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Eine Hand wäscht die andere

Geht das nur mir so? Wenn nur eine meiner Hände nass ist, beispielsweise, weil ich sie kurz unter den Wasserhahn gehalten habe, dann funktioniert das Abtrocknen der Hand nicht so gut, weil die zweite trocken ist. Das Trocknen fühlt sich besser an, wenn beide Hände nass sind.

Hinweis: Dieser Eintrag hat keinerlei Hintergedanken, der Titel wurde frei assoziiert und ist keine Anspielung auf nichts, er passte einfach. Der Artikel selbst beinhaltet keine versteckten Referenzen zum Islam, dem Christentum, der Rettung der Welt oder dem Untergang des Abend- oder Morgenlandes. Er wurde auch nicht von einer Seifenfirma bezahlt, deren Umsätze nun in die Höhe schnellen würden, wenn ich ihren Namen genannt hätte. Ich verbrauche Wasser sehr vorsichtig und bin mir darüber im Klaren, wie wertvoll das nasse Gut ist, ich drehe den Wasserhahn immer sofort zu, wenn ich das Wasser nicht wirklich dringend brauche, außer beim Rasieren, da lasse ich es manchmal laufen, weil man mit fließendem Wasser den Rasierer besser zwischenreinigen kann, wegen des Wasserdrucks. Das Wort „Zwischenreinigen“ habe ich gerade erfunden, falls es jemand anderes vor mir benutzt hat, bitte ich um Entschuldigung. Nomalerweise wasche ich mir außerdem selbstverständlich beide Hände, der beschriebene Fall ist eine seltene Ausnahme. Der Artikel ist ein klassischer Blogeintrag einer kurzen Alltagsüberlegung, die mir auffiel und von der ich hoffte, dass sie das ein oder andere ganz kurze Lächeln auf die Gesichter einiger weniger Leserinnen oder Leser zauben könnte, ich bin mir darüber bewusst, dass die Wertigkeit des Posts nicht besonders hoch ist und bitte Leserinnen und Leser, die den weiten Weg von ihrem Newsreader zur Site in Erwartung einer höheren Allgemeinwertigkeit gewissermaßen umsonst zurückgelegt haben, um Verzeihung, er, der Artikel, steht nicht stellvertretend für die angestrebte Qualität der Spreeblick-Artikel generell, er gibt keine neue Ausrichtung vor und ich bin auch nicht böse oder so, im Gegenteil, mir geht es derzeit ziemlich prima, ich überlege nur viel und habe ein paar andere Dinge zu tun und man sollte auch diesen Zusatz nicht überinterpretieren, ich tippe einfach manchmal gerne einfach so Sachen in die Tastatur, mir macht das Spaß, ich habe unter anderem deshalb mit dem Bloggen angefangen.

33 Kommentare

  1. 01
    Akkupunk

    An diesem Eintrag ist nichts auszusetzen, mehr davon.

  2. 02
    Piraja

    „Der Artikel selbst beinhaltet keine versteckten Referenzen zum Islam,… “

    Ha! Mein Stichwort! Gleich kommt die rechte Demagogie!

  3. 03

    Ich denke, es kommt darauf an, welche Hand die trockene und welche die befeuchtete ist. Links trocken, rechts feucht? Oder andersrum?

  4. 04
    Veela

    …lächel….

  5. 05
    westernworld

    „“¦ er gibt keine neue Ausrichtung vor und ich bin auch nicht böse oder so, im Gegenteil, mir geht es derzeit ziemlich prima, ich überlege nur viel und habe ein paar andere Dinge zu tun „¦“

    das ist ganz klar ein versteckter hilferuf. johnny ist in die hände von adam weihaupt und herrn meyer aka die ingolstadt- connection gefallen. rettet johnny, wir haben nur den einen und keinen zweiten im koferraum „¦

  6. 06

    Lieber Johnny,

    als Normalsterblicher kann ich deinen ‚Hinweis‘ sehr gut nachvollziehen.

    Es Menschelt allenthalben, was. wie ich es befinde, die Aussagen glaub-
    würdiger erscheinen lässt. Kann mich dahingehend auch irren. [?!]

    Zumal der Tag der deutschen Einheit ansteht.
    Seit wann sind wir ein Volk? Habe es doch to-
    tal verdrängt darüber nach zu denken. Ich Depp

  7. 07

    Für einen Moment war ich versucht, es tatsächlich auszuprobieren.

  8. 08

    @Lukas:

    wusstest du, dass die meisten menschen ihre ohren nicht sehen können?

