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Der Berliner Szenemensch

Ein neuer Sturm weht über das Land. Er heisst „Langweile in der Rest-BRD“ und spült täglich Teenager und Tweens an die kantige Küste der Hauptstadt. Überheblich und voller Lebenslust raffen sie sich auf und ziehen ihre schicksten Klamotten an, um sich mit dem Einheimischen (also dem, der letztes Jahr hierhergezogen ist) anzufreunden.

Nur um dann festzustellen, dass Berlin nicht Schnackenburg ist und selbst die langweiligsten Menschen hier in Coolness gebadet wurden. Was die Zugezogenen nicht wissen: Der Kampf um den Platz an der Spitze der Szene ist härter umkämpft als die letzte leere Bierflasche Samstagnachts am Kotti. Das regelfreie Berlin hat also doch bestimmte Grundsätze, zumindest, wenn man in der „It-Crowd“ sein möchte. Aber nicht verzweifeln. Auch du kannst cool sein. Frischfleisch aufpassen, hier kommt der Lehrgang zum Berliner Szenemenschen:

Outfit: Unbedingt, und zu aller erst, muss ein Jutebeutel angeschafft werden. Nein, nicht die von gängigen Supermärkten, sondern einer, der schon mindestens 10 Jahre alt ist und einen obskuren 90er Jahre Aufdruck (sehr beliebt ist „Der grüne Punkt“) hat. Je seltener und älter der Jutebeutel, desto besser. Er dient Männern und Frauen gleichermaßen als Handtasche oder Biertransport. Der Jutebeutel ergänzt den Billg-Look und ersetzt das Motto-T-Shirt der frühen 2000er. Der Jutebeutel ist ein nicht zu unterschätzendes Statussymbol.

Frauen und Männer decken sich mit Röhrenjeans und Leggins von American Apparel ein, dem einzigen Laden, in dem noch von der Stange eingekauft werden darf. Keine Angst, liebe Moppelchen, wenn ihr nicht in die „One Size Fits All“ Strumpfhosen passt; diese Textilien, die in ihrem Ursprungsland für Kik-Preise verkauft werden, sind so teuer, dass sowieso nicht viel Kleingeld für Essen übrig bleibt.

Zusätzliche Accessoire werden ausschließlich in kleinen Boutiquen, auf dem Mauerpark-Flohmarkt oder in Second Hand Läden besorgt, darunter riesige Sonnenbrillen, die das ganze Gesicht verdecken, und am besten auch einen alten Gameboy mit dem Spiel „Tetris“. Empfohlen sind ironisch getragene T-Shirts, also eigentlich völlig inaktzeptable Motive (Tribals, Three Wolf Moon, Micky Maus).  Sehr wichtig, und zu jeder Jahreszeit getragen: ein Schal, der mit einem kleinen Schwung um den Hals gewickelt wurde.

Location: Um authentisch zu wirken, sollte man nicht dem Pfad der Studenten folgen und die eingerannten und mittlerweile völlig überteurten Pseudo-Szeneviertel Friedrichshain und Kreuzberg aufsuchen. Besser ist es, Viertel auszuwählen, die noch keinen Stempel außer „dreckig und billig“ tragen. Perfekt eignet sich dafür zur Zeit der Norden Neuköllns sowie der Wedding, der zwar härter ist, aber keinen Ost-Charme besitzt.

Sobald man sich für einen Stadtteil entschieden hat, der zum nächsten Szeneviertel werden soll, muss man sich auch die passende Wohnung suchen. Idealerweise dritter Stock mit unverbautem Ausblick auf den Fernsehturm, Altbauwohnung mit hohen Decken und Dielenboden. Die Zimmer müssen spärlich möbiliert bleiben, um spontanen Parties den Freigang zu lassen, der notwendig ist. Optimal ist das Zimmer mit einer Matratze, einem (alten, vom Antikmarkt gekauften) Kleiderschrank und einem Mac und Bose-Lautsprechern ausgerüstet. Wer Ikea kauft hat schon verloren, da es sich hier um Massenanfertigungen handelt.

