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Kranke Schwester

robot nurse

Manchmal übertreiben meine Titel etwas, obwohl ich mir diesen hier nämlich nicht entgehen lassen konnte, finde ich die Forschung an Robotern alles andere als krank.

Eine gewisse Gruseligkeit muss man der Roboter-Krankenschwester im folgenden Video dennoch attestieren (get it?), die als Actroid-F ein Update bisheriger humanoider Roboter-Modelle der (natürlich) japanischen Unternehmen Kokoro und ATR in Krankenhäusern eingesetzt werden soll. Und überall dort, wo man sonst noch Krankenschwestern braucht, vermute ich.

[via]

28 Kommentare

  1. 01
    Jeriko

    Habe das Verlangen, Silent Hill zu spielen.

  2. 02

    Fake! Es gibt gar keine Krankenschwestern!

    Aber mal im ernst: Ich find die echt süß^^
    Seit 2 wochen solo und ich will schon nen roboter daten, oh backe, ist man erstmal 30 gehts steil bergab :/

  3. 03

    und dann dachte ich nur… krass, das ist doch ein Fake…. die Japaner, hätte nicht gedacht das Mensch schon so weit ist.

  4. 04
  5. 05
    jojo

    kann man sicher auch auf handjobs programieren..

  6. 06
    Panama

    @jojo
    Ich wette, das ist sowieso der heimliche Antrieb der Entwickler.

  7. 07
    timo

    Der Ansatz die Maschine möglichst humanoid wirken zu lassen ist schon befremdlich.
    Und ich glaube auch nicht nützlich, bewegt man den Roboter so doch unnötig in das uncanny valley.
    Wir haben so viele Beispiele aus dem Animationsfilm an dem sich das für jeden Beobachter zeigt. Man kann regelrecht vorhersagen wie erfolgreich so ein Film wird, je nachdem ob es sich um animierte Tiere oder Menschen handelt.
    Selbiges eben hier.

    http://www.youtube.com/watch?v=Vx8mv87e6wE&feature=fvw

    Das Vieh ist viel leichter zu akzeptieren.

  8. 08

    Das ‚uncanny valley‘ scheint man aber imho bald hinter sich gelassen zu haben … Dieser Roboter wirkt zumindest teilweise erstaunlich realistisch, sogar das Lächeln funktionniert nicht schlecht.

    Ob solche Roboter überhaupt nötig sind ist natürlich eine ganz andere Frage.

  9. 09

    „Kokoro“ scheint wohl auch an einem Dinosaurier Projekt beteiligt zu sein, DAS finde im Gegensatz zu diesen sehr, sehr strangen humanoiden Robotern ziemlich cool (eine Maschine sollte nicht „lachen“).
    Stell mir gerade so ein Robo-Jurassic Park vor :D HAMMER!

  10. 10
    Marc K.

    I came here with a simple dream, a dream of killing all the humans.

  11. 11
    Frank

    Ich frage mich immer wo die Japaner und Koreaner hinwollen. Die Forschung an Robotern finde ich sinnvoll, menschliche Mimik oder Gestik zu synthetisieren ein hehres Ziel, aber Krankenschwestern? Es gibt so viele arbeitssuchende Menschen auf der Welt, die mit Sicherheit auch Pflegeberufe übernehmen würden. Warum sollen dies Maschinen tun, nur weil sie in der Unterhaltung „billiger“ sind, was ich auch anzweifeln würde? Robotik einzusätzen in Situationen oder für DInge, die wir nicht gut können, kann ich verstehen, diese müssen dann aber auch nicht vermenschlicht werden.

  12. 12

    Wäre es denn so schwer gewesen, der Dame von vornherein ein Lächeln einzuprogrammieren?

  13. 13
    timo

    @Frank: Arbeit abschaffen ist durchaus auch ein hehres Ziel. Beschäftigen kann sich der Mensch auch anders als auf der Schaffe.

  14. 14
    Terrorbrezel

    Ich glaube, dass ein Roboter niemals einen so sozialen Beruf wie Krankenschwester, Lehrer o. ä. ausfüllen können. Dazu müssten sie umfassend verstehen, wie Kommunikation (verbal und nonverbal) funktioniert.