  9. 09

    ich habe zuletzt in leipzig auf einer restauranttoilete einen neuen handfön testen dürfen. normalerweise sind handföns ja geräte, die scheinbar direkt aus der hölle auf die erde gebracht wurden um menschen, die sich nach dem urinieren die hände waschen, in den wahnsinn zu treiben, was nicht nur an ihrer niemals ausreichenden trockenfähigkeit liegt, sondern auch daran, das vorbenutzer ebenfalls das problem mit mangelnder wasserbeseitigung hatten und deswegen den restroom mit resten von wasser verliessen, was die klinke der tür in marginalem masse aufzfangen weiss und wenn man dann selber rausgeht, drückt man nasse klinken runter und man weiss das es nur wasser ist, welches der handfön nicht vollständig beseitigte, aber die befürchtung jemand anderes urin gerade an den händen zu haben, hallt doch immernoch im kopfe nach. und man wischt sich schnell die hände an der hose ab und ist für einen kurzen moment irritiert und denkt, man habe sich jetzt wasserflecken auf die hose gemacht, was wiederum die begleitung des jeweiligen abends befremdlich finden könte, weil es, wenn es zuviel wasser war, nach einem klaren fall von inkontinenz aussehen könnte.

    dieser neue handfön aber war ähnlich einer muschel, in die man seine hand hineinhält. und wenn er dann anging hörte man ungefähr 2000 düsenjäger gleichzeitig neben dem eigenen ohr starten und spürte einen starken druck an der hand und wenn man sie dann aus der muschel raus nahm, war sie wirklich, wirklich trocken. nur durch luft! verrückt! womit die existenz gottes mal eben so, en passant, bewiesen wäre.

    und dabei wollte ich nur von diesem tollen handfön schreiben.

    (und habe ich gerade wirklich einen blogpost als kommentar verschwendet…?) :)

  10. 10

    Ich nehme ja an das liegt an der Wasserstoffbrückenbindung oder sowas. Dadurch dass beide Haende nass sind zieht sich das Wasser gegenseitig an und wird dadurch besser ins Handtuch gesogen. Wenn nur eine Hand nass ist, ist dieser Effekt natuerlich schwaecher.

  11. 11
    fredge

    ist bei mir auch so. ich HASSE es, wenn nur eine hand nass ist. ;-)

  12. 12

    @Armin: Sowas muss es sein, ja. Man hat den Eindruck, man bekäme die Hand nicht gut trocken, weil die andere es schon ist.

    Mich hat das vorhin sehr an „Eine Schachtel Streichhölzer“ von Nicholson Baker erinnert, ein Buch voller solcher Beobachtungen „¦

  13. 13
    Jolka

    Na, jetzt ist es mal raus. Fühlst dich bestimmt besser jetzt !? ;) Und das ich meine Ohren nicht sehen kann – dafür danke ich meinen Erbanlagen ;)

    Nachtrag: Danke für den Buchtip

  14. 14

    @Johnny Haeusler:

    A-ha!
    Der ganze Blogeintrag war -trotz Fußnote- offensichtlich nur eine Vorbereitung für diese schlecht verstecke Schleichwerbung.

    (Dieser Kommentar wird ihnen präsentiert von Übermüdung ™. Übermüdung ™, auch in ihrer Ganztagsschule.)

    (Lange nicht mehr so gelacht hier. :) )

  15. 15
    Martin

    Ist mir auch schon aufgefallen. Das liegt daran, dass das Handtuch an der nassen Hand kleben bleibt und an der trockenen rumrutscht.
    Ich leck sie dann immer trocken.

  16. 16

    @christoph kratistos: Das ist ganz, ganz, ganz clever verstecktes Buch-Marketing, der neueste Scheiß! ;)

    Cooles Blog-Header-Bild bei dir übrigens!

  17. 17

    @Piraja: Jetzt gewöhnen wir den Demagogen auch noch Humor an, das sollte für ’ne Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung reichen! ;)

  18. 18
  19. 19

    @bastian: ha! dann kommts aber auch noch darauf an, ob rechts- oder linkshänder. wenn schon, denn schon. ;)

  20. 20

    @gurubert: genau! sah ja gar nicht aus wie ne muschel, hat mir meine erinnerug wohl nen streich gespielt…:)

  21. 21
    Timo Beil

    Puh! jaja, ich weiss schon, man darf Blogs keine Unsachlichkeit vorwerfen, um sich nicht als Outsider zu outen; und ja klar, Johnny bringt die Sachen „immer so schön auf den Punkt“ und „bitte mehr davon“. Geschenkt.
    Aber: hallo? Zwei Postings vorher ergehst du dich noch in Toleranzedikten und jetzt kommst du mit diesem dadaistischen Detailuniformismus: eine Hand trocken, die andere nass? „Das Trocknen fühlt sich besser an, wenn beide Hände nass sind.“ Die Stadt sieht besser aus, wenn alle Bürgersteige hochgeklappt sind. Die Strassen sehen besser aus, wenn alle Merdcedes fahren usw.

