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This is the remix

Im ersten Teil von Everything is a remix ging es noch darum, wo sich so mancher Musiker bei seinen Kollegen bedient hatte. In der zweiten Folge des Vierteilers von Kirby Ferguson behandelt dieser nun das Inspirationspotential der Filmindustrie, unter anderem mit Hilfe eines sehr populären Beispiels eines gewissen George Lucas.

Fazit: Henne oder Ei – irgendwie war alles schon mal da, aber entscheidend ist, was man daraus macht.

[via]

5 Kommentare

  1. 01

    Kirbys Reihe ist echt gut und macht wirklich eine Menge Spaß. Und wie er in diesem Film auch andeutet: Das Inspirationspotential Hollywoods gründet auf ganz alte Formen des Geschichtenerzählens. Man kann diese Form der Selbstähnlichkeit ja auch in Mythen, Sagen und Märchen nachweisen. In dieser Hinsicht musste ich an C.G. Jungs Theorie von Traumdeutung und dem kollektiven Unbewussten denken. Das klingt abgefahrener (und esoterischer) als es tatsächlich ist. Es geht letztendlich um archetypische Bildformen, die ganz elementare Grundgefühle des Zuhörers bzw. Zuschauers ansprechen: Liebe, Trauer, Freude etc.
    Ich habe etwas ausführlicher darüber geblogt:
    http://www.bloghelden.de/2011/02/04/das-kino-als-kollektiver-traum/

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