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Und was macht ihr so?

Ist euch eigentlich mal aufgefallen, wie wenige der deutschen Nutzer ihre flickr- oder ipernity-Fotos unter Creative-Commons-Lizenz stellen? Ist das so, weil die default-Einstellung eine andere ist, oder haben im Fall von flickr US-Nutzer ein anderes Verständnis der ganzen Sache? Oder sind die einfach mehr und mein Eindruck ist falsch?

Muss ich mich dafür schämen, dass mir ziemlich schnuppe war, wer Bundespräsident wird?

In Berlin ist gerade wieder FashionWeek oder Bread&Butter oder so, und am Platz der Luftbrücke tummeln sich viel zu dünne Menschen in lustigen Kostümen. Dabei fiel mir auf, wie doch jede Branche, jede „Szene“ albern aussieht, sobald sie in Haufen auftaucht. Als die Popkomm noch in Köln war, stand ich mal neben einem Aussteller und betrachtete die an seinem Stand vorbeiziehenden Besucher, die allesamt aussahen, als wären sie einem Spinal-Tap-Film entsprungen. Der Aussteller meinte dann ganz lapidar: „Was würden die nur alle machen, wenn es die Popkomm nicht gäbe?“. Fand ich sehr lustig. Und sah vermutlich genauso aus alle anderen.

Man braucht natürlich eine äußere Zugehörigkeit. Manchmal. Ist ja überall so, und wer etwas anderes behauptet, ist einer von diesen Hippies, der natürlich gegen jede Form der „Uniformiertheit“ ist, Anzüge „spießig“ findet, aber ebenso genau darauf achtet, dass seine Kleidung dem Klischee seiner Zugehörigkeitsgruppe entspricht, wie jeder andere. Fast jeder.

Ich bin echt unsicher, was das Spiel heute Abend angeht. Die Spanier sind wirklich gut. Die deutsche Mannschaft hat die bisher schönsten Spiele gespielt, aber einer muss ja verlieren. Und jetzt komme mir niemand mit „Dabei sein ist alles“, das ist Blödsinn, der schon zu Schulzeiten genervt hat. Jaja, Dabeisein ist prima, aber man will in Wirklichkeit gewinnen, was denn sonst? Kennt etwa jemand die zweitbeste Band der Welt? Na siehste.

In Berlin haben die Schulferien begonnen. Die ersten Tage sind meistens der Horror für die Kinder, die das ganze Jahr lang echt hart schuften und die erstmal runterkommen müssen, kennt man ja von sich selbst auch: Sobald mal Ruhe ist, wird man erstmal nervös. Hattet ihr sechs bis sieben Schulstunden Unterricht in der vierten, fünften Klasse? Ich nicht. Ich finde, das ist zuviel. Der ganze Mist, den uns PISA eingebrockt hat. Was sowieso alles Quark ist. Die brauchen heute (und in naher Zukunft erst recht) völlig andere Kompetenzen als das, was in diesen Studien abgefragt wird.

Ich glaube, dass das Internet verschwinden wird. Und meine damit: Das Internet wird in den kommenden zehn, zwanzig Jahren endlich nur noch als das angesehen werden, was es ist: Eine Technologie, ein Werkzeug. Ein mächtiges zwar, aber auch eines, dass man weder überschätzen noch überhöhen sollte. Das Internet per se kreiert weder bessere Bands noch tollere Autoren, es rettet keine Menschenleben und es stillt auch keinen Hunger. Es schult niemanden besser als es ein Lehrer könnte, es bietet keine Erfahrung, die man nicht im „echten“ Leben ebenso machen könnte. Die Technologie wird immer mehr in den Hintergrund rücken, wird Mittel zum Zweck sein, wird uns verbinden, aber nicht verbessern. Also alles wie jetzt schon, nur dass man nicht mehr solchen Rummel darum machen muss.

