehr abenteuerlustig bist, könntest Du Ardour ausprobieren — das ist ein Open-Source-DAW, das allerdings auch eher ProTools- als Logic-Ambitionen hat und unter OSX noch etwas wackelig ist.

    Wenn ich sonstwie mit Infos dienen kann, schreib mir einfach mal ne Mail.

  5. 05

    wie Jan.
    Logic Studio ist in den Grundzügen ähnlich wie Garage Band zu bedienen, nur nicht so limitiert in den Möglichkeiten. Besagtes „erst mal rumfrickeln müssen, bis man die Songidee garantiert vergessen hat“ ist mit Logic zwar in Einzelfällen leider immer noch drin – aber ich kenne kein anderes Programm, das Plug-and-play (kommt mir irgendwoher bekannt vor) so einfach macht wie Logic.
    „¦ Bis auf Garageband, aber „¦ naja.

  6. 06
    Markus

    Live ist definitiv „state of the art“. Schneller mit mehr Möglichkeiten kommt man in keinem Sequencer zum Ziel egal ob für elektronische oder handgemachte Musik. Die Eingewöhnung in das Interface dauert nicht lange. Logic finde ich allerdings auch nicht schlecht, es gibt aber eindeutig mehr VSTs besonders auch gute kostenlose. Die VST-Instrumente, Effekte und Synths können mittlerweile problemlos normalen Synths das Wasser reichen. Prinzipiell kannst du mit ’nem guten Sequencer, ein paar guten VST-Instrumenten und VST-Effekten Produktionen mit super Qualität machen. Deinen Angaben zu Folge hast du eigentlich alles was man braucht fehlen nur der Sequencer und die Abhörmonitore.

  7. 07

    Ach ja, die Musik. Ich wurschtel auch zur Zeit mal wieder in Logic rum und stelle mir meine „Castingtruppe“ zusammen. Ich muss gestehen, in den letzten Jahren meine Fühler nicht mehr so im Markt gehabt zu haben. Bin Logic User seit 2.6. Ich erinnere an die seligen Flamewars Logic vs. Cubase im Keyboards Forum….ich schweife ab. Ich seh´s ein wenig wie JanM. Das Preisleistungsverhältnis von Logic ist fies gut. Die Oberfläche ist einfacher geworden. Das teuflische Environment ist zwar immer noch da, aber wer´s nicht sucht, kommt auch nicht wirklich damit in Verbindung. Was ich an Logic schätze sind die Killer Softwareinstrumente. Die sind so geil, dass man immer am rumspielen ist und nichts aufnimmt, aber der Tag einen doch glücklich gemacht hat. Die Plugins sind klanglich ziemlich gut und es sind nicht wenige. Cubase kommt im Audiobereich aber mit einem deutlich moderneren Unterbau daher (Nuendo light). Die neueren Tools werden da sicher auch besser auftrumpfen können. Det Logic schleppt halt doch schon ein paar Altlasten mit sich rum. Egal, ich hab´s halt lieb, das olle Logic. Ausserdem mag ich schöne Interfaces, doch wirklich. Kann ich nix für, ist halt so. Ich hoffe, es hilft bei der Entscheidungsfindung.

  8. 08
    Markus

    Die onboard Instrument von Logic sind wirklich gut, dass muss ich sagen. In Sachen Sequenzer die warscheinlich beste Grundausstattung die man kriegen kann. Aber eben leider kein VST-Support.

  9. 09

    mein instrument der wahl heißt ableton live, aber ich habe auch nie etwas anderes ernsthaft ausprobiert und weiß daher vielleicht gar nicht, ob ich etwas vermisse.

    die „drum racks“ in live 7 sind eine feine sache, da kann man schnell drumsamples reinpacken und mit rumspielen. wenn man die rhythmen nicht „malen“, sondern einigermaßen gut eintrommeln will, hilft da ein kleines drumpad wie das triggerfinger oder mpd16.

    ich mag auch sehr die „essential instruments collection“, die man von ableton auf einer dvd mitgeliefert bekommt, auch wenn ich irgendwie durch die samples unnötigerweise lust habe, immer dicke streicher irgendwo reinpacken zu wollen.

    für songentwicklung und aufzeichnung analoger instrumente finde ich live gut geeignet, weil man schnell loops aufzeichen und overdubben kann und auch einfach so lange rumjammen kann, bis es einem gefällt und dann mit den aufgenommenen clips basteln kann.

  10. 10
    Boris

    Wenn man sich also für Logic entscheidet, VST Plugins aber nicht missen will, hilft
    http://www.fxpansion.com
    extrem. Funktioniert bei mir (Logic Pro) prächtig. Inkl. Halion Strings und Grand Piano. Was will man mehr?

  11. 11
    Markus

    Ohne grosse Leistungseinbußen?

