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Wasserstoffladung


Horizon Fuel Cell Technologies haben eine Ladestation entwickelt, die aus Wasser Wasserstoff generiert und in Energiezellen speichert. Die Zellen kommen alsdann in ein transportables Mini-Chargepack für handelsübliche Kleinelektronik und erlauben die Behauptung, die Kamera, der iPod, das Handy liefe ökologisch korrekt mit Wasserstoff.
Kein schlechter Anfang, will ich meinen.

[via]

25 Kommentare

  1. 01
    Christian

    Aber natürlich nur, wenn man diese Nachfüllstation mit Solarzellen (oder anderer erneuerbarer Energie) betreibt. Meiner Meinung nach ein wenig Augenwischerei. Sieht aber schön aus.

  2. 02

    starkes Design, und ne coole Idee. Aber ich warte ja immer noch darauf, dass zum aufladen von Handy und co auch einfach die Körperwärme reicht. Das wäre dann wohl noch etwas ökologischer.

    http://www.stromvergleich.de/stromnachrichten/252-strom-aus-koerperwaerme-bald-realitaet-23-3-2009

  3. 03
    herresser

    Hey Tanja, das interessiert mich jetzt aber „brennend“: wo bekommt die Ladestation die Energie her? Ich finde das Produkt auf der Horizon Seite nicht. Die Trennung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff ist m.W. sehr energieinensiv. Das über Strom aus der Steckdose ist wirklich etwas… s.o.

  4. 04

    @Christian: Aber natürlich nur, wenn man das Ganze eine Weile betreibt, damit das bei der Herstellung des Geräts und der Solarzellen emittierte CO2 nicht so sehr ins Gewicht fällt. 5 Jahre? Mehr?

  5. 05
    Tobias

    @ Horatiorama:
    in der Skalierung 100 – 200 Jahre (?)
    Wenn irgendwann Brennstoffzellen mit Ökostrom nachhaltig werden, dann wird so etwas nur großskalig gehen (Desertec + Großtechnische H20 Trennung).

    Ich würde da sagen ein handelsüblicher Akku ist da wahrscheinlich wesentlich umweltfreundlicher

  6. 06

    und der strom fürs „laden“ kommt ausm atomkraftwerk oder kalorischen kraftwerk, sehr ökologisch… (vorallem wenn man den wirkungsgrad bedenkt)

  7. 07
    Christian

    @herresser: Tatsächlich aus der Steckdose oder mit der (auf dem [via] Bild zu erkennenden) mitgelieferten winzigen Solarzelle.

    @Horatiorama: Ganz genau. Portable Energiespeicherung ist CO2 teuer. Ob Batterien oder eben diese Wasserstoffstation. Allein die zur Herstellung benötigte Energie wird in der Lebensdauer des Produktes nicht eingespart. Vergleichbar mit den angeblich 0-Emission Elektroautos. Natürlich müssen auch konventionelle Akkus CO2 aufwändig hergestellt werden; CO2-neutral sind beide Varianten bei weitem nicht. Alle Hersteller möchten gern auf der grünen Welle mitschwimmen, die allermeisten „Innovationen“ sind allerdings keine nachhaltigen Produkte, sondern reines Marketing.

  8. 08

    Die Elektrolyse von Wasser zu Wasserstoff hat einen Wirkungsgrad von 57% (http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung#Elektrolyse_von_Wasser). Ich gehe mal davon aus, dass die so den Wasserstoff erzeugen (bin kein Chemiker… geht Wasser –> Wasserstoff + Sauerstoff auch anders??). Das heisst es wird Strom aus (fast doppelt so viel) Strom erzeugt, mit dem kleinen Umweg über Wasserstoff. Das ist ziemlich… absurd. (Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn das auch anders geht.)

  9. 09
    matthias

    @herresser: auf der herstellerseite ist hier die beschreibung:
    http://www.horizonfuelcell.com/electronics.htm

    ich seh da aber auf die schnelle nix zu der ladestation.

  10. 10
    Sebastian

    Und dann ist der Wirkungsgrad ganz schön mies, so dass man beim Aufladen 4 mal soviel Energie reinstecken muss im Vergleich zu einem modernen Akku…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Energiespeicher#Vergleich_von_Technologien_zur_Speicherung_elektrischer_Energie

  11. 11
    flokru

    @mgroh: Mich würde interessieren, wie der Wirkungsgrad beim Laden eines konventionellen Akkus über Strom ist. Es würde mich nicht wundern, wenn dieser deutlich geringer als 57% ausfällt. Energieumwandlung (solange man nicht Wärme, sondern nutzbare Energie erzeugen will) ist immer sehr verlustträchtig. Thermodynamik und so.