Popkultur: Anfängern sollte davon abgeraten werden, sich in Diskussionen über Popkultur einzubringen. Gute Musik und gute Filme werden nach ihrem Bekanntheitsgrad ausgewählt, daher sollte man sich angewöhnen, bei neuen Songs oder Bands erst einmal zu schauen, wie viele Plays sie bei Last.FM schon haben. Bands, die unter 500 Mal gespielt wurden oder nur 20-50 Hörer haben, können gerne erwähnt werden.

Bei Filmen verhält es sich ähnlich, doch können bestimmte sich Themenfelder darüber hinwegsetzen. Das gilt vor allem für Filme, die sich mit Drogen, realistischer Gewalt oder tatsächlichen Begebenheiten beschäftigen.

Als Faustregel gilt: je älter, desto besser. In der Musik heisst das vor allem „britische The-Bands“, also The Cure, The Smiths, The Clash oder Old School Authentic Hip Hop wie NWA und die Beastie Boys. Auch immer funktioniert Animal Collective. Keiner weiß, wieso.

Bücher sind die einzige Möglichkeit, gebildet zu wirken, da jedes Gespräch zu Arbeit (sofern man eine hat) oder Studium (sofern man überhaupt noch hingeht) als uninteressanter Spießer-Small-Talk abgewertet werden. Daher sollten vor allem Nietzsche und Kerouac gelesen und zitiert werden. Als leichte Kost gelten die „alten“ Sachen von Chuck Palahniuk. Also alles außer Fight Club.

Party: Nicht lächeln! Ein latent gelangweilter Gesichtsausdruck mit einem halb-arroganten Blick ist absolut kritisch, um zu überzeugen. Die Musik auf einer Party muss immer als schlecht bewertet werden. Wenn es sich um Animal Collective handelt, muss mindestens „der Sound“ oder „die Soundanlage“, abgekürzt auch „Anlage“ als schlecht hervorgehoben werden.

Anders, als man es noch in der Schule im Heimatdorf gelernt hat, ist Ziel der Party nicht, Konversation zu führen, sondern besonders oft fotografiert zu werden. Strikt untersagt sind Kameras aus der gewöhnlichen Produktion. Hier das Ranking der zu benutzenden Apparate, angefangen mit dem beliebtesten Gerät um Coolness zu demonstrieren:

  • (originale) Polaroidkamera
  • Analoge Spiegelreflexkamera
  • Analoge Wegwerfkamera (in bunter Farbe)
  • Digitale Spiegelreflexkamera
  • iPhone Handykamera
  • „Digi-Cam“
  • Handykamera

Wichtig ist es, dass man auf den Bildern gelangweilt, lethargisch und atemberaubend gut aussieht. Auf Parties sollte man deshalb immer mindestens ein Oberteil (für Männer besonders empfohlen ein „V-Neck“) von American Apparel tragen. Jutebeutel (mit Sterni-Bier oder Club Mate, da authentischer) nicht vergessen. Man sollte davon absehen, mit Freunden für ein Bild zu posieren, da man weder Freunde haben noch Enthusiasmus zeigen sollte. Spaß ist verboten.

Niemals, unter keinerlei Umständen, darf getanzt oder gar mitgesungen werden. Auch Sport Bars oder Locations, von denen Touristen potenziell erfahren könnten, sind verpönt.  Veranstaltungen sollten meist in seltsamen Spelunken statt finden, auf keinen Fall aber in trendigen Szenebars, um Originalität zu demonstrieren. Sobald eine Party mit Flyern beworben wird, lohnt es sich nicht mehr hinzugehen.  Doch egal, unter welchen Umständen, die Nacht muss dennoch von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang verbracht werden, um Standkraft und auch Langweile beweisen zu können.

Job: Der Szenemensch in Berlin hat im Bestfall keinen Job, sondern wird von Mami und Papi unterstützt. Er rebelliert gegen diese Großzügigkeit, indem er sich keinen Audi A5, sondern ein Fixie mit ähnlichem Preis kauft. Selten kommt es vor, dass man trotzdem arbeiten muss. Schafft man es als DJ, Model oder Digital Bohème, hat man alles richtig gemacht. Im Zweifelsfall in schäbigen Kneipen barkeepern.

Das Bildungs- und Lebensziel sollte auf jeden Fall der Höhepunkt des Hedonismus sein.

