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Teldafaxen


Nach dem Umzug diesen Sommer stellte sich die Frage, von welchem Anbieter wir Strom geliefert bekommen wollten. Eine kurze Internetrecherche ergab, dass es für unsere Bedürfnisse einen Anbieter gab, der deutlich preiswerter war als die Konkurrenz. Teldafax.

Die Erfahrung sagt: Wenn ein Anbieter um so viel billiger ist, ist er entweder staatlich finanziert. Oder irgendetwas stimmt nicht.

Als aufgeklärter Zeitgenosse ließ ich es mir nicht nehmen, in Benutzer-Foren nach Erfahrungsberichten zu forschen, und siehe: tatsächlich. Teldafax hat sich, so mein erster Eindruck, die komplette Serviceabteilung gespart. Nie ist auch nur ein Mitarbeiter zu erreichen, telefonische Nachrichten werden irgnoriert, an Emails sollte man gar nicht erst denken.

Was soll’s, dachte ich. Einzelfälle.

Wir suchten einen Vertrag aus, eine vernünftige monatliche Grundgebühr, kein Jahresbeitrag, keine Einmalzahlung. Online abgeschlossen, keine Komplikationen.

Anfang Juni kam die Vertragsbestätigung. Sonst nichts. Aus dem Schreiben konnte man weder den Beginn der Vertragslaufzeit, noch die Preisbindung, noch den Beleg für die Abmeldung von Vattenfall ersehen. Ich rief kurz durch, ob das noch komme. Na klar, das komme noch.

Einen Monat später sah ich auf mein Konto und wunderte mich ein wenig. Hatte ich schon wieder versehentlich drei Stunden mit Japan telefoniert, oder leicht angeschickert diesen Flug nach Kuba gebucht, den ich mir schon seit Jahren wünsche? Warum fehlte da so viel Geld auf dem Konto?

Tatsächlich hatte Teldafax 375 Euro abgebucht. Die Rechnung lag im Briefkasten.

Gut, dachte ich. Kleiner Fehler, dachte ich. Kann ja passieren. Ich buch das mal zurück.

Ich rief die 0800-Nummer von Teldafax an. Ein freundlicher junger Mann meldete sich. Ich schilderte meine Schwierigkeiten. Er hielt kurz die Luft an. Er könne das nicht hier am Rechner beheben, ich solle eine Email schreiben. Ich schrieb eine Email, in der ich darum bat, auf monatliche Abschlagszahlungen umzustellen. Teldafax schrieb zurück, dass mein Vertrag eine monatliche Abschlagszahlung beinhalte. Man werde sich umgehend bei mir melden, sobald die Bestätigungen vom Vorversorger und vom Netzbetreiber vorlägen. Dann würde man mich über Versorgungsbeginn und künftige Abschlagszahlungen informieren.

Einen Monat später kam die erste Mahnung über 375 Euro.

Ich rief Teldafax an, wieder die 0800-Nummer. Eine freundliche junge Dame meldete sich. Ich schilderte meine Schwierigkeiten. Sie hielt kurz die Luft an. Sie könne das nicht hier am Rechner beheben, ich solle eine Email schreiben.

Ich schrieb eine Email, aber diesmal nicht an Teldafax, sondern einen Anwalt. Wenn ich in meinem Leben überhaupt etwas gelernt habe, dann zweierlei: Schuhe binden, und bei sich abzeichnenden Schwierigkeiten mit Verträgen so bald wie möglich einen Anwalt hinzuziehen.

Mein Anwalt telefonierte Mitte August mit einem freundlichen jungen Mann, der ihm zusicherte, die Mahnung sei gegenstandslos, und der Fehler liege bei Teldafax. Bis in vier Tagen werde schriftlich der Versorgungsbeginn und die Höhe der monatlichen Abschläge mitgeteilt. Vier Tage darauf telefonierte mein Anwalt erneut mit einem freundlichen jungen Mann bei Teldafax, der ihm zusicherte, die Mahnung sei gegenstandslos und der Fehler liege bei Teldafax.

