125

Auf die Fresse!

„Dass die den rauslassen, also ich versteh das nicht.“

Wie oft habe ich den Satz die letzten Tage gehört. Durchaus von Menschen, die ich normalerweise für zurechnungsfähig halte. Sie schütteln dann immer traurig den Kopf. Friedliebende Zeitgenossen, die ich gerne Freunde nenne, fletschen die Zähne. Sie bekommen Wutfalten, wenn sie darüber sprechen und klagen anschließend, dass sie die Welt nicht mehr verstehen.

Da sind wir uns dann plötzlich wieder einig. Ich verstehe sie auch nicht mehr, die Welt. Ich verstehe vor allem ihre Welt nicht mehr.

Es geht natürlich um den Vorfall im U-Bahnhof Friedrichstraße. Ein 18jähriger hat ein am Boden liegendes Opfer vier mal auf den Kopf getreten. Das Video ist überall gelaufen, auf jeder Boulevardzeitung zeigen sie Bilder von dem fürchterlichen Vorfall. Und immer steht dabei: aus der Haft entlassen, warum nur?

Die Frage ist so rhetorisch wie albern, denn in Deutschland kann man nicht ohne Verurteilung eingesperrt werden. Glücklicherweise, denke ich. Und dann denke ich: Verdammt nochmal, bin ich denn der einzige, der das denkt? Man muss begründen, warum ein potentieller Täter in Untersuchungshaft kommt. Nicht, warum er bis zur Verurteilung freigelassen wird.

Es gibt drei Gründe für U-Haft. Erstens: Verdunklungsgefahr. Der Täter ist in diesem Fall geständig, der Grund fällt als solcher also aus. Zweitens: Fluchtgefahr. Wo soll der denn hin? Er wohnt bei den Eltern und hat keine Familie im Ausland. Und wenn Christian Pfeiffer jetzt kommt und sagt, das sei wohl versuchter Totschlag, deswegen sei eine Haftstrafe ohne Bewährung wahrscheinlich und deswegen sei eine Flucht im Bereich des Möglichen, dann sage ich: mit so einer Argumentation öffnet man der Willkür Tür und Tor. Das sind eine Vorverurteilung und zwei sehr vage Schlussfolgerungen, und deswegen den Mann gleich wegsperren? Dritter Grund für U-Haft: Wiederholungsgefahr. Gibt es irgendwelche Hinweise, dass der Täter demnächst wieder loszieht und jemanden bewusstlos schlägt? Ich habe keine gehört.

Was das überhaupt soll, dieser Ruf nach Haftstrafen, verstehe ich auch nicht. Was soll das bringen? Glaubt wirklich noch irgendwer, man sperre einen Straftäter zu anderen Straftätern und heraus kommt ein Geläuterter? Die bundesweite Rückfallquote von jungen und heranwachsenden Strafgefangenen liegt bei 78 Prozent.

Aber alle haben die Bilder gesehen. Diese verfluchte Videoüberwachung. Verhindert sie diese Straftaten? Nein. Hilft sie bei der Aufklärung? Bei der Aufklärung vor Gericht – mag sein. Bei der Aufklärung der Gesellschaft – ganz bestimmt nicht. Diese totale Emotionalisierung der Debatte durch Bilder, die einem tatsächlich das kalte Grauen über den Rücken jagen, führt zu nichts außer dem Ruf nach einem härteren Strafrecht. Damit ist niemandem geholfen, vor allem nicht dem Opfer, dessen Hilflosigkeit und Verletztheit in endlosen Wiederholungen immer wieder und wieder reproduziert wird.

Dass die das rauslassen, verstehe ich nicht. Ich verstehe nicht, warum man diese Bilder zeigen muss. Was ist denn der Sinn davon? Wo ist der Gehalt? Natürlich muss man ein paar Dinge diskutieren, die Verfahren müssen schneller auf den Weg gebracht werden und ob eine quasi generelle Anwendung des Jugendstrafrechts bis 21 sinnvoll ist oder nicht, sei auch mal dahingestellt. Aber die Öffentlichkeit kommt ja vor lauter Rachegelüsten überhaupt nicht mehr dazu, einen sinnvollen Gedanken zu fassen.

Rache, Aggression. Das sind die Gefühle, die diese bisher von mir durchaus für zurechnungsfähig gehaltenen Menschen hegen. Sie sagen, sie würden sich mit den Opfern solidarisieren. Aber sie haben die gleichen Empfindungen wie ein Täter.

