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Update: Protest neben Jack-Wolfskin-Website, Chef meldet sich beim Werbeblogger [Update]

Update

Das Abmahn-Debakel, dass sich in den letzten Tagen zu einem echten PR-Desaster für Jack Wolfskin entwickelt hat, geht in die nächste Runde, denn durch ein Web-Tool formiert sich gerade weiterer Protest gegen das Vorgehen des Unternehmens gegen Handarbeitsanbieter und andere. Und zwar — über Umwege — direkt neben der Homepage von Jack Wolfskin.

Google Sidewiki nennt sich das Werkzeug, dass es Benutzern des beliebten und empfehlenswerten Firefox-Browsers (und für Benutzer des etwas weniger beliebten und nicht so empfehlenswerten Internet Explorers) nach Installation erlaubt, Kommentare und weiterführende Links zu einer Website in einer gesonderten Seitenleiste zu hinterlassen und die Kommentare anderer Nutzer zu lesen und zu bewerten. Derzeit gibt es erst eine handvoll Kommentare zu Jack Wolfskin, darunter ist jedoch kein einziger, der die Abmahnungen unerwähnt lässt. [via]

Desweiteren hat sich der Chef des Unternehmens, Manfred Hell, mit Ralf Schwartz (dem Autor des Werbeblogger-Artikels, der die Sache an die Öffentlichkeit brachte) in Verbindung gesetzt. Und zeigt sich wenig beeindruckt. Ganz im Gegensatz zu Ralf Schwartz, der nach seinem einstündigen Gespräch mit Manfred Hell beim Werbeblogger niederschreibt, was „uns“ der Jack-Wolfskin-CEO „mitteilen wollte“, der „am Montag zum ersten Male wieder im Office“ sein wird und „natürlich längst in sein Unternehmen hineingebrieft“ hat.

Ähem.

Also.

Ich finde die ganze Geschichte schade, denn ich besitze zwar kein Jack-Wolfskin-Kleidungsstück, aber ich hielt die Firma bisher ohne nähere Recherche für okay-ish. Ich weiß außerdem, dass sich in größeren Unternehmen Eigendynamiken entwickeln können, die zu Fehlern führen. Und dass Markenrecht eine komplizierte und nervige Sache ist, denn als Markenrechtsinhaber ist man durchaus dazu verpflichtet, auf Verletzungen zu achten und diese anzuzeigen, selbst, wenn es um einen Pfotenabdruck geht.

Aber: Dies gilt im Zusammenhang mit Unternehmungen, die mit der des Rechtsinhabers identisch oder ihr sehr ähnlich sind.

Während es also wahrscheinlich einige Menschen vielleicht nachvollziehen könnten, wenn Jack Wolfskin trotz der generellen Absurdität des Schutzes eines Pfotenabdrucks andere Outdoor-Klamotten-Hersteller abmahnen würde, die ein solches Logo benutzen um damit den Anschein zu erwecken, sie wären Jack Wolfskin, fehlt für das Vorgehen der Wolfskin-Anwälte gegen Leute, die Handarbeiten vertreiben, bei mir weiterhin jegliches Verständnis. Das Markenrecht soll Unternehmen vor Trittbrettfahrern bewahren und nicht dafür sorgen, dass niemand anderes mehr ein ähnliches Signet benutzt.

In der Theorie. Die völlig anders aussehende Praxis beobachten wir gerade. Und diese Praxis liegt — da kann der CEO noch so viel „hineinbriefen“ und erst Montag wieder im „Office“ sein — in der Hand und Macht des Chefs und sie wird vor allem nicht erst seit gestern betrieben, sondern seit Jahren. Ein einziger Anruf genügt, um den ganzen Bullshit vorerst zu stoppen, wenigstens auf Pause zu stellen, den Betroffenen eine Hand zu reichen, wenn man das wirklich wollte. Nichts davon ist anscheinend passiert, stattdessen spricht man eine Stunde lang mit der Quelle des Protestes, die sich nun auf das persönliche Kennenlernen freut und plötzlich findet, dass der Mann „Zeit verdient“ hat. Zeit wofür? Statt eine Stunde lang unbeeindruckt zu sein hätte das „Mastermind“ vielleicht ja auch seine Anwälte zurückpfeifen können!?

Okay: Es ist zu leicht, bei solchen Themen emotional zu reagieren und das wäre tatsächlich ein Fehler. Doch ich fänd es sehr interessant zu sehen, wie Manfred Hell seine Emotionslosigkeit denjenigen erklärt, für die ein 1.000-Euro-Schock von einem Anwalt schlaflose Nächte und akute Existenzsorgen bedeutet.

