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Die teuerste Wahlwerbung aller Zeiten

Wäre dieser Clip geworden, wenn tatsächlich jemand die Gagen hätte bezahlen müssen.
Tom Cruise, Justin Timberlake, Harrison Ford, Scarlett Johansson, Cameron Diaz, Borat, Zach Braff, Will Smith, Snoop Dogg, Julia Roberts, Leonardo DiCaprio und ein ganzer Haufen mehr. Regie: Steven Spielberg.

60 Kommentare

  1. 01
  2. 02

    Send it to 5 enemies; send it to 5 animals :D

  3. 03
    Niclas

    Hätten jetzt das ganze auch andersrum abspielen können.
    Jetzt hast Du die Message sogar an mehr als fünf Freunde weitergegeben, Malte! Besser als sie Dir gesagt haben!

  4. 04
    Chris

    „Don’t vote.
    …NOT!“

    Borat ist immer noch am Besten!

  5. 05
    Meckintosh

    Mal ne geile Werbung! Könnten wir vielleicht auch gut gebrauchen.
    Obwohl ich mir selbst dann nicht sicher wäre wen ich noch mit gutem Gewissen in diesem Land wählen kann ….

  6. 06
    Stefan

    Ach ja… die Demokratiesimulation.
    In den USA ist alles Hollywood und Show. Wie schön.
    Entertain me and vote – and believe it makes any difference.

  7. 07

    VOTE –> google seriously needs to know what’s in your tiny little world called pseudo brain! They don’t even care whose gonna win! yay!!!!!!!!!

    -.- \o/ -.-

  8. 08

    @Niclas:
    Und wahrscheinlich auch an fünf seiner Enemies, ja so schön kann virales Marketing sein. ,-)

    Das Konzept ist sehr gut, das Problem hervorragend angegangen. Würde bei uns mit Patrick Lindner und Harald Schmidt bestimmt auch toll funktionieren „¦

  9. 09
    Frogster

    Sieht teuer aus der Spot, finde ihn aber langweilig verglichen hiermit:

    2000 (Budweiser):
    http://de.youtube.com/watch?v=UDTZCgsZGeA

    2008 (Remake für Obama):
    http://de.youtube.com/watch?v=Qq8Uc5BFogE

  10. 10
    Mark A.

    I lik a porn …

  11. 11
    Hr.Lohmann

    Jamie Foxx mim Palituch, ich liebe solche Details…

  12. 12
  13. 13

    Sehr gut gemacht! Trotzdem befürchte ich, dass die Wahlbeteiligung wieder einmal, wie schon die letzten 40 Jahre, unter 60 Prozent liegen wird…

  14. 14

    Ich mag den Clip nicht. Cruise und di Caprio sind mir zu affektiert, das „Vote“-Einschwören und die Spam-Aufforderung zum Schluss machen’s nicht besser. Diese ganzen Sternchen, das Mantra ohne Inhalt, diese Begründungen („I’m voting because… it’s my first time!“). Das ist mir irgendwie suspekt alles.

  15. 15
    Markus

    Obamas 30 Minuten Werbung gefällt mir dann aber noch besser :)

  16. 16
  17. 17
    mia

    Wenn Tom Cruise mir etwas sagt, hätte ich eher das Bedürfnis, genau das nicht zu tun.

  18. 18

    Top Konzept… es ist aufgegangen, Glück gehabt?

  19. 19
    max

    Ich finds gut :)

  20. 20
    Hendrik

    Mir gefällt der clip nicht, ich kann Frank von Nr.14 nur zustimmen.

    Außerdem: wählen zu gehen ist kein Wert an sich, es ist nur dann sinn- und damit wertvolll wenn man sich vorher gründlich Gedanken macht, was man will und danach, wen man deshalb wählt.
    Wer unreflektiert sein Kreuzchen machen will, sollte lieber zu Hause bleiben. Bei jeder Wahl.

  21. 21

    Haben die das durch einen Ritterhelm gefilmt?

