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Times Square to Art Square

Die Idee ist so naheliegend wie nur irgendwas, selbst ich hatte sie schon: warum nutzt man Werbeflächen in Großstädten nicht hin und wieder zur Präsentation von Kunst?
Die Stadt wird Galerie, der öffentliche Raum zur kulturellen Bildungsstätte!
„Jaha!“, wird der Ältestenrat sagen, „Alles schön und gut, aber wer bezahlt den Spass?“
„Wir!“ kontern die Organisatoren von Times Square to Art Square keck.
Mittels Spenden erkaufen sie die Werbeplätze der Billboards am New Yorker Times Square, um auf ihnen Werke junger Künstler zu zeigen.
Mitmachen kann jeder. Die Aktion ruft Künstler dazu auf, ihre Arbeiten einzureichen und bittet Kunstliebhaber (oder Werbehasser) um Spenden, damit diese am Times Square präsentiert werden können.
Das Ziel ist so hoch wie die Glitzertürme selbst: alle Billboards sollen zu Kunstwerken werden!
Au ja!

8 Kommentare

  1. 01

    mensch ich steh noch ganz unter dem eindruck der brandeins ausgabe über kunst und wirtschaft, die ich gerade ausgelesen habe. wo muss ich jetzt hier unterschreiben? full support!

  2. 02
    .thilo

    ähnliches gabs auch schon Ende 2008 in Berlin: http://www.mediaarchitecture.org/mediafacades2008/

    und soll dieses Jahr europaweit stattfinden:
    http://www.mediafacades.eu/

  3. 03

    find ich cool, gleich mal dran teilnehmen

  4. 04

    Naja, da gibt es noch ein paar Problemchen wie zum Beispiel, dass Toshiba schon ein paar Billboards für die nächsten 10 Jahre geleast hat. Und so ein Platz kostet etwa 300,000 $ im Monat, ich befürchte fast, dass da nicht genug Spenden zusammenkommen. Trotzdem nette Idee. Wenn auch nicht neu, denn darauf ist schon jemand anderes gekommen – und zwar „die Werbung“…
    http://comalcool.files.wordpress.com/2009/11/in-an-absolut-world-4.jpg

  5. 05
    Nico

    Ach. Kunst. Die braucht man doch gar nicht.

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