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I like das nicht

Facebook macht sich im Internet noch ein bisschen breiter und klaut Google einen schönen Teil des Datenkuchens. Facebook-Macher sind nämlich große Fans von Grenzenlosigkeit und so kann (im Zusammenhang mit vielen anderen funktionalen Änderungen und Ergänzungen, nicht alle ganz so prickelnd, wie ich es gerne hätte) der Like-Button für Webseiten oder Business Pages nun auch außerhalb der blau-weißen Seite genutzt werden. Das sieht dann ungefähr so aus:

Spreeblick gut finden, ja, das wollen wir doch alle. Pfeifend, unschuldig, nichtsahnend und gutgelaunt klicken wir darauf, in der Hoffnung, ein bisschen unsere Persönlichkeit und Interessen auch im Internet reflektieren zu können. Das war zumindest der Plan. Denn der Blick auf den eigenen News-Stream/Profil lässt so manchen coolen Typen in Panik aufkreischen:

Ultimate Tokio Hotel. Sehr gut. Endlich wieder ein Grund mehr, gehänselt zu werden.

Da der Facebook-Button sich nicht mit der eigenen Webseite verbinden lässt, sondern im iFrame abgerufen wird, muss die Domain der zu empfehlenden Seite manuell angegeben werden. Das heisst, ich kann eingeben was ich will. Tokio Hotel ist war zwar ein ärgerliches Beispiel, weil mich alle meine coolen Freunde jetzt auslachen. Bei illegalen Inhalten, Spam oder anderen Störfaktoren hört der Spaß dann aber definitiv auf. „I like v.d. Leyen“ kann rufschädigend sein.

Ich finde die ganze „Like“-Geschichte großartig, wirklich. Keine völlig sinnbefreiten „.“-Kommentare mehr unter Blogpostings, und überhaupt, ganz im Stile der amerikanischen „Convenience“-Mentalität: Auf Knopfdruck alles gut. Auf Knopfdruck ein Favorite, auf Knopfdruck ein Like, auf Knopfdruck keine schwachsinnigen Floskeln mehr. Schlicht und einfach ein unbekümmertes Kompliment. Ich kann nicht die einzige Person sein, die süchtig danach ist, Dinge zu bewerten. Und damit fängt das ganze Problem erst richtig an: Facebook hat es geschafft, das momentan mächtigste Spam-Tool im Internet zu entwerfen. Ich sehe es schon, „Mein bester Freund mag VIAGRA PLUS PLUS BILLIG AUS NIGERIA!“, „Meine Mutter mag FETISCHMASKEN ZUM HALBEN PREIS“, „Ich mag DIE HOLLÄNDISCHE FUSSBALLMANNSCHAFT.“

I Like – oder eben auch nicht.

UPDATE RRW zeigt, wie man einen „sicheren“ Like-Button einbauen kann.

70 Kommentare

  1. 01
    ElWiegaldo

    I dont like it … hab aber auch kein Facebook, bin ich jetzt out?

    ElWiegaldo

  2. 02

    Ich bin auch out. und auch nicht Erster!

  3. 03

    HA, bin seit eingen Wochen nicht mehr bei facebook. Und das Leben geht weiter… Gibt übrigens eine gute Alternative, http://www.pidder.com/

  4. 04

    Erstmal, Sara: I like your text.

    Klar, dieses verführerische, flinke Klicken des „I like-Buttons“ hat was. Ein kurzes Statement: das gefällt mir, und das Ergebnis wird den Facebook-affinen Freunden mundgerecht serviert. Trotzdem frage ich mich, was die Betätigung des „I like-Buttons“ wirklich aussagt? Irgendwie eher nichts, oder? Eine kurzweilige Widerspiegelung meiner aktuellen Laune, die und die Website gefällt mir, der und der Sportverein ist cool, ich mag was du schreibst…

    Aber was ist schon ein like ohne ein dislike – und noch viel wichtiger, warum like ich etwas? So eine Art personalisiertes „I like it coz…“ würde in einigen Fällen doch mehr Licht ins Dunkel bringen. Will ich doch im Alltag nicht ständig mit tausenden willkürlichen I-like-Bomben zugeballert werden.

