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Der Moshpit Amp

Die Kölner Künstlergruppe //////////fur//// hat den Moshpit Amp gebaut, einen interaktiven Verstärker, der die Band überbrückt, indem die Bewegungen eines headbängenenden Fans mittels Sensorik direkt in Musik übersetzt wird.

Eine Direct-Feedback Teufelsmaschine unmittelbar aus der Web-Zombie-Hölle vor der uns Marek Lieberberg warnen wollte, als er sich in der SZ einmal so richtig auskotzen durfte. Ein weiterer Sieg der kulturlosen Freaks, die die Datenhighways beherrschen, keine Zäune kennen und ehrliche Jobs hartarbeitender Kulturverwalter aussaugen. Eine Kultur geradewegs auf dem Weg ins digitale Harmagedon, dessen Ruinen nur noch eine einzige Unkultur sein werden, in der das FAZ Feuilleton Rezensionen über die neuesten Flashspiele druckt und der ARD-Brennpunkt die Serverprobleme bei Twitpic untersucht.
Na, da bin ich wohl kurz abgeschweift. Der Moshpit Amp funktioniert jedenfalls so: Abhängig von seiner Position, seinen Bewegungen und der bängenden Frequenz, steuert der Metalfan die Lautstärke und die Struktur von vier Audiospuren: Vocals, Bass, Drums, Gitarre sowie zusätzliche Metal-Show-Essentials wie Licht, Rauch, Blitz und Pyrotechnik. Bonuslevel inklusive:

If you mosh really hard you can trigger a guitar solo for the ultimate rock experience.

Ich krieg schon Kopfschmerzen vom Zusehen — aber hey — Metal ist größer als wir alle.

[VIDEO] Moshpit Amp

PS. Den wahren Metalhead erkennt man am Mauszeiger.

[via]

14 Kommentare

  1. 01
    peter h aus b

    ..let of steam, extasy, armageddon..

    So klappts auch mit dem Nachbar!

  2. 02
    gummo

    geiles teil! aber das englisch des kollegen ist unertraeglich

  3. 03
    frank

    Das rockt sogar die Verstärker aus Spinal Tap.
    Könnte die Guitar-Hero-Stände auf Festivals obsolet machen

  4. 04

    Gibt es echt Leute, die das mögen??

  5. 05
    Maki

    @Die Erklaerung: naja… ich bin noch am Schwanken zwischen absoluter Faszination und abgrundtiefer Abneigung…

    Ich find das ding so scheisse, dass es schon fast Kultstatus verdient…

  6. 06

    Geil, man tanzt quasi zu der Musik, die man selbst mit dem Tanzen produziert. Das ist richtig Meta- und Post-Irgendwas :).

  7. 07

    ääääääääääh…. wtf?!

  8. 08
    Jan(tm)

    Schade, ich bekomme immer gleich Kopfweh beim Headbangen.

    Der Artikel in der SZ ist ja süß, Dada hat schon 1916 verkündet das die Kunst tot ist. Wird ja Zeit das daß mal bei den Großkopferten ankommt.

  9. 09
    devil father of metal

    @gummo: come to me and i will eat your heart out, spiesser!

  10. 10

    Tolle Idee und gut umgesetzt , ich bevorzuge Dubstep zum Headbangen als Metal

    wenn schon METAL . so schnelles Zeug…mag eher eher die langsame Black Sabath Schule , so Monstermagnet oder Queens of the Stoneage

    Bin gespannt wann so ein Teil für Techno , spez. Goa rauskommt.. das ist ja auch eher so Formel Musik ähnlich wie Metal ;-)

  11. 11

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