14

„Die Wetterkarte ist interessanter als ein Gespräch mit Jupp Heynckes.“

Uli Hoeneß hat Dampf abgelassen und Klinsmann in die Tonne gekickt, sein alter Busenfreund Josef Jupp Heynckes soll den Hitzfeld machen und alles gerade biegen. Mindestens den Champions League-Platz sichern, mindestens, das ist Jupps Ziel. Aus gegebenem Anlass erinnern wir an den erhebensten Moment der Sandkastenfreundschaft zwischen Hoeneß und Heynckes, diese ungleiche Brüderschaft zwischen potentiellem Schlaftablettenwerbeträger und HB-Männchen: das aktuelle Sportstudio von damals nach dem Klick.

Entscheidend ist auf dem Platz wirds ab Minute 1:27:

direkt – Den ganzen Beitrag gibts hier. Und die 11freunde haben das damals mal aufgeschrieben, in dem übrigens sehr tollen Heft Das waren die Achtziger, aber leider gibts den Artikel nicht online.

14 Kommentare

  1. 01

    danke dafür, das ist einfach nur gut :D

  2. 02

    Daum ist und bleibt ein Prolet. Ich habe fertig.

  3. 03
    bunki

    ich erinnere moch noch, wie ich damals abends rumgetobt bin und laut „Daum, Daum, aus der Traum“ gebrüllt habe.

  4. 04

    „da hab ich geweint nach dem spiel“.

  5. 05
    behindthebeat

    die rivalität zwischen daum und hoeneß ist doch ein alter hut. was die entscheidung der bayern angeht, kann ich nur sagen: schade. klinsmann hätte mehr zeit und ein ruhige(re)s umfeld, aber auch einen stärkeren willen und durchsetzungsfähigkeit benötigt. und die geschäftsführung natürlich mehr geduld. aber das alles gibt es bei bayern nicht solange die ergebnisse nicht stimmen.

    bei manu war es doch ähnlich. ferguson hat auch jahre gebraucht, bis die ersten titel eingefahren wurden. und jetzt? meister in der premier league ist ja fast mit dem gewinn des uefa-cups zu vergleichen. so wird sich bei den bayern nie etwas grundsätzliches verändern. bayern bleibt eben bayern. aber solls mir doch recht sein, heynckes wirds nämlich auch nicht richten. ich erinnere daran, wie er gladbach in den sand gesetzt hat. oh je!

  6. 06
    Jakob

    @behindthebeat: sagt es, dass Klinsmann mehr Zeit gebraucht hätte. Ich erinnere immer wieder gern an Situationen wie in Freiburg oder Bremen, wo Trainer über 10 Jahre tätig warnen. Mal lief es gut, mal schlecht – so ist Fußball nunmal. Und wenn die auf dem Platz scheiße spielen, ist das auch nunmal so. Manchmal muss man einfach akzeptieren können und sich wieder aufbauen.
    Aber das hat der deutsche Fußball in den letzten Jahren etwas verlernt, wenn man betrachtet, dass die Hälfte (gefühlte Schätzung, ich kenne keine Statistik!) der Trainer pro Saison entlassen wird.

  7. 07
    Martin2

    Möglicherweise ist Klinsmann jemand, der neuen Dingen aufgeschlossen und offen ist und auch Visionen entwickeln kann. Aber ihm fehlt die fachliche Kompetenz und die Souveränität ein Traineramt auszufüllen. Ich kann nicht verstehen, dass so erfahrene Leute wie Hoeneß und Rummenigge solche Dinge anscheinend nicht erkannt haben.

  8. 08

    Als Gladbach-Fan lag ich lachend auf dem Fußboden, als ich von Heynckes‘ Comeback las. Immerhin ist die Borussia in der Saison, als Jupp umjubelt zurückkehrte (also wie jetzt bei Bayern zum zweiten Mal die gleiche Mannschaft betreute), anschließend abgestiegen.

  9. 09

    in deutschland ist immer erst der trainer schuld. über spieler, die ihren arsch nicht hochkriegen, wird, zumindest in puncto personalien, fast nie gesprochen. da fängts doch schon an. und das bayern keine geduld hat, das ist ja nun mal auch keine neue erscheinung.

  10. 10
    peter h aus b

    Die Bayern bleiben das was sie schon immer waren: ein schlecht spielende Mannschaft aus größtenteils überbezahlten Fußball-Söldnern, denen ab und an mal was gelingt.
    Das Problem ist da nicht der Trainer, sondern das wahrscheinlich nur walnußgrosse Gehirn der kickenden Popstars.

  11. 11
    Frédéric Valin

    @Lukas: Dass Gladbach-Fans (Gruß in die zweite Liga nächstes Jahr!) da lachend unterm Tisch liegen, kann ich mir gut vorstellen. Ich hab gestern mit einem SChalkefan telefoniert, der hat sich auch gefreut. Wie Sau.

    @nilz: Das ist aber in Spanien oder Italien oder England ab Platz 5 der Tabelle nicht anders. Früher hat man, wenns nicht gelaufen ist, die Spieler ausgetauscht. Jetzt sinds die Trainer. Noch so ein zweifelhaftes Beckenbauer-Vermächtnis.

  12. 12

    Entschuldigung. Die schwäbische Bäckerblume Jürgen K. ist und bleibt ein Durchlauferhitzer ohne bleibenden Wert. Der Mann redet und redet und redet und deckt mit seinem Geschwiefel und Geschwafel das große Substanzloch zu seinen Füßen zu. Dass jetzt die Herren aus München darauf reingefallen sind, ist allerdings wirklich ein echter Grund zur Freude. Höhöhö.

    Außerdem: Kicker bleib bei deiner Stange.

  13. 13

    Ich bin mal gespannt, wer kommende Saison neuer FCB-Trainer wird. Mein Tipp: Jürgen Klinsmann. Der ist zur Zeit vereinslos, hat ein (zumindest auf dem Papier) gutes Konzept und außerdem noch einen Vertrag bei den Bayern. Passt doch.

  14. 14

    die haben doch alle den koffer kaputt. hoeneß, heynckes, daum, rummenigge, klinsmann, beckenbauer sowieso.. wirklich spannende sachen passieren dann doch eher anderswo.

Diesen Artikel kommentieren