    Wenn ich mir vorstelle, wie genau Menschen einander interpretieren, das künstliche Sehen aber immer noch nicht so weit ist, dass ein Gesicht unter schlechter Beleuchtung in einem Bild überhaupt findet, dann bin ich mit ziemlich sicher, dass das nichts mehr wird, so lange ich lebe.

  15. 15

    In dem Sinne von Lebenshilfe

    Lieber Johnny,

    erinnerst Du dich noch an die Polylux Sendung, wo ein Bürger portraitiert wurde.
    der eine täuschend echt humanoid erscheinende Puppe als Lebensgefährtin…

    http://polylog.tv/

    Alles Gute ;-)

  16. 16
    vib

    Brains! Und erinnert mich irgendwie an das hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=buZZyUBwymA

  17. 17
    Martin

    Und was kann die so? „Bitt-ä sagän Sie mirrr Ihrre Sozialversichärrungsnummärr.“ „Hilfe, ich verblute!“ „Äntschulldi-gung, ich habe Sie nicht värrstannden. Bitt-ä sagän Sie mirrr Ihrre Sozialversichärrungsnummärr.“ usf „Zurrr Darrmspiegälung gradeaus und dann rechts. Viel Spaß und beehren Sie uns gerne wieder.“

  18. 18
    maja

    ich hab mal gelesen, dass in japan sich nur wenige japaner um die ältere bevölkerung kümmern wollen, da die älteren anschein aber auch nicht gerade ausländern freundlich gesinnt sind haben sie diese roboter krankenschwestern entwickelt die sich um die alten menschen kümmern, die eben nur von japanisch aussehenden betreut werden möchten …

    ich find diese krankenschwester ja irgendwie ziemlich beängstigend …

  19. 19

    Bevor sich die Langeweile einschleicht noch ein Tipp

    http://www.cartoonland.de
    +
    http://www.omfg.to

    Dies dient lediglich der Unterhaltung u. sonst nichts

  20. 20
    Max

    Daisy, Daisy, give me your answer do! I’m half crazy, all for the love of you!

  21. 21
    Greg

    Japan wird also zur Quarantänezone, wenn die Dinger (Ich sage bewusst DINGer…) erstmal da die Zivilisation überrannt haben.
    Wenigstens kriegen die wahrscheinlich in knietiefem Wasser nen Kurzschluss, kommen also nich runter von der Insel.

    Alternativszenario: die Dinger setzen sich nicht durch, weil die ständig kaputt sind wegen den inkontinenten Patienten…

  22. 22
    J.Panzee

    Lustig. In spätestens 100 Jahren werden einige der Kommentare hier, als rassistisch gelten.

    @Frank(11): Nach deiner Anschauung hätte es die Industrialisierung nie gegeben. Nehmen ja Arbeitsplätze weg, diese Maschinen. Und wo wäre der Mensch, wenn er sich frei und ohne Zwang entfalten könnte? Wenn er ohne Not, der Tätigkeit nachgehen könnte die ihm Spaß macht, anstatt an seinen Lebensunterhalt zu denken? Schrecklicher Gedanke…

  23. 23
    Marc K.

    @ J.Panzee

    Fragt sich nur, ab wann wir dann überflüssig sein werden. Tätigkeiten nachgehen, die einem Spaß machen? Ohne jegliche Ziele?
    Denn wozu soll man sich noch Ziele setzen, wenn irgendwann Maschinen alles besser, fehlerfreier und schneller können (auch was vermeintlich kreatives angeht).
    Der Mensch wird dann wirklich überflüssig und sich auch überflüssig fühlen.

    Vielleicht dürfen Robotiker einige Zeit noch fehlerhafte oder beschädigte Robots warten aber irgendwann werden die das auch selbst können. Dann arbeite jene Krankenschwester nicht mehr nur für uns, sondern auch für ihren Robotkollegen, um jenem die Platinen wieder zurechtzubiegen und seine Chips zu streicheln.

