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Photo of the day

Am 31. März 1979 bekam Jamie Livingston eine Polaroid-Kamera geschenkt: und von da an machte er jeden Tag ein Foto. Bis zum 25. Oktober 1997, seinem Todestag. Livingston starb an Krebs, und was als charmante Idee einer Selbstdokumentation begann (wie die Hommage an die Residents hier oben), wird im Verlauf des Jahres 1997 (auch) zu einer beängstigend ruhigen und unpathetischen Aufarbeitung seiner Krankheit. Seine Freunde Hugh Crawford und Betsy Reid haben aus den Bildern eine Ausstellung gemacht und außerdem die Bilder ins Netz gestellt: ein Fest für alle, die gerne in anderen Leben blättern, auf Flohmärkten fremde Fotoalben kaufen und zu Sophie Calle-Ausstellungen gehen.

[via]

4 Kommentare

  1. 01

    ich liebe die arbeiten von sophie calle, deshalb: merci!

  2. 02

    Ach. :)
    Die Geschichte hatte ich Johnny im Mai gemailt, weil ich fand, dass das was für Spreeblick wäre. Schön, dass es auf anderem Weg noch geklappt hat.
    (Das kam mir so bekannt vor, dass ich erst grübeln und dann suchen musste.)

  3. 03

    Ich mag Sophie Calle auch, und dieses Foto ist so provokativ! Vielen Dank auch von mir! :)

  4. 04

    Einfach mal wieder ein beeindruckendes Bild von Sophie Calle, ich kann einfach nicht mehr weg sehen. Wie kommt man auf so etwas?

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