    (Ich hoffe, dass Postings wie das obige ein ausreichend grosses Ventil für deine Paranoidität bilden)

  22. 22

    @ nilz (09):
    Dieser Düsenjäger-Handfön ist mir kürzlich auch begegnet. Und zwar in einem Einkaufszentrum in England. Er trägt den schnittigen Namen „Airblade“ und stammt von der Firma, die auch diese durchsichtigen Plastikstaubsauger ohne Beutel herstellt. Ich fand ihn faszinierend, aber die mit mir reisende Dame verließ den Waschraum mit ungetrockneten Händen, weil das Gerät ihr Angst einflößte.

  23. 23

    Du trampelst auf meinen Gefühlen, wie eine zarte Elfe. Und es tut dennoch weh.

  24. 24

    Interessant, dass niemandem die eigentliche Aussage in Johnnys Hinweis aufgefallen ist. Es geht hier nämlich nur oberflächlich um nasse Hände:
    „…außer beim Rasieren…“

    Ich weiß ja nicht, was seine Gattin dazu sagt, dass hier übelste Machosprüche gepostet werden, dass Johnny hier mit seiner Männlichkeit protzen darf, während die arme Tanja als Frau das Nachsehen hat. Man hätte das Manko des fehlenden Bartwuchses auch dezent verschweigen können, aber da wir im Patriarchat leben, musste das natürlich wieder auf den Tisch geknallt werden. „Ja, wir haben Schwänze und Bartwuchs und Ihr seid nur Frauen“.
    Und als Krönung schnell ein anderes Thema in den Vordergrund schieben, um von der wesentlichen Diskussion abzulenken. Pfui!

  25. 25
    corax

    @Aro: Oh oh!
    Jetzt bin ich ja mal gespannt was Malte alles zum Thema „žDepilation & Emanzipation“ schreiben wird, nach dieser kapitalen Steilvorlage. Das könnte deutlich mehr werden als bloß feucht, ich fürchte er wird
    alles notwendige tun um Johnnys Ruf wieder in trockene Tücher zu bringen. ;-)

    Ich habs übrigens auch gerade mal getestet, das einhändige Nass- u. Wiedertrockenmachen nur einer Hand, erstaunlich, es fühlt sich tatsächlich total seltsam an. Ich hielt das wirklich bis gerade für Unfug.

  26. 26
    corax

    @Team
    Dein Kommentar wurde noch nicht freigegeben.

    Kann mal jemand bitte?
    Danke.

  27. 27
    HCL

    @Dietrich: Also diese durchsichtigen Plastikstaubsauger ohne Beutel sind totaler Mist. Die syffen total ein und es ist mega-eklig das Ding auszuleeren. Echt mal!

  28. 28
    M.

    Das unheimliche ist, dass ich mir genau das gestern Abend gedacht habe bzw. sogar meinem Mitbewohner gesagt hab.

  29. 29

    @HCL: die sehen aber super aus. und die firma macht vor allem erstklassige handföns.

  30. 30
    Daniel

    Je sinnloser der Post, umso sinnvoller die Kommentare *allwissenden Blick aufsetz*

  31. 31

    @nilz:
    Nilz.
    Handföns beweisen nichts als die Abwesenheit Gottes!
    Ein richtiger echter Mediziner erklärte mir mal, Handföns saugten die hochgradig septische Luft des Urinals, auf dem hunderte von Menschen verrichteten, was zu verrichten war an, um sie dann, quasi hochkonzentriert, auf deine Handflächen zu pusten!
    Und hätten wir nicht das große Glück, die Pest bereits besiegt zu haben, hätte spätestens die Erfindung des Handföns der Menschheit den Garaus gemacht!

  32. 32

    @tanja: der ordinäre handfön, ja. der beweist die existenz satans. aber dann muss es ja auch gott geben und wenn du die neuen handföns mal erlebt hättest wüsstest du, das gott sich anscheinend endlich dazu erbarmt hat, den kampf im handgebläsebereich gegen den höllenfürsten aufzunehmen.

    mir war sogar als hätte ich bei inbetriebnahme des neuen geräts fanfaren gehört….

  33. 33
    h2

    problem (einhandtrocknung) erkannt, problem gebannt! nur mit solchen postings wird die welt jeden tag ein bisschen besser! weiter so! *doppelpunkt rechte klammer*

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