  12. 12
    JanM

    Achja, nochwas:

    „Dazu entweder ein wirklich guter Synthesizer für Bässe, Keyboards, Flächen, Streicher, Flugzeugträger (ich plane Großes!) oder eben die genannten Instrumente als Einzellösung. Oder macht man sowieso besser ebenfalls über den Sampler?“

    Wenn Du eine möglichst realistische Abbildung von existierenden Instrumenten haben willst, sind Sample-Libraries gegenüber Synths in 99 von 100 Fällen im Vorteil. Mittlerweile hat sich ein Großteil des Sample-Library-Markts weg von universellen Sampler-Formaten (das, was früher Akai, Roland und E-mu hieß und heute Kontakt, Gigastudio und EXS24) und hin zu proprietären Lösungen bewegt. Das heißt, dass Du mit dem Kauf der Library ein Plugin installierst, das nichts anderes tut, als diese eine Library abzuspielen. Das Marketing-Buzzword dazu ist „Virtual Instrument“, im Kern handelt es sich aber meist einfach um mehr oder weniger ausgereifte Software-Sampler, deren Library Du halt nicht verändern kannst. Der o.g. EZ-Drummer gehört dazu, aber es gibt hunderte davon aus allen Bereichen.

    Daneben gibt es auch immer noch viele (hauptsächlich kleinere) Library-Entwickler, die „nur“ ihre Libraries (ohne Player) in einem gängigen Sampler-Format verkaufen. Die Platzhirsche zum Abspielen und Bearbeiten solcher Libraries sind Kontakt und Gigastudio, wobei letzterer gerade das Zeitliche gesegnet hat. :(

    „Klassische“ Tonerzeuger (also (virtuell-)analoge oder Physical-Modelling-Synths, Hardware-Expander und ähnliches) würde ich, wenn Du einen halbwegs schnellen Rechner und das Budget für eine Auswahl aktueller Sample-Libraries hast, eher nur für tatsächlich synthetische Sounds einsetzen.

  13. 13

    This is a cool setup for keyboards!!

  14. 14
    Markus

    Zu den Platzhirschen ist meiner Meinung nach auch noch Sampletank zu zählen.

  15. 15

    Logic Studio, die Plugins können ruhig auch AU (Audio Units) sein, bei NativeInstruments-Plugins macht man selten etwas falsch (support your local plugin-herstellers!), für elektrische Klaviere empfehle ich Lounge Lizard, für echtes Klavier Ivory, wenn du selbst samplen willst, kannst du das beispielsweise mit Kontakt machen.

  16. 16

    günstig-kostenpflichtige und gute drums kommen aus dem ezdrummer. addictive drums mag ich persönlich auch sehr als sampling library. auf http://www.musiker-board.de gibts im forum nen ganzen sammelthread rund um freeware. gibt einige gute vsti für streicher. mit reaper als sequencer fährt man auch ganz gut und günstig. ich bevorzuge ja cubase4 – zumal die überall mitgelieferte le version ausreichend ist.

  17. 17
    Markus

    Ne riesige kostenfreie Drum Library von gesampleten Drumcomputern gibts bei KB6 http://samples.kb6.de. Hat der Typ über die Jahre angesammelt, kann man kostenfrei runterladen nur für die größeren Trafficintensiven Sets möchte er ’ne kleine Donation, ist aber denke ich gerechtfertigt und mehr als ’ne tolle Sache. Um die Samples zu nutzen gibts gibt’s ja eigentlich in jedem Sequencer ’n passenden Drumscomputer oder Sampler.

  18. 18

    Johnny,

    bei Logic 8 hast du am Macintosh (inzwischen!) praktisch „all inclusive“, also auch einen Sampler, diverse Softwaresynthesizer, teils sehr hochwertige Effekt-Plug-Ins, allerdings ist der ganze Spaß im „AU“-Plug-In-Format, was dann etwas stört, wenn du es erweitern willst.

    Vorteil: Für 399,- Euro ein vollständiges Irrsinnspaket, das wirklich klasse ist.
    Nachteil: Die ganzen kostenlosen oder preiswerten (teils Schrott) Plug-Ins in VST-Format fehlen dann. (Doch Halt! Es gibt, wie Boris | comment # 10 sagte, auch einen „VST-Wrapper“ von FX Expansion- ein wenig drüber gesprochen wird =>hier)

    Die Handhabung von Plug-Ins ist übrigens – generell – total easy.

    Variante 2

    Als Sequencer, immer noch einen Blick wert ist (auch am Macintosh) Steinberg Cubase Studio 4, inzwischen zum Preis (aufgrund des Apple-Kampfpreis) von 349, -Euro in der mittelgroßen Version. Der Sampler ist hier allerdings nur als Sample-Player angelegt (also: kein selber samplen).