Wer dieses Fundament wahrt, kann nichts mehr falsch machen. Für die kleinen Tücken des Alltags und Anfängerfehler hier eine abschließende Liste mit kleinen Pro-Tipps:

  • Converse, auch bekannt als „Chucks“, sind nicht alternativ und auch nicht cool. Dreckige Turnschuhe? Ja. Chucks? Nein. Sogar deine kleine Schwester trägt Chucks. Du bist jetzt in Berlin!
  • Niemals, niemals, niemals, darf man sich selbst als „Hipster“ oder „Scenester“ bezeichnen. Hipster müssen für den krampfhaften Versuch, „cool“ oder „in“ sein zu wollen, verachtet und verurteilt werden, da jeder Versuch auf das Defizit in ihrer Authentizität hinweist.
  • Wer nicht magersüchtig ist, aber mindestens eine Modelfigur hat, sollte es lieber mit Emo oder Punk versuchen.
  • Auf Nachrichten, egal ob über Facebook oder per SMS, darf erst einige Stunden, vielleicht auch Tage später geantwortet werden. So vermittelt man, dass man beschäftigt ist, wahrscheinlich mit einer spannenden Party oder einer interessanten Ausstellung.
  • Kaffee nicht von der Stange, sondern handgebrüht vom Herd oder einen starken, „echt italienischen“ Espresso, der Speiseröhre und Magenboden völlig vernichtet. Zum Frühstück gibt es prinzipiell höchstens eine selbstgedrehte Zigarette.
  • Fahrräder sollten alt sein, bestmöglich Fixies ohne Gangschaltung, Bonuspunkte gibt es wenn auch die Bremsen nicht funktionieren.
  • Menschen mit Handygürteln müssen auf der Stelle gepiesackt und gehänselt werden.
  • Nach einer gewissen Warmlaufphase sollte man sich an die Klamotte der 80er Jahre orientieren. Schrille, neon-bunte Kleider für Frauen und kurze Sport-Shorts für Männer (inklusive Stirnband) sind sehr beliebte Accessoires für die, die schon eine höhere Stufe erreicht haben.
  • Männer sind damit beraten, immer ein rot-schwarz kariertes Flanell-Hemd zur Hand zu haben und unrasiert zu bleiben.
  • Der Prenzlauer Berg, auch „P-Berg“ oder „Schwabenviertel“ genannt, ist kein geduldetes Szene-Viertel sondern die Ausgeburt an Spießertum. Prenzlauer Berg is the new Charlottenburg, daher sollte man nur für große Ausnahmen diese Gegend aufsuchen.

Sollten all diese wichtigen Punkte berücksichtigt worden sein, sehe ich keine Probleme in den richtigen Berliner Einstieg. Merke: alles ist ironisch gemeint. Und wenn man etwas mal gut finden sollte, dann findet man es eigentlich schlecht. Und andersherum.

623 Kommentare

  1. 01

    @#749265: Na, den Eindruck hab auch. Nett beschrieben und genau beobachtet – aber irgendwie nix Neues. Klar: Warum auch? Berlin ist groß!

  2. 02
    Wilde Wilma

    Was sollte das denn werden?
    eine Benimmliste für Zugezogene?

    Mit einer Träne im Knopfloch kann ich als Urberlinerin
    den Ärmsten zugezogenen Bielefeldern nur mein aufrichtigstes Mitleid
    aussprechen:

    Wer sich FREIWILLIG so viele Dogmen auferlegt um cool, szenig und angesagt zu wirken, kann und muss (sorry steht Euch auf der Stirn geschrieben) einfach nur das Gegenteil verkörpern!

    Liebe Grüße,

    eure wilde Wilma aus Wilma´s Dorf,
    dem absolut abgemeldetesten, uncoolsten Bezirk den es jeh gab und jeh geben wird!