  22. 22
    Andy

    Finde den Spot sehr gut. Glaube auch, dass er eine Menge Leute bewegen wird zur Wahl zu gehen. Leider sind viele Amis immer noch engstirnig genug und sie nur zur Wahl gehen weil Leute wie Snoop Dogg oder Will Smith ihnen das sagt.
    Alleine diese Konzentration an der Crème de la Crème der US Amerikanischen Unterhaltung sollte einen so großen Reiz auf die Wähler übertragen, dass sich alleine dadurch genug „paralisieren“ lassen und wählen gehen werden….

  23. 23

    Fand den Spot, der mal lief, wo selbige Celebrities in feinstem Designerzwirn sich mit massenhaftem Fingerschnippen beschäftigten, wesentlich besser, weil irgendwie ironischer.
    Während die so vor sich hinschnipsten, sollte verdeutlicht werden, starb jedesmal ein kleines Kind in Afrika. Die Botschaft kam an: Wieviele Kinder sind dann wohl gestorben, seitdem DiCaprio und Cruise ihre Gagen für Titanic und Mission Impossible auf den Kopf gehauen haben? Wahrscheinlich ne Menge, das ist aber egal, weil DiCaprio mit dem Geld Al Gore nachmacht und Cruise in eine bodenständige Religion investierte.

    Oder der andere Spot, wo Scarlett Johansson (is die nich toll?) und Konsorten fröhlich den Sommerhit „We want Change“ intonierten, was melodisch in etwa die Qualität von Kinderquatsch bei Michael erreichte. Vom Text her war der Titel übrigens tonangebend und zwar durchgängig.

    Wenn man all die drei Videos jetzt mal zusammenzählt, fällt auf, dass sie im Grunde nur aus schönen Menschen vor einer weißen Wand bestehen. Jeder der in einer Demokratie lebt, darf sich glücklich schätzen: In Diktaturen werden schöne Menschen vor weißen Wänden normalerweise gerade erschossen.
    Was ich noch nicht einmal Tom Cruise gönnen möchte. Schließlich hat er versucht Hitler zu töten.

  24. 24
    Hendrik

    hübscher Spot.
    Direkt meinem amerikanisch-deutschen Freund weitergegeben, der bereits brav Briefwahlunterlagen hier hat *g*

  25. 25

    Aber doch bitte nicht in Deutschland. Kann mir schon vorstellen, wer da vor der Linse steht. Ferres, Wickert, Witt, halt die gesamte „Du bist Deutschland-Crew“. Ist ja nicht böse gemeint, aber unsere Stars sind da nicht so geeignet.

  26. 26

    there’s more baldwin brothers than that! GEIL! (uups, bin ich jetzt blöd weil ich in großbuchstaben geschrieben hab?)

  27. 27
    RC

    Trotzdem befürchte ich, dass die Wahlbeteiligung wieder einmal, wie schon die letzten 40 Jahre, unter 60 Prozent liegen wird“¦

    Das interessiert mich auch, wie hoch die dieses Mal ausfallen wird.

    Die gehen bestimmt alle wählen:

    http://www.youtube.com/watch?v=vL20TdHjX2s

  28. 28
    JanM

    @Anmerkungsmann:

    Bono: „Every time I snap my finger, an African child dies.“
    Stimme aus dem Publikum: „Then STOP SNAPPING!“

  29. 29
    handzon

    I can do anything! I was in .. a … boyband!

  30. 30

    haha – i want a porno – AWESOME!

  31. 31
    Martin2

    @Frogster: Ja, gefällt mir auch besser.

  32. 32

    well well well, look who’s there!
    mr indiana jones!
    you’re looking goooood!
    squeeeal, squeeeeaaal!

  33. 33

    wie oben schon gesagt, wählen ist kein wert an sich. auch bewusst nicht zur wahl gehen kann entgegen der mainstreammeinung eine aussage sein. nur das kleinere übel zu wählen führt langfristig zu zweiparteiensystemen mit kontrahenten die versuchen sich gegenseitig mit populistischen äußerungen zu übertreffen. ich würde mir wünschen wenn auch nichtwähler einfluss auf den wahlausgang hätten. wegen mir wäre es auch ok, wenn man ‚keinen/keine‘ ankreuzen könnte. der us-amerikanische wahlkampf ist ein gutes beispiel dafür, obama würde in europa mangels alternativen zu recht 60% bekommen.

