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Bunnies of Fury 2

Erschaffen und Zerstören liegt in der Natur des Menschen. Das ist wohl einer der Gründe, warum sogenannte Sandbox-Spiele Faszination auf uns ausüben. Kürzlich veröffentlichte die Indiegame-Entwicklerin Sophie Houlden eine erste Version ihres Pixelspielplatzes Bunnies of Fury 2, in dem es gilt, eine Würfeleinöde mit Hilfe verschiedener Werkzeuge umzugestalten. Ja, ich dachte bei dem Titel im ersten Moment auch an einen Erotikfilm.

Das in Unity realisierte Spiel ist eigentlich weniger Spiel und mehr Spielerei, denn hier ist ganz klar der Weg das Ziel. Mittels Maus und Tastatur („F1“ listet die Funktionen auf) kann man munter gestalten, verändern, verweilen und – sprechen wir es offen aus – Zeit totschlagen. Bunnies of Fury befindet sich noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium, weiß aber bereits jetzt das Spielkind zu wecken. (Wer es übrigens etwas komplexer sowie nachhaltiger bevorzugt und eine MMO-Komponente reizvoll findet, dem sei Minecraft ans Herz gelegt.)

Unity mag für viele ein K.O.-Argument sein, da dieses Framework ein Plugin benötigt, um im Browser zu funktionieren. Das ist zwar etwas schade, doch lasst euch gesagt sein, dass es sich lohnt. Immer mehr Entwickler setzen auf dieses Tool und es erschienen bereits zahlreiche Perlen. Weitere werden folgen.

[wieher]

10 Kommentare

  1. 01

    Die Plugins werden zunehmend zu einer Plage. Install this and install that. Da ich keine Lust habe meine PC mit so viel Zeug zu zu müllen, spiel ich swas auch nicht. Warum kann man das nicht alles vereinheitlichen oder einen Standard verwenden?? Dann wäre alles so schön einfach…

  2. 02

    @Julia: Ich kann die Abneigung gegen Plugins durchaus nachvollziehen, aber manche Technologien bedürfen nun mal einer Erweiterung des Browsers. Und da Flash nicht das Gelbe von Ei ist, finde ich einen „Konkurrenten“ durchaus sinnvoll. Aber: Die Unity-Leute arbeiten tatsächlich gerade an einer pluginfreien Version ihrer Software. Das wird vermutlich erst nur im Chrome funktionieren, aber es ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

  3. 03

    Fabu, „Erweiterungen“ gehen allerdings vom offenen Standard des Webs weg und schränken die Zugänglichkeit. Mein Mobiltelefon kann noch so viel Leistung bringen, die meisten Plugins werden nie dorthin portiert werden — während Webstandards wie Javascript und HTML5 in allen neuen Browsern verfügbar sind.

    Dass es auch anders geht, beweist Google mit seinem Port von Quake II, das mit dem Google Web Toolkit umgesetzt wurde; dort wird Java nach Javascript kompiliert.

  4. 04
    Baul

    an sich ja toll, aber leider gibts keine Unity-Implementierung für Linux :-/

  5. 05
  6. 06
    Sascha

    Ich leide auch mit.

  7. 07

    @erlehmann: Ich bin auch ein großer Freund von HTML5 und Javascript. Die Leute von Unity scheinbar auch, denn sie arbeiten ja an einer Version, die auf das Webkit von Google zurückgreift und somit eine Installation weiterer Software unnötig macht. Unity gibt’s übrigens auch fürs iPhone. Im Gegensatz zu Flash. ;-)

  8. 08

    @Fabu: Webkit ist was anderes ;) — Aber ich sehe, wir verstehen uns.

  9. 09
  10. 10

    Das könnte der Anfang eines Spiels sein. Auch so schon irgendwie interessant.

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