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Die MGMT-Generation

Das hier ist eine Art Blog-Ping-Pong, denn ich tippe diese Zeilen nur, weil ich gerade schwer beeindruckt von einem anderen Blog-Artikel bin, dem hier von Franzi bei indigoidian nämlich. Weshalb ich jetzt erstmal den Link abfeiere und aus Zeitgründen meinen eigenen Artikel (also diesen hier) später weiterschreibe. Oder auch erst morgen. Bis dahin könnt ihr ja erstmal den indigoidian-Eintrag lesen. Die Kommentare hier bleiben bis zur Fertigstellung des Posts dicht, denn ihr wisst ja noch gar nicht, was ich noch schreiben will.

Der Titel des Eintrags, den ihr gerade lest, stammt von S von dragstripgirl, die den Begriff in ihrem Kommentar zu diesem Spreeblick-Post auftauchen ließ (für diejenigen, die popkulturell noch outer sind als ich: Click here now), welcher wiederum Franzi zu ihrem Text inspirierte. Nur, um den Begriff Blog-Ping-Pong schonmal zu erläutern. Rest später. Danke. Ganz schön fieses Wetter in letzter Zeit übrigens.

Update Ich schreib‘ hier doch nichts mehr rein, der Link oben steht ja für sich selbst und die Geschichte, auf die ich durch den Text von Franzi gekommen bin, kann man auch mal in einem eigenen Artikel aufschreiben. Aber die Kommentare sind jetzt offen, in denen man sich nun über schwere Täuschung beschweren oder erzählen kann, wann man sich zuletzt mit einem Menschen unterhalten hat, der mindestens 20 Jahre älter oder jünger war als man selbst und nicht zur Familie gehörte.

13 Kommentare

  1. 01
    rob rob, der robert

    Ich habe nur Mädchen in meinem Alter oder Männer, die 20 Jahre älter sind als ich, als Freunde.

    Franzis Text ist ganz gut, ich dachte aber, „MGMT-Generation“ wäre schon im letzten Jahr entstanden*.

    *Das gehört dazu, dass man „aaaalt“ ruft.

  2. 02

    „wann man sich zuletzt mit einem Menschen unterhalten hat, der mindestens 20 Jahre älter oder jünger war als man selbst und nicht zur Familie gehörte.“

    Wenn man im richtigen Alter ist, ist das gar nicht so schwer ;-)

    Mit Anfang 40 sollte es nicht weiter schwer sein bei der Arbeit oder auch sonst im taeglichen Leben mit Leuten die 20 oder Anfang 60 sind Kontakt zu haben und sich mit mit denen zu unterhalten.

  3. 03
    plan9

    boah… endlich!!!
    bin gestern nach feierabend einfach mal deinen link zu franzi hinterhergesurft… und es erschloss sich mir eine völlig neue, altbekannte welt.
    was für ein grandios schlechtgelauntes mädchen (ich sag das jetzt mal so, weil franzi fast meine tochter sein könnte), mit gnadenloser gabe zur reflexion und metapher.
    es tut verdammt gut, zu wissen, dass da draußen irgendwo eine franzi ist (die mir bei h&m nicht weite teile der jmmy choo-collection wegschnappt, weil ihre kleidergröße 2-5 nummer unter meiner liegt).
    aber auch wenn „franzi“ nur der codename für ein komitee junger autoren sein sollte, ist der blog ausgesprochen lesenswert.

    auf jeden fall hab ich den link umgehend zu anderen generationen durchgereicht (40 +/-25). und jetzt hängen wir vorm lap und lesen franzi.

    also, danke (mal wieder) für den link.

    achsoja…
    zur musik kann ich jarnüscht sagen, außer dass ich mit erstaunen festgestellt habe, dass ich mgmt kenne und sogar schon gesummt hab, ohne mit gewahr zu sein, dass es sich dabei um eine art hymne handelt.

    bemerkenswert hingegen fand ich, dass nach exzessivem pubertär-medialem lobotomie-versuch per sailor moon noch so viel großartiges übrig bleiben kann.

    cheers,
    plan9

  4. 04

    Mir hat Franzis Beitrag gut gefallen und ich habe den Link auch weiter geleitet.

    Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass hinter Franzi etwas andres als eine junge Frau stehen könnte. Vielleicht bin ich ja naiv. Ich fand Franzi auch nicht schlechtgelaunt. Aber vielleicht nehme ich manche Sachen einfach zu wörtlich. *schulterzuck*

    Jedenfalls habe ich den Beitrag in Fanzis Blog gerne gelesen.

    Ich unterhalte mich oft mit 30 Jahre jüngeren Freunden und Freundinnen meines Sohnes/ meiner Nichte. Und ich unterhalte mich oft mit 30 Jahre älteren Menschen, die sich für meine Bilder interessieren.

    Gruß Susanne

  5. 05

    Franzi gibt es wirklich, der Name steht auch so auf ihrer Geburtsurkunde :)

    Und 70% meiner etwas längeren Texte (wenn nicht grad Zitate, Videos etc.) sind tatsächlich eher in der Kategorie „zynisch, schlecht gelaunt, aggressiv, unzufrieden mit irgendwas“ anzusiedeln. Würde ich nicht schreiben, würde ich im Judo-Verein sein. Oder saufen. Grundlos, an ´nem Dienstagabend. Verzeiht mir meine aggressive Art, im richtigen Leben bin ich etwas zahmer. Dankeschön, wenn der Text euch gefallen hat, war eine spontane Reaktion, nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe.

  6. 06

    @Franzi: Ich finde deinen Text nicht aggressiv. Kann aber daran liegen, dass manches, was seit Jahren in meiner Mailbox landet, den Begriff „aggressiv“ neu definiert hat. Ich bin also vielleicht etwas abgestumpft.

  7. 07
    handzon

    lesen die NEON, hassen sie aber eigentlich, denn sie ist die Wendy der Indiekultur.

    Diesen Satz werde ich mir in meine Zimmerwand meiseln (schreibt man das so?).

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