Also warteten wir noch drei Tage, ob da noch ein bisschen mehr käme. Es kam nichts. Also setzten wir eine Frist bis Anfang September, damit Teldafax die offenen Fragen beantworten könne. Falls nicht, sähen wir das Vertragsverhältnis als nicht zustandegekommen an.

Ende August kam ein Schreiben von Teldafax, in dem uns zugesichert wurde, die Mahnung sei gegenstandslos, und der Fehler liege bei Teldafax. Falls wir weitere Fragen hätten, könnten wir ja die Service-Nummer anrufen.

Wir tranken einen großen Schluck Beruhigungstee und baten nochmals um die Zusendung eines ordnungsgemäßen Bescheides inklusive Berechnungsgrundlage. Bis dahin würde ich keinen Cent zahlen.

Die folgenden Wochen kam nichts von Teldafax, weswegen ich jeden Morgen wie gebannt auf den Radiowecker starrte in der Erwartung, sie hätten uns jetzt den Strom abgestellt oder ähnliches, aber nichts dergleichen. Jeden Morgen sprang die Kaffeemaschine an, jeden Morgen fuhr der Rechner hoch, jeden Morgen klingelte das Telefon, sofern jemand anrief.

Es ging also alles gut, bis neulich morgens wieder ein Brief von Teldafax im Briefkasten lag.

Eine Mahnung über 375 Euro.

41 Kommentare

  1. 01

    jaja teldafax macht faxen.
    das durfte ich vor kurzem auch spüren aber nicht so hart wie du. ich bekam keine mahnung denn ich bekam noch nicht mal post. bis gestern.

    nach dem ich dreimal anrief und dreimal die falsche adresse korrigierte kam nun gestern post das meine daten anscheinend nicht stimmen würden und ich innerhalb 14 tage antworten sollte. sollte ich nicht antworten dann wird mein vertrag storniert.

    ergo bleib ich still. soviel günstiger waren die nun auch nicht.

  2. 02
    MK

    Sorry, wenn ich das jetzt so kraß sage, aber: Selbst schuld. Wer zu diesen Billigheimern geht hat nichts anderes verdient. Und wie paßt das zu diesem Blogeintrag hier?
    http://www.spreeblick.com/2008/11/11/castor/
    Atomstrom Nein, aber dann zu Teldafax … würde ich hypokrit nennen, die Einstellung.

  3. 03
    Phil

    Da empfindet man es doch als sehr angenehm, dass Strom im Endeffekt sprich in der Steckdose immer gleich ist, sei es vom Energieriesen oder vom einem kleineren Anbieter, sei es Atom- oder Ökostrom. Ich bin vor kurzem von Vattenfall (da ist man ja quasi automatisch, wenn man nach Hamburg zieht) auf Ökostrom der SW Flensburg gewechselt. Hat alles reibungslos geklappt, und zum Schluss bekam ich einen Brief von Vattenfall, dass der Strom in keinem Fall abgestellt wird, sondern auch, sofern der neue Anbieter nicht liefern (also ins Netzt einspeisen kann), ich trotzdem immer mit Strom versorgt werde. Energiekonzerne werden häufig wohl nicht ganz zu unrecht mit Schwerverbrechnern verglichen, aber das hat ganz gut geklappt. Aus dem gleichen Grund bin ich imemr noch bei dem rosa Telefon- und Internetanbieter.

  4. 04
    Jolly

    Ich bin jetzt seit einem Jahr bei Greenpeace Energy. Die ziehen brav monatlich die vereinbarte Summe ein und schicken mir ansonsten vierteljährlich das Mitglieder-Magazin und ab und zu ein paar „Empfehlen-Sie-uns-weiter-Briefe“ mit Stickern (80’s-Style, baby).
    Nur auf die Jahresabrechnung warte ich derzeit noch, aber das ist nicht weiter wild.

