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Joebama’09 (Update)

Da kann ja nichts mehr schiefgehen, denn Joachim Seufferle, Gemeinderatskandidat für Schorndorf, CDU Listenplatz 26, macht schließlich alles richtig: Er twittert („Bauarbeiten Gmünder Str.“), hat ein Xing-Profil (Facebook ist sicher schon in der Mache), er hat Visionen und einen eigenen Online-Shop.

Und er nennt sich Joebama.

[via]

Update: Offenbar musste Herr Seufferle seine Site umstellen, joebama.de ist nicht mehr erreichbar. Dennoch für ihn offenbar ein gelungenes Viral-Marketing-Experiment, denn er twitterte gestern:

1824 Klicks in einem Tag – Ziel erreicht – Danke – Schade dass Wortspiele oft nicht richtig verstanden wurden :-(

Der Joebama-„Gag“ hat also Zugriffe auf seine Site gebracht. Aber ob diese sich nun mit den politischen Inhalten Seufferles auseinandersetzen?

24 Kommentare

  1. 01
    jim

    das scharze oben im kreis erinnert mich an hitlers scheitel.
    der rest ist natürlich auch oberpeinlich.

  2. 02
    Frogster

    Der Mann hat’s tatsächlich raus. Er wird ja sogar von Spreeblick beworben. ;)

    Ich schätze mal, der Mann hat einen Sohn, der Internet kann.

  3. 03
    Frank Schenk

    http://www.lolbama.de wär auch noch frei!

    gruß

  4. 04
    Ivor Bigbotty

    Erste Gedanken: Lächerlich, peinlich, Anbiederungsversuch.

  5. 05

    Hey, der Mann hat ein iPhone. Das muss klappen.

  6. 06

    http://seufferle.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Impressum/index

    Wahlkampf
    Der Bundestagswahlkampf wird im Zuge seiner Entwicklung hin zum Medienwahlkampf immer stärker auf die Wähler am Fernseher und im Internet zugeschnitten, da mit ihm mehr Menschen erreicht werden können als mit dem Straßenwahlkampf, der dennoch weiterhin fortgeführt wird. Plakate mit den Spitzenkandidaten und Fernsehwerbung sollen die Bürger von der Wahl einer bestimmten Partei überzeugen.[@Wikipedia.de]

    Die Ministerien und die untergeordneten Diesnstellen wurden angewiesen,
    sechs Monate vor der Wahl keine Parteipolitisch Relevanten Äusserungen ihrer Dienstherren zu veröffentlichen. Böse Zungen sagen auch Enst zu nehmen. Nur für den internen Gebrauch.
    Was ein Irrsinn.

    Sicherlich weiss jemand anders es besser zu Erlären. ;-)

  7. 07
    Sombi

    ;-) Sympathisch und innovativ, besser als der sonstige Einheitsbrei…

  8. 08

    Kein Wunder, dass er sich Joebama nennt. Man soll sich mal folgenden Wahlspruch vorstellen: „Hallöle, i bin euer kloins Seufferle.“

  9. 09
    Clemens

    Gut – Schlecht – Gut – Schlecht – Gut – Schlecht, oh ich weiß es nicht! Es hat schon eine Art Humor, er macht es aber professionell, also auch eine Art Ernst. Wenn seine Strategie aufgeht passt es, denn dann trifft das, was er tut, genau unseren Zeitgeist!

  10. 10
    jd

    ich hatte gehofft es ist ein später aprilscherz o.O

  11. 11

    @jd:
    Nee
    Die sind wirklich so wie sie sich äussern.

    Siehe:
    http://www.pappalatur.at/2007/05/16/lieber-doof-sein/

    Dennoch alles gute. :-)

  12. 12

    und das Beste: Die Seite ist für den Firefox optimiert. Rock´n´Roll!!!

  13. 13

    Das sind nur die Anfänge. Das werden mehr und es wird besser bzw. weniger peinlich; erste Gehversuche eben.

    Das wollten wir doch, dass Web 2.0 sich durchsetzt, dass es die Gesellschaft durchdringt. Alle ins Netz: Blogging, Micro-Blogging, Communities, Social Web… Wollten wir doch, oder?

  14. 14

    @Chrisfried: Ich hab’s mir anders überlegt. :)

  15. 15

    ich will daran glauben, dass der Mann einfach einen kranken Humor hat und sich nicht ernsthaft Joebama nennt – denn dann ist’s eine ziemlich gute Idee

  16. 16
    Peter

    Ich fasse „JoeBama“ als Wortspiel-Werbegag auf, der auf der Höhe der Zeit ist.

    Und siehe: es funktioniert.
    Also: Warum nicht?

    Ich wünsche dem Mann viel Erfolg.

  17. 17
    Thomas

    Ich find den Gedanken Klasse. Ich seh da ne aufgehende Sonne in unserer Fahne… Das find ich klasse…

    Und ich sehe nen guten, frischen, selbstironischen Auftritt.
    Schorndorf ist ned ganz Washington aber moderne Medien zu nutzen und mal auf ne andere Art wie mit Standartplakten zu werben finde ich ausgesprochen gut….

    Die überseh ich als Zielgruppe nämlich inzwischen – nein sie regen mich nur auf.
    Mit und über Joebama kann ich positiv lachen – und drum werd ich mich auch erinnern…

    Meine Stimme hätte er :-))

    Aber dann müsste ich umziehen

  18. 18

    Jetzt muss ich erst nach Berlin surfen um zu erfahren dass sowas in der Nachbarstadt abgeht. Das Web macht mich noch verrückt.

  19. 19

    Warum auch nicht? Den Obama-Hype nutzen und Erfolg haben :)

  20. 20
    Korinthenkacker

    Seufferle hat politische Inhalte, mit denen sich Zugriffe auseinandersetzen?

  21. 21

    @Korinthenkacker: Meine Fresse. :) Hab’s leicht ergänzt. Wird nicht der Kracher dadurch, der Satz, aber immerhin.

  22. 22
    Atze

    @jim: Also wer hier einen Hitler-Scheitel erkennt, der sollte joebama keine Peinlichkeit vorwerfen. Peinlich sind solche Interpretationen, die eigentlich nur eines zeigen: die braune Gesinnung des Betrachters. Absolut lächerlich und traurig so ein Kommentar…

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