    Sicher, an manchen Tagen hat so ein pauschales „I like“ durchaus seinen Charme, aber darüber hinaus gibt dieser Sympathiebekundungsjoker nicht wirklich viel her. Den Gedanken, wie durchschaubar es zukünftig werden wird, was wir da liken, ob nun Tokio Hotel, Viagra oder Fetischmasken, den denke ich lieber erstmal gar nicht weiter. Und ob ich diese, zum größeren Teil doch eher 0-8-15-Infos nun auch über unzählige Unterseiten verschicken und empfangen will… Ehrlich gesagt, spontan fühle ich mich da doch eher so ein bisschen nach: I don’t like.

  5. 05
    Martin

    Deswegen lese ich Texte im Internet immer nur in der Quelltextansicht.

  6. 06
    Mithos

    Ich habe auch kein Facebook.

    Aber das Ding finde ich trotzdem bemerkenswert: Wenn ich es genauer betrachte meldet NoScript einen Clickjacking-Angriff (geblockt).

    Naja, wenn ihr den Schrott in überall einbauen wollt, ist mir das auch egal: „facebook.com als nicht vertrauenswürdig einstufen“.

  7. 07

    And the Ilse-Aigner-Gedächtnispreis goes to …
    (Würde ich jetzt sagen, wenn ich fies wäre.)

  8. 08

    @nordfischbaby:

    Irgendwie habe ich das Gefuehl dass Du auf den Facebook „dislike“ button noch ganz schoen lange wirst warten muessen (obwohl es ja wenigstens den „hide“ button gibt mit dem man Farmville und die ganze Quizze verschwinden lassen kann).

    Waere ja auch noch schoener wenn man lauter Produkte „disliken“ koennte…

  9. 09
    Sara Chahrrour

    @nordfischbaby: Man muss nicht alles mögen können, stimmt, und letztendlich- so viel sagt es auch nicht über uns aus. Aber es ist eine einfache Möglichkeit ohne große Umstände mit den Freunden zu teilen. Coole Blogeinträge, oder Videos, oder Musik, oder oder. So einen großen Unterschied zu einem Link + 120 Zeichen über Twitter (die meistens überflüssig wirken) macht das dann auch nicht mehr (kann man sich jetzt fragen, wieso man Twitter braucht, aber wen interessiert das eigentlich).

  10. 10
  11. 11

    @Sara Chahrrour: Nah, versteh mich nicht falsch. Ich bin ein absoluter Fan vom „Shareism“-Gedanke – bin süchtig nach meiner Bookmark-Seite und sammle, speichere, raffe und teile dann wieder. Klar sind das nicht immer die hochwertigsten, endcoolsten oder intellektuellsten Inhalte – trotzdem, die Grundidee des Teilens, die like ich :) Vielleicht bin ich auch zu wenig Facebook und zuviel twitter+bookmark – aber für mich haftet dem Facebook-Button irgendwie was pauschales, unpersönliches an. (Es ist ja nicht so, dass ich nie darauf klicken würde…). Aber mir fehlt da eben ein bisschen was. Für spontane Sympathiebekundungen, super geeignet, aber darüber hinaus… da bleibt (bei mir) nicht viel hängen.

  12. 12

    Klar ist so ein schlichtes Like-Dings schnell mal angeklickt. Genau wie für nordfischbaby stellt sich aber auch für mich die Frage nach der Wertigkeit einer Gefällt-mir-oh-so-gut-Flut. Und der Vorschlag eines personifizierten Likens lässt mich gleich wieder an den guten alten Kommentar denken. Mal ehrlich, über ein paar schön dazugeschriebene Sätze, die über Floskeln hinausgehen, freut man sich doch viel mehr als über einen Batzen schnell hingeworfener Daumenhochs. Obwohl man da wahrscheinlich auch wieder zwischen den „Hey, ich hab gerade keine Zeit und will dem Autor trotzdem mitteilen, dass mir taugt, was er da geschrieben hat und/oder die Sache spricht mir so aus der Seele, dass ich nicht mehr als ‚word‘ daruntertippen kann“-Likes und -„Floskeln“ und den schnell mal Button-Klickern unterscheiden müsste, aber das ist nochmal eine ganz andere Geschichte …

  13. 13

    @vera: Vielleicht kannst du mir ja erklären, inwiefern pidder eine Alternative zu Facebook oder anderen Netzwerken ist, denn die Site kann es leider nicht.

  14. 14

    Klickt doch einfach hier. Macht Spaß, und man erfährt sofort, was dahinter steckt ,)

  15. 15

    @johnny
    Werd’s an den Fachmann weiterreichen, der kann das besser.

