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20 Jahre Mauerfall: Gesine Schwan, Eberhard Diepgen und Gregor Gysi

Vor einigen Tagen haben Spreeblick-Leserinnen und -Leser berichtet, wie sie den Beginn des Mauerfalls vor 20 Jahren erlebt haben. Nach dem Klick versuchen sich Gesine Schwan, Eberhard Diepgen und Gregor Gysi an einer aktuellen Bestandsaufnahme der deutschen Einheit.

Die Interviews wurden von Planet Interview geführt.

12 Kommentare

  1. 01

    Die Interviews sind sehr interessant und regen zum Nachdenken an.

    Ich denke besonders über die Position des Menschen im Staat nach: Individuum und Gesellschaft. Ich denke auch, dass beides wichtig ist.

    Ich denke, die Verantwortung des Individuums für die Gesellschaft müssen wir unseren Kindern stärker erklären und verdeutlichen.

    Gruß Susanne

  2. 02

    gysi spricht von vorurteilen gegenüber ostdeutscher und begibt sich gegen ende selbst in vorurteile. lol.
    an sich aber ansonsten sehr interessant – selbst von gysi kluge dinge.

  3. 03

    Diepgen sagt bei 4:55, dass er die „emotionalen Unterschiede“ zwischen Ost und West unterschätzt hat. Er erklärt, dass die jahrzehntelange West-Berliner Angst vor der „kommunistischen Bedrohung“ aus dem Osten auch nach der Wende nicht einfach verschwand, sondern weiterhin nachwirkte.

    Ich nehme ihm aber nicht ab, dass er diese Gefühlslage unterschätzt hat. Im Gegenteil, er hat sich diese Angst in den 90er Jahren sehr effektiv zunutze gemacht: Ich erinnere mich da an Berliner CDU-Wahlplakate mit der Aufschrift „Wer Rot-Grün oder die Kommunisten wählt, riskiert seine Zukunft“…

  4. 04

    Mann Mann Mann, Gesine Schwan hätte sowas von einer Bundespräsidentin abgegeben!

  5. 05
    Anmerkungsmann

    gott, morgen diskutiert da kein mensch mehr drüber. nächstes jahr dann nochmal, einen monat lang bis zum 3. oktober. und dann ist wieder 5 jahre ruhe. sweet german jubeltage. runde geburtstage lieben wir ja.

  6. 06
    Thomas Benle

    Wer heute in den Medien Inhalte abseits des Mauerfalls sucht, sucht weitgehend vergebens. Doch ist es mir zumidnest ein geringer Trost, wenn das was man liest, sieht und hört, wenigstens in Ansätzen subtanziell erscheint, wie hier der Fall. Denn Feiernde in Guatemala, die Mauer zum Ausschneiden oder symbolisch bemalte Dominosteine… *lol*
    Interessantes Interview!

  7. 07
    yann

    Danke für das interessante Interview!

  8. 08
    Jonas

    @thomas: Herr Gysi ist ein sehr kluger Kopf und begabter Rhetoriker — manchmal geht das nur leider unter dem Popularismus von Wahlkampfgetöse unter. Und ja, auch Frau Schwan war sicher keine ungeeignete Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten.

  9. 09

    Hat Diepgen immernoch ein politisches Amt? Ich finde es wird Zeit für ihn ins privatleben unterzutauchen und seine Pension voll zu nutzten.

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