Wahrscheinlich ist Herr Hell ein netter Kerl. Wahrscheinlich ist Jack Wolfskin im Grunde okay-ish. Und ebenso wahrscheinlich weiß Manfred Hell, wie er Ralf Schwartz ansprechen muss, um die Stimmung zu wenden. Ich kenne Ralf Schwarz nicht, der sicher auch ein netter Mensch ist, und ich habe keine Ahnung, warum er offenbar nur für die Jack-Wolfskin-Story Gastblogger beim Werbeblogger wurde (ich vermute einfach freundschaftliche Verbundenheit und/ oder Zufall), aber wenn ich mir den — Entschuldigung — esoterischen Marketing-Kram von Ralf Schwarz durchlese, dann kann ich mir ganz gut vorstellen, wie das Gespräch zwischen den beiden abgelaufen ist. Du.

Fast jedes der nicht allzuvielen Unternehmen, über die ich in den letzten Jahren „kritisch“ geschrieben habe, hat mich kontaktiert und zu einem Treffen und persönlichen Kennenlernen eingeladen. Jamba wollte mir damals „mal die tollen Büros zeigen“ und wie sie „so arbeiten“. Ich habe das abgelehnt mit der Begründung, dass mich das Unternehmen nicht von innen, sondern von außen interessiert. Dabei ist es grundsätzlich natürlich völlig okay, miteinander zu reden, sich in die Augen zu sehen, eventuelle Missverständnisse zu klären und wenn ich den Eindruck habe, ich könnte ein Fünkchen Gehör finden und vielleicht sogar etwas bewirken, rede ich lieber mit Leuten als dass ich sie ignoriere; ich halte keinen Menschen für den Satan, nur weil er Geschäftsführer eines großen Unternehmens ist, ich gestehe jedem Patzer zu und diese muss man natürlich auch vergeben können.

Doch Tatsachen bleiben Tatsachen, und Tatsache ist derzeit, dass Jack Wolfskin als Mega-Unternehmen kleine Anbieter von Handarbeiten abmahnt. Dies gilt es zunächst zu erklären und zu stoppen. Danach hat man immer noch alle Zeit der Welt für nette, unbeeindruckte Gespräche.

78 Kommentare

  1. 01

    @#734794: das kannst du mit einfachen Mitteln selber machen:
    Photoshop Elements (die Sparversion für 60 Euro) enthält 3 Pfotentemplates (Pinselspitze und freie Form). Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen, ob sie Adobe demnächst drankriegen.

    Keinen Bock soviel Geld auszugeben? Dann such im Web (dafont.com) nach einem Dingbat-Font namens AnimalTracks. Mit Open Office lässt sich dann für umme das ein oder andere Markenrechtsverbrechen begehen.

  2. 02
    RJonathan

    @johnny
    Ausnahmsweise muss ich Dir mal widersprechen – zumindest in einem Teilpunkt. Wenn man akzeptiert, dass eine Marke geschützt werden soll, welche Ausnahme sollte dann Handarbeit machen. Klar, die entsprechenden Personen haben sich sicher kein goldenes Näschen verdient. Insofern kann man über den Gebührensatz solcher Abmahnschreiben sicherlich diskutieren.
    Aber wo würde man denn die Grenze ziehen zwischen: „Och, die Nadine stickt doch nur und wäre gerne Mode-Designerin“ und „Hey, diese Tatzen-Mützen von der Nadine laufen so sau gut, die kommt mit der Arbeit gar nicht mehr hinterher. Die verdient grad richtig Asche!“

    Also entweder sagt man gleich, man braucht keine Marken – oder man akzeptiert, dass diese ihr Ansprüche auf Schutz auch durchsetzen. WIe gesagt: mit welchen Folgen wäre in diesem Fall sicher diskutierenswert. Weil ich im Internet für 20 Euro was verkauft habe, an einen Anwalt 1000 zu zahlen, ist natürlich bescheuert.

  3. 03
    automaat

    Och nöö, jetzt noch einer der drauf rumreitet:

    http://www.urbandictionary.com/ sagt uns:

    OK-ish : A state of being moderately down, but some way short of full-blown miserable.

    -How are you?
    -mmm, OK-ish.

    Also, der Artikel ist für mich ok! Und Jack Wolfskin war´s auch…

  4. 04

    @#734801: Okay. Das war’s. Ich mach’s nie wieder. :)

  5. 05
  6. 06

    schöner artikel.. ich pack mal meine jw sachen nicht weg, da gibts bestimmt ne lösung, .. bin gespannt.

  7. 07

    Gehör das „T“ nich milerweile der elekom? Und müße, wenn dem so wäre, nich jeder Saz, was sag ich, jedes Wor in dem dieser Buchsabe vorkomm, abmahnfähig sein? Heissa, was wär das für ein Fes für die elekom.

    Wo ich mich grad in Rage fanasiere: „Ich liebe es“ gehör der Burgerkee mit dem großen M. Die Wolfsaze ist weg, das “ “ ist weg und die Liebe ist auch schon verkauf.