  3. 03
    Nobel

    …die gute Lomo fehlt noch im Repertoire

  4. 04
    Saskia

    Ich find es klingt ziemlich hipster zu sagen, das man Journalist oder Fotograf ist, sind diese Berufe als hipster auch erlaubt? Außer dem finde ich den Artikel echt echt echt toll& hilfreich, ich werd’s definitiv auch versuchen, wird am Anfang aber wahrscheinlich schwer, da ich ein ziemlich fröhliches Gemüt bin& sogar wie immer Lache, aber ich will ganz ganz FIXX ein hipster werden! & kann bitte jemand meine frage geantwortet?xD

  5. 05
    Selbstverteidiger

    Der Artikel hat nichts von seiner Aktualität verloren. Die Kleinstadtgören machen den Berlinern mit Daddys Geld nicht nur die Mieten kaputt. Aber trotzdem, immer positiv denken, und viel Erfolg all den zugezogenen Provinzhipstern, und jede Menge echtes Großstadtflair, wenn sie im hippen Moabit zum ersten Mal den Verlust ihres Iphones mit ihrem Nasenbein und ein paar Schneidezähnen bezahlen (Glück gehabt!), oder im hippen Wedding ihre rektale Jungfräulichkeit an eine Gruppe erlebnisorientierter Inzuchtprodukte in einer Hofeinfahrt abgeben (na, geht doch!). Oder einfach nur, wie Jonny K., zufällig am gleichen Ort sind wo die unschuldigen Opfer der westlichen Wertegemeinschaft gerade zufällig jemanden zum Kopfzertreten brauchen. Unvergessliche Momente, dann kann man „zu Hause“ endlich mal was erzählen. Und dann am besten ganz schnell wieder wegziehen.

  6. 06

    Großartig, der Artikel! Und immer wieder stelle ich fest: ich verachte die provinziellen Großkotze genau so wie die arroganten Besserwisser-Berliner.

  7. 07

    „Ein latent gelangweilter Gesichtsausdruck mit einem halb-arroganten Blick ist absolut kritisch, um zu überzeugen.“ Oh wie genial genau das habe ich in Berlin schon des öfteren beobachtet :D

  8. 08
    Furzknoten

    Immer dieses Gejammer über die lieben Hipster. Zwingend ist es natürlich das zu thematisieren, weil die Ballung an abstylendem Jungvolk wirklich extrem ist in Berlin, wenn man die entsprechenden „Ballungsgebiete“ ansteuert – „ich komm‘ aus Muschi Du Kreuzberg“. Aber: Muss man nicht auch mal sagen, dass wir Berlin-Fanatiker oder einfach hier lebenden und bestenfalls arbeitenden Menschen – ganz egal ob aus Reinickendorf oder Buxtehude – dieses Berlin ja auch wollen oder gesucht haben. Kann ja jeder wegziehen. Ab nach Düsseldorf. Denn: Die Hipster sind doch fairerweise ein Teil dessen, was Berlin – unter anderem – so besonders macht: Kulturelle Differenzierung. Und ich finde es allemal geiler, wenn junge Menschen sich einen Style-Battle liefern – von mir aus mit Papis Kröten, wenn’s eine attraktive Dame ist, die in teurem Fummel noch besser aussieht – als der übliche kulturelle Einheitsbrei auf den Dörfern. Saufen, Fressen, latenter Antisemitismus, in Klamotten von Camp David, alle wärmen Ihre Plautze in roten Wetterjacken von Jack Wolfskin und haben Ihr schickes Wohnzimmer dezent in Terrakotta gehalten. SUPER! Nö. Kein Bock. Es muss Raum sein dürfen für kulturelle Differenzierung und ein bisschen Feingeist. Das schlägt sicher Kapriolen, da muss man drüber lachen – ich auch – wenn jemand absolut gar nix mehr an seinem Minimal-Rennrad dran hat – aber es ist mir allemal lieber, als sich im Sauerland um den Verstand zu saufen. I <3 Berlin. Auch die lieben Möchtegerns ;)

  9. 09
    Fleischsalat

    Fleischhsalat! Das ist DIE Lösung

  10. 10
    Fleischsalat

    Lange Rede-kurzer Sinn: Fleischsalat

  11. 11

    Ey, seit ich die Mauerstadt zu Anfang der 80er hinter mir gelassen habe, fühle ich mich um einiges besser. Damals war es nämlich auch nicht viel anders. Nur die Details haben sich offensichtlich geändert. In die Hauptstadt zu ziehen scheint mit einer Änderung der Denkstruktur einher zu gehen.

