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I will survive

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41 Kommentare

  1. 01
    peter H aus B

    !

  2. 02
    Andi

    Öhm. Darüber muss ich glaube ich ’ne Weile nachdenken. Könnte aber sein, dass ich es am Ende gut finde. (Insofar: Mission accomplished, Ms Korman.)

  3. 03
    Sebastian

    @Andi: dito.

  4. 04
  5. 05
    Thomas Benle

    @Andi: Dem ist nichts hinzuzufügen. Doch!

    Ich denke noch…

  6. 06
  7. 07
    lokuz

    offtopic : Kann es sein, dass die spreeblick.de domain nicht mehr geht?

  8. 08
    Anmerkungsmann

    Man gehe bitte auf die Naziseite altermedia, suche den Artikel zu diesem Video und lese sich die Kommentare durch. Da erkennt man dann, was das für ein Scheiß mit diesem „Kunstwerk“ ist – das könnt ein Nazigassenhauer werden.

    Und auch wenn ich mit dem Faschopack nichts gemein habe, ist der dort geschrieben Satz „Was man wohl als Nichtjude zu vergegenwärtigen hätte, würde man nach dem gleichen Titel an den gleichen Schauplätzen eine ähnliche Tanzdarbietung abliefern?“ durchaus nachvollziehbar.

    Ich war in Auschwitz und wie man im Angesicht dieser Szenerie so etwa machen kann, ist mir ein Rätsel. Ich find das abstoßend.

  9. 09
    canuck97

    @Anmerkungsmann: Aha, und was soll das “Was man wohl als Nichtjude zu vergegenwärtigen hätte, würde man nach dem gleichen Titel an den gleichen Schauplätzen eine ähnliche Tanzdarbietung abliefern?” heißen? Das ist schon mit gutem Grund so, dass da ein Unterschied gemacht wird. Juden erzählen auch gerne jüdische Witze, die gekonnt mit den diversen Vorurteilen gegen sie spielen. Das heißt noch lange nicht, dass man gut beraten ist, diese als Nicht-Jude zu erzählen… Aber soweit können oder wollen viele Leute wohl nicht denken.

  10. 10
    Anmerkungsmann

    @canuck97: schön und gut, aber das ist nicht ein Witz im Wohnzimmer, sondern eine Tanzaufführung in Auschwitz und wie man an den Reaktionen vieler Holocaust- Überlebender ablesen kann, finden die das grässlich. An bestimmten Orten sollte man sich sowas einfach verkneifen.

    ich kann den satz deswegen verstehen, weil meine empörung über so etwas egal ob es ein jude oder ein nichtjude tut gleich groß wäre. und die ach so guten intentionen der macher sind für mich nur billige provokation.

  11. 11
    Andy

    Von dem Video und der Intention dahinter kann man ja halten was man möchte, aber daß der zweite Teil dieses Videos (http://www.youtube.com/watch?v=I_Np3aZh6sU) bereits wieder für Deutschland gesperrt ist (wohl wegen der Musik ?! Und der erste bestimmt bald folgen wird?) ist einfach nur noch lächerlich.
    Geht sterben, SONY, GEMA, etc. und laßt uns endlich in Ruhe.

  12. 12
    canuck97

    @Anmerkungsmann: Es ging mir primär um das von dir gebrachte Zitat. Diese Sprüche hinterlassen immer wieder denselben Beigeschmack der Marke „Ihr Juden dürft wohl alles, was? Sowas sollten wir uns mal erlauben …“. Und genau das geht mir mittlerweile derbe auf die Nüsse, dass sich jeder wieder gleich von der übergroßen und oft bemühten „Holocaust-Keule“ in seiner Existenz bedroht fühlt. Das ist einfach nur noch lächerlich und ein Zeichen dafür, dass diese Leute offensichtlich noch nicht den Unterschied zwischen individueller und erinnerungspolitischer Verantwortung kapiert haben. Aber diese Kritik geht natürlich an dir vorbei, da ich deinen Grundeinwand gut nachvollziehen kann. Es bezog sich, wie gesagt, eben auf dieses gebrachte Zitat.

