19

Wolfgang Blau über Mythen der Journalismus-Debatte

Da atmet man doch auf als Beobachter der Forderungen nach einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage und des Unsinns, der bei Fragen zur Zukunft des Journalismus‘ oft auftaucht:

Wolfgang Blau war als Chefredakteur von ZEIT Online vor einigen Tagen vom Ausschuss „Kultur und Medien“ des Bundestages zum Thema “Zukunft des Qualitätsjournalismus” eingeladen, räumte in wenigen Minuten mit einigen kursierenden Mythen auf und braucht dringend eine neue Krawatte.

Etwas mehr zum Vortrag (nicht zur Krawatte) bei Carta.

19 Kommentare

  1. 01
    Alberto Green

    VOLL-KOMMEN ABSURD/-TRUS: Das Hemd ist falsch.

  2. 02

    @Alberto Green: Ich meine, es ist die Krawatte. Das Jacket ist jetzt auch nicht Burner und ein schwarzes Hemd ist, zugegeben, gewagt – könnte aber funktionieren. Die Krawatte. Ich bleib‘ dabei.

  3. 03
    Alberto Green

    @Johnny Haeusler: Schwarzes Hemd geht nur ohne Krawatte. Weil wir aufgrund von Licht-und Bildverhältnissen zu keinen abschließenden Aussagen kommen können, würde ich zugunsten der Krawatte entscheiden. Treffen wir uns in der Mitte: Die Kombination. So geht man nicht aus dem Haus in die Öffentlichkeit.

    Aber ich mag, was er sagt und wie er es sagt. Hoffentlich hat ihm einer in diesem Raum zugehört.

  4. 04

    @Alberto Green: Gut, darauf können wir uns einigen: Die Kombination. Und die Hoffnung.

  5. 05
    Peter H aus B

    Zum Glück ist es mir schnurzegal, was einer anhat, wenn er nur etwas zu sagen hat. Und das hat der Wolfgang Blau.

    Die Kollegen (?) sahen nicht sehr glücklich aus..

  6. 06
    Andi

    Das Problem ist glaube ich die Gesamtkombination Hemd-Krawatte-Sakko(WTF ist das? Feincord? Geschorener Teddyplüsch? Omas Rauhaar-Sofakissen?)-Frisur. Geht alles einzeln in einem jeweils anderen Umfeld, aber so nicht. Also Krawatte eigentlich noch am ehesten.

    Ansonsten gibt’s nix zu meckern. :)

  7. 07

    Dieses Video sollte man sich merken und bei jedem „Uns geht’s ja so schlecht / das böse Internet“-Gejammer wieder hervorholen. So kurz und knapp kann man sich ausdrücken – beeindruckend!

    Um aber auch den oberflächlichen Ansprüchen zu genügen: Sollte Herr Blau durch diesen Beitrag Geld für eine neue Krawatte sammeln wollen, gebe ich gerne einen Teil dazu!

  8. 08
    S. Schwarzmeister

    hemd/krawatte/sakko liegen absolut im trend, vielleicht ist das in er hippen hauptstadt ja noch nicht angekommen.

  9. 09

    @Peter H aus B: ach was, ich wette matthias spielkamp (der rothaarige herr der zwischendurch eingeblendet wurde) ist innerlich auf und ab gehüpft und hat die ganze zeit „ja! danke! danke herr blau!“ gedacht. stand er doch endlich mal nicht (fast) alleine gegen das leistungsschutzrecht da)

    und das hat übrigens niemand mit gleichberechtigung gemeint, dass man auch wenn es um einen mann geht, die mehrzahl der kommentare sich darum drehen, was die person für klamotten trägt. hat sonst inhaltlich keiner von euch was dazu zu sagen?

  10. 10

    Der ist ja echt der Hammer. Klare Worte, gefällt mir gut!

  11. 11
    Moritz

    Dieser Vortrag hätte uns während des Medienökonomiestudiums sehr genützt!

    Was habt ihr eigentlich ständig mit seiner Krawatte? Die Friese ist das entscheidende!

  12. 12

    @Moritz:
    Krawatten werden Traditionell am heutig stattfindenden ‚Altweiberfasching‘
    gekürzt. Der Obrigkeit wird somit ihre Macht genommen.

  13. 13

    Wolfgang

    ein Vorname der für viele sinnlose Interpretationen bedeutet, wohingegen andere http://www.cczwei.de unspektakulär auf die Dipl.- Ing. verweisen tun.

    :-)

    W.R.

  14. 14

    @tba: Stimmt. Zum Leistungsschutzrecht habe ich später auch noch was sagen dürfen, aber das war die vorletzte Antwort, und da hatten alle schon abgeschaltet…

Diesen Artikel kommentieren