  5. 05
    bEn

    Sorry, aber da hält sich mein Mitleid echt in Grenzen. Erst per Internet rausfinden, dass der Anbieter nix ist und dann auch noch Jammern ist ja schon schlimm. Nichtmal über alternativen wie Lichtblick, oder ähnliches nachzudenken ist für alle die mehr zum Leben haben als halbes Hartz 4 einfach nur peinlich.

  6. 06
    Frédéric Valin

    @MK: Sorry, wenn ich das jetzt so krass sage, aber: Das ist schierer Neoliberalismus. Man muss Veränderungen im Privatleben zeitigen, um politische Veränderungen hervorzubringen. Man kann nicht gegen Tierversuche sein, wenn man Shampoo benutzt, man kann nicht gegen Kindertransfers im Profifußball sein, wenn man Wochenende für Wochenende in der Kneipe sitzt und Sky schaut, etc etc.

    Wer glaubt, dass der Makrt das schon regelt und glaubt, man könne als Konsument den Markt beeinflussen: bitte. Ich glaube nicht. Ich glaube, dass das nur durch politische Entschiedungen geht.

    Aber auch wenn man da anderer Meinung ist: Muss es denn immer dieser überhebliche moralische Gestus sein?

  7. 07
    MK

    @Phil:
    Insofern Vattenfall dein regionaler Versorger ist, sind sie gesetzlich verpflichtet, dich wieder zu beliefern. Das ist keine Frage der Kulanz.

    @Frédéric:
    Was ein Blödsinn. Sicher müssen Änderungen von der Politik vorgegeben werden, aber auch als privater Mensch kann man sein Leben in eine bestimmte Bahn lenken. Ich bin kein Öko-Hippie, der hier beinhart für ein „besseres“ Leben eintritt und will auch sicher niemanden bekehren – aber es gibt Entscheidungen, die sollten eigentlich leicht fallen, dazu gehört einfach ein bestimmtes Kundenverhalten. Irgendwie ist das doch merkwürdig: Jack Wolfskin ist der große böse Wolf, der kleine Strickerinnen frißt und dafür in diesem Blog geknüppelt wird, aber dann kommst du mir hier mit „Wer glaubt, dass der Makrt das schon regelt und glaubt, man könne als Konsument den Markt beeinflussen: bitte.“ Das ist doch eine auffällige Diskrepanz.

    Wenn sich hier zudem an anderer Stelle über Castor-Transporte beschwert wird (zu Recht!) und man dann aber zu einem Atomstrom-billiger-gehts-nicht-Anbieter wechselt ist das heuchlerisch, auch wenn ihr keine Redaktion im engeren Sinn seid.

  8. 08
    Jolly

    @Frédéric Valin: Das wäre mir dann aber auch zu einseitig. Ich glaube durchaus, dass der Markt vielfältigeren Einflüssen unterliegt, als nur der Politik.

  9. 09

    Solange Strom aus der Steckdose kommt ist doch alles OK. Dann haben sie später vielleicht monatelang umsonst geliefert. ;) Bevor der abgestellt wird, muss ja der regionale Versorger übernehmen. Der wird dann schon ne Rechnung stellen, wenns dazu kommt. Ganz im Dunkeln sitzt man also nicht gleich.
    Und was Öko/Atom-Strom angeht. Ich leg da schon Wert darauf. Bin bei Lichtblick, was übrigens wunderbar geklappt hat. Und auch preislich waren die sogar billiger als der Eon-Standardstrom hier.

  10. 10
    Jan(TM)

    Bin seit Jahren bei Lichtblick und habe null Probleme.
    Kein Plan was du bei den Billigheimern willst, warst vorher sogar gewarnt – also wo ist das Problem?