    Hoffenlich kauf niemand die reslichen Buchsaben. Sons wirds ganz schön langweilig hier.

  8. 08

    @Mars: Wahre Satire tut manchmal richtig weh, weil sie im Herzen eben nicht parodiert, sondern eine ernste Angelegenheit ist. Auf alle Fälle ein großartiger Kommentar #54, ich musste tatsächlich lachen. Wenns nicht so bitter wäre ;-)

  9. 09

    Absolute Zustimmung, Johnny!

    Ausserdem muss ein grosses Unternehmen sich auch einmal überlegen, ob es kleine Handarbeiter nicht einfach aushalten kann, bzw. ob die angebliche Gefahr einer Verwässerung der Marke a. wirklich besteht und b. falls sie besteht, es nicht andere Wege als Abmahnschreiben gibt, um sie zu entschärfen.

  10. 10
    matthes

    @RJonathan (49): Ich stimme zu! Allerdings scheint hier aus einem juristischen Sachverhalt (Markenrechtsverletzung, eventuelle!!) ein Geschäftsmodell für Anwälte entstanden zu sein, was der ganzen Sache eine gewisse Eigendynamik verleiht. Schade ist, daß das Geschäftsmodell idiotensicher zu sein scheint. Entweder die Abgemahnten erschrecken sich zu tode und bezahlen – oder sie engagieren einen Anwalt um sich zu wehren. Diese Gelddruckmaschine gehört abgeschaltet. Schnell! und Endgültig! Also: nicht nur JW und Co. Dampf machen (natürlich auch, wegen Dummheit zwangsverhaften), sondern den Politikern Eures Vertrauens gleich mit!

  11. 11
    matthes

    @Mars: in alder Glücksrad (äh Glücksridder)- Dradidion: Ich möchde das E kaufen. *händereib* und *abward* (Disclaimer: Aus markenrechdlichen Erwägungen wurden alle „T“s in diesem Posd durch „d“s ersedzd. T und alle anderen Buchsdaben, Sadzzeichen und Sonderzeichen werden nur zur Illusdradion verwended. Evenduelle Markenrechde der Inhaber beiben unberührd.)

    Zu meinem vorigen Posd (57)siehe auch hier: http://www.abmahnwelle.de/zustaende/wesen/index.html

  12. 12
    Tiron

    krasse Sache, habe mir selbst schon Jack Wolfskin -Sachen gekauft.
    Wenn es bei den Abmahnungen bleibt werde ich in Zukunft nichts mehr von Jack Wolfskin kaufen, das ist sicher.

  13. 13
    Olivero

    Da hier gerade die Telekom auf den Plan tritt…mal ein praktisches Beispiel aus dem Markenschutz-Abmahn-Absurdistan: es gab in Berlin mal eine kleine Druckerei (4 Leute) die sich „magenta“ nannte. Sehr naheliegender und auch recht witziger Firmenname. (cyan, magenta, yellow, black – die Prozessfarben im Offsetdruck). Der Inhaber erhielt eine Aufforderung von der elekom, den Namen zu ändern. Es bestehe Verwechslungsgefahr. Klar, wegen der ci-Farbe des Telefonriesen. Und logisch: Druckindustrie und Telekommunikation, da kann man leicht mal was verwechseln. Aber jetzt kommts: Die Telefonfirma erhielt vor Gericht Recht und der gute Mann hat seine Firma umbenennen müssen! Das ist doch alles unglaublich, was in diesem Bereich möglich ist, von Anwälten betrieben und von Gerichten sanktioniert wird! Die Druckerei allerdings besteht unter einem ähnlichen Namen immer noch, wächst und gedeiht.

  14. 14
    Virale Tendenzen

    Jetzt gibt es wenigstens für alle Tiere eine Lösung gegen die Jack Wolfskin-Abmahnungen. Schaut euch mal den Artikel hier an: http://www.affenkralle.de/blog/2009/10/jack-wolfskin-unterbietet-pfotendesigns/ und vielleicht ladet ihr euch dann ja das Bild auf nen Server und verseht es mit einem passenden Firmennamen!? ;)

  15. 15

    @

    Wenn man akzeptiert, dass eine Marke geschützt werden soll, welche Ausnahme sollte dann Handarbeit machen?

    Das Markenrecht dient vor allem dem Schutz vor unfairer Konkurrenz, z. B. in Form von Nachahmung durch Konkurrenten. Es sichert ernsthafte wirtschaftliche Interessen – und soll nicht der Einkommenserzielung für mit rechtspflegerischen Handeln offenkundig überforderte Anwaltskanzleien dienen.