    Aufzuhalten ist die Entwicklung wohl nicht mehr, vielleicht noch zu verzögern aber Technik, die einmal entwickelt wurde lässt sich nie mehr aus der Welt schaffen.
    Ein weiteres Problem ist halt (nicht nur speziell in Bezug auf die schönen neuen RUR-Robots), daß die Technik relativ problemlos voranschreitet aber Menschen (egal wie schnell sie versuchen mitzuhalten) einfach nicht mehr fähig sind, sich auf die durch die Technik veränderten Lebensumstände (im beruflichen, wie auch privaten Bereich) einzustellen.

  24. 24
    J.Panzee

    Tja, das ist das Problem unserer Gesellschaft. Durch den ständigen Druck etwas erreichen zu müssen, ist der Glaube daran, auch etwas erreichen zu können, wenn man nicht muss, völlig verloren gegangen.

    Wenn ich in meiner Freizeit, nach der Arbeit, ein Spiel programmiere, dann mach ich das, weil ich Lust darauf habe. Nicht weil ich es muss. Andere pflegen einen Garten weil das ihr Hobby ist, nicht weil sie es müssen, um sich zu ernähren. Wieder andere tüfteln gern an Autos herum oder schreiben ein Blog. etc. etc.

    Die Menschheit wird sich selbst neue Ziele setzen, wenn sie mehr Zeit zur Verfügung hat. Dazu braucht es nicht den Zwang zur Arbeit und durch mehr Zeit entwickeln wir uns sogar noch schneller weiter oder denkst du der Bauer im Mittelalter, der 7 Tage die Woche auf dem Feld stand, hatte Zeit sich eine Erntemaschine aus zu denken? Diese Zukunftsfiktion ist gar nicht mehr so weit weg. Eben gerade wegen der Roboter und KI-Technik. In ferner Zukunft wird man das heutige Streben als „Zwangsarbeit“ bezeichnen. Getrieben durch den Zwang Geld zu verdienen.

    Darüber hinaus werden die Maschinen, sich eher selbst reparieren und reproduzieren können, als sie fähig sein werden Kreativität zu erlangen. UND ich glaube, dass (wenn man das wirklich weiter spinnt) ein friedliches Zusammenleben mit dem „Volk der Maschinen“ möglich sein wird. Denn, der Mensch wird mit zunehmender Intelligenz, immer friedfertiger (auch wenn man heute noch daran zweifeln mag).
    Da wir uns als Menschen immer schneller weiter entwickeln, wird angenommen, dass eine KI die eine höhere Intelligenz hat als wir, sich noch schneller weiter entwickeln wird. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t )

    Allerdings geb ich zu, dass ich mich damit weit aus dem Fenster lehne. Das ist alles noch reine Spekulation, solange man Intelligenz nicht definieren und Bewusstsein nicht lokalisieren kann. (oder man nicht aus der Zukunft kommt. -.-)

  25. 25
    Marc K.

    Wenn ich es ganz positivistisch sehen wollte würde ich sage, dass durch den Wegfall des Zwangs die eigene Grundvorsorgung sicherstellen zu müssen mehr Zeit bleibt die Probleme der Menschen untereinander (global und lokal) zu lösen.
    Pessimistisch gesehen bleibt aber auch mehr Zeit diese Probleme aufzubauschen und noch unlösbarer zu machen.
    Ich befürchte eher Letzteres.

    Und ich meinte nicht wirkliche Kreativität, sondern etwas, daß genau das gleiche Ergebnis, wie menschliche Kreativität hat, auch wenn es keine echte ist.

    Warum noch ein Musikstück komponieren, wenn ein Tastendruck es automatisch erzeugt und sicherlich auch korrekter, perkfekter und auch emotional packender (schliesslich ist das, was in Musikstücken Emotionien auslöst letztendlich auch berechenbar) ?

    Letzten Endes muß man diese Gedanken ständig verdrängen wenn man etwas in einer Welt erschaffen will, indem eine KI das viel besser und schneller kann.

    Schön passend zu dieser Zwangsbeglückung der Menschheit kann ich nur „Lokaltermin“ von Stanislaw Lem empfehlen. Amüsiert mich immer wieder.

  26. 26

    Marc K.
    Das mit dem Verdrängen an sich kann ich nachvollziehen.

    Lieber Marc K.,

    befindest Du dich in einer sog. geordneten Lebenssituation?

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