Und wenn ich schonmal dabei bin: Das Gerede von der „Neuen Identität“, der „Neuen Privatheit“ und dem ganzen anderen „Neuen“ halte ich für kompletten Unsinn und habe nicht einmal Lust, das zu begründen. „Der Mensch als Marke“ ist übrigens auch so ein Blödsinn. Ja, die Gesellschaft verändert sich. Das tut sie aber schon immer und das täte sie auch ohne Internet. Und du bist mir auch so ’ne Marke.

Trotzdem gibt es natürlich genügend spannende Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Netz, über die man stundenlang nachdenken und reden kann, und viele davon haben meiner Meinung nach mit den doch recht eklatanten Unterschieden in der Sozialisierung der verschiedenen Generationen zu tun. Menschen, die mit Internet aufwachsen oder aufgewachsen sind und die somit einen großen Teil ihrer Erfahrungs- und Wissenswelt online erlebt haben oder das noch tun, ticken einfach anders als jene, die sich kaum mit dem Digitalen beschäftigen. Wichtig ist, dabei keine Wertung vorzunehmen. Niemand ist „besser“ oder „schlechter“ als jemand anderes, weil er Internet-Nutzer ist und sich damit auskennt. Etwas beschränkt wird das Weltbild ja immer nur dann, wenn man sich zwar mit einer Sache sehr gut auskennt, aber mit kaum etwas anderem.

Es ist endlich Sommer. Ich tippe vor mich hin und schaffe dabei wenig Sinn. Das reimt sich, macht es aber nicht besser.

Heute ist schon wieder so ein Tag, an dem ich Menschen grundsätzlich toll finde, es gibt andere Tage, da halte ich den Großteil der Menschheit für Arschlöcher. Ziel ist es, ein Leben zu führen, in dem Letztes extrem selten vorkommt. Damit Erstes wahr bleibt.

Gibt es jemanden, der sich selbst als Arschloch bezeichnen würde? Also im Ernst, nicht nur als Pose?

Verreist ihr eigentlich? Wenn ja: Wohin?

Ich bin echt unsicher, was das Spiel heute Abend angeht.

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48 Kommentare

  1. 01

    Sieht so aus, also ob du viel in der Sonne gesessen hättest, statt fünf Artikel jetzt nur einen schreibst und gleich noch irgend etwas anderes vor hast. ;-)

  2. 02

    Das ist der beste Artikel, den ich hier bisher gelesen habe. An vielen Stellen erfrischend richtig, an machen ehrlich ratlos, an allen so, wie man als Mensch heute hoffentlich ist: oft genug unsicher und ambivalent, selten bestimmt, aber wenn, dann mit umso mehr Verve. Und immer offen.
    Besonders der Netz-Abschnitt enthält einige Gedanken, die von mir aus bitte langsam Standard werden könnten.

    Ich habe für heute Abend exakt das gleiche komische Gefühl. Ich sage: Die Chancen stehen mal wieder 50/50. Und das hat uns bisher immer gereicht.

  3. 03
    Christopher

    Es ist Sommerloch.

    Wobei ich mich ertappt habe, den meisten deiner Absätze zustimmen zu müssen. So Sommerloch kann es also gar nicht sein. :)

    3:1 für Deutschland übrigens.

  4. 04

    Ja, ich verreise in 6 Wochen. Wieder in das Apartment, das meine Mutter mal vor über zehn Jahren an der Costa Blanca in Spanien gekauft. Das Gute daran: Der Urlaub fängt sofort an. Ich werde schwimmen gehen, lesen, kochen, ein bisschen einkaufen. Mir geht es heute gut. Gestern auch. Ich bin kein Arschloch, also meistens. Falls ja, ist mir das zumeist immens peinlich, komme da aber meist nicht wieder raus. Spanien verliert, so viel ist mal klar. Meine Tochter hat ein super Abitur hingelegt, deshalb ist Schule jetzt mal wirklich fertig. Nun beginnt das mit der Uni. Ja, die Kinder bleiben immer Kinder. Kannste nix machen.