  12. 12

    Wenn man häufig auf zusätzliche, mobile Energiequellen angewiesen ist, ist diese Lösung vermutlich wirklich ökologischer als das permanente Kaufen von handelsüblichen Batterien oder Akkus. Vorausgesetzt natürlich, man lädt die Zellen auch wirklich mit Ökostrom auf.

  13. 13

    Nanu schon wieder 1. April? Bin ja kein Physiker aber der Energieerhaltungssatz sagt mir das ich für das Aufspalten von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff auch irgendwoher Energie benötige. Vorwiegend Strom.

  14. 14
    21e

    Apple-Geräte haben einen fest verbauten Akku! Wird also nichts.

  15. 15

    @flokru: Der Ladewirkungsgrad von modernen Lithium-Ionen-Akkus liegt bei etwa 90%

  16. 16
    bEn

    Ich hätte da ne wirklich korrekte Variante:
    http://www.sakku.ch

  17. 17
    Michael

    Schaut echt, echt hübsch aus. Aber wie meine Vorschreiber schon anmerkten, wo kriegt das Ding den Strom zur Wasserstoffgenerierung her? Wenn’s aus der Steckdose kommt, dann ist’s doch etwas Sinnfrei. Dann könnte man auch normale Akkus laden ; ) Wenn’s hingegen mit Solarstrom läuft, ware das echt ein Schritt nach vorne … aber dann würde der Prozess ewigdauern.

  18. 18

    Ich ahnte schon, dass die Technikfront japsend mit knallharten Fakten nach mir schmeissen würde! Deshalb schrieb ich ja: „kein schlechter Anfang“ und nicht „Es ist vollbracht!“.

    Ein bisschen hilft vielleicht diese Info:
    „The small desktop device simply plugs into the AC, a solar panel or a small wind turbine, automatically extracts hydrogen from its water tank and stores it in a solid form in small refillable cartridges. The cartridges contain metallic alloys that absorb hydrogen into their crystalline structure, and release it back at low pressures, removing concerns about storing hydrogen at high pressure. This storage method also creates the highest volumetric energy density of any form of hydrogen storage, even higher than liquid hydrogen. Unlike conventional batteries, these cartridges carry more energy capacity, are cheaper, and do not contain any environmentally-harmful heavy metals.“

  19. 19
    Schtuef

    Ich erinnere mich an eine nette Demonstration der Elektrolyse von Wasser mittels Solarstrom in meiner Schulzeit, klingt doch wunderbar.

  20. 20
    Jan(TM)

    Das ist ein Energiespeicher, genau wie ein Pumpspeicherwerk. Zumal eines der ersten seiner Art, klar das da noch viel zu verbessern ist und die Energie irgendwo herkommen muss.

  21. 21

    @Tanja Haeusler: Es spricht ja auch nichts gegen solche Entwicklungen. Aber auf der anderen Seite der Gleichung entstehen andere Probleme. Mit „Biokraftstoff aus Ackerpflanzen“ war es doch dasselbe Spiel. Oder funktioniert das Gerät auch mit Salzwasser? Davon hätten wir ja genug“¦

  22. 22

    @Jan(TM): Eben, wenn man das mit dem billigen und überflüssigen Nacht- oder Windstrom (wenn mal zu viel Wind weht, was dauernd vorkommt) betreibt, dann ist es schon ganz sinnvoll.

  23. 23

    hmm…
    gar keine so schlechte Idee. Es scheint mir auf jeden Fall natürlicher und unschädlicher als herkömmliche Batterien zu sein.
    Bleibt die Frage wie viel Energie es denn auf wie viel Raum speichern kann.

  24. 24

    Ich bin beeindruckt, Design und Ziele dieser Technikwunder können sich schon sehen lassen. Allerdings glaube ich nicht an einen Durchbrauch dessen im privaten Bereich oder – Ottonormalverbraucher. Vllt. sind diese Dinge dann in 10 Jahren als Reisekoffer erhältlich.

  25. 25

    Es kann vor allem helfen, wenn Sie einen Campingplatz oder ein im Freien Aktivität
    http://stromgasdsl.com/stromanbieter-vergleich/

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