    Für dein Poesiealbum:

    „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte; und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wer dagegen zu wenig bezahlt, verliert manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Wer das niedrigste Angebot annimmt, muß für das Risiko, das er eingeht, etwas hinzurechnen. Und wer das tut, hat auch genug, um etwas Besseres zu erhalten.“

    John Ruskin, schottischer Ökonom (1819-1900)

  11. 11
    Frédéric Valin

    @MK: Okay. So wies aussieht bin ich auch nicht mehr lange bei dem Verein.

    Es ist nicht so, als dass solche Einwände nicht vorauszusehen gewesen wären. Ich reagiere vielleicht auch deswegen angepisst, weil da was wahres dran ist.

    Ich hab den Artikel trotzdem geschrieben, damit diejenigen, die – wie ich – googlen, wie Teldafax funktioniert, wissen, was ich erlebt habe.

    Dafür muss ich jetzt ein bisschen Spott und Häme ertragen. C’est la vie.

  12. 12
    Daniel

    Mal abgesehen von allen Moral-Debatten und politischen Disskussionen: Der „Kundensupport“ von TelDaFax ist nah an Comedy, dem kann ich nur zustimmen. Bei meinem letzten Telefonat tat mir der „Support-Mitarbeiter“ (es kann auch der Hausmeister gewesen sein) fast schon ein wenig leid. Fazit: Wem egal ist wo der Strom herkommt und niemals Support benötigt, für den ist TelDaFax genau richtig. Es lebe billig!

  13. 13

    @Frédéric Valin: Das mit dem Nachlesen hat ja aber bei dir auch nicht geholfen „¦ ;)

    Ich bin ebenfalls seit Jahren privat und mit dem Büro bei lichtblick, ebenfalls ohne Probleme. Das eine hängt aber mit dem anderen nicht zusammen: Könnte ja auch sein, dass bei Lichtblick etwas schlecht läuft oder bei Teldafax was gut.

  14. 14
    Frédéric Valin

    @Johnny Haeusler: Je mehr, desto besser, wa? Es gibt ja auch Leute, die nicht so Holzköpfe sind wie ich einer bin. ;)

  15. 15
    Ekket

    Probier´s einfach mit Ökostrom. Ist vielleicht ein bisschen teuer, lässt Dich aber ruhig schlafen, ist gut für´s Klima und setzt ein Zeichen!
    Und wir sind bei Lichtblicke und hatten bisher noch keinerlei Probleme.
    http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
    Da steht alles, sogar dass Ökostromnutzer glücklicher sind ;-)

  16. 16
    Trucker

    @Frederic

    Les doch mal das Buch „The Revolution“ von Ron Paul. Er erklaert hervorragend warum das, was man heutzutage landlaeufig „freie Marktwirtschaft“ nennt ueberhaupt nicht funktioniert. Und er hat auch einige eigene Ideen, wie man es besser machen koennte. Und nachdem er Arzt ist, hat er auch Vorschlaege, wie man das Gesundheitssystem da gleich mit integrieren kann.

  17. 17
    Frédéric Valin

    @Trucker: Klingt spannend. Danke für den Tip!

  18. 18

    Ich denke auch, dass jede Person Veränderungen bewirken kann.

    Mögen diese auch noch so klein sein. Ich bin ein Fan von Ökostrom.

    Aber es ist auch so, dass man den Ökostrom und auch z.B. teure Bio-Lebensmittel bezahlen können muß. Ich denke, für viele ist es einfach zu teuer, hochwertigen Strom oder Lebensmittel usw. zu kaufen.

    Es ist schade, das Umweltbewußtsein ein Luxus ist!

    Gruß Susanne

  19. 19
    Stephan (Der Echte)

    @Trucker: Die Befehlsform von „lesen“ heißt „lies!“ Wann kam es eigentlich in Mode, die so zu vergnießknaddeln? Schöner ist eigentlich nur „Lese doch mal…“ *bäh*
    So geht das: http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Listen/e-i-Wechsel.html
    Jaja, am Thema vorbei, aber ich brech mir hier sonst mein Grammatik.