  5. 05
    Moose

    Ich glaube ich gehe heute da erste mal zu sonem Rudelfernsehn. Stinkt bestimmt…

    Aber ansonsten ist man auf dem Dorf ja schon wieder unten durch. Dieser neue Muss Patriotismus geht mit auch schon wieder auf den Arsch. Diese Fahnen sind doch auch bestimmt schlecht fuer den Spritverbrauch oder?

    Naja

    Ferien stehen vor der Tuer. Die Lehrer haben keinen Bock mehr, die Schueler haben keinen Bock mehr und selbst der Eismann, der die haelfte seiner Sommereinnahmen vor dem Schulzentrum verdient, hat keinen Bock mehr.

    In Schottland wird alles besser.
    Fuer zwei Wochen oder so…

  6. 06

    @Christopher: Nö, nicht Sommerloch. Ich bin nur ein bisschen alle und es geht mir mit vielen auf der Hand liegenden Themen immer öfter so, dass ich mich frage, wieso ich nun auch noch meinen Senf dazu geben muss … und dann lasse ich es. :)

    @baranek: Glückwunsch zum Abi! :)

  7. 07
    Jeriko

    Joa, wegen der Default-Einstellung. Ist ja auch der Grund, warum Flickr überhaupt so groß geworden ist (Default-Einstellungen, nicht Lizenzgedöns)

  8. 08

    Schamlose Eigenwerbung: ich bin Deutscher und habe meine Bilder allesamt unter CC Lizenz. HA!

  9. 09
    thesa

    in zwei wochen ist uni rum. zwei semester geschafft. dann beginnt erstmal praktikum, indem ich lerne, wie ich social media fürs marketing verwende. ich weiß nicht ob es gut oder schlecht ist, wenn ich alles was ich privat mach auch im berufsleben machen werde.

    2 wochen interrail durch schweden und finnland, übrigens.

  10. 10
    leo

    Erst noch ein bisschen Uni, Klausuren und so.
    Dann gehts los nach Singapur, Malaysia und Birma. Das ist jedenfalls der Plan. Mal schauen was das Wetter so dazu meint und wie ich die 9 Wochen am Ende verbringen werde.

    Für später: 2:1!

  11. 11
    darby crash

    Deutschland holt heute für Fritz Teufel das Halbfinale ! In diesem Sinne:Haschisch, Koks und Heroin – Für ein freies Westberlin !

  12. 12
    Austera

    Wer ist für sich genommen schon ein Arschloch? Braucht’s da nicht eine Projektionsfläche, Rahmenbedingugen, ein Gegenüber? Sitzt doch keiner allein zuhaus und ist mal Arschloch, also glaub ich jetzt nicht. Ansonsten sickert der Sommer träge vom Balkon herein und ich finde das Leben gerade mal wieder sehr angenehm. Will noch ein bisschen Vuvuzela aus Nachbar’s Garten hören, also hoffentlich geht’s gut aus nachher. Der Vuvuzela-Spieler macht auch G8 dank PISA, kommt später heim als sein Vater und zum Fussbaltraining in seinem Verein kommen abends kaum noch Jungs, weil sie dann noch Hausaufgaben machen müssen. Das haben sich echt weltfremde, kinderlose Bürodödel ausgedacht.

  13. 13
    whitey

    Jo war an der Ostsee, war cool. Viele nackte alte Menschen. Sehr cool. Hätte mal Lust auf ne Kreuzfahrt nur mir alten Menschen. Ich mag die irgndwie, vorallem wenn sie nackt sind, da sind sie so harmlos. Studium is vorbei. Such nen neuen Job, hab eigentlich schon einen gefunden. Bin mir unsicher aber ich denk ich probiers mal aus, leider wieder nichts was mich cool genug für CRE macht. Würde gerne mal was tolles machen. Bin vor einer Woche von der Polizei mit Gras erwischt worden. 0,23 Gramm. Ich Trottel hab mich erwischen lassen. Nich so geil. Habs meinem Vater nicht gesagt. Gar nicht geil.