    Als ich die Überschrift las, bin ich aber doch erschrocken:
    Was?
    Der Berliner Szenemarsch?
    So weit ist es schon?
    Gewundert hätte es mich nicht…Habe dann meine Lesebrille hervorgekramt und bin jetzt doch erleichtert.

  12. 12
    UeberHipster

    2014 immer noch aktuell. Prenzlberg ist mittlerweile tatsächlich komplett ein „Schwaben“ Familienviertel geworden. Und um die Sonnenalle in „Kreuzkölln“ zahlt man 10 Euro/m2 kalt.

  13. 13
    2mal-scheißer

    @#749242: Sorry Keule, musst sogar vorne und hinten ne Bremse haben. Sonst isses nicht zugelassen. Is jedenfalls in Berlin so. Und wer will schon sein „Audi A5“ wegen so ner Kleinigkeit abgeben? ^^ Da wern doch Mama und Papa böse- und streichen glatt das Taschengeld. Aua aua, wenn ditte mal jut geht.

    Schöner Beitrag, sehr amüsant. Macht Lust auf mehr. :-)

  14. 14

    @#749249:
    Cafe M war doch gerade Ende der 80er so was von abgedroschen, was mir heute auch noch egal ist. Nicht egal ist, wenn’s langweilig ist! Fischlabor, Mitropa, Turbine Rosenheim, Anfall & Niagara, Kumpelnest Ende der 80er/Anfang 90er und wie se alle hießen (das Ding bei den Yorkbrücken, wo auch Nick Cave das eine oder andere Mal abgestürzt ist) waren Lokations mit Spaßwahrscheinlichkeit; meistens dann, wenn du nicht mit gerechnet hast, wenn’s eigentlich schon nach Feierabend aussah, du nach Hause wolltest und sich dann doch noch was cooles ereignet hat. Weißt was ich meine, spontan, jetzt, leben, agieren, nicht nur reagieren. Deswegen gab’s oder vielleicht gibt’s noch den absoluten Vorteil gegenüber Berlin-Touristen: Dem (neugierigen) Berliner passierts einfach immer mal wieder; der Touri hat ein paar Tage/Nächte Zeit darauf hin zu arbeiten (und es bleibt dann doch meist beim Disco-Erlebnis was sie/er auch in jeder anderen Stadt hätte haben können).

  15. 15
    Julian

    @#749316: Jahre später: Großartig! Dein Kommentar jetzt. Artikel ist leider auch immer noch etwas aktuell. Ich trauer den 2005er bis 2007ern in Berlin hinterher, und wohne jetzt „erst“ hier und es wirkt alles so gleichgebügelt hip.

  16. 16

    Berlin ist und bleibt eben auch nach Jahren die Stadt für Hipster in Deutschland ;)

  17. 17
    sarka

    hey ich suche waschechte Berliner die lust hätten sich uns anzuschließen und uns den besten Ausflug den es für uns gab zu ermöglichen wir wissen wo wir hin möchten und teilweise wissen wir auch schon wie wir an die orte gelangen falls uns ein netter Berliner helfen möchte wären wir nicht abgeneigt aber bitte beachten wir sind keine Standard-Touris

    bei fragen sarah.michieva@gmail.com

    danke :D

  18. 18
    Clement

    Nach meiner Einschätzung ist Berlin die schwulenfreundlichste Stadt in Deutschland (vgl. Klaus Wowereit, die Eröffnung des ersten Gay Hostels 2010) und ich denke, dass ein wenig Extravaganz bei den Klamotten eher angesagt ist als dieser brave Teenie Look. Solche Outfits wie die Bademoden für Herren hier auf http://www.oboy.de/katalog/herrenmode/herren-bademode.html wäre sehenswerter!

  19. 19

    @#749497: Schleichwerbung! Grins

  20. 20
    prayforme

    @#749239:
    das mit dem Hedonismus ist doch selbstverständlich. Was denn sonst?

    Berliner Szene kenne ich schon seit den 80ern so (ähnlich). Was leider verloren gegangen ist, ist die Aggressivität. Obwohl, die gab‘ es seinerzeit auch nur in Anti-Szene-Bewegungen.

  21. 21
    Gude

    Scheiß auf Berlin kommt nach Frankfurt

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