  13. 13
    Anmerkungsmann

    @canuck97: understood and appreciated

  14. 14
    conrad

    ich verstehe dieses Video nicht, auch nicht nach dem lesen der texte. mach ich was falsch?

  15. 15
    Matthias (the one and only)

    Geschmacklos.

  16. 16
    flubutjan

    C O L

  17. 17
    jim

    @Anmerkungsmann: naja, du kannst den tanz ja auch als demokrat, kommunist, sozialist, roma, sinti, schwul-les-bi, deserteur etc. aufführen. nur als nazi nicht, weil die in den vernichtungslagern nicht ermordet wurden.

  18. 18
  19. 19

    Vor etwa 20 Jahren besuchte ich mit einer Holocaust-Überlebenden das KZ Terezin und war geschockt. Dabei war dies noch nicht mal das „schlimmste“ KZ (wenn man das so sagen kann). Rosa aber lief ziemlich locker durch, machte gegenüber der deutschsprachigen Führerin (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) flapsige Sprüche und zeigte demonstrativ ihre gute Laune. Dabei hatte sie mir vorher noch gesagt, dass dort eine ihrer Tanten ermordet worden ist. Ich fand das alles sehr verstörend.

    Später erzählte sie mir, dass sie Zeitlebens glücklich war, den Holocaust überlebt zu haben. Sie wollte die Trauer und Verzweiflung nicht ihr Leben lang mit sich herum tragen, weil dann die Nazis doch noch gesiegt hätten. Langsam habe ich es dann kapiert. Und ich bin über ihren Tod vor zehn Jahren auch nicht nur traurig, sondern freue mich bis heute, sie kennengelernt zu haben.
    An Rosa musste ich sofort denken, als ich den alten Mann dort tanzen sah.

  20. 20
    flubutjan

    @Johnny Haeusler: Das Gegenteil von L O L.

  21. 21
    flubutjan

    @Johnny Haeusler: Äh, hab jetzt mal das Dictionary zu Rate gezogen und gesehen, dass ich mit C O L (Crying out loud) etwas semantischen Bockmist gebaut habe. Tatsächlich bedeutet ‚to cry out‘ so etwas wie ‚aufschreien‘. Dieser Inhalt war nicht von mir intendiert; mir ging es eher um so etwas wie ‚aufschluchzen‘, ‚weinen‘ o. ä., denn das ist mir beim Ansehen des Videos passiert, das auf denkbar harmlose Art einen tatsächlichen Sieg des Lebens über die Absichten einer einst fast allmächtigen Menschenverachtung dokumentiert. (Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die Songauswahl dabei so ideal ist; trotzdem finde ich das Ding klasse.)

  22. 22
    Stefan K.

    Ich finde das Video großartig – nicht vergessen, aber auch das Leid nicht mehr zur Basis allen emotionalen Erlebens machen.

    You cannot change it anyway.

  23. 23
    Nicht gut

    Auschwitz ist einer der größten Friedhöfe die es in Europa, vielleicht in der Welt gibt.

    Das Video anzuschauen fühlt sich an, als tanzten die dort gezeigten Personen auf den Gräbern und dem Leid der Getöteten und Überlebenden herum. Wenn so Vergangenheitsbewältigung aussieht, dann möchte ich nicht an ihr teilnehmen. Ein Popvideo mit Auschwitz im Hintergrund – dass ich mal so etwas sehen würde, hätte ich nicht gedacht.

    An einer Stätte des Gedenkens sind solche Aktionen einfach nicht angebracht. Darüber, dass dieses Video Gefühle anderer Opfer verletzen könnte, haben die Macher offensichtlich nicht gedacht.

    Was ich vor allem befremdlich fand, war das Victory-Zeichen des alten Mannes. War Auschwitz nur ein Sportereignis, bei dem „survival of the fittest“ galt? Was ist mit denen, die es nicht geschafft haben. Galt das Victory-Zeichen auch Ihnen gegenüber?

    Außerdem wird das Video von manchen bewusst falsch verstanden und so als Propaganda missbraucht. Auf der YouTube-Seite des Videos findet sich folgender Kommentar: „the innocent persecuted people of gaza should learn this song? and dance too“ Nicht von den Machern gewollt? Eher wohl nicht lange genug nachgedacht.