  14. 14
    jo.

    ich habe angst vor heute abend, aber werde das locker mit ziellosem fahrradfahren überspielen.
    irgendwann in den nächsten sechs bis neun wochen werde ich es schaffen, alle arbeitsschichten so zu tauschen, dass ich verstreute freunde besuchen kann. hamburg, münchen, leipzig, vielleicht köln. noch vielleichter malmö. aber ich freu mich auf die zugfahrten.
    gerade beim voten hab ich mich kurz gefragt, ob es eine rolle spielt, dass ‚ganz okay‘ an dritter/mittlerer stelle steht, ich das aber für eine positive umschreibung halte.
    guter text.

  15. 15

    Andersherum gefragt würde mich mal interessieren wieviele der flickr User CC Lizenzen verstehen.

  16. 16
    rob rob, der robert

    ich hab heute so n tag, wo mir rechtschreibung wurst ist und die shifttaste ist zu viel arbeit und eigentlich will ich nur im stuhl sitzen und penis sagen. penis penis penis penis penis.
    ein montagiger mittwoch.

  17. 17

    Also ich würde mal sagen: 1994/95 waren Oasis die zweitbeste Band der Welt. Eh, was war noch mal das Thema?

  18. 18

    Habe eben Shittaste gelesen und denke mir meinen Teil.

  19. 19
    flubutjan

    Gewinnen … auch so ein Thema.

    Warum will man gewinnen?

    Eine Lieblingsszene aus ‚King of Queens‘ geht so:
    Doug versucht Carry zu erklären, warum er sie nicht mehr im Bowling-Team dabei haben will (sie ist eine sehr schlechte Spielerin).
    Carry fragt: „Warum ist Gewinnen denn so wichtig?“
    Doug daraufhin (sich abmühend): „Gewinnen ist gut … es heißt, äh … man hat gewonnen!“

    Alles klar, oder?

  20. 20

    Wunderbar, vielen Dank für den sehr amüsanten Text. Der hat mir jetzt, ernsthaft, den Abend ver-ähm-süsst.

  21. 21

    es geht mir mit vielen auf der Hand liegenden Themen immer öfter so, dass ich mich frage, wieso ich nun auch noch meinen Senf dazu geben muss … und dann lasse ich es. :)

    Oha.
    Von mir selbst kenne ich dieses Gefühl nur zu gut. Aber ich verdiene mein Geld auch nicht mit Bloggen. Irgendwie lebte Spreeblick davon, dass du (und einige wenige Andere) dann doch noch deinen Senf dazu gegeben hast – und sich dieser oft vom allgemeinen Betroffenheitsgeschreibsel abhob, egal wie langweilig er dir selbst vorgekommen sein mag. Mir würde ohne Euch, ohne Dich etwas fehlen.

    … und ich zähle täglich die Stunden, bis die Scheiss-WM vorbei ist – und Frederic endlich mal etwas anderes machen kann, als verkrampft-originelle Synonyme für die so unzähligen wie langweiligen Spielberichte am Fleissband zu produzieren.
    Aber das nur am Rande.

  22. 22

    Fuck, da will man mal mit Quotes arbeiten – und macht wieder alles verkehrt!
    Sorry.

  23. 23
    HerrFausB (TAFKA Jan)

    Das mit dem Internet, das wieder verschwinden wird, hattest du ja gestern im Podcast schon (Minute 78-79), worauf Tanja halb genervt, halb amüsiert meinte „Jetzt kommt die Diskussion wieder / Wir wollen jetzt aber nicht wieder streiten…“ Tihihi!
    Das taugt beim Zuhören Eurer Podcasts schon zum drinking game:
    Jedes Mal, wenn Johnny eine These in den Raum schmeißt und die jetzt ausdiskutieren und begeistert begründen will und Tanja als Antwort verbal mit den Augen rollt :o)

    Überhaupt: „Ich will das mitgebracht kriegen auf ner Kassette!“ druck ich mir auf ein T-Shirt.