125 Kommentare

  1. 01
    Matthias Baumann

    @#786064:
    Toller, sinnfreier Kommentar!
    Hast du auch noch was zur Diskussion beizutragen oder wars das?

  2. 02
    Frédéric Valin

    @#786062: Ja, das macht Sinn. Einsperren und anschließend kucken, ob mans zu Recht oder zu Unrecht gemacht hat.

    Okay, ich gebe zu: es ist nicht ganz so einfach. Und ich denke, das ist tatsächlich eine ideologische Frage. Interessant zu sehen allerdings, welche Richtung das nimmt, sobald Bilder und Videos veröffentlicht werden.

  3. 03
    Linus

    @#786060:

    Ich hatte das weiter oben schon gechrieben, dass das veröffentlichte Video mit Sicherheit dazu beiträgt, gewisse Schritte der Urteilsfindung in der Öffentlichkeit zu überspringen. Das ist aber hier völlig irrelevant. Der zuständige Richter hat das Video doch wohl begutachtet (unterstelle ich mal) und das hätte er ja nu auch, wenn die Öffentlichkeit draußen geblieben wäre.

    Da bin ich ganz bei #94, es ist ein bißchen dünn, von Wiederholungsgefahr nur dann auszugehen, wenn die Tat bereits eine Wiederholung ist. Zumal ich auch das für völlig unerheblich halte. Hier ist (wohlgemerkt, für mich) eine Grenze deutlich überschritten. Da ist es dann auch wurscht, ob der vorher „unbescholten“ war. Ich halte die Tat für dermaßen entsetzlich, dass es mir schleierhaft ist, wie man den jungen Mann nach Hause oder wieder in die Schule schicken kann.

    Ihre Argumente kann ich in anderen Fällen prima nachvollziehen. Am besten sollte man sich generell zurückhalten, was die mediale Begleitung von Strafprozessen angeht. Nur, hier so zu tun, als gäbe es das Video nicht, dass maßgeblich zu emotionalen Reaktionen in ihrem Umfeld, dass sie vorgeben, nicht mehr zu verstehen, führt, ist eine rein intellektuelle Verrenkung, die der Sache nicht dienlich ist.

    Und aus Ihrer kleinen Polemik folgt, ich würde Diekmann für einen pseudoliberalen Gutmenschen halten. Das scheint dann doch eher ein größeres Mißverständnis.

  4. 04
    Matthias Baumann

    @Frédéric Valin:
    Ich wiederhole es gerne noch einmal:
    Einen Haftbefehl gab es bereits! Es wäre also überhaupt kein Problem gewesen ein psychologisches Gutachten einzuholen und aufgrund dieses Gutachtens über die Aufrechterhaltung der U-Haft zu entscheiden.
    Ein eigentlich logischer Schritt, oder?
    Denn in einem sind wir uns doch vermutlich alle einig :
    Der Täter ist definitiv psychisch gestört, ein psychisch gesunder Mensch ist zu so einer Tat doch gar nicht fähig (hoffe ich zumindest!).

    Ich denke es ist wichtig solche Bilder, bei aller Brutalität und Widerwärtigkeit, zu veröffentlichen.
    Grausame Bilder erklären manchmal mehr als 1000 Worte und wirken auf Menschen in erster Linie abschreckend und nicht animierend.

    Es ist auch keine neue Entwicklung des sogenannten Internetzeitalters, man denke nur an die furchtbaren Bilder aus den befreiten KZ’s und die Bilder aus Vietnam, die viele Menschen die nicht dem radikal linken Spektrum angehörten mit auf die Strasse getrieben haben um diesen sinnlosen Wahnsinn zu beenden, auch die Bilder aus dem Kosovo oder Ruanda haben humanitäre Katastrophen erst ins Bewusstsein der Menschen gebrannt, die ansonsten mehr oder weniger untergegangen wären.
    Ähnlich sieht es mit den schlimmen Bildern nach Naturkatastrophen aus, das Bewusstsein der Menschen wird geschärft und die Bereitschaft zu helfen nimmt zu.
    Ich sehe daher bei der Veröffentlichung derartiger Bilder mehr Vor-als Nachteile.

  5. 05
    Linus

    @Frédéric Valin:

    Das ist mitnichten eine Ideologiefrage. Es ist eine Frage der Kurzsichtigkeit. Es liegt doch bitte auf der Hand, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ein Täter mit Migrationshintergrund aus Neukölln (oder auch Herr Kachelmann) würde mit Sicherheit sitzen. In U-Haft. Und sei es nur aus vorauseilendem Gehorsam der „Bild“ gegenüber. Ein junger Mann aus gutem Hause mit Juristen (!) als Vater darf mir nichts Dir nichts wieder heim zu Mama? Bei der Sachlage? Das stinkt ziemlich. Und das wollen Sie allen Ernstes verteidigen?

