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Street with a view — Kunst mit Google

Man kann Google für sein Street View-Dingens verklagen, man kann aber auch kreativ damit umgehen, so geschehen im Mai 2008 in Pittsburgh, als die Künstler Robin Hewlett und Ben Kinsley zusammen mit den Bewohnern des Sampsonia Ways verschiedene Performances aufführten, während das Street View-Vehikel vorbeifuhr und die Szenen in 360°-Panoramen aufnahm. Seit Anfang November sind sie in Googles Street View zu sehen.

Street with a view (via MeFi)

8 Kommentare

  1. 01
    Nikit

    Ist ja toll das zeigt mal wieder das man nicht nur über die Sammelwut klagen kann sondern sie auch kreativ nutzen.

  2. 02
    Casimir

    Ich bin trotz kreativer Einfälle für Sammelwutuntersagungsklagenunterschreibpetitionen. Ich bin auch ein Kreativmenschenhasser, weil die(tm) meinen toll zu sein und ich bin meist zu blöd das toll zu finden.

  3. 03

    Schöne idee auchwenn das bild etwas unspektakulär wirkt.

  4. 04

    Und wenn man genau hinschaut sieht man auch dass sehr viele Jalousien unten sind.

  5. 05
    Georg

    Weiss jemand wann google die Aufnahmen in Deutschland veröffentlicht?
    Bin nämlich mehrmals von dem schwarzen Opel Astra mit Monster-Dachaufbau auf dem Rennrad geknipst worden und mag mich nun onlein bewundern ;-)

  6. 06
    Philipp A.

    Klar werden die das. Es sei denn, du wohnst in Schleswig-Holstein. Die haben nämlich erfolgreich Einspruch erhoben.

    Ich selbst hab ihn auch schon gesehen, und werde mich unkenntlich machen lassen, wenn die Bilder denn online sind. Der Berliner Datenschutzbeauftragte plant jedenfalls nicht, so wie seine Kollegen im Norden, dagegen vorzugehen.

    Dabei empfinde ich es schon als gravierende Einschränkung. Jetzt kommen sicher gleich wieder all jenige, die anmerken, dass ich hier in Berlin auch an jeder zweiten U-Bahn-Station gefilmt werde. Alles richtig, das find ich auch nicht gut. Aber mir ist es immer noch lieber das geschieht durch unsere Polizei, die parlamentarischer Kontrolle unterliegt, als durch ein Unternehmen mit Sitz in den USA, welches sich außerhalb unserer Jurisdiktion befindet.

  7. 07
    Georg

    @Philipp A.: Wirst Dich unkenntlich machen lassen? Warum denn? Haben die Dich gerade bei einem Banküberfall aufgenommen? Gehst Du auf der Straße anschaffen? Was ist verwerflich daran das irgendjemand™ sieht wie ich irgendwo™ mit dem Fahrrad durch die gegend gefahren bin. Vor allem: Wann das war weiß keine Sau, und wer ich bin weiss auch nicht jeder, also wo ist das Problem?

  8. 08
    Philipp A.

    Es geht mir dabei weniger um das konkrete Bild, das wird in der Tat sehr unspektakulär. Mir geht es dabei – recht plakativ – ims Prinzip. Ich möchte selbst entscheiden, was von mir im Netz steht. Und da Google mich nicht gefragt hat…

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