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Amazon Kindle: Ein Test in fünf Kapiteln [Update]

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Seit einigen Tagen liefert Amazon den hauseigenen eBook-Reader namens Kindle in der aktuellsten Version auch über den Versand in Deutschland aus. Und ich konnte nach der gestrigen Lieferung bis heute Morgen um 2 Uhr meine Finger nicht davon lassen.

Foreword

Dass eBooks die Zukunft sind und den Buchmarkt und -handel wahlweise bedrohen oder retten werden, das hören wir seit etwa 25 Jahren, von einer wirklichen Revolution ist subjektiv betrachtet bisher aber noch immer nicht viel zu spüren. Dachte ich. Dabei hat sich mein persönliches Leseverhalten bei genauerer Betrachtung in den letzten Jahren massiv verändert: Als Blog-Autor und -Leser fließen die meisten der von mir konsumierten Texte ohnehin als beleuchtete Pixel über einen Laptop- oder Smartphone-Screen, und besonders die tagesaktuellen Nachrichten erreichen mich mit den wenigen Ausnahmen eines morgendlichen Café-Besuchs und trotz meiner nach wie vor vorhandenen Liebe für bedrucktes Papier über elektronische Wege. Für Tageszeitungs- oder Blog-Artikel sowie für technische Anleitungen und Nachschlagewerke scheint mir die digitale Version die perfekte zu sein. Einen ganzen Roman hingegen habe ich noch nie am Desktop-Rechner oder Laptop gelesen, und ehrlich gesagt wurde ich auch mit PDF-Magazinen, um eine weitere Lektüre-Gattung ins Rennen zu bringen, nie wirklich warm.

Erstaunlicherweise änderte sich das wenigstens teilweise durch den vergleichsweise kleinen Bildschirm des iPhone. Nicht nur die Apple-eigene Software iBooks, sondern auch auch Produkte von Drittanbietern brachten mich immerhin dazu, das ein oder andere Sachbuch zu kaufen und auch auf dem iPhone zu lesen, denn das ist komfortabler und angenehmer, als man vermuten könnte. Und ganz besonders die bereits mehrfach von mir in den Himmel gelobte App von McSweeney’s hat es mir auf dem iPhone angetan und lässt mich regelmäßig die meist eher kürzeren Texte des US-Verlags auf dem Mini-Display lesen.

Zu kompletten Romanen und aufwendiger gestalteten Magazinen gehören meiner Meinung nach trotzdem immer noch Papier und Druck – Haptik eben. Sie sind Teil des Gesamtpakets, das wir mit konsumieren, bewusst oder unbewusst, sie sprechen durch Geruch und Gefühl mehr Sinne an, als es ein elektronischer Text auf einem Monitor kann.

Doch dies gilt in erster Linie für die Art von Büchern und Magazinen, wie wir sie bisher kennen und wie es sie sicher und glücklicherweise auch weiterhin geben wird. Parallel dazu öffnen jedoch gerade für Magazine das iPad und andere Tablets neue, zusätzliche (!) Wege und werden diese sicher auch noch weiter verbreiten, sobald die Geräte noch leichter geworden sind, die Produzenten einen Ausweg aus der 1994er CD-ROM-Gestaltungsdenke gefunden haben und speziell Apple damit aufhört, auf rutschige und sich unangenehm anfühlende Metall- und Glas-Oberflächen zu setzen. Und was Romane und andere umfangreichere Werke angeht, die sich für mich bisher auch auf einem iPad (ich gestehe, dass ich testweise (!) rückfällig geworden bin) nicht „richtig“ angefühlt haben – nun. Seit gestern bin ich davon überzeugt, dass immer mehr davon seinen Weg zu mir über den Kindle-Screen finden wird.

Chapter One: A kind(le) meeting

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Glanzvergleich mit Countdown: iPhone 4, Kindle 3, iPad 2.

Der Kindle kommt in einer schlichten, umweltfreundlich aussehenden Papp-Box daher und ist nach dem Auspacken in erster Linie klein, leicht und flach. Seine funktionale Beschränktheit dient dem Design des Geräts, dass sich eher wie ein etwas dickeres Frühstücksbrett anfühlt. Das leicht angeraute Kunststoffgehäuse spricht mich genau wie der sich ebenfalls eher „matt“ anfühlende Screen weitaus mehr an als zum Beispiel das iPad-Gehäuse. Der Kindle wirkt dabei keineswegs billig, sondern durchaus wertig, nichts wackelt oder klappert, aber er will eben auch nicht teuer wirken. Und das gefällt mir, denn ich kann diese ganzen Hochglanzoberflächen und Alu-Gehäuse bald nicht mehr ertragen. Ich verstehe, dass manch Anderer solche Glattheit als edel empfindet, ich jedoch finde sie haptisch nicht ansprechend und habe dauernd Sorge, das Gerät könnte mir aus der Hand rutschen oder ich würde es zerkratzen, sobald ich es auf einen Tisch lege, auf dem sich ein Brotkrümel befindet. Mobile Technik darf und soll sexy sein, aber als kostbaren Schmuck mag ich sie nicht betrachten. Der Kindle macht den Eindruck, als würde er durch den ein oder anderen Kratzer eigentlich nur schicker werden. Finde ich gut.