  24. 24
    Stefan K.

    @Nicht gut: Wie jedes Kunstobjekt/-werk funktioniert auch dieses als Projektionsfläche für die eigene Befindlichkeit bzw. als Spiegel der persönlichen Wahrnehmung.

    Jede Aussage kann dialektisch verstanden und gebraucht werden.

    Ideologien und politische Korrektheit vernebeln m.E. nur das Denken.

  25. 25

    @flubutjan: Dankeschön, jetzt verstehe ich’s. :)

  26. 26
    flubutjan

    @Johnny Haeusler: Danke auch für’s Nachfragen.

  27. 27
    Thomas Benle

    @Stefan K.: Dem ist nichts hinzuzufügen. Dankeschön. :)

  28. 28
    renault

    da bin ich immer noch am verdauen, dass man heutzutage grölend und deutschlandfahnenschwenkend durch die strassen ziehen kann, ohne dafür umgehend auf die fresse zu kriegen, und jetzt das …
    mir wird schlecht… dabei hat doch alles relativ harmlos mit bad taste – parties in den neunzigern angefangen … anyway, auf ‚anything goes‘ folgt ‚rien ne va plus‘, das sollte klar sein …

    ach so: ja, ich bin total humorlos und unlocker, klar.
    schöne neue welt – ohne mich. word.

  29. 29
    flubutjan

    @renault: Sag‘ mal, siehst Du denn nicht, dass da ein Holocaust-Überlebender dabei ist bei dem Video? Einer, dessen Leben von den Herrenmenschen hatte verhindert werden sollen. Dass es doch nicht verhindert wurde, dass er sogar Nachkommen hat usw. ist doch allemal ein Tänzchen wert. Zumal ihm kann es das wohl sein, oder? Er hat dazu jedes Recht und allemal mehr Recht als Du, darüber die Nase zu rümpfen.

  30. 30
    renault

    @flubutjan: natürlich sehe ich den alten überlebenden (habe nicht in blinder unreflektierter aggression drauflosgepostet, nein) – aber ich finde halt, das macht die aktion als solche nicht besser. wir sind uns wohl auch alle darüber einig, dass die gleiche aktion, von nichtjuden durchgeführt, zu einem allgemeinen aufschrei der empörung geführt hätte, oder?
    und genau da setze ich an: die sogenannte „künstlerin“ (irgendwie ist heute alles kunst, fahre gleich mal nach mitte, an ne stele pissen) ist wie wir alle hier in der westlichen wohlstandsgesellschaft aufgewachsen, ohne jemals existentiellen bedrohungen ausgesetzt gewesen zu sein… gut, opi hat überlebt und freut sich jetzt vor der kamera des lebens… tut mir leid, ich finde das nur schäbig und zynisch – „nichtgut“ (23) hat das oben schon treffend formuliert, was daran stinkt… survival of the fittest … oder luckiest…
    mir wird schon wieder übel.
    ein anderer punkt ist der, dass mir sogenannte kunstaktionen, die aufmerksamkeit durch reine provokation bzw. tabubruch generieren wollen, echt langsam auf den sack gehen…

    ich war als kleiner schuljunge in auschwitz, und ich war einfach nur still und hab meine fresse gehalten. und war traurig darüber, was menschen anderen menschen antun. ich erinnere mich noch an das gekichere von manchen schulkameraden und wie scheisse ich das fand.

    sorry, neben o.g. argumenten höre ich zuallererst auf mein herz – und das hat seine entscheidung diesbezüglich klar und entschieden getroffen.

  31. 31

    …dass man heutzutage grölend und deutschlandfahnenschwenkend durch die strassen ziehen kann, ohne dafür umgehend auf die fresse zu kriegen…
    Das, schrecklich, dass die Leute aber so undemokratisch sind und Deine Meinung nicht akzeptieren. Wer eine Deutschlandfahne muss ja wirklich ein böser Mensch sein. Sicher ein Nazi. Da kann ich nur froh sein, dass Deinesgleichen hier nicht das Sagen haben.