  34. 34
    EssBee

    „Nicht wählen ist auch eine aussage“. … Tschoh. Dann ist pupsen aber auch eine. Oder selbstmord. „Vote or shut up“ heisst es, nicht „Vote and shut up“. In der ecke sitzen und rumpampen, aber selber nichts auf die beine zu stellen wenn einem das bestehende angebot nicht schmeckt, gilt nicht. Jedenfalls nicht hierzulande. Denn du kannst, darfst und sollst was auf die beine stellen wenn du willst. Einfach alles doof zu finden macht _nicht_ cooler.

  35. 35

    Ich hatte den Eindruck, dass Tom Cruise die Sache mit dem Sarkasmus tatsächlich nicht kapiert hatte…
    Ein so guter Schauspieler, dass er sich verwundert zeigen könnte, ist er ja nun wirklich nicht….

    Hoffentlich sehen 534 Amerikaner nicht nur die erste Hälfte des Spots und gehen deswegen nicht zur Wahl…

  36. 36

    Finde ich recht gut. Auch der Hinweis auf die Seite, wo die nächste Wahlstation ist.

  37. 37
    FranzWurst

    @korbinian: Zu einem Zwei-Parteiensystem kommt es, wenn unterm Strich die Stimmen der unterlegenen Parteien verfallen. D.h. es keine Art Zweitstimmensystem gibt. Denn dann haben viele Wähler Angst, daß ihre Stimme verschwendet war und überhaupt nichts gebracht hat und wählen entsprechend nur die aussichtsreichen Kandidaten.

    Würden z.B. in den USA die Wahlmänner nicht mehr komplett an den Kandidaten mit den meisten Stimmen gehen, sondern entsprechend der Stimmverteilung aufgeteilt werden, gäbe es auch eine Chance, daß das 2-Parteien-System aufgebrochen wird.

    Mit wählen oder nicht wählen, hat das jedenfalls nichts zu tun. Das uninformierte Wähler den bekannteren Kandidaten ihre Stimmen geben, ist jedenfalls ein Effekt, der in jedem Wahlsystem zu beobachten ist und mitnichten 2-Parteien-Systeme fördert!

  38. 38

    So sollte die „Du bist Deutschland“ Kampagne auch gestaltet sein, dann wäre sie wenigstens nicht so peinlich gewesen und hätte vielleicht einen positiveren Hype in der Blogsphäre.

  39. 39

    @EssBee: (offensives) pupsen und selbstmord sind, finde ich, definitiv aussagen. wenn einem das bestehende angebot nicht passt, sollte man evtl nicht nur ein neues menü probieren sondern mal selber kochen. deswegen sind wir dann doch vielleicht doch einer meinung. ich finde hypes um personen grundsätzlich nur etwas befremdlich

  40. 40

    @EssBee: und selbstverständlich sollte man wählen, wenn man sich mit den wahlprogrammen identifizieren kann, ich frage mich nur was ich tun soll wenn meine interessen von niemanden vertreten werden, und auch keine aussicht auf mehrheiten besteht, und ich auch gar nicht die mehrheit überzeugen will, ich will ja niemanden meine sicht auf die welt aufzwingen. mir ist eine wahl immer zu schwarz/weiß. ich finde es komisch sich für oder gegen etwas auszusprechen wenn man nicht weiß was gut oder falsch ist. die beteiligung an einer öffentlichen politischen diskussion erscheint mir extrem schwer. zb das bankenhilfspaket: das wurde ohne öffentliche diskussion beschlossen

  41. 41
    christoph

    naja… eigentlich ist es ja keine wahlwerbung, es geht ja nicht darum, für eine einzelne partei mobil zu machen. das ist mehr der versuch dem gemeinen webuser klarzumachen, wie froh man sein kann, dass man überhaupt die chance hat zur wahl zu gehen. kann man eigentlich auch nicht oft genug wiederholen.

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