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Urbane Kunst auf dem Land

Dass Straßenkunst auch ohne, dank des zur Verfügung stehenden ländlichen Raums vielleicht sogar besser als mit Straßen funktioniert, hätte ich nicht vermutet. Die Gemeinde VestvÃ¥gøy der norwegischen Inselgruppe Lofoten aber beweist es, hat erfolgreich „Urban kunst midt i ødemarka“ in Auftrag gegeben und damit völlig neue Perspektiven eröffnet.

[via]

29 Kommentare

  1. 01

    Dann gibt es hoffentlich auch bald ländliche Malereien in den Großstädten.

  2. 02

    …lang lebe das Etikett! Die Etikette! Und natürlich die Etikettierer…

  3. 03
    Michael

    Sehr super. Allerdings ist das eine Inselgruppe, keine Gemeinde.

  4. 04

    @Michael: Da ich nicht herausfinden kann, wie die Gemeinde heißt, hab‘ ich das etwas sperrig umformuliert. Danke für die Korrektur!

  5. 05

    Wunderbar. Danke für den Link. Ich kann die Lofoten nur empfehlen.

  6. 06
    Udo

    Das muss doch dann rurale Kunst heißen …

  7. 07

    Falls ich das richtig lese heisst die Kommune VestvÃ¥gøy. In dem Text steht unter anderem „For VestvÃ¥gøy kommune er det en gigant-gave som er blitt gitt av kunstnerne.“

  8. 08

    @Armin: Ebenfalls ergänzt, merci!

    (So langsam könnt ihr aber eure Spreeblick-Artikel alleine schreiben „¦ ;))

  9. 09

    @Johnny Haeusler:

    Rechnung ist in der Post ;-)

    (und wann kommen unsere Passwoerter?)

  10. 10

    ich hätte da noch ein entstehungsvideo eines kunstwerks zur ergänzung anzubieten: http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=6572999

    die beiden künstler heißen übrigens dolk und pøbel :)

  11. 11

    @Armin: Das Passwort kannste haben. Aber den Login! Haha! Den Login, den behalt‘ ich für mich! ;)

    @martha dear: Pøbel. War klar.

  12. 12
  13. 13

    Ist „žÃ¸demarka“ das norwegische Wort für „žEdding“?

  14. 14

    @Martin:

    Eher weniger. Faellt mir jetzt natuerlich das Deutsche Wort nicht ein, aber auf Englisch bedeutet es so viel wie wilderness.

  15. 15
  16. 16

    Aber „žUrbane Kunst mit dem Ödemarker“ wäre doch eine passende Übersetzung :-)
    Ist denn dann die Kunst noch urban, wenn sie in der Einöde stattfindet?

  17. 17

    Wobei es doch recht unwahrscheinlich ist, dass die Jungs ganze Hütten mit Öd- oder sonstigen Markern angemalt haben. Da waren Pinsel und Rollen am Werk…. ;-)

  18. 18

    @elsbesen: och menno, das war doch ein witz: øde (einöde) marka (textmarker).

  19. 19
    ber

    In dem Kontext sollten die Barnstormers (seit 1999) aus den USA noch erwaehnt werden:
    http://www.b-stormers.com/artists/

    Bessere Bilder hab ich leider nicht finden koennen:
    http://www.flickr.com/search/?q=Cameron%2C+North+Carolina

  20. 20

    Wie atemberaubend schön es auf den Lofoten ist, könnt ihr hier sehen:
    http://flickr.com/photos/testspiel/sets/72157594246103513/

    Ich vor zwei Jahren dort gewesen.

  21. 21

    @Martin: ach menno, das hab ich doch verstanden….

  22. 22

    @elsbesen: ach so :-) ich bin mir da manchmal nicht so sicher.

  23. 23
    moses

    Spricht hier jeder Norwegisch? (Und hat noch dazu den passenden Zeichensatz?!)

  24. 24

    @moses:

    Nee, aber ich spreche Google und C&P. Und wenn mir nicht mal wieder ein Wort entfallen ist auch Deutsch. Und wilderness heisst natuerlich Wildnis. Da haette ich auch gleich drauf kommen koennen.

  25. 25
    torsk

    Man braucht keinen passenden Zeichensatz um Norwegisch schreiben zu können. Die Tastenkombinationen für æ, ø und Ã¥ reichen völlig.
    Abgesehen von der relativen mangelnden Selbständigkeit im Stil von Pøbel und Konsorten, sieht man hier mal wieder gut, wie Bezeichnungen irreführen/irregeführt werden, oder wie so etwas wie „ºUrban Art“¹ oder „ºStreet Art“¹, [noch dazu als Auftragskunst — von Kommunenseite? Dafür findet sich allerdings im ursprünglichen NRK-Artikel nichts] sich im dörflichen/Einöde-Kontext ausmacht; bzw die Frage eben ob das funktioniert, Sinn macht oder wo der Sinn liegt. Wenigstens ist es noch nicht der Horror, den der norwegische Adbusters-Ableger „ºVreng“¹ vor einigen Jahren an die Wand gemalt hat {sorry für die alberne Formulierung}: „” pieces an Fjordwänden.

    Die Banksy-Imitationen sind eben so hübsch, nett anzusehen und harmlos (gerade weil sie jeglichen [urbanen] Kontextes beraubt sind und so wie ölgemalte tags im Freiluftmuseum aussehen), dass sich die Kulturchefin der VestvÃ¥gøy-Kommune zur tatsächlich denkwürdigen Einschätzung hustet: »De setter fokus pÃ¥ hus og pÃ¥ eiendommer som gjør at folk kanskje betrakter dem pÃ¥ en annen mÃ¥te. Fra Ã¥ være et øde og forfallent hus blir det nÃ¥ et kunstverk som setter i gang prosesser pÃ¥ en helt ny mÃ¥te«, was genau so viel heißt wie: „ºSie lenken Aufmerksamkeit auf Häuser und auf Eigentümer, die dazu führt dass man sie vielleicht auf eine andere Art und Weise betrachtet. Aus einem öden und verfallenen Haus wird so ein Kunstwerk das Prozesse auf eine ganz neue Art in Gang setzt.“¹
    A-ha!

  26. 26
    moses

    @torsk: Ich mal nen spitzen Strichmännchen, wohin du willst. Wo geht’s zum MoMa?

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