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Interview mit Martin Kretschmer

Matthias Spielkamp hat ein interessantes Interview mit dem Urheberrecht-Experten Martin Kretschmer geführt, welches gestern in der SZ veröffentlicht wurde. Leider ist das Interview dort erstens etwas gekürzt erschienen und zweitens steht es nicht online zur Verfügung, weshalb Matthias die gesamte Arbeit auf seinem Blog zur Verfügung stellt.

7 Kommentare

  1. 01

    Warum gekürzt?
    Musste wohl noch Werbung eingepasst werden.

    Lese mir http://immateriblog.de/?p=104 mal durch.

    Was soll das?

    Oh, Depp der ich doch bin, erkenne die eigentlichen Beweggründe erst jetzt. ;-)

  2. 02
    EKEL

    es ist doch komisch, dass es nie die künstler selbst sind, die sich hierzu äussern, sondern immer selbsternannte ritter der gerechtigkeit und experten. ich für meinen teil möchte die urheberrechte an meinen werken zeitlebens behalten und auch an meine kinder vererben.
    vorausgesetzt die arbeiten werden auch verwertet natürlich.

    soweit

  3. 03
    peter h aus b

    Danke für den Link!

    @EKEL: war das jetzt Ironie?
    Oder hast du es nicht kapiert bzw. noch nie etwas „verkauft“ mit Hilfe der Industrie? Du hast keine Rechte mehr, nachdem du einen Vertrag mit einem Verwerter abgeschlossen hast!

  4. 04

    @PiPi: Kann sein, aber Print hat nunmal nicht endlos Platz. Ob mit oder ohne Werbung.

    @EKEL: Deine Urheberrechte behältst du ja auch für immer, die kann dir niemand abkaufen, das geht gesetzlich gar nicht. Es sind tatsächlich die Verwertungsrechte, um die es geht. Und auch die Verwertungsrechte musst du nicht abtreten, doch es gibt kaum einen Weg in der Praxis, dass du, wenn du es doch tust, dies zeitllich oder anders begrenzt. Das ist die Kritik, soweit ich es richtig verstehe.

  5. 05

    Hallo zusammen,
    damit keine Missverständnisse entstehen (und keine Verschwörungstheorien): das Interview ist für die SZ leicht redigiert worden. Das ist völlig normal; es wurde nichts gekürzt und nichts Wichtiges weggelassen. Ich hatte nur keine Lust, den Printfassung nun Wort für Wort mit meiner Version zu vergleichen. Daher der Hinweis.
    Grüße,
    Matthias

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