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Aardman zeigt den kleinsten Stop-Motion-Film der Welt

aardman

Mit einem Handy und einem Mikroskop-Aufsatz (dem von Professor Fletcher erfundenen CellScope) hat das Animationsstudio Aardman, das uns u.a. mit Wallace und Gromit sowie Shaun das Schaf beglückt, den kleinsten Stop-Motion-Film der Welt produziert.

Am Ende ist der fantastische Clip (auch) Werbung, doch das Branding beschränkt sich auf den Abspann, und dass Aardman das Video auch ohne Handy dieses einen Herstellers hätte produzieren können und dass wir das selbst mit dem entsprechendem Gerät höchstwahrscheinlich nicht schaffen… das erkennt ihr sicher alleine. Ihr seid ja schon groß.

[via]

22 Kommentare

  1. 01
    Mempse

    kann man das schon als Mikroskop bezeichnen? Scheint mir eher Makro.

  2. 02

    @Mempse: Tja. Die bezeichnen das als Mikroskop, ich weiß aber nicht, ob das Teil auch vergrößert…

  3. 03

    @Mempse:

    @Johnny Haeusler:

    Ja, das Ding vergroessert und arbeitet tatsaechlich wie ein Mikroskop. Koennt ihr doch auf der Produkt-website (Vorsicht, „Nokia Werbung“) nachsehen, die von dem Video verlinkt ist. Den „Professor Fletcher“ wuerde ich auch eher Professor Fletcher nennen, denn den gibt’s wirklich (einfach mal nach Professor Daniel Fletcher googlen).

    Und ueber den eigentlichen Hintergrund des CellScope und warum/wofuer es entwickelt wurde (naemlich die Krankheitsbekaempfung in aermeren Laendern) gibt es online auch einiges zu lesen. Interessantes Projekt, aber leider wohl nicht so medien- und blogwirksam wie ein Aardman Studios Video.

  4. 04
    Mosik

    Erinnert mich irgendwie an Little Big Planet…

  5. 05

    @Armin: Auweia, die Anführungszeichen sollten da gar nicht sein, ein Copy-Paste-Unfall… denn klar gibt es den, soweit war ich. :)

    Wir werden in den kommenden Jahren gar nicht mehr an Produkt-Beteiligungen bei solchen oder ähnlichen Projekten vorbeikommen. Denn erstens merken die Marken, dass der „klassische“ Weg ausgetreten ist, und zweitens muss man sich fragen, wer sowas sonst finanzieren soll, wenn man es nicht verkaufen kann und öffentliche Förderungen auch nicht gerade mehr werden.

    Ich guck mir das gesamte Projekt aber nach deinen Zeilen auch nochmal mit mehr Ruhe an. Klingt spannender, als ich dachte.

  6. 06
    grissini

    Ladislaw Starewicz hat schon Anfang letzten Jahrhunderts Stop Motion Animation mit toten Insekten gemacht, und das wesentlich charmanter als Ardman (finde ich zumindest)
    http://www.ubu.com/film/starewicz.html

    Wikipedia schreibt dazu:
    „… Den Insekten entfernte er zunächst die Gliedmaßen und fügte sie dann mit Wachs wieder an, um die zur Animation nötige Beweglichkeit herzustellen…“

  7. 07

    Nicht schlecht gemacht. Stop Motion Animationen sind ja so schon anstrengend genug. Wenn dann alles noch so klein ist wirds denk ich frickelig.

  8. 08

    @grissini: Die Filme sind der Hammer, danke für den Hinweis! Man mag kaum glauben, dass das echte Insekten sind, wenn man den Rest (Kulissen, das Auto usw.) betrachtet, der ja auch in Miniatur gebaut werden musste.

  9. 09

    Falls das noch jemanden interessiert, die BBC hat einen recht interessanten Bericht mit verschiedenen Beispielen wie Aufsaetze auf camera phones in Entwicklungslaendern eingesetzt werden: Smart vision for mobile phones in the developing world. Augentests und andere Sachen, auch das CellScope findet Erwaehnung.

  10. 10

    @Armin: Klar interessiert das, danke!

  11. 11

    @Johnny Haeusler:

    Cool, freut mich! Und danke fuer die Rueckmeldung dass es interessiert.

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