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Sencha Animator: Editor für HTML5-Animationen

sencha

Heute morgen noch, beim Zähneputzen, dachte ich über Adobes Flash nach (ich habe aufgehört mich zu fragen, warum ich zu merkwürdigen Zeiten über bestimmte Dinge nachdenke, zum Beispiel über Flash beim Zähneputzen). Und ich überlegte, wie albern die Diskussion um Flash doch ist, sicher würden wir sehr bald Flash-ähnliche Editoren sehen, welche die Programmierung von Animationen und Interaktionen in HTML5 umsetzen.

Und schwupps! kommt heute Jeriko mit ebenfalls geputzten Zähnen daher und zeigt mir via Yewknee den Sencha Animator, der eben genau dieses tut.

Nach dem Klick seht ihr – einen HTML5-fähigen Browser vorausgesetzt – das zwar nicht schöne, aber funktionierende Resultat meiner 15-minütigen Spielerei mit dem Editor, der noch etwas buggy und langsam ist, außerdem sind die generierten Dateien noch viel zu groß (größer als vergleichbare Flash-Dateien…), aber es geht ja auch gerade erst los. Dummerweise habe ich den Loop vergessen, ihr müsst also neu laden, um die „Animation“ nochmal zu sehen und immer daran denken: Das ist reines HTML. Kein Flash. Funktioniert somit auch auf iPhones und iPads. Und ist vor allem: Von mir, der bisher nur wenig Peilung von HTML5 hat.

Den Sencha Animator gibt es kostenfrei für Mac, Win und Linux.

19 Kommentare

  1. 01

    Ich scrolle immer zu langsam, um die Animation zu sehen :(

  2. 02

    Ach Quatsch, Firefox ist nur zu blöd sie darzustellen :'(

  3. 03
    Elepferd

    Das hier finde ich richtig cool (Flash nach HTML5 Konvertierung von Adobe): http://www.youtube.com/watch?v=ryZP00_KhYE

    Allerdings wohl (noch) nicht veröffentlicht.

  4. 04

    Hm – nicht ganz korrekt, es handelt sich nicht um HTML5 sondern um CSS3-Animations. Ein Vergleich zu Flash ist wegen der unterschiedlichen Intention hinter dem Standard und der geringen Zahl an Features nicht wirklich sinnvoll.

    Die „Flash-ähnlichen Edioren“ wird es nie geben. Zu viele verschiedene Technologiern (SVG, Canvas, WebGL, CSS3) die dabei alle unterschiedliche Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Endgeräte stellen (sie ziehen ironischerweise übrigens alle bei geringerer Geschwindigkeit wesentlich mehr Resourcen als Flash) sind involviert, Zu viele unterschiedliche Endgeräte müssen angesprochen werden. Animations- und Timelinetools die etwas helfen vielleicht, aber ums manuelle Coden wird niemand herumkommen.

    Und was reine Animationsfeatures angeht hat Flash nunmal einfach einen uneinholbaren Vorsprung, das muss man neidlos anerkennen: http://www.bytearray.org/?p=2310

  5. 05

    tatsächlich ist firefox zu blöd

  6. 06
    Flötuttu

    Echte Männer coden sowas von Hand, ohne Editor, mit Wordpad!

    ;P

  7. 07
    Flötuttu

    @ dirk, jaja man glaubte auch mal dass man niemals die Bandbreite hat im Fernsehen über das Internet zu schicken. Und heute geht sogar mehr mit Full HD.

    Es wird nie… Wörter die man im zusammenhang mit IT neimals verwenden sollte.

    Ich hätte vor ein paar Jahren auch nicht gedacht das man heute im Browser aufwändigere Spiele spielen kann als damals auf Highendrechner liefen…

    ein paar Standards wie HTML5, CSS, Canvas und SVG mit JavaScript unter einen Hut bringen, das ist heute schon Praxis.

  8. 08

    Wichtig ist die Kompatibilität (=sich verständigen)

    Alle Browser verstehen es mit HTML# umzugehen
    und darzustellen. Das eigentliche Problem bedient
    die Tastatur.

  9. 09
    Terrorbrezel

    @Flötuttu: Neee, echte Männer benutzen emacs ;)

    http://xkcd.com/378/

  10. 10

    Apropos funktioniert auch auf iPad: viele der Ansätze wie JavaScript/ Canvas/ HTMLx/ CSSx laufen unter Umständen auf dem iPad sehr bis totalsehr langsam. Ich sag mal „unter Umständen“, weil es vielleicht findige Leute gibt die es alles viel schneller hinkriegen als meine JavaScript-iPad-Spiele auf VersusPad.com. Aber aus dem Grund werd ich mir jetzt mal das Corona-Framework angucken für mein nächstes Projekt.

  11. 11

    @dirk: Du hast einen wichtigen Punkt schon erfasst. Alle hassen die Flash-runtime, aber die authoring tools sind bisher unerreicht. Nur: Uneinholbare Vorsprünge gibt es nicht.

  12. 12
    martin0

    @Philipp Lenssen:
    tja, johnny hat sein ipad ja gerade verkauft. wegen nicht-nutzung.. :)

  13. 13
    Marc K.

    Fragt sich nur, wann genug Leute HTML-5-fähige Browser besitzen, damit sich es auch lohnt das ganze zu lernen.
    Zur Zeit gibts noch immer (zu) viele, die mit IE6 surfen. Es wird wohl 6-8 Jahre dauern, bevor es wirklich anwendbar sein wird oder man schliesst viele Leute aus.

  14. 14

    Wir sehen schon die Lichter und hören die Musik!

  15. 15

    War ja absehbar, dass früher oder später solche Editoren kommen. Ich müsste mir das mal genauer ansehen… Aber Marc hat recht, bis sich das wirklich durchsetzt wird noch viel Zeit vergehen.

    Gruß
    Filip

  16. 16

    Hmpf, mittlerweile kostet der doch was.
    War ja klar, irgendwie muß sich der Aufwand ja lohnen… :-P

    Wäre ggf. im Hauptartikel zu ergänzen…?

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