    Für 139 Euro bekäme man (etwas stärker abgespeckt) ein Steinberg Cubase Essential 4
    (im Fall Cubase: Sowohl für PC als auch für den Mac, bei letzterem sind allerdings Kompatibilitätsaspekte zu beachten)

    Tipp: Bei Cubase kann man mit einer alten Logic-Verson Glück haben, dass man dafür noch ein ermäßigtes „Competetive Upgrade“erhält.

    Variante 3

    Ich persönlich finde Digital Performer auch recht gelungen. Blöderweise gibt es dafür keinen fähigen deutschen Vertrieb. Aber – wozu gibt es Internet? Die aktuelle Version 6 gibt es im „competitive Upgrade“ für 349 $. Hier hat man auch wieder „alles“ – ähem: Nur fast. Den „Nano Sampler“ finde ich ziemlich kacke und obendrein ist er erneut nur als Sample Player angelegt.

    Meine Empfehlung (für Mac): Logic 8

    (Logic Pro ist nur upgradefähig, wenn es die Version 6 oder höher hat)

  19. 19

    Ihr rockt so, das hilft enorm, vielen Dank! Das ist alles genau, was ich brauchte.

    Sieht also erstmal nach Logic 8 aus, und EZ-Drummer muss ich auf alle Fälle mal testen. Mit LIVE wollte ich mich eh nochmal auseinandersetzen.

    Also keine Artikel von mir in den kommenden drei Monaten „¦ ;)

  20. 20
    Markus

    Dafür aber dann Musik. Finde ich durchaus ’ne gute Wahl: Logic. Bin zwar Ableton Addict, aber Ableton und Logic lassen sich auch kombinieren. Mit den Instrumenten und FXs haste auf jeden Fall erst mal ’ne superbe Grundausstattung die so kein andere Seqencer mitbringt. Bin auf die Musik gespannt!

  21. 21
    Hans

    Abelton Live ist sehr mächtig, ist aber für linear denkende Musiker, die mit vielen Takes spielen und aus der „alten“ Welt kommen meiner Meinung nach ungeeignet. Der Workflow ist da einfach auf andere Zwecke ausgelegt.

  22. 22
    Markus

    Hallo Hans,

    in wie fern ist Ableton für Musiker die mit vielen Takes spielen ungeeignet?

  23. 23
    Hans

    Wenn Du im Arrangment View bist, können keine Regionen vertikal übereinander auf ein und derselben Spur sein, was aber nötig ist, damit man visuell sieht, was los ist.

    Klar kann man das dann in den Clips machen, aber da sieht man dann wieder nicht, von wo bis wo im Song man spielt…

    Ist einfach nicht so bequem. Klar, geht, aber es ist nicht zu schnell wie bei den anderen Lösungen

  24. 24
  25. 25
    Der Kassierer

    In Sachen Logic Studio Upgrade:

    Man kann von den Vollversionen seit Emagic Logic Platinum 5 (oder neuer) upgraden, nicht jedoch von Education-Versionen oder speziellen Upgrades von damals.

    Bei der eigentlichen Installation schließt man einfach den/das Dongle der alten Version an, der Installer ersetzt ihn daraufhin durch eine Seriennummer, wodurch der Stecker anschließend überflüssig wird.

    Preis-/leistungsmäßig ist das dann nur noch schwer zu überbieten. ;)

    Falls da Fragen offen bleiben, weiss Apple am Telefon wie gesagt sicherlich auch Rat…

  26. 26
    ber

    Cowbell nicht vergessen!

  27. 27
  28. 28

    Noch ein wichtiger Tipp: Bei Logic ist wirklich für den Anfang erst mal alles wichtige dabei. Man kann wirklich anfangen, Musik zu machen.

    Es ist daher keine gültige Ausrede, dass man erst noch mehr kostenlose Audio-Units (gut, der Reverse Delay dort ist geil), kostenlose Impulse Responses (wie klingt meine Akku-Klampfe in einem Mercedes-Bus) oder kostenlose Samples ausprobieren muss, auch wenn’s davon im Internet so viele Sachen gibt. Man muss sich auch nicht erst bei KVR Audio über neue Softwareversionen informieren.

    Nein, man kann einfach loslegen. Werde ich auch machen. Gleich morgen. Ich muss nur rasch nach diesem neuen Drum-Plugin schauen, von dem der Kollege erzählt hat“¦

  29. 29
    Jan(TM)

    Was ist das eigentlich für ein cooler Aufbau auf dem Foto oben? Steam Punk meets Fisher Price?