  20. 20
    Trucker

    @Stephan (Der Echte) Stephan
    Danke, das ich seid deinem Tip fiel besser schreiben kahn.

  21. 21
    Enmity

    Billigstrom-Anbieter schön und gut, man sollte aber auch nicht vergessen, dass die regionalen Versorger viel Geld in gemeinnützige Einrichtungen stecken wie zB. die öffentlichen Verkehrsmittel. Da zahl ich lieber ein paar Cent mehr bei der Stromabrechnung und kann weiterhin günstig von A nach B kommen!

  22. 22

    Von ca. 900 Strom-Anbietern sind nur 4 komplett unabhängig:
    – LichtBlick
    – EWS
    – Greenpeace und
    – Naturstrom
    Dies sind die einzigen ECHTEN Ökostrom-Anbieter.

    Alle anderen Firmen – auch Stadtwerke etc. sind mit den großen 4:
    E-ON (Tochter e-wie einfach),
    RWE (Tochter eprimo),
    EnBW (Tochter Yellow-Strom) und
    Vattenfall verbandelt, d.h. von denen wird der eigenerzeugte Kohle- und Atomstrom vermarktet und mit Öko-Zertifikaten als „Ökostrom“ verkauft.
    Ich werde diesen Monat auf echten Ökostrom wechseln, vorher bin ich auf Eprimo Pseudo-Ökostromtarif hereingefallen.

  23. 23
    Maxe

    @Fred (6) Diese Einstellung ist total zum Kotzen. Sie bedeutet ja auch:
    Ja sicher Klimaschutz, ich brauch aber mein SUV.
    Glaubst du denn allen Ernstes, dass die Politiker, vielleicht sogar noch die deutschen, was ändern? Die bewegen ihren Arsch doch nicht, solange Ihnen nicht Lobbyisten oder Wir etwas Feuer darunter machen.
    Falls du also was Gutes für unsere Erde tun willst: Tu es selbst. Und tu es jetzt.
    … Auf die Politiker warten. Ich fass es nicht!
    …. Das ist: Wasser predigen und Wein trinken.

    Wenigstens eingestehen könntest du es…

  24. 24
    Elblette

    Wir haben Ökostrom von EWS, der Wechsel war reibungslos, nie Probleme gehabt und nette Leute im Callcenter. Kann ich nur empfehlen. Aber wenn man in Hamburg wohnt, ist eigentlich alles besser als Vattenfall…

  25. 25
    Ekket

    @Fred (6) via Maxe (23): Wirklich! Wie traurig diese Einschätzung vom Stand unserer Demokratie ist. NUR durch Deinen Konsum, Dein Handeln, Dein Kundtun Deiner Meinung kannst Du etwas ändern (und natürlich durch´s wählen). Denn wirklich: This is what democracy looks like!
    Agitation statt Abwarten. Natürlich ist Politik wichtig. Aber die wahren Entscheider sind die Lobbies – und die wichtigste Lobby müssen WIR sein, die Bürger.

  26. 26
    ber

    @Frédéric Valin: Fred, das ist mehr oder weniger ne Bankrotterklärung für jegliches gesellschaftliches Engagement. Das ist nicht dein Ernst oder?

  27. 27
    muss.sein@name.de

    @Frédéric Valin: Es tut mir leid, aber auch ich kann und will diese Meinung nicht teilen, „dass das nur durch politische Entschiedungen geht“.

    Mich würde auch hier eine rationale und allgemeingültige Begründung erfreuen – um mich vielleicht auch überzeugen zu lassen.

    Bis es soweit kommt, verwahre ich mich dessen lieber. Liebe Grüße nach Berlin.

    Zum Thema: „Erzähls Deinem Fax“ ist vermutlich nur ein gut programmietes Portal, das von sich aus csv-Listen verschickt. Die Leute am Telefon beauftragte Call-Centren irgendwo auf den Phillies. Tut mir leid für Sie alle, aus Schaden wurden wir nun klug.

