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Tellaro

Leserinnen, die schon seit gestern dabei sind, wissen, dass mein Musikgeschmack eher als traditionell zu bezeichnen ist. Dennoch: Hin und wieder begeistern mich Frickler, die Klacks und Klicks und Beeps und Loops zu Songs zusammenbasteln, bei denen man alle 20 Sekunden überprüft, ob das Kopfhörerkabel defekt ist. Musikalische Überraschungen eben. So wie bei Tellaro.

Tellaro stammen aus Italien und sind Tazio Iacobacci und Francesco Cantone. Und die neuen Kreationen des aktuellen Albums „Jars, Jams & You“ klingen so hübsch, liebevoll, verwirrend und auch witzig, dass ich meinen ursprünglichen Plan, nur einen Song zum Reinhören zu posten, schnell aufgegeben habe. Man muss schon mehr als einen Track anlauschen, um ein Gefühl für das zu bekommen, was die beiden da fabrizieren.

„Jars, Jams & You“ ist bei 2nd rec. erschienen, und wer das Album kaufen möchte, entscheidet selbst, wieviel Geld es ihm wert ist.

2nd rec. gehören zu unseren Freunden.

11 Kommentare

  1. 01

    2nd rec. gehören zu unseren Freunden.

    sind wir teil der mafia?
    sag mal ehrlich!

  2. 02
  3. 03

    Falls du Klacks und Klicks und Beeps magst, solltest Du Dir mal Telefon Tel Aviv (falls nicht schon bekannt) anhören – Die Jungs können sowas sehr gut mit traditionellen und äußerst harmonischen Elementen verbinden.

  4. 04

    @Michael Feihstel: Danke für den Tipp! Der „Listen“-Bereich der Site lässt mich gerade nix hören, hole ich aber nach. Sieht spannend aus.

  5. 05

    telefon tel aviv haben wir auch im angebot, wenn auch nur ein remix:

    <a href="http://nitrada.bandcamp.mu/track/fading-away-telefon-tel-aviv" rel="nofollow">Fading Away (Telefon Tel Aviv) by Nitrada</a>

  6. 06

    @johannes (2nd rec): Sehr gut – wie auch das restliche „Remixes Compiled“ – Album von TTV

  7. 07
    Till

    Philip Jeck find ich ja ganz okay, aber das…? Was wissen denn diese Herrschaften von Terrassendynamik? Nichts, nada, rien, zero. Als jemand, der sich intensivst mit Produktionsweisen von in erster Linie elektronisch erzeugter Popmusik (aber auch Jazzrock) beschäftigt hat, rate ich euch: Lauscht den Künsten eines Steve Lipson und ihr werdet von eurem Glauben ratzfatz abfallen. Ich empfehle *den* 12-Incher überhaupt. In puncto Arrangement das Nonplusultra bis heute. Lipson produzierte und spielte Gitarre. Michael Mertens (vib) klingt zwischen 2:03 – 2:26 wie Mike Mainieri (Steps Ahead). Tipp: Laut hören wäre angebracht, weil hier dynamisch ne Menge passiert. Viel Spaß!
    http://www.youtube.com/watch?v=A-QOGI1Btig

  8. 08

    @Till: muss sauschwer sein, einfach mal die finger still zu halten..

  9. 09
    gonsohm

    ich steh ja mehr auf minimal gefrickel und gefiepsel:
    http://www.myspace.com/ryojiikeda
    http://www.myspace.com/toychestra

  10. 10

    @johannes (2nd rec):
    Wenn, was ich toll finde, derlei ‚aktive‘ Beiträge
    zum Standard mutieren, bin ich am überlegen,
    welche Werkzeuge von ‚WORDPRESS‘ noch zu
    gebrauchen sind. Habe bisher die Regeln? beachtet

  11. 11
    Till

    @jo.: (8):
    Ich seh gar nicht ein, warum ich darauf reagieren sollte.

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