  16. 16

    Puh, also wenn ich kein WordPress-Plugin finde, dass das automatisch meinen Blogposts hinzufügt, oder zumindest ne einfach Code-Zeile, die ich in ein Template einfügen muss, bin ich zu Computer-illiterat, um den Button einzubauen.
    ?

  17. 17
    Sara Chahrrour

    @Lia: Hach ja, vielleicht ist das ja auch mehr Geschmackssache als irgendetwas anderes. Ich mag den Daumen hoch für seine Einfachkeit. Ich kann endlich wieder faul sein. Die mochte ich schon vor Facebook, diese Upvote-Dinger, z.B. bei Reddit. Da könnt ich den ganzen Tag kommentieren, stattdessen „upvote“ ich Kommentare, die ich gut finde, weil irgendeiner hat’s sowieso schon gesagt.

    Anders ausgedrückt: wenn Kommentare einen „Daumen hoch“ Button hätten, ich hätte nur geklickt und nicht mehr geantwortet. ;)

  18. 18

    Was ich noch viel schlimmer finde: die Trennung zwischen „mir gefällt die Sache“ und „mir gefällt, dass Person XY das gefällt“ ist jetzt textlich völlig verwischt und nur noch am Icon davor zu unterscheiden.

    Von Status-Updates ist man gewöhnt, bei Gefallen zackig das „Like“ anzuklicken. Sehe ich jetzt, Du bist neuerdings Tokio Hotel-Fan, dann würde ich aufgrund der zu vermutenden dahintersteckenden Ironie durchaus mal „Like“ klicken – schade nur, dass ich in dem Moment ebenfalls als Sympathisant dieser Gruppe auftauche, was so gar nicht meine Intention war. Bei der alten Konstellation mit „become a Fan“ war die Konsequenz meines Klicks hingegen im Vorwege klar erkennbar.

    Weil die damit erhaltenen Informationen bekanntlich gewinnbringend an Firmen etc. weiterverkauft werden sollen, empfinde ich das als eine ähnliche bewusste Nutzerverarsche wie die kürzlich in ihrer Wirkung zum Glück stark abgeschwächten Klickstrecken aka „Hier hat es in den letzten Monaten gebrannt (1/857)“.

  19. 19

    @Lia: [Jetzt hab ich mich doch glatt dabei erwischt, wie ich den „I-like-Button“ unter Lia’s Kommentar suchte :) Denn ihrem Statement kann ich auch nur zustimmen. Will heißen, Ausnahmen bestätigen in diesem Falle meine eigene Regel: denn in bestimmten Situationen ist das simple und vor allem zeitsparende „I like“ wirklich praktisch – aber wie Lia schon geschrieben hat, so ein echter Kommentar und gerade sich daraus entwickelnde Diskussion geben doch in vielen Fällen einfach mehr her.]

  20. 20
    Sara Chahrrour

    @lsrsen: Good call, das war mir gar nicht aufgefallen und ist meiner Meinung nach mindestens genauso ärgerlich wie die Tatsache, dass ich meine Likes nicht mehr verstecken kann (weil, „I like besoffen in der Technobude“ findet mein Chef bestimmt ganz super. Nicht, dass ich das gut fände). Andererseits ist natürlich die sprachliche Hemmschwelle zum „Fan“ aufgehoben worden. Es ist so viel leichter, etwas zu mögen, als direkt ein Fan zu werden.

    Alles ist durch und durch durchdacht.

  21. 21
    christoph

    machen oder lassen, aber drüber diskutieren? Ich bin wohl doch älter als ich dachte.
    Übrigens: wenn ich mich am schwarzen Brett meiner Firma als Tokio-Hotel-Fan oute, lesen das unter Umständen meine Kollegen. Krass, oder?

  22. 22
    LaHaine

    Schäuble likes Facebook.com

  23. 23
    fewweffwe

    100% ACK YMMD ROFL LOL +++

  24. 24

    @Johnny Haeusler: Das hängt von der Motivation für die Verwendung ab:

    Wenn es einem bei der Nutzung eines Social Networks darum geht, möglichst große Öffentlichkeit zu erreichen oder den eigenen sozialen Status an der Anzahl der „Freunde“ zu bemessen, dann ist pidder sicher keine Alternative zu Facebook.

    Wir stellen dagegen eine Möglichkeit bereit, sein engeres Netzwerk zu pflegen, ohne dabei dem Betreiber irgendwelche Daten im Klartext preiszugeben oder gar zur beliebigen weiteren Verwendung zu überlassen.