  6. 06
    Frédéric Valin

    @Linus: Das hat nichts mit voreilendem Gehorsam der Bild gegenüber zu tun, sondern weil bei nichtdeutschen und migrantischen Verdächtigen eher Fluchtgefahr angenommen wird. Sie hätten ja die Möglichkeit, sich abzusetzen. Diese Argumentation ist in vielen Fällen dünn, trifft aber manchmal zu (siehe hier).

    @Matthias Baumann: Wurde der Haftbefehl nicht erlassen, weil der Verdächtige flüchtig war? (Edit: Die Haftverschonung kan doch nur eintreten, wenn ein HAftbefehl wegen Fluchtgefahr vorliegt. Von Wiederholungsgefahr wegen besonderer Bestialität ging offensichtlich niemand aus.)

    Ich frag nachher mal nen Strafrechtler, wie das genau abläuft.

  7. 07
    Matthias Baumann

    @Frédéric Valin:
    ich bin kein Jurist, aber ein Haftbefehl kann aber immer nur für eine bestimmte Person ausgestellt werden nicht gegen „unbekannt“.
    Der Haftbefehl muss also ausgestellt worden sein, nachdem er sich gestellt hatte und seine Identität bekannt war.

  8. 08
    Linus

    @Frédéric Valin:

    Wie gesagt, mir gings auch eher nicht um die Fluchtgefahr. Sondern darum, dass es bei der Sachlage eher verwunderlich ist, wenn man meint, den frei rumlaufen lassen zu müssen. Aber egal.

    Wie gesagt, ich finde es wenig dienlich, Emotionen mit einem achselzuckenden verständnislosen „Aber der Rechtsstaat“ zu begegnen und irgendwelche Fälle zu konstruieren, wo das ja vielleicht eventuell und so.

  9. 09
    BV

    Mal etwas Wesentliches zur vielfach herangezogenen „Wiederholungsgefahr“:

    Man kann trefflich darüber diskutieren, ob eine Wiederholungsgefahr im Wortsinne besteht. Nur ist diese Frage für die Anordnung von Untersuchungshaft überhaupt nicht relevant.

    § 112 a Abs. 1 Nr. 2 StPO, der bei gefährlicher Körperverletzung Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr erlaubt, verlangt (neben weiteren Voraussetzungen) ZWINGEND, dass diese Straftat „wiederholt oder fortgesetzt“ begangen wurde. Das heißt, es ist ZWINGEND eine entsprechende Vortat erforderlich, bevor ein Haftbefehl auf diesen Grund gestützt werden kann.

    Ansonsten bleiben als Haftgrund eben nur Flucht, Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr. Und das man in diesem Fall zwar Haftbefehl erlassen, dessen Vollziehung jedoch ausgesetzt hat, ist angesichts der bekannten Informationen, die die Fluchtgefahr als sehr gering erscheinen lassen, durchaus nachvollziehbar.

  10. 10
    Matthias Baumann

    @BV:
    Stimmt so nicht!
    In Paragraph 112 Abs 1 Nr.3 StPO steht :
    (3) Gegen den Beschuldigten, der einer Straftat nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 des Völkerstrafgesetzbuches oder § 129a Abs. 1 oder Abs. 2, auch in Verbindung mit § 129b Abs. 1, oder nach den §§ 211, 212, 226, 306b oder 306c des Strafgesetzbuches oder, soweit durch die Tat Leib oder Leben eines anderen gefährdet worden ist, nach § 308 Abs. 1 bis 3 des Strafgesetzbuches dringend verdächtig ist, darf die Untersuchungshaft auch angeordnet werden, wenn ein Haftgrund nach Absatz 2 nicht besteht.

  11. 11
    Shock

    Ich finde die polemische und emotionale Reaktion gut und nützlich, weil sie auf einen Missstand hinweist, der schon ewig da ist und einfach nicht korrigiert wird: Die Verschleppung von solchen Verfahren. Der sinnvolle Gedanke als Antwort ist die Forderung nach sofortiger Inhaftierung, zur Not durch die U-Haft.

