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Please rob me [Update]

Wer via Twitter, Foursquare oder andere Dienste seinen aktuellen Aufenthaltsort preisgibt, zeigt der digitalen Welt damit auch, wo er sich gerade nicht befindet: Zuhause zum Beispiel. Barry Borsboom, Boy van Amstel und Frank Groeneveld aus den Niederlanden beweisen mit Auswertungen einer öffentlich zugänglichen Suche und dem Portal Please rob me („Rauben Sie mich bitte aus“), wie leicht das Leben für vernetzte Diebe sein kann.

[via]

UPDATE Der Twitter-Account @pleaserobme wurde anscheinend von Twitter gesperrt.

20 Kommentare

  1. 01

    Solange der blutruenstige Rottweiler, die hungrige Python und die Scorpionfamilie die man in der Wohnung leben hat nicht auch twittern sollte das nicht so ein grosses Problem sein…

  2. 02
    Jeriko

    Erinnert mich ein wenig an diesen Comic-Strip von Dilbert

  3. 03

    Wie wunderbar es doch ist, in einer WG zu leben. Nur weil ich nicht zu Hause bin, muss die Wohnnung noch lange nicht leer sein.

    Übrigens könnte man diesen Service auch ohne Foursquare realisieren: Man müsste ja nur mal alle Tweets vom Büro irgendwie gut filtern. Wer im Büro ist, ist als Angestellter ja auch nicht zu Hause.

  4. 04

    @talinee:

    Zumindest organisierte Einbrecher werden das vermutlich sowieso wenig nutzen. Die ueberlegen sich von vornherein wo es sich lohnt einzubrechen und gucken sich das dann gezielt aus. Bei Fussballern wird Samstag oder Sonntag nachmittags eingebrochen, bei Musikern und Schauspielern wenn die auf irgendwelchen Awards sind, bei Politikern wenn die ihre Wahlkampfrede halten, bei irgendwelchen D-List celebritities wenn sie im Big Brother House sitzen usw usf.

    Und dank den ganzen Celebrity Zeitschriften kann man sich die Wohnungen sogar vorher in Ruhe angucken.

  5. 05

    Ich dachte, die machen inzwischen alle schon den Trick mit den Konzertkarten am Fahrrad?

  6. 06
    Jan

    @farbanomalie
    Auch einer der wenigen fans von „shooting fish“?

  7. 07
    Schtuef

    Vielen Dank für diesen post, made my day :)

    Sollte Twitter nicht gezielt auf diesen Account hinweisen um die Medienkompetenz seiner Nutzer per Zaunpfahl zu fördern ?

  8. 08

    @Schtuef: Nun ja, sie haben den Account gesperrt. Auch ’ne Art Hinweis „¦

  9. 09

    @Johnny Haeusler:

    Wo drauf ist die Sperrung des Accounts ein Hinweis? Merkt das irgendwer? Die Website geht immer noch und die Twitter Suche (worauf das schliesslich basiert) auch.

  10. 10
    Schtuef

    @Armin: „Wir haben Angst um unsere PR“

  11. 11
    msy

    na ja früher hieß es: Schließ die Haustüre , dann ab, wenn du gehst, dann leg den Schlüssel nicht mehr untern Abstreicher, danach baute man ein Supersicher-heitsschloß ein, Tresortüren, Fenster „vergittern“, Alarmanlagen usw. je nach Stand der Technik. Irgendwann sollte man sein Heim unsichbar machen wenn man es verlässt.

  12. 12
    Schtuef

    @msy: Sehe das nicht als übertriebene Angstmache, als bei uns eingebrochen wurde wussten die Täter dass für drei Stunden niemand im Haus sein würde dank Informationen eines Bekannten. Entsprechend intensiv wurde die Wohnung auseinandergenommen.
    Wer per Twitter ein „Nicht daheim“Schild an dir Tür nagelt, idealerweise mit entsprechend social-media-aktiven Nachbarn machts eben n Stück leichter für Interessenten.

  13. 13
    andi

    haha please rob me, i am at home

    ->

    @Big_Red89 left home and checked in about a minute ago:

    I’m at Home (Joe Battle Blvd, El Paso). http://4sq.com/cUj3SF

  14. 14
    gverilla

    @farbanomalie: Mag jetzt eine Bildungslücke sein, aber ich kann damit nichts anfangen?
    Wer oder was macht welchen Trick „mit den Konzertkarten am Fahrrad“?

  15. 15
    johannes

    ich weiß auch nicht aber ich nehm mal an du findest konzertkarten an dein fahrrad geklebt, gehst hin und wenn du heim kommst ist die wohnung leer?

  16. 16
    Elf

    Ich hab mich schon immer gefragt wer so doof ist und der Welt unbedingt mitteilen will wo er gerade ist.

    Man muss schon ein ganz armseliges geltungssüchtiges Würstchen sein, wenn man das tut. So ein Sascha Lobo eben.

  17. 17

    Tatsache ist doch der teilweise ungehemmte Drang zum Exhibitionismus,
    oder Offenbarungseid mit heruntergelassener Hose. Und was sonst noch
    daran hängt.

    Die in der Öffentlichkeit stehenden sind schon das was man ihnen Vorwerfen kann. Bewusst Öffentlich, und nachvollziehbar Fehlerbehaftet. Tut gut, wenn man das auch weiss.

    Mein ja nur
    @ PiPi

  18. 18

    Ist schon komisch zu wissen, dass solche status schreiber auf die Frage
    „Würde Sie das auch in Ihrem Ort auf dem Marktplatz aushängen, und dazu noch einen Herold anstellen, nur damit es jeder weis ?“

    immer sagen würden, dass Sie ja nicht spinnen und so was nie!! machen würden.

  19. 19

    warum genau macht man das?!

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