  25. 25
  26. 26
    xconroy

    @Armin:

    Hm, eigentlich wäre das doch ne Marktlücke, oder? Ich meine… es gibt zig Bookmark-Dienste, man kann twittern und dem Gesichtsbuch sagen „des mog i“ – aber eben immer genau die Sachen, die man auch tatsächlich mag.
    So einen reinen „hate“-Dienst kenn ich gar nicht, dabei wäre das dringend notwendig (finde ich). Es stimmt schon – ohne „dislike“ ist das irgendwie nur halb. Dabei muß da mmn gar nicht unbedingt ein „I like it coz…“ draus werden – manchmal erschließt sich das von selbst, und oft kann ich gar nicht so richtig begründen, warum ich zb. ein bestimmtes Video mag – und dann irgend eine Multiple-Choice-Kiste anklicken macht das ganze gewissermaßen unsexy. Da wär mir manchmal neben „like“ und „hate“ eine dritte Möglichkeit a la „ismirsowasvonlatte“ noch wesentlich lieber – sozusagen das Rating-Gegenstück zum nichtexistenten Nichtwählerkreuzchen.

  27. 27

    @xconroy: Vielleicht ist es aber insgesamt sinnvoller, Dinge zu mögen statt zu hassen? Und erstere somit „nach oben zu spülen“? Ein Dislike entsteht durch ein nicht erfolgtes Like, nur ohne die Aufmerksamkeit für das Dislike.

    (Das alles bitte unabhängig von FB betrachten)

    @Jonah: Ich will mir das auch unbedingt noch genauer ansehen, aber meine Frage war viel grundlegender: Ich kann auf der Site nicht einmal erkennen, dass es um (m)ein Netzwerk geht. Anders gesagt: Facebook ist Pop, Pidder ist Technik, auf den ersten Blick. Ich glaube, dass man für die nötige Verbreitung der Ziele von unabhängigen und sicheren Netzwerke auch Pop sein muss.

    Aber wie gesagt: Ich will’s mir nochmal in Ruhe ansehen, vlt. bin ich vorschnell.

  28. 28
    xconroy

    @Johnny Haeusler:

    Kommt drauf an, aus welcher Perspektive man das betrachtet (dafür 5 cent ins Phrasenschwein…). Sieht man die „likes“ unter einem eher allgemeinen Aspekt der Aufmerksamkeitsgenerierung für Sachen, die man gutfindet (was gleichzeitig eben Aufmerksamkeitsentzug bedeutet für Sachen, die man nicht gutfindet/egal findet), dann ist das „nur-mögen“ in der Tat der bessere Weg.
    Aber: Social Media ganz allgemein (nicht nur FB, aber das eben ganz besonders) hat auch viel mit einer ganz anderen Perspektive zu tun, nämlich der der Selbstdarstellung. Und da ist es wie mit dem alten Witz mit dem Engländer auf der einsamen Insel* – die Sachen, die man doof findet, tragen genausoviel zur Entwicklung eines eigenen „Images“ bei wie die, die man gut findet. Sieht jemand auf meinem Profil, daß ich, sagen wir mal, Fettes Brot mag, dann ist das schon mal ne Aussage. Sieht er dazu aber auch, daß ich, sagen wir mal, Nickelback überhaupt nicht mag, dann bringt das mehr Information (und auch mehr Emotion) rein, als wenn ich Nickelback einfach nicht erwähne.
    Und von dieser zugegeben narzisstischen Perspektive mal abgesehen kommt hinzu, daß zumindest ich persönlich gerne Sachen/Themen, die ich blöd/problematisch finde, lieber thematisiere und drauf rumkaue als sie zu ignorieren, meistens jedenfalls. Wenn auf meinem Profil ein „dislike“ für, sagen wir mal, einen neuen Geistesblitz der FDP erscheint und dann jemand, der diesen Geistesblitz aber ganz toll findet, mich darauf anspricht, dann haben wir im Idealfall eine schöne kontroverse Diskussion im gegenseitigen Respekt, von der beide was haben (dieses Beispiel deshalb, weil ich durchaus Leute kenne, die im schlechteren Sinne „liberal“ denken, aber ansonsten ganz aufgeschlossene, nette Zeitgenossen sind).