    Das Ideal wäre doch, wenn der junge und geständige Täter Montags festgenommen wird und Freitags das Urteil bekommt. Solange dies nicht politisch forciert wird, und auch in der hier erzeugten Öffentlichkeit mit Halbsätzen wie „Natürlich muss man ein paar Dinge diskutieren“ abgetan, ja eben nicht diskutiert wird, gehts hier nicht um einen Rechtsstaat, der von der Mehrheit bedingungslos und emotionslos getragen wird. ;)

  12. 12
    BV

    @Matthias Baumann:

    Stimmt so doch. Der Haftgrund der Wiederholungsgefahr ist in § 112 “ klein a“ StPO geregelt, nicht in § 112 StPO, der sich mit den drei anderen (um nicht zu sagen Haupt-) Gründen befasst. Und nur um die vielfach falsch verstandene Wiederholungsgefahr ging es mir. Man könnte die Diskussion jetzt noch dahingehend fortführen, dass § 112 a eigentlich ein Fremdkörper in der StPO ist, da die Untersuchungshaft eigentlich einzig und allein der Verfahrenssicherung dient. Aber das will ja wieder niemand hören.

    Das Zitat aus § 112 Abs. 3 StPO ist im Übrigen freilich richtig, gleichzeitig aber auch nur die halbe Wahrheit. Die Norm wurde aber schon vor Jahrzehnten vom Bundesverfassungsgericht dahingehend eingeschränkt, dass sie ihrem Wortlaut nach unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig ist und daher einer verfassungskonformen Auslegung bedarf, nach der auf das Vorliegen der Haftgründe nicht vollständig verzichtet werden kann; lediglich die Prüfung erfordert eine geringere Intensität.

  13. 13
    Katharina

    Wiederholungsgefahr ist das eine, die scheint ja bei dem Jungen Mann nicht gegeben zu sein, aber die Signalwirkung auf andere darf man nicht unterschätzen. Denn die Botschaft ist ja erstmal: Jemanden zusammengeschlagen aber erstmal trotzdem auf freien Fuß. Das kann als falsche Signalwirkung auf andere potentielle Idioten verstanden werden.

    Wenn man das mit den 78% Rückfallquote bedenkt, passiert ja jetzt eventuell das falscheste, was passieren kann, ein Ersttäter kommt in die kriminellst Umgebung ever und wird dadruch vllt. noch krimineller.

    Aber trotzdem muß man sagen, ich kann das Opfer so gut verstehen, dass jetzt Anzeige wegen Mordversuch stellt und gerade weil ich es so gut verstehen kann, kann ich auch gutheißen, dass wir einen Rechtsstaat mit Gewaltenteilung haben und nicht auf persönliche Rache setzen.

  14. 14

    Tss

    Schwierige Thematik

    Einerseits wird das ‚Häusliche Umfeld‘ immer gerne dazu benutzt,
    um den Straftäter einzuordnen, andererseits kümmert es wenig,
    unter welchen Umständen die Geschädigten leben müssen.

  15. 15
    andre

    Ich hatte auch mal so ein Erlebnis, am Rodelberg in Treptow riss man mich nachts vom Gehweg in die Grünanlagen und haute mich flach. Ich hatte Glück im Unglück, und später sehr viel mehr Ärger mit den Behörden als Hilfe von ihnen(Ausweis und Führerschein weg). Das ist über zehn Jahre her, aber ich würde mich noch in 100 Jahren den Tätern erkenntlich zeigen.
    Das der Knast nicht ausreicht die Täter von neuen Verbrechen abzuhalten lässt viele Ideen blühen, z.B. haben nicht die Römer solche Leute in die Arena geschafft? Da hätte so ein Held mal einen echten Gegner.
    Und mit dem anderen Extrem „Strafe bringt nichs“ erklärt man die gesamte Bevölkerung für vogelfrei! Man sollte einzelne Vertreter dieser „humanen“ Meinung das mal ausexperimentieren lassen, egal was man ihnen antut – es wird nicht bestraft. Also im MA war so etwas als Todesstrafe gedacht.
    Ich weiss auch nicht…, aber ich will nicht in einer Welt leben in der Verbrecher den Ton angeben. Leider habe ich oft den Eindruck das ich das bereits tue.

  16. 16

    @#785999:

    Soweit richtig. Aber was ist mit den ganzen Hobby-Vettels/Schuhmachers die glauben die Strassen waeren Rennstrecken? Alle wegsperren?

  17. 17
    Nixhaare

    @Matthias Baumann: Haben Sie eigentlich nichts besseres zu tun als sinnfreie Kommentare zu kommentieren? Für Sie schreibe ich „Ironie“ das nächste mal dran!

