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wheelmap.org

wheelmap

wheelmap.org ist das neue Projekt von Raul Krauthausen und seinen Sozialhelden. Auf einer interaktiven Karte werden ganz, teilweise oder auch nicht rollstuhlgerechte Orte angezeigt. Falls der Status einer Lokation unbekannt ist, kann er von den Nutzerinnen und Nutzern nachgetragen werden und natürlich können die Orte selbst auch ergänzt werden.

Zum Start sind bereits über 30.000 Orte eingetragen, diese Zahl sollte sich jedoch schnell vervielfachen. Und richtig spannend wird das Projekt mit der dazugehörenden, kostenfreien iPhone-App, die wheelmap.org mobil macht.

12 Kommentare

  1. 01

    Für Berlin gibt es bereits ein ähnliches Projekt: http://mobidat.net Die Frage ist, welches nutzerfreundlicher die hilfreicheren Daten liefert.

  2. 02
    ma_il

    Gab auch schon eine Folge „Chaosradio Express“ dazu: http://chaosradio.ccc.de/cre168.html

  3. 03
    rednammoc

    das „neue“ Projekt … Das klingt wie das Bild-Zeitungs – „Jetzt“ http://www.bildblog.de/woerterbuch.php#J

  4. 04

    Wenn es gut gepflegt & aktualisiert wird ist das mit Sicherheit sehr hilfreich – praktischer wäre es mit guter Mobile Site und/oder Plattform unabhängigen Apps (also auch Android,BlackBerry, Nokia, etc.) damit jeder die Chance hat es zu nutzen.

  5. 05

    Mobidat hat sehr detailreiche Daten von über 30.000 Orten in Berlin. Leider ist die Webseite überhaupt nicht benutzerfreundlich. Es gibt jedoch Bemühungen die Daten von Mobidat bei wheelmap verfügbar zu machen.

  6. 06

    Die Daten aus der Wheelmap App werden übrigens in der OpenStreetMap Datenbank gespeichert. Im OpenStreetMap Projekt gibt es noch weitere Ansätze die Behindertengerechtigkeit von Orten noch genauer zu erfassen, beispielsweise Navigation für Blinde.

  7. 07
    !i!

    Ja genau die Daten kommen von OSM und wandern auch an diese zurück. Wer mal mehr sehen will:
    http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Maps#Accessibility_for_persons_with_disabilities

    Leider können Sie zu Zeit nur Dinge verarbeiten, die als einzelner Punkt bei uns eingtragen sind. Das ist schade, weil durch die Luftbilder von Bing jetzt alle fleißig dabei sind alles als Gebäude zu erfassen :)

  8. 08
    Jan Maier

    hey das find ich echt klasse. Meine Oma sitzt selber im Rollstuhl und ist trotz ihrer 65 jahre echt sowas von Fit am PC, dass sie kein Problem damit hätte, sich diese Karte zeigen zu lassen. Dann kann sie auch mal planen, wo sie hingehen (bzw. hinfahren) kann.

    Bi mal gespannt wie es wird, wenn das ganze Projekt ausgereift ist. Freue mich echt drauf. Denn sowas ist echter Luxus für Mesnchen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

  9. 09

    in der Berliner Gazette ist vor einiger Zeit eine Kritik dieses Projekts erschienen:

    http://berlinergazette.de/behindert-durch-barrieren/

  10. 10

    Als Organisator einer sog. Ausfahrt ist mir bis dahin nicht bewusst gewesen,
    dass es in historischen Städten tatsächlich noch Steinpflaster gibt. Schön zu
    sehen. Aber wehe dem, der einen wütenden an MS erkrankten anschubsen muß.
    Vielleicht erfährt man durch die neuen Medien mehr, um Wegstrecken besser planen zu können.

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