    *der geht so: ein Engländer alter Schule wird nach einem Schiffsunglück auf einer einsamen Insel angespült. Als er nach vielen Jahren gerettet wird, staunt das Rettungsteam über die drei eindrucksvollen Häuser, die er ganz allein aus Inselmaterial gebaut hat.
    „Was ist denn das hier für ein Gebäude?“ fragen sie.
    „Das ist das Haus, in dem ich wohne“.
    „Und dieses hier?“
    „Das ist der Club, in den ich gehe“.
    „Und das da hinten?“
    „Das ist der Club, in den ich NICHT gehe“.

    …eher P.G. Wodehouse als Wayne Rooney, schon klar.

  29. 29

    @Johnny Haeusler:

    Das Gegenstueck zu „like“ muss ja nicht „hate“ sein. Ein einfaches „dislike“ reicht doch um sein Missfallen auszudruecken. Das Gegenstueck zu „moegen“ oder „gefaellt mir“ ist ja auch nicht „hassen“.

    Das ist uebrigens die Loesung die Google zur Vereinfachung des urspruenglichen Sterne-Voting bei YouTube eingefuehrt hat. Einen „Thumbs up“ button (mit dem zusaetzlichen Text „like“) und einen „Thumbs down“ button (ohne zusaetzlichen Text).

  30. 30
    Jan(TM)

    Ich hätte neben dem orangen „more“ Button gern einen in cyan mit der Aufschrift „less“. Twitter und Krautchan reicht völlig.

  31. 31
    fewweffwe

    Ich überlege gerade ob ich mal die ganzen dummen Dienste blocke. Ich will diese ganzen ver***issenen Social-Bookmar-Network-Ar***fi**-Icons nimmer sehen beim Websurfen. Überall dieser bunte Zoo an hässlichen Pixelkackhaufen.

  32. 32
    oehi

    @fewweffwe (31)

    gefällt mir

  33. 33

    @xconroy: Dankeschön (auch für den guten Witz ;)), ja, klar definiert man sich auch über Abgrenzung. Insofern verstehe ich deinen Wunsch jetzt etwas besser. Und finde dann den YouTube-Vorschlag von @Armin: sinvoll. Mehr Optionen für Daumen hoch, aber auch die Möglichkeit für Daumen runter.

    Die Debatten unter jedem „Ich mag nicht…“ werden dann sicher auch sehr unterhaltsam. :)

  34. 34
    Sara Chahrrour

    @Johnny Haeusler & @xconroy: Auf Facebook würde ein „nicht mögen“ Button mit Sicherheit funktionieren, wo es aber nie geschehen wird, um potenzielle Verärgerungen der Advertiser auszuschließen (ich gehe hier einfach vom Social Proof Prinzip aus)- wenn es doch passiert find ich das natürlich trotzdem gut (und mutig).

    Außerhalb von Facebook frage ich mich, wer einen „nicht mögen“ Button unter seine Beiträge oder Videos sehen will. Ich zähle doch eigentlich immer nur meine Fans und meine Sales und … – selten jedoch den Anteil, der mich nicht mag (vor allem auch kommentarlos).

  35. 35
    LaHaine

    @fewweffwe: Meine Adblock-Plus-Konfiguration enthält das hier:
    ||static.ak.fbcdn.net^

    Damit habe ich nirgendwo mehr Failbook-Knöpfe.

  36. 36

    HI ich bin auch einer von vielen (wie es scheint), der kein Faceboo fan ist. Und glaube auch nicht, das Facebook mit Google konkurrieren kann. Das haben yahoo und Co. nicht geschafft. Facebook dan erst recht nicht.
    Auserdem gibt es kaum eine Person, die Google nicht nutzt…aber es gibt hunderte, die Facebook nicht nutzen.

    In Facebook Daten über sich einzugeben, ist meiner meinung nach unsicher. Und es treiben sich viele „Irre“ im Internet herum.

  37. 37

    HI ich bin auch einer von vielen (wie es scheint), der kein Facebook fan ist. Und glaube auch nicht, das Facebook mit Google konkurrieren kann. Das haben yahoo und Co. nicht geschafft. Facebook dan erst recht nicht.
    Auserdem gibt es kaum eine Person, die Google nicht nutzt…aber es gibt hunderte, die Facebook nicht nutzen.

    In Facebook Daten über sich einzugeben, ist meiner meinung nach unsicher. Und es treiben sich viele „Irre“ im Internet herum.

