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Mogulus heißt jetzt Livestream und Twitter will keine Werbung verkaufen

Zwei kurze Tech-News, über die mein Feedreader gerade gestolpert ist:

1) Mogulus, der von-fast-überall-Livestream-Dienst mit Twitter-Anbindung, heißt jetzt … ähm … Livestream. Die Domain habe 100.000 Dollar gekostet, was bei Mogulus Livestream kein allzu großes Loch in die Kasse reißen sollte. Immerhin hat das Unternehmen noch 12,7 Millionen Dollarlein rumliegen und hat bereits 1.000 Pro-Accounts zu je 350 Dollar im Monat verkauft. Die B-2-B-Ausrichtung (Hey! It’s 1999 again!) ist sicher auch der Grund, warum die Site jetzt so furchtbar langweilig aussieht.

2) Twitter will laut Gründer Biz Stone keine Umsätze über Werbe-Einblendungen machen, sondern sich stattdessen auf Umsatzbeteiligungen bei den Mobilfunkbetreibern, einfache Analyse-Tools für Geschäftskunden (Da! Schon wieder!) und kommerzielle Accounts konzentrieren. Der Silicon Alley Insider, von dem die Meldung stammt, traut dem Braten mit der Werbung nicht und vermutet eine ähnliche Ernstzunehmbarkeit wie bei Steve Jobs, der 2004 sowohl Abo-Modelle für den iTunes Music Store als auch Video auf dem iPod für ziemlich blöde Ideen hielt.

2 Kommentare

  1. 01

    Naja, in den Abgesang auf Mogulus Livestream mag ich nicht einstimmen. Ich bin von Livestream nach wie vor ziemlich angetan. Mal sehen. Vielleicht brauchten die einen seriöseren Namen, weil die Venturekapitalgeber langsam aber sicher Firmen mit obskuren zwonulligen Namen den Geldhahn abdrehen…

  2. 02

    dotcom-blase hin, venture capital her … vielleicht schreibt/sendet/liest oder hört man sich demnächst kurz eher über freiere Plattformen wie laconica. identi.ca nutzt Ihr ja bereits.

    But who knows what comes ‚Next‘ …

    P.S. Soweit ich gehört habe, habt Ihr auch Werbung laufen … wo eigentlich? Bis auf die Inhalte bekomme ich nichts davon mit (Privoxy/ABP aktiv) – dies soll keine Provokation darstellen, lediglich ein wenig das ’na und?‘ unterstreichen.

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