    By the way: Für einen Nichtjuristen scheinen Sie sich ja äußerst konsequent mit der Materie auseinander gesetzt zu haben. Ich vermute mal Sie gehören zu den Menschen, die anderen Menschen gerne sagen was diese zu tun haben und auch der festen Meinung sind, das nur Ihre eigene Meinung zu gelten hat. Sie können natürlich jeden wegsperren wie es Ihnen beliebt und anderen Paragraphen um die Ohren hauen, das einem schwindelig wird, um Ihre Meinung zu untermauern. Aber letztendlich sind es ja die (fertig) studierten „Juristen“ die Entscheidungen über eine U-Haft und der Gleichen fällen! Ihre persönlich Meinung und auch Ihre Kenntnisse über die Materie, deren fundiertheit ich aus Motivaionsgründen nicht nachprüfen werde, ändert aber nichts an der Tatsache, das Juristen entschieden haben, besagten, mutmaßlichen Täter bis zur Verhandlung, nicht in eine Zelle zu sperren.

    Ich hoffe das war jetzt gehaltvoll genug für Sie? Bitte sparen Sie sich die Mühe hierauf zu antworten, da ich Sie doch ziemlich langweilig finde. Ignorieren Sie mich doch einfach und geben meiner Rechthaberei damit kein Futter, ich kann damit leben. Sie dürfen sich natürlich gerne an meinem dummen Gewäsch stören (Hups haben Sie ja schon!), aber meinen Sie nicht, daß Menschen wie Sie, Menschen wie mir damit erst die Grundlage für weiteres dummes Gewäsch geben? Denken Sie mal darüber nach!

    Übrigens, meine Frisur ist nicht einmal mit nicht ausgesprochenen Unterstellungen, mit meiner politischen Einstellung deckungsgleich!

  18. 18
    Matthias Baumann

    Ich wusste gar nicht, dass Ironie auch so platt sein kann…
    Na ja, wieder was dazugelernt…
    Ich schreibe niemanden irgendetwas vor, behalte mir aber vor pseudo-intellektuelles Gewäsch und platte Primitiv-Ironie entsprechend zu kommentieren…

    Warum sollte ich Sie ignorieren wo Sie doch mit ihren rührenden Kommentaren unfreiwillig zu meiner Heiterkeit beitragen?

  19. 19
    Nixhaare

    Leider muß ich Sie ganz entschieden enttäuschen, ich bin nicht einmal Pseudo Intellektuell. Und im Gegensatz zu Ihnen, reicht es mir vollkommen mit einer platten primitiv Ironie um mich zu schreiben. Vermutlich fühlen Sie sich aber durch jede Bemerkung, eines Ihnen unterlegenen Geistes herausgefordert, nochmals mitzuteilen wo die Intelligenz wirklich wohnt. Dieses Recht sei Ihnen jederzeit zugestanden und in meiner Unwichtigkeit als letztes Glied in der Nahrungskette, gewähre ich Ihnen gerne das letzte Wort, damit Sie mich mit etwas richtig Wichtigem ins kommunikative Abseits stellen können. Ich danke Ihnen für die Bereitschaft mich belehren zu wollen, hoffe das Sie sich wieder mit den wichtigen Dingen des Lebens beschäftigen können und freue mich darüber, daß ich Ihnen wenigstens ein Schmunzel bereiten konnte. Ihr untertänigster Diener.

  20. 20
    Matthias Baumann

    Um mich herauszufordern bedarf es schon ein bisschen mehr…
    Belehrung? keine Spur, aber ich bedanke mich aufrichtig für ihren erneuten Versuch mich zu erheitern, auch wenn er diesmal nicht ganz so erfolgreich war…
    Verkrampfter Humor ist nicht so mein Fall…

    Haben Sie jetzt eigentlich auch noch etwas zum Ursprungsthema beizutragen oder haben Sie mit ihren persönlichen Anfeindungen ihr Pulver bereits verschossen?

  21. 21

    Die in Bezugnahme

    erleichtert das Lesen.

    @Matthias Baumann: @Nixhaare: @Matthias Baumann:

    Bin verständnisvoll.

    Alles Gute

  22. 22
    Matze

    Hallo,

    eine schnelle Verurteilung und eine Haftstrafe werden sicherlich folgen. Davon hat das Opfer nichts. Ich bin für Schmerzensgeld und eine Entschädigung des Opfers in einer Höhe, die den Täter noch sehr sehr lange an seine Tat denken und dafür arbeiten lassen.

Diesen Artikel kommentieren