  32. 32
    Stefan K.

    @renault:
    „…fahre gleich mal nach mitte, an ne stele pissen.“

    Das scheint für mich typisch „Deutsch“ zu sein, die Legitimation für eigene Handlungen aus dem Verhalten anderer zu ziehen. Aus solchen Gründen entstanden die KZ´s wie Auschwitz.

  33. 33
    Stefan K.

    Nachtrag: Man kann es auch faschistisch nennen.

  34. 34

    und da bricht er aus. der deutsche neid. die juden waren die opfer in ausschwitz und sind das dann ja auch heute noch,
    wie kann man auf die absolut daemliche aussage kommen „wie deutschen duerften das nicht “ ???
    bitte! eure grossvaeter und grossmuetter waren nicht dort. sie haben nicht ueberlebt, ihr geht nicht nach auschwitz und koennt dann sagen: „bin ich froh dass opa ueberlebt hat.“
    das video ist kein witz, sondern ein denkmal:
    ihr vater hat ueberlebt, er hat eine familie gegruendet und durch sie lebt er weiter.
    ihr wollt (die sich ueber das video empoeren) wollt das nicht wahrhaben.
    und seit stattdessen neidisch, dass man es deutschen ueber nehmen wuerde, wenn sie in auschwitz tanzen wuerden.
    wer von euch will in auschwitz tanzen?! und sich ueber opas ueberleben freuen?

  35. 35
    Stefan K.

    @ zionist juice

    Meine Großmutter ist zwar nicht im KZ gelandet, obwohl sie eine jüdische Mutter hatte, aber ich freue mich über ihr Überleben genauso wie die Enkel dieses alten Mannes.

    Ich würde dort nicht tanzen, dafür aber auf dem Mauerstreifen in Berlin, der auch ein Denkmal für ein politisches System darstellt, welches mit institutioneller Gewalt den „neuen Menschen“ schaffen wollte – natürlich nur mit den besten Absichten).

  36. 36
    flubutjan

    @renault:

    Junge, Dein Text strotzt vor (teiweise gar nicht mal so unzynischem) Affekt und deutlich wird vor allem eins: Du willst Dich aufregen. Wenn man sich aufregen will, soll man sich aufregen, OK. Dumm nur, wenn deswegen das redliche Nachdenken über eigene Äußerungen aussetzt. Und das, sorry, ist in meinen Augen bei Dir hier der Fall. Zu erkennen daran, dass Du kein einziges stichhaltiges Argument vorbringst.

    Ich will mir jetzt gerne die Mühe machen, Dir das Punkt für Punkt darzulegen (hab‘ gerade nichts anderes zu tun (außer eine morgige Examens-Prüfung vorzubereiten); solltest Du auch empfindlich auf sachliche Kritik reagieren, hast Du jetzt die Wahl zwischen Nichtlesen und Starksein):

    1. Du schreibst, dass die Teilnahme des „alten Überlebenden“ „die Sache nicht besser macht“. Macht sie eben gerade doch. Eben gerade ein Überlebender ist legitimiert, das historische Geschehen wie auch immer zu kommentieren, z. B. also den für manche dann doch noch etwas glücklicheren Verlauf der Geschichte, der auch sein Überleben mit sich brachte, zu feiern. Das Video ist eine Feier. Die Feier einer Familie, deren Stammvater den dominanz- und mordgeilen Nazitypen gegen alle Wahrscheinlichkeit entronnen ist. Wer bist Du, das zu verurteilen?

    2. Du schreibst, „Nicht-Juden“ mit der „gleichen Aktion“ hätten einen „Aufschrei der Empörung“ hervorgerufen. Ja, Mensch, es ist doch klar wie Kloßbrühe, dass es gerade und besonders ehemals Verfolgte sind, die so eine Feier ohne Legitimationsprobleme veranstalten können. Vor Auschwitz tanzende Deutsche wären eine ganz andere Kiste. Oben brachte schon mal einer völlig zurecht die Analogie mit den Judenwitzen: Juden dürfen, andere weniger, ist doch bekannt. (Im übrigen halte ich es theoretisch für möglich, dass auch Deutsche in äußerlich ähnlicher Weise irgendwie feiern könnten, allerdings würde das etwas ganz Anderes erzählen, als wenn das ein ehemals Verfolgter mit seiner Familie tut. Und es hätte für Missverstehende dann noch wesentlich brisanteren Provokationscharakter.)

