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Fünf Jahre Leben auf der Mauer vor dem Haus von Serge Gainsbourg

…ist ein etwas sperriger Titel, hinter dem sich die mühevolle Arbeit Arnaud Jourdains verbirgt, der eben diese Wand und die sich darauf ständig wechselnden und wachsenden Graffitis fünf Jahre lang fotografiert und dann, animiert mit mir nicht zugänglicher 3D-Technik, zu einem tollen Video verarbeitete.
Faszinierend.

Serge Gainsbourg – animation des graffitis sur 5 ans du mur rue de Verneuil from Arnaud Jourdain on Vimeo.

[via]

11 Kommentare

  1. 01

    Wow, hab ich auch noch nie gesehen. Es muss ja eine menge Schweis, Diziplin und Arbeit gewesen sein. Die 3D effekte sind in der Tat beeindruckend.

  2. 02

    Herrlich, sehr schön. Man kommt ja gar nicht mehr hinterher, so viel Faszinierendes gibt es zu entdecken.

  3. 03

    hm. erinnert an smoke. von der idee her.

  4. 04
    DrmZ

    Schöne Animation, aber die 3D-Technik ist keine große Zauberei.
    Das kann man mit jedem 3D Programm machen, ob nun 3D Studio Max, Maya oder Cinema.
    Der Trick ist, die Grafittis aus den einzelen Fotos in Photoshop freizustellen und jeweils auf einer eigenen Ebene in der 3D Software als Textur zu verwenden. Die transparenten Bereiche rings herum werden so weggeschnitten. Die Kamerafahrten und Bewegungen der einzelnen Ebenen wird dann direkt in der 3D Software als Animation gerendert. Hierfür wird wiederum die Hauswand samt Bürgersteig als 3D Modell nachgebaut und mit den Orginalfotos texturiert. Technisch nicht so kompliziert aber die Idee ist einfach orginell.

  5. 05
    Schmitt Sebastian

    @DrmZ Da hast du recht, technisch ist dies nicht kompliziert umzusetzen (Gerade die Ebenen Gestaltung funktioniert auch gut mit Adobe After Effects). Aber wer schon ein zwei 3D Arbeiten gemacht hat mit mehreren Ebenen und dies nicht zu seinem täglichem Brot gehört, weiß wieviel Stunden Arbeit nötig sind um 20 oder 30 Sekunden zu animieren… Dies in Einklang mit der Musik finde ich beeindruckend und ein tolles Werk!

    Hut ab…

  6. 06
    DrmZ

    @Schmitt Sebastian: Ich geb dir völlig recht. Die meiste Arbeit hat sicher das Fotografieren und das Freistellen der einzelnen Schriftzüge gemacht.

  7. 07

    Ein atmosphärisch dichter, formal packender Film, der nur im Mittelteil ein wenig an Stringenz verliert, um am Ende aber wieder brillant die Kurve zu kriegen. Die hier verwendete 3D-Technik nennt sich meines Wissens „Riesengroßer Haufen Arbeit“. Chapeau.

  8. 08
    horst

    ist schön, aber nicht soo aufwendig. kann man gut mit after effects lösen. könnt ihr hier lernen, für umme. achtung externer link: http://tinyurl.com/y8t7j48

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