  28. 28
    Matthias Jakel

    Übrigens machts die Politik doch vor. Seit 2008 bezieht der deutsche Bundestag seinen Strom von Lichtblick und somit öko.

  29. 29

    Nur am Rande: es gibt bei Teldafax auch Öko-Strom. Klar, das ist natürlich ganz sicher Schmuh…;-) Ich hatte jedenfalls noch keine Probleme mit denen. Ich musste aber auch noch nie die Hotline anrufen.

  30. 30
    Martin

    Nochmal zum eigentlichen Thema:
    Wenn Dir der Versorgungsbeginn nicht bestätigt wurde, dann bist Du automatisch bei Vattenfall in der Notversorgung, dazu sind die gesetzlich verpflichtet. Und die ist recht teuer. Ich kenne jemanden der über Jahre in der Notversorgung war, ohne es zu wissen.
    Ich denke ein Anruf bei Vattenfall könnte ein bißchen Licht in die Sache bringen. Das würde ich auf jeden Fall machen.

  31. 31
    Trischa

    If you pay peanuts, you get monkeys. :-)

  32. 32
    Heikun

    Möchte mich den Empfehlungen zu Lichtblick gerne anschließen. Habe dort gute Erfahrungen gemacht und preislich liegt Lichtblick nicht wahnsinnig viel höher.
    Und ist öko.

  33. 33
    Thomas Becker

    Schade, dass Sie vor Ihrem Vetragsabschluss nicht diese Verbraucherschutzseite http://de.reclabox.com/beschwerden/TelDaFax durchgelesen haben.

    Danach würden Sie sich sicher den Stromwechsel zu TelDaFax überlegen.

    Probieren Sie da Ihren Problem zu veröffetnlichen. Vielleicht wird es auch Ihnen geholfen werden.

    MfG

    Th. Becker

  34. 34

    Weil es absolut nicht fair ist, sich einer Debatte zu entziehen – kommt hier ein Kommentar zu einer kürzlich getroffenen Aussage von Frederic. Frederich Valin schreibt:

    Ich habe keinen einzigen Beweis für die Depressionen Enkes gelesen. (…) Tatsächlich hätte bis vor einer Woche niemand gesagt, Enke ist krank. (…) Weder sein Psychiater noch seine Ehefrau wussten von seinen Absichten.

    Hallo, gehts noch??! Der Mann war seit 2003 in Behandlung. Sowohl seine Frau, als auch sein Psychiater haben das öffentlich erklärt. Sogar Frederic weiß vom Psychiater – und dann soll der Mann nicht krank gewesen sein??

    Wie kann man sowas behaupten? Frederic? Bist du wirklich sicher, dass deine Aussagen den Gesetzen der Logik genügen? Im Übrigen ist es völlig normal, dass Erkrankte ihre psychiatrische Erkrankungen nicht an die öffentliche Glocke hängen.

    Auch: Wegen der Tabuisierung und dem Stigma, dem sie mit ihrer Erkrankung unterliegen. Über Grippe lässt sich einfacher sprechen. Vielleicht sollte sich die Erkenntnis durchsetzen, dass eine Depression kein Ausdruck persönlichen Versagens darstellt, sondern eine behandelbare Erkrankung ist. Für viele Betroffene wäre es gut, wenn man offen, frei und ohne jegliche Hysterie über derartige Erkrankungen zu sprechen beginnt.

    Und Frederic: Du bist ein ganz übler Verarbeiter von Kritik.

    (Edit Fred: Wie wärs, Du gibst eine valable Mailadresse an, statt hier aus der Anonymität heraus zu schimpfen wie ein Rohrspatz. In ergebener Dankbarkeit, etc pp)

  35. 35
    anonym

    Man braucht den Artikel und die Kommentare vorab gar nicht gelesen zu haben: Eins ist klar und war es immer – zu einer Firma mit dem Namen Teldafax würde ich nie gehen (und wenn sie dort den Strom umsonst anbieten würden). Wahrscheinlich erinnern sich viele schon gar nicht mehr an die Vorgängerfirma desselben Namens (Telekommunikation) und wie die damals vom Markt verschwand.