  24. 24
    Johanna

    Heute war ein guter Tag, daher ausgesprochen prima. Sonne tut gut, mal was nur für sich machen tut gut, ein freier Tag ohne Stress tut sehr gut. Morgen dann wieder etwas unsicher in die Zukunft blicken und mit der eigenen Angst kämpfen. Aber erst morgen.

    Und so weiter. Im August ein Wochenende Haldern Pop Festival, im September eine Woche London. Das wird gut.

  25. 25

    du sprichst mir aus der seele.

    ich arbeite den sommer über. nicht, weil ich es muss. ich mag den sommer in der stadt sehr und alles andere triebe mich nur hinaus.

  26. 26

    Sehr schöner Text, passt irgendwie zum Wetter. Die Fashion Week nervt, besonders auf dem Bebelplatz, wo man die Touris jetzt noch mehr vor dem Rad herscheuchen muss. Die Taxifahrer sehen das anders, sagt die Abendschau. Aber zum Glück ist seit eben ja wenigstens automässig mehr Ruhe zu erwarten. Ich bin kein Arschloch, glaub ich – aber im Krieg glauben die Bösen ja auch nie, dass sie die Bösen sind, würde ich mal sagen. Urlaub gibts nicht, fällt schon seit Jahren aus, hab ich mit vielen Leuten gemein. Und dem Internet-Statement kann ich mich nur anschliessen. Ich werde mich so in 5-10 Jahren mal bei Twitter anmelden, das hab ich dann wahrscheinlich exklusiv für mich.

  27. 27
    cc23

    es war ein scheiss tag. zu viel auf einen eingeprasselt und zu viel nachdenken über vergangenes und kommendes. kann man nicht immer gebrauchen.
    den „montagigen mittwoch“ oben aus den kommentaren find ich extrem passend. unterschreib ich so.

  28. 28
    maxe

    Er wars! Er wars!

  29. 29
    cc23

    (ist nicht übernommen worden..? -noch ein versuch)
    es war ein scheiss tag. zu viel auf einen eingeprasselt und zu viel nachdenken über vergangenes und kommendes. kann man nicht immer gebrauchen.
    den „montagigen mittwoch“ oben aus den kommentaren find ich extrem passend. unterschreib ich so.

  30. 30
    titi

    Spreeblick! Deine Kommentare! Und das nach so einem Spiel!

    Ganz besonders, dieser Moment, vielen Dank!

  31. 31
    rena

    ja das internet … ich finde das internet klasse: es demokratisiert, ist schnell, und nach wie vor so wertfrei wie wir wollen, dass es ist. Und obwohl ich digital immigrant bin, bezahlt es meine miete, geht doch. Also verfolge ich die hysterien und denk mir so meinen teil …
    Internet als werkzeug: sehr gelungen. Thesen & senf dazugeben: auf jeden fall & in zukunft weiter sehr gerne! Zeit, dass ich mir mal einen podcast von euch anhöre :)
    Die woche? keine spur von sommerlethargie. Urlaub? anderes mal.

  32. 32

    Hi Johnny, hast du den Artikel unter dem Motto „Warten auf das Deutschlandspiel“ geschrieben? Ja, nicht wahr… :-)

    Der Artikel gefällt mir sehr gut. Gedanken plätschern lassen. Das mag ich. Es ist mutig von dir so zu schreibe, denn es gibt viel von dir persönlich preis.

    Ich wünsche dir einen schönen Sommertag, Gruß Susanne

  33. 33

    @Johnny Haeusler (06),

    das mag jetzt egoistisch klingen, aber meine Antwort auf die Frage mit dem Senf:
    „Weil ich es lesen will“. Vielleicht gesagt eine zu simple bzw. banale Antwort. Ich hoffe Du kannst dich dazu durchringen, doch häufiger in die Tasten zu hauen!