    Falls irgendwelche auf das Markenrecht Juradiplomierten die Auffassung vertreten, dass die Produkte der abgemahnten Dawanda-Heimwerker eine beachtliche Konkurrenz zu den Produkten von Jack Wolfskin darstellen, dann irren sie sich. Ich sage: Die beauftragte RA-Kanzlei aus Hamburg bzw. ihr Auftraggeber und missbrauchen das Markenrecht entgegen seinen Intentionen. Zusätzlich ist bei so allgemeinen Symbolen wie einer Tierpfote von einem besonderen „Freihaltebedürfnis des Verkehrs“ (also: der Allgemeinheit) auszugehen – und dies bereits seitens der potentiellen Abmahner zu berücksichtigen.

    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu hoch für niemanden. Die Outdoor-Klamottenfirma könnte sich übrigens ganz prima aus der Affäre ziehen, indem es seine Abmahnungen einfach einkassiert – sich entschuldigt und sich als menschliches Unternehmen darstellt.

    Auch das ist möglich.

    Wenn das nicht seitens von Jack Wolfskin bis spätestens Monatsende geschieht, werde ich jeden Monat eine Aktion betreiben, bei der die Firma jeweils unangenehme Erfahrungen mit dem Rechtsstaat machen wird.

    Bis sie einknicken.

    (Das wäre übrigens auch ein schönes Hobby: Eine Firma solange mittels des Rechtsstaates „ärgern“, bis sie ihre Macht missbrauchenden Fehler abstellen. Doch, könnte mir Spaß machen. Großen sogar.)

  16. 16

    Doof: Man gewöhnt sich an, Kommentare nachträglich zu korrigieren (der da oben hat das sehr nötig), weil das so schön bequem ist – und kann es dann nicht. Failed.

  17. 17

    Nun denn, Sie haben reagiert.

    Trotzdem ist das ganze Verhalten nicht akzeptabel. War es von Anfang an nicht. Mag ein teurer Bildungsurlaub für JW gewesen sein.

  18. 18

    @ creezy

    Oh, danke. Message for mich selbst: Erst googlen. dann schreiben.

    Tja, da hat sich die Wolfsfirma von seinem Abmahn-Tollwut-Anfall gelöst. Und ich bin ein potentielles Hobby los. Allerdings ist die weiter aufrecht erhatltene Rechtsauffassung von JS immer noch sehr problematisch.

  19. 19

    @John Dean: Schick mir die Korrektur, dann mach‘ ich sie. Korrigieren geht nur ein paar Minuten lang. Und hättest du ’ne echte Maildresse hinterlassen, müsste ich das jetzt nicht hierhin tippen!! :)

  20. 20

    Hallo zusammen,

    nachdem ich diese ganze Diskussion verfolgt und auch in anderen Communities darüber gelesen habe, mache ich mir Gedanken, ob ich meinen kleinen Stubentieger „Sheeba“ überhaupt noch in den Garten lassen darf.

    Schließlich kommt es ja dann unweigerlich zu Spuren, die man mit dem Logo von JW verwechseln könnte.
    Muß ich nun befürchten, ebenfalls eine Abmahnung zu erhalten, oder darf meine Katze auch weiterhin den Rasen mit ihren kleinen Pfötchen verzieren ?

    Mir ist es gänzlich unverständlich, wie ein Unternehmen einen Abdruck als sein geschütztes Eigentum betrachten kann, der bereits seit Jahrtausenden in der Natur vorkommt.
    Will jetzt JW auch noch alle Wölfe abmahnen, die im Wald ihre Spuren hinterlassen ?

    Für mich hat dieses Unternehmen den Bumerang noch nicht realisiert, der mit hoher Geschwindigkeit auf sie zukommt.
    Ob das nächste Weihnachtsgeschäft in Anbetracht ihrer Vorgehensweise genauso gut ausfällt wie im letzten Jahr, wage ich zu bezweifeln.

    Ebenso dürfte für eine lange Zeit ihr öffentliches Ansehen einen gewaltigen Kratzer abbekommen haben, der so schnell nicht wieder zu entfernen ist.
    Mit dieser Aktion haben sie sich eindeutig mehr geschadet als an Ansehen gewonnen.
    Aber es war ja schon immer etwas einfacher, erst einmal mit der groben Keule auszuteilen und nachher die Scherben einzusammeln.
    In diesem Fall dürfte aber wohl kaum ein Handfeger und eine Schaufel dazu ausreichen.

    Gruß, Sheeba und ihr Dosenöffner Mike

  21. 21
    Cris John

    @John Dean:
    sehr gut geschriebener Artikel. Stimme voll mit ueberein. Man muss ein Exempel statuieren! Wo kommen wir hin wenn jeder vermeintliche Firmengruender Allgemeingut nur fuer sich beanspruchen kann?

  22. 22
    tanja

    hallo allerseits,

    könnt ihr mir dann mal sagen welche von den bekannten marken nich ausbeutend produziert? lg

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