    3. Ach ja, die böse „Wohlstandsgesellschaft“. Warum muss die Künstlerin, um deren eigene Familie es sich übrigens handelt, die im Video zu sehen ist (weswegen sie selbst doch einen klaren biografischen Bezug zu der Aktion hat), denn „existenziellen Bedrohungen“ ausgesetzt gewesen sein, bevor sie Deiner Ansicht nach drehen darf? Und woher willst Du wissen, dass sie dies in ihrem Leben nicht auch schon war?
    Ihr Vater war es jedenfalls, und das reicht völlig. Denn, wenn ihr Vater nicht glückhaft entronnen wäre, hätte es sie selbst niemals gegeben.

    4. Schön, dass Du das „gut“ findest, dass „Opi“ (warum die verkleinernde Bezeichnung?) überlebt hat. Mit „survival of the fittest“, mit sozialdarwinistischem Kampf um Vorteile hat das möglicherweise doch weniger zu tun, und dass er „luck“ hatte, „stinkt“ nicht, ist nicht „schäbig“ und nicht „zynisch“, sondern schön. Beschmeiß den „Glückspilz“, der in seinem Leben wahrscheinlich auch diverse Leiden in Kauf nehmen musste, doch nicht so unflätig mit Lehm! Was hat der Dir denn getan?

    5. Dass Dir manche selbstzweckhaft tabubrechenden „Kunstaktionen“ „auf den Sack“ gehen, kann ich etwas nachvollziehen. Hier haben wir es aber nicht mit einer solchen zu tun, sondern mit einer ganz und gar modernen, d. h. weiterführenden Umgangsweise mit dem altbekannten, traurigen Thema. Es ist eine bisher nicht gekannte Bewältigung der Vergangenheit, oft versucht, nie erreicht.

    Still sein, „Fresse halten“ ist manchmal erforderlich, hier stimme ich Dir zu. Wie Du von Deiner Traurigkeit schreibst, da bin ich voller Respekt, und fühle mich Dir, lass‘ mich das sagen, nah. Aber wenn das Herz auch noch so schreit, sollte der Kopf seine Arbeit trotzdem nicht einstellen.

    PS: Nächstes Mal schick ich ’ne Rechnung ;-)

  37. 37
    Stefan K.

    @ flubutjan

    zu 1. – was ich im zweiten Absatz meines letzten Kommentars auch schon verdeutlichen wollte

    Viel Erfolg beim Examen!

  38. 38

    Man muss keinen höheren Bildungsstand erreicht haben,
    um sich über die Italiener zu wundern, wie diese mit ihrer
    Nationalsozialistische Vergangenheitsbewältigung umgehen.
    http://www.minerva.unito.it/theatrum%20chemicum/pace&guerra/Mussolini3/Mussolini08.htm
    Es kommt noch krasser,
    indem auch der mit Vornamen des OB von Duisburg Flaschen ziert. Etiketten,
    die ein bei uns zu recht verbotenes Konterfei darstellen.

    Gracie
    PiPi

  39. 39
    flubutjan

    Das Auschwitz-Tanz-Video hielten manche für bedenklich.

    Was ist wirklich bedenklich?

    Das hier:

    Ulrike Jureit, Christian Schneider: Gefühlte Opfer. Illusionen der Vergangenheitsbewältigung.

    Denn „Schneider und Jureit postulieren, dass auch Tabuthemen wie ‚Was war gut am Nationalsozialismus‘ mit in die Reflektion über die Vergangenheit einbezogen werden müssten“. (Zitat aus: http://www.tagesspiegel.de/kultur/lauter-unschuldige/1976946.html)

    Z.B. gehört ja der klasse „Leistungsfanatismus der Nationalsozialisten“ (Hans-Ulrich Wehler) schon zu unserer Zeit, so als prima „weiterlebende frühere Mentalität“ (Albrecht Betz), ne?

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