    Ich habe mir vor rund acht Jahren einen unabhängigen Ökostromanbieter in Süddeutschland ausgesucht, da bin ich immer noch.

  36. 36
    Henker

    Meine Eltern haben Teldafax und keine Probleme, mit monatlicher Abschlagszahlung.
    Ansonsten melde dich hier:
    Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
    Tulpenfeld 4
    53113 Bonn

  37. 37

    ohne die sachlage noch genauer kennen zu wollen, vermute ich mal der fehler liegt bei teldafax

    ;-) OMG

  38. 38
    Anonym

    @Thomas Becker: Verbraucherschutzseite reclabox? Es wäre mal interessant zu hinterfragen, warum sich die Seite soooooo engagiert für den Verbraucher einsetzt ? Wer bezahlt die reclabox und warum ? Warum gibt es kein Impressum ? Warum werden mit Hilfe von billigen Logos Medienpartnerschaften vorgetäuscht, die es gar nicht gibt ? Wieviel kostet es, eine solche Plattform wie die reclabox zu unterhalten ? Wer zieht hier den Nutzen draus ? Das sind spannende Fragen, die vom Unterhaltungswert mit einem Anruf bei Teldafax mithalten können.

  39. 39

    @Anonym: „warum sich die Seite soooooo engagiert für den Verbraucher einsetzt ?“ Weil uns das Spaß macht. Und einer muss es ja machen. „Wer bezahlt die reclabox und warum ?“ Niemand und für Nichts. Die Inhalte werden von unseren Usern erzeugt und sind ohne Anmeldung zugänglich. Die Nutzung ist für alle kostenlos. „Warum gibt es kein Impressum ?“ Kontaktdaten nicht gefunden? Unter /kontakt wirst Du fündig. „Warum werden mit Hilfe von billigen Logos Medienpartnerschaften vorgetäuscht, die es gar nicht gibt ?“ Die Logos sind nicht billig! – Bekannt aus: – bedeutet, dass diese Medien über uns berichtet haben. Von Medienpartnerschaften ist nie die Rede, wäre auch ganz gegen unsere Prinzipien. „Wieviel kostet es, eine solche Plattform wie die reclabox zu unterhalten ?“ Wenn so ein Forum einmal eingerichtet ist, läuft es fast von allein. „Wer zieht hier den Nutzen draus ?“ 1. die Verbraucher, 2. die betroffenen Firmen, 3. die Macher.
    Unzufrieden mir ReclaBox? Beschwere Dich doch hier: http://de.reclabox.com/beschwerde/schreiben !

  40. 40

    Hier nur ein paar Daten zum Strom von Teldafax(Quelle Verivox):
    Zusammensetzung
    Fossil 58,1 %
    Nuklear 30,3 %
    Regenerativ 11,6 %

    CO2-Emissionen 507 g/kWh
    Radioaktiver Abfall 0,0008 g/kWh
    Basisjahr Januar 2007

    Zum Vergleich die Daten für den bundesdeutschen Durchschnitt:
    Fossil 61 %
    Nuklear 24 %
    Regenerativ 15 %

    CO2 – Emissionen5 41 g/kWh

    Radioaktiver Abfall 0,0007 g/kWh
    Basisjahr Januar 2007

    Vom Umweltstandpunkt aus betrachtet ein eher „unterdurchschnittlicher“ Strom. Da gibt es sicher auch ökologisch Höherwertiges –> http://www.verivox.de

    Ein Preis/Umweltgewissenkompromiss sollte möglich sein. ;-)

  41. 41
    anonym

    @Peter (39): http://de.startupwiki.org/Reclabox – AG zum Spaß gegründet ?

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