  38. 38
    Sara Chahrrour

    @Emelie: Ja, das mit den Irren kann ich auch bestätigen, aber ich würde das nicht auf’s Internet einschränken. ;)

  39. 39

    @Sara Chahrrour:

    Sofern es mit konstruktiver Kritik verbunden ist und nicht nur ein „Das ist aber Schei***“ freue ich mich sehr ueber „negatives“ Feedback. Zeigt es mir doch was, wo und wie ich etwas verbessern kann. Ob und wie ich darauf reagiere bleibt mir ja immer noch ueberlassen. Wenn man dann darauf positiv reagiert findet man oft neue Freunde, da das oft nicht erwartet wird.

    Nur positive Kommentare sind vielleicht gut fuer’s Ego, helfen mir aber nur bedingt mich weiter zu verbessern.

  40. 40
    Sara Chahrrour

    @Armin: Nein, ich meine nicht dass man Kritik aus dem Weg gehen sollte, in dem man nur noch einen „I Like“ Button hinplatziert; ich finde viel eher dass ein „nicht mögen“, ähnlich wie ein „mögen“, einfach genutzt werden kann um sowohl Komplimente als auch konstruktive Kritik zu sparen.

    Will sagen: würde so ein Button nicht viel eher dafür sorgen, dass weniger Kommentare und Kritik erscheinen (was ja für den Bereich „positiv“ ok wäre, weil ich keine 10 Kommentare brauche in denen steht „das finde ich gut“, im Bereich „negativ“ aber dafür sorgt, dass die Kritik ausbleibt)?

  41. 41

    @Sara Chahrrour:

    Ich glaube die Konvention hier ist: Full Ack

    ;-)

    Du hast meines Erachtens vollkommen recht, solche Buttons verleiten dazu einfach nur mal schnell zu klicken anstelle echtes Feedback zu geben. Deswegen habe ich im Moment auch nicht vor so etwas in der gegenwaertigen Form bei mir zu nutzen.

    Soweit ich beim kurzen Ueberfliegen der Dokumentation gesehen habe kann man diese Facebook buttons allerdings wohl auch leicht veraendert implementieren, und zwar so dass sie „recommend“ anstelle von „like“ beschriftet sind. Auch kann man wohl die Moeglichkeit einen Kommentar hinzuzufuegen anbieten. Sollte ich den Krams bei mir einbauen werde ich wohl eher in die Richtung gehen.

  42. 42
  43. 43

    @Mithos:
    Wie Jetzt?
    Du hast keinen Account bei ‚Mach Dich Nackig‘?
    Schäm Dich… ;=)

    Für wichtige Leute mag das alles richtig sein.

    @PiPi

  44. 44

    Fuck! Noch ein paar dieser bescheuerten I LIKE Buttons, und ich kündige bei euch allen das RSS Abo. Dieser Scheißknopp führt nämlich in meinem RSS-Reader (RSSOwl) dazu, dass automatisch ein Browser aufgeht mit diesem Scheiss IFrame! Das NERVT! TOTAL! Lasst es bitte bleiben, oh ihr SPreeblicke und Doktorsblogge dieser Welt. Danke.

  45. 45
    Floda Nashir

    Facebook? Mir doch egal, brauch ich nicht, behindert mich nicht, interessiert mich nicht. (Viel schlimmer ist doch, dass so viele Leute täglich mit dem Auto herumfahren.)

  46. 46
    Oh

    Zum Update: Wer ist „RRW“ und wo zeigt er, sie oder es, wie man einen „sicheren“ Like-Button baut?

  47. 47
    Parpeter

    Es wird Zeit für Flattr!!
    Das wär ein vernünftiger „like“ Button.
    Man kann sein gefallen an einem Artikel genauso einfach kundtun, tut dem Autor was gutes und muss bei keinem Verein wie Facebook seine Privatsphäre aufgeben.

  48. 48
    Christoph Kappes

    Hi Johnny,

    jetzt erst Deinen Artikel gefunden, like it.
    Das interessante daran ist, dass ich ihn nicht auf rivva gefunden habe, sondern auf einem like-it-aggregator, den jemand an einem Tag zusammengehackt hat.
    Und: mein eigener Artikel zu diesem Thema hat fast so viele likes wie retweets.
    No further comment.
    Gute Nacht.
    C.

  49. 49

    Gibt es nicht auch irgendwo den „I don´t give a shit“-Button???

  50. 50
  51. 51

    Für alle die die „Gefällt mir“ Funktion gerne für coole Sprüche nutzen, wird auf http://www.i-like-that.de fündig!

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