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Toledanos „Days with my father“ – jetzt als Buch


Vor fast zwei Jahren schon hatten wir uns in Philip Toledanos Foto-Blog „Days with my father“ verliebt.
Jetzt ist ein Buch draus geworden, das ich einfach noch einmal empfehle.
Es gelingt selten, auf so berührende und zugleich unsentimentale Weise den Abschied von einem geliebten Menschen zu dokumentieren, aber Toledanos eigentlicher Kunstgriff ist, dass es ihm gelingt, in seinen Portraits Platz für den Betrachter zu lassen, ihn einzuladen.
Ein großartiges Buch, selbst wenn man sich in einer quitschfidelen Welt wähnt.

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Days with my father (das englische Original)
Letzte Tage mit meinem Vater (deutsche Version)

7 Kommentare

  1. 01
    Lars Thielen

    Danke für den Hinweis!
    Ich habe das Buch (deutsche Version) gleich mal für meine Mutter bestellt, da meine 97-jährige Oma vor drei Monaten zwei Schlaganfälle hatte. Meine Mutter besucht sie seitdem jeden Tag und versucht die letzte Zeit bei ihr zu sein. Es ist für sie sehr nervenaufreibend und der Gesundheitszustandt meiner Oma sorgt zusätzlich für Angespanntheit in der ganzen Familie.
    Da die Website mich gerade sehr bewegt hat, hoffe ich meiner Mutter mit dem Buch etwas mehr Kraft und zu geben sowie eine weitere Möglichkeit, mit der Situation umzugehen und sie zu verarbeiten. Von daher danke ich euch für diesen Post

  2. 02

    Selbst wenn Du dem Eindruck erliegst,
    sind eine Vielzahl der vermeintlich nach aussen erscheinenden
    ‚Natives‘ nicht nur wohl behütete Jugendliche mit guten Stammbaum.

    Schlüßelkinder ist ein anderes Thema.

  3. 03

    Danke Tanja! Ich kannte den alten Artikel nicht und bin froh, „Days with my father“ auf diese Weise noch mitbekommen zu haben. I’m deeply moved.

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