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You’ve lost that lovin‘ feeling: Phil Spector für schuldig erklärt

Der Versuch der Verteidigung, den Tod der Schauspielerin Lana Clarkson durch einen Pistolenschuss in 2003, für den Phil Spector unter Mordverdacht vor Gericht stand, als Selbstmord zu erklären, ist gestern gescheitert. Spector wurde im zweiten Anlauf von den Geschworenen des Totschlags schuldig erklärt und muss eine Haftstrafe von 18 Jahren absitzen, nachdem ein anderes Gericht 2007 zu keiner Einigung gekommen war. Wenig hilfreich für Spector war die Aussage eines Fahrers des Angeklagten, der Spector nach einem lauten Knall mit einer Waffe in der Hand hat sagen hören: „Ich glaube, ich habe gerade jemanden getötet“.

Phil Spector, der mit der von ihm kreierten „Wall Of Sound“ Musikgeschichte schrieb und u.a. für die Beatles, die Ronettes und die Ramones als Produzent arbeitete, reiht sich damit in die Liste der tragisch abgestiegenen Figuren der Popkultur ein, zu der u.a. auch Gary Glitter gehört.

[via]

6 Kommentare

  1. 01

    …zu der (Liste) ja seit heute – zumindest in Deutschland – auch Nadja Benaissa zählt.

  2. 02

    @Mischa: Ich dachte eher an Legenden „¦ ;)

  3. 03

    ‚One Hit Wonder‘

    In die Suchmaske eingeben.
    Resultate ergeben dann so
    etwas wie http://www.history-of-rock.com/spector.htm

    Komisch

  4. 04
  5. 05

    huch, das mitm gary glitter wußt ich gar nicht. *starr*

  6. 06

    @Mischa: PopKULTUR ist was anderes als die Warhol’schen fünfzehn Minuten.

    /edit: Wenn ich nochmal darüber nachdenke: Na, vielleicht doch nicht. Aber zumindest was anderes als Casting-Müll ;).

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