  30. 30
    Andreas

    Ich selbst nutze ausschließlich Logic 8, obwohl ProTools eigentlich verbreiteter ist. Kann man auch erweitern, indem man beispielsweise Reason als Rewire-slave nutzt. Drums mache ich mit Addictive Drums, die klingen erstaunlich natürlich und belasten dabei das System nicht sonderlich. Den oben bereits erwähnten Lounge Lizard für E-Piano kann ich auch rückhaltlos empfehlen. Ebenso nutze ich die Simulationen von Analog-Keyboards von Arturia (Moog, Jupiter, Arp usw.). Der einzige brauchbare Synth für natürlich klingende Bässe ist TRILOGY von Spectrasonics, finde ich. Es gibt aber noch eine Bass Sample Library von Chris Hein, die per N.I. Kontakt Player genutzt werden kann. Allerdings ist das mit diesem Kontakt Player Libraries oft so eine Sache: die klingen unglaublich, kosten aber auch entsprechend Leistung. Ich spiele Bässe allerdings sowieso grundsätzlich selbst ein.
    Ich weiss ja nicht, was Du für ein System hast, aber ich bekomme relativ problemlos 20-30 Spuren aufgenommen bei Songs mit einer Länge von 4:30-7 Minuten auf einem iMac Core Duo 2Ghz mit 2 GB RAM. Viel Erfolg und Spass Dir jedenfalls damit.

  31. 31

    @Jan(TM): Klick mal unten im Bild auf den CC-Hinweis, der Link führt zu flickr, dort gibt es noch mehr.

  32. 32
    ich

    ich habe ca. 20 jahre cubase benutzt (zwischendurch auch mal logic, das war mir allerdings zu „mathematisch/logical“) und bin vor 1,5 jahren auf ableton umgestiegen. anfangs wars mir auch zu unverständlich. nachdem ich die tutorials „durchgespielt“ habe, erschloss sich mir die ganze flexibilität, einfachheit und übersichtlichkeit. im netz findest du etliche videotutorials, die dir das programm schnell näher bringen.

  33. 33
  34. 34

    Viel Spaß!

    …und vergiss nicht, deine Gitarrenaufnahmen bereits bei der Aufnahme gefühlvoll zu komprimieren und zu limitieren! Geht auch mittels Logic8. Vielleicht machst du am Ende sogar Rolf Zuckoswki Konkurrenz. Wenn wir Spreeblick-Leser dann am Ende das hier (!) von dir hören könnten, wäre das der absolute Ober-Bringer. Quasi im Tausch für die Tipps. ;-) Nochmal: Viel Freude!

  35. 35

    @John Dean: Das verstehe ich jetzt nicht ganz – was soll das Komprimieren & Limitieren in Software bei der Aufnahme bringen? Wenn das Ziel ist, die Übersteuerung zu verhinden, dann müsste man das ja vor dem A/D-Wandler machen… Oder arbeitest du mit Software-Monitoring?

  36. 36

    johnny, lad‘ dir mal die demo-version von circle runter und wenn du damit klar kommst, sag bescheid :)

  37. 37

    Christian, es erzeugt ein bequemer handhabbares Signal. Das „kleine Audio-Interface“ von Johnny hat vermutlich eine 24-bit-Dynamik, insofern kann man das durchaus direkt bei der Aufnahme am Rechner machen, ohne irgendwelche Qualitätsprobleme.

    Das Schicke daran ist: Du hast dann fix ein paar fertige Aufnahme-Presets, die du vor der Aufnahme auswählst – und das Mischen und Bearbeiten des Signals am Computer ist dann bequemer. Man hat bei dieser Arbeitsweise den besseren Workflow – außerdem (auch nicht unwichtig), spart man sich evtl. sogar etwas Prozessorpuste, weil dann einige Signale (je nach Einstellung) dann nicht mehr hinterher komprimiert und limintiert werden müssen.

    Believe me!

    Natürlich könnte man sowas z.B. auch mit einem vorgeschalteten Gerät machen, z.B. einem Digitech RP-50 Multi-FX-Bodentreter – (aktueller Kurs: 30 Euro) – und hat dann zu einem unschlagbaren Preis ein gute Dosis Extraspaß.

    (das wäre übrigens mein nächster Tipp an Johnny)

    @ „circle“

    Ich glaube nicht so sehr, dass Johnny einen überteuerten und via Marketing gehypten Softwaresynthesizer zum Preis von 150 Euro benötigt. Die Grundversorgung bei Logic8 ist übrigens echt prima. Dazu noch ein paar günstige Sample-Bibliotheken und – wupps! – schon ist alles ziemlich perfekt.

    (Im Moment ist für Johnny wohl jede Menge Handbuch-Wälzen und Ausprobieren angesagt)

  38. 38

    @John Dean: Danke für die Antwort, John. Ich mache die Kompression normalerweise einfach direkt als Spureffekte, sodass ich das nachher noch ändern kann. Wie muss man das verschalten, damit man die Kompression direkt aufnimmt?

  39. 39
    funki

    Gab es mittlerweile eigentlich was offiziell zu hören?

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