  34. 34

    Ich habe meine Heftromane unter CC-Lizenz, das ist deutsche Traditionstrivialität im Netz – mit Arschloch-Intriganten und Helden, die sich am Ende „ausgesprochen prima“ fühlen. Vertreibt das Sommerloch und fragt auch nicht nach einem neuen Bundespräsidenten oder Fußball …

  35. 35
  36. 36

    Eine Perle unter den Spreblick-Artikeln. Endlich weniger Informationen, dafuer – mehr Mensch – sein.

  37. 37

    Naja, das mit dem Senf: Wenn es mich wirklich treibt, dann kann ich ja auch die Klappe nicht halten. Ist also nicht so, dass ich mir Schweigen verordnet habe, ich möchte aber lieber eigene Themen setzen, andere Baustellen eröffnen als die, auf denen eh schon alle baggern.

    Kommt alles wieder.

    Und nein, bildliche Sprache gehört nicht zu meinen Stärken. ;)

  38. 38
    Sebastian

    Bei zweitbeste Band fällt mir Megadeath ein….
    Urlaub gibts leider keinen, kann ich mir dieses Jahr leider nicht leisten :(
    Ach ja, kein Mensch wird als Arschloch geboren.

  39. 39

    Wo ich im Urlaub war und in ein paar Monaten wieder hinfahre duerfte Dir ja bekannt sein, eins der Videos davon hast Du ja sogar schon mal hier gebloggt.

    Ich freue mich schon auf die school holidays , mal so ganz egoistisch gesehen. Dann ist naemlich nur noch die Haelfte an Verkehr weil die ganzen Mamis mit ihren Chelsea tractors nicht mehr unterwegs sind, zumindest nicht waehrend der rush hour.

    Zum Thema Arschloch empfehle ich Bob Sutton’s „The No Asshole Rule“, weiss nicht ob’s das auch auf Deutsch gibt und wenn ja wie es dann heisst. Gibt’s auch einiges von online, unter anderem auf seinem Blog.

    Und schliesslich: New is the new new. Oder so.

  40. 40

    @Armin: Jetzt musste aber erklären, was Chelsea tractors sind …

  41. 41

    @Johnny Haeusler:

    Ich mach das mal mit ein paar Bildern. Wenn ich das eben richtig gegoogelt habe waere die Uebersetzung fuer Euch glaube ich „Grunewald Traktoren“.

  42. 42
    sebastian

    ***** super, danke, endlich mal ein blogartikel. das nervt auch z.b. bei kottke so. früher (so 2000/2001) war das ehrlich. heute isses ne linksammlung.

  43. 43
    niemand

    Ich würde mich als Arschloch bezeichnen – im Ernst -, weil ich jedes mal davon rennen will, wenn ich mich in jemand verliebt habe und merke, dass die Person mich auch mag. Ich werd dann immer sehr unfreundlich, undurchschaubar und kotzig. Und je länger das dauert, desto arschiger werde ich.
    Ich bin da ausgesprochen egoistisch und wie es „Tegan and Sara“ in einer ihrer Lieder recht treffend sagen: „I wouldn’t like me if I met me“. Aber ich bin auch noch jung (20 Jahre), da neigt man eher noch zu extremeren Meinungen über die Welt und das eigene Ich.

  44. 44
    someone

    „Hattet ihr sechs bis sieben Schulstunden Unterricht in der vierten, fünften Klasse?“
    Hatte ich ab der Fünften und Sonnabends noch mal vier).

  45. 45

    Die Festplatte meines Computers ist am Dienstag kaputt gegangen, erst gegen Ende der Woche war das Backup wieder drin. Ich habe also gefühlte 120 Spreeblick-Beiträge verpasst, ein Dutzend Hemden und Hosen vollgeschwitzt und jetzt dies; ich bin schokiert, ach was sage ich, schokoliert !

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