22

Nen Kurzen


So sehen sie aus, Europas Alkoholgürtel: Blau für Schnaps, versteht sich, rot ist der Wein und grün das Bier (eine Farbgebung, die man dann nachvollziehen kann, wenn man nach Genuss eines Alts oder von Ale in den Spiegel kuckt). Mit Geschmack hat das alles reichlich wenig zu tun, denn Geography is destiny, wie bigthink schreibt, das außerdem ernüchtert (sic!) feststellt, dass sich der Wodkagürtel auf dem Rückzug befindet.

Moral: Auch ein Vollrausch taugt zur Kulturgeschichte. Schönes Wochenende.

22 Kommentare

  1. 01
    Balkonschlaefer

    Grün? Für mich ist das eher Braun. :P

  2. 02
    Andi

    Interessant, dass biermässig die Grenzen von 1937 noch ungefähr gelten. In einigen Teilen Deutschlands hätte ich allerdings auch etwas rot erwartet.

  3. 03

    Interessant wie die Grenze zwischen Bier und Wein genau dem schweizer Röschtigraben folgt.

  4. 04

    Toll

    Bin voll grün.

  5. 05

    @#767748:
    Wohl eher Umbra

  6. 06

    Habe jetzt so auf die Schnelle keine Zahlen zum Konsum finden koennen, aber zumindest was die Produktion angeht sollte Schottland eigentlich eher blau sein. Bei den ganzen Distillerien dort gehoert Schottland zum „Spirits-Belt“.

    Und zum Thema Real Ale sage ich nur, What’s The Matter Lagerboy, Afraid you might taste something?

  7. 07

    Na super. Jetzt ist genau das passiert wovor mich alle gewarnt haben…Wegen zuviel Monitor-Starrens bin ich Farbenblind geworden. Ich erkenne im Bild kein Grün.

  8. 08
    FoEl

    Da dürften aber einige dt. Weinstrassenbewohner protestieren wollen, dass sie auf der Karte unter die Biertrinker fallen. Wobei eine Statistik interessant wäre, wieviel Wein in deutschen Weinanbaugebieten wirklich konsumiert wird, verglichen mit Bier.

  9. 09

    @#767770:
    http://www.Monitor.de

    Wird zwar farbig ausgestrahlt, wird aber nicht immer als solches angenommen.

    ‚Unbequem sein, irritieren, provozieren.“

    Wie kann ein Journalisten-Team mittels Zwangsabgabe per GEZ,
    selbstkritisch hinterfragen?
    Nur indem sie offen alles zugeben,
    und dazu Stellung beziehen und sich ehrlich äussern.

    Fremdschau
    PiPi

  10. 10
    Frédéric Valin

    Vielleicht hab ich ja vor lauter Frostschutzmittelkonsum die Fähigkeit verloren, Farben zu sehen: aber hey, das in der Mitte sieht mir auf jeden Fall wie Grün aus.

    Dass in Deutschland Wein angebaut wird, ist übrigens ein böses Gerücht. Die können nur direkt aus Weintrauben Essig machen oder sonstirgendwas, was die Magen-Darm-Flora binnen Sekunden zugrunderichtet.

  11. 11

    @#767776:
    Provocateur

  12. 12
    Frédéric Valin

    @#767779: Ha! Ich bekenne mich schuldig.

  13. 13
    Sprayblyck

    Ich denke im Badischen und an der Mosel wird man sich freuen dass man zu den Biertrinkern gehört.

    :)

  14. 14
    Sprayblyck

    Achja, auf einem TN-Screen mit Blaustich kann das Ocker schon ins grün kippen. Hier auf meinem Eizo ist das Ocker / Hellbraun / Dunkelbeige.

  15. 15

    „wenn man nach Genuss eines Alts oder von Ale in den Spiegel kuckt“ Äh, du meinst Kölsch, nicht Alt, oder? Okay, Tippfehler passieren ;–)))

  16. 16

    Also, wenn #866901 grün sein soll (das ist der Hex-Code vom „Biergürtel“ in der Grafik), dann solltest Du
    a) zum Augenarzt gehen
    b) den Monitor wegwerfen – oder mal besser kallibrieren

    :-))

  17. 17

    @#767819:
    Da stellt sich die Frage,
    wie kann man aus einer definitiv schlechten Vorlage, diese bearbeiten.
    Mit GIMP ist ein seit Jahren bewährtes und kostenfreies Tool dienlich.

    Da kann aber Fred der Verfasser nix dafür oder gegen.
    Hat ja nur weitergeleitet. Mit Teyt und irgendwelchen
    Hinweisen auf…

    Alles Gute
    PiPi

  18. 18
    DeLohf

    @#767776: Als Moselaner fühle ich mich jetzt aber zutiefst verletzt ;-)

    Man hätte vieleicht Übergangszonen markieren sollen.
    An Mosel und Saar wird zwar überwiegend Bit getrunken, allerdings wird hier auch extrem viel (sehr guter) Wein hergestellt und vernichtet^^

  19. 19
    c.

    @ armin (kommentar 6)
    schottland mag zwar eine extrem hohe distillerien-dichte aufweisen, das meiste wird allerdings exportiert, was z.b. zu dem merkwürdigen, für mich aber sehr erfreulichen ergebniss führt, dass mein lieblingswhisky hier deutlich billiger ist, als in seinem heimatland, wo die steuern auf alkohol den genuß des selben doch ziemlich trüben.

  20. 20

    @#767896:

    Ja, logisch wird das meiste exportiert, so viel Alkohol koennen selbst die Schotten (und die Schottischen Engel) nicht trinken. Das aendert aber nicht notwendigerweise etwas an dem Whiskyanteil am Gesamtkonsum. Die Finnen exportieren ja auch ihren Vodka, die Franzosen ihren Wein und die Belgier ihr Bier.

    Und das mit den Steuern erfahre ich leidenderweise andauernd und freue mich ueber jedes Budget wo die Steuer auf spirits ausnahmsweise mal nicht hochgeht. Auch ein Grund (von den „Duty Free Only“ Whiskies mal abgesehen) weswegen ich von meinen seltenen Deutschlandreisen oft Whisky re-importiere. Aber so ist das halt.