Chapter Two: Don’t judge a book by its cover

Mein erster Versuch, das Gerät zu benutzen, scheiterte einige Sekunden lang daran, dass ich die mit gestochen scharfer Schrift bedruckte Folie einfach nicht vom Kindle-Screen abgelöst bekam. Als ich feststellte, dass es sich keineswegs um eine Folie handelte, sondern bereits um den Screen des Kindle im Betriebszustand (der, das erklärt die äußerst lange Akkulaufzeit von bis zu einem Monat, bei reiner Anzeige kaum Strom verbraucht, nur das Blättern bzw. Wechseln der Ansicht benötigt etwas Energie), war ich dann doch sehr beeindruckt. Ich hatte schon vorher eBook-Reader getestet und war von der verwendeten E-Ink-Technologie überzeugt (hier ein zwei Jahre alter Test des SONY PRS-505, den ich damals für das CeBIT-Blog durchgeführt habe), doch mir war nicht bewusst, dass sich im Kontrast- und Schärfebereich bei Geräten der neueren Generationen doch noch mal einiges getan hat. Ich behaupte, dass sich Schrift auf einem E-Ink-Screen mindestens genauso so gut lesen lässt wie auf Papier – und zweifelsfrei sehr viel besser als auf dem Monitor eines Latops oder Tablets. Zudem lässt E-Ink, ganz anders als „normale“ Monitore, angenehmes und spiegelfreies Lesen auch in der hellen Sonne zu, was ich heute Morgen erfolgreich testen konnte. Wirklich: Der Screen des Kindle ist nichts anderes als großartig.

Chapter Three: Make sure you’re connected

Der Kindle erreicht seinen Käufer bereits auf dessen Amazon-Konto vorkonfiguriert – dies lässt sich später ändern oder löschen – mein Kindle-Modell verfügt zudem über eine WLAN- und eine 3G-Netzanbindung (es gibt ein günstigeres Modell ohne 3G, siehe Artikelende). WLAN funktioniert wie erwartet, die 3G-Funktion ist jedoch etwas Besonderes: Kein Gefummel mit eigener SIM-Karte, kein weiterer Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter, keine zusätzlichen, monatlichen Kosten – das Zeug funktioniert einfach, zusatzkostenfrei, und zwar angeblich in 100 Ländern der Welt. Der Kindle ist quasi konstant online, je nach Aufenthaltsort im WLAN- oder Mobilfunknetz, aber (jetzt kommt’s) ausschließlich im Amazon-eigenen Whispernet, also nur zu dem Zweck, Inhalte auf den Kindle zu bekommen. Netzneutralität my ass, sozusagen – fairerweise muss jedoch betont werden, dass Amazon keinen wirklichen Internet-Zugang per Kindle verspricht. (UPDATE: Browsen ist dennoch leicht eingeschränkt möglich, siehe Kommentar von Lebenssonde.)

Whispernet lässt sich bisher auf zwei Arten nutzen: Entweder zur Shopping-Tour durch den Amazon-Kindle-Bookstore (der bisher nach Amazon-Angaben rund 650.000 englischsprachige und 25.000 deutschsprachige Titel anbietet), oder um sich selbst Dateien zuzusenden. Jeder Kindle-Nutzer erhält dafür eine eigene Mailadresse (wunschname@kindle.com), Mailanhänge an diese Adresse in Form von PDF-Dateien, Office-Dokumenten oder Bildern landen – ggf. automatisch konvertiert – auf dem Kindle des Nutzers, sofern der Absender der Mail vom Nutzer dafür freigegeben wurde.

Amazon plant auch in Deutschland die Erweiterung von Whispernet um die Wikipedia und andere Dienste, ich bin aber ehrlich gesagt ganz froh darüber, dass der Kindle eben keine Surf-Maschine ist. Bei allen Vorteilen, die Multifunktionsgeräte bieten: Am Ende lasse ich mich dann doch wieder von Mails oder einer Website oder Twitter ablenken und verliere meinen Fokus, statt einfach mal nur zu lesen. Und dann will man Mails ja auch manchmal beantworten, die kleine Tastatur des Kindle, allenfalls für die Eingabe in Suchfelder geeignet, würde dies aber sicher nicht zu einem Vergnügen machen. Ich mag die kastrierten, aber zweckerfüllenden Netzmöglichkeiten des Kindle also (für alles andere habe ich unterwegs schließlich ein Smartphone), doch gleichzeitig zeigen sie auch sehr deutlich auf, worauf man sich mit dem Kauf eines Kindles einlässt: Auf eine ewige Ehe mit Amazon, Scheidung so gut wie unmöglich.

Chapter Four: The beauty and the beast

Der Kindle funktioniert hervorragend. Das Lesen auf dem Gerät macht Spaß, eine Nachttischlampe genügt für angenehmes und ermüdungsfreies Lesen (es gibt aber auch ein Cover mit Lampe, siehe unten) und am Tage beeinträchtigt auch greller Sonnenschein den Spaß kein bisschen. In Sachen Benutzerführung und Interface missfällt mir zwar der unübersichtliche „Home“-Screen, der alle Inhalte auf mehrere Seiten verteilt, statt Ordnerstrukturen zuzulassen (Ordner selbst kann man anlegen, doch eine Nur-Ordner-Ansicht gibt es nicht – UPDATE Korrektur: Es gibt sie doch, man kann eine Ansicht nach „Collections“ wählen), die Vorstellung aber, alle Lieblingsbücher mit in den Urlaub nehmen zu können und dabei gerade mal 240 Gramm mit schleppen zu müssen, ist eine tolle und entschädigt für den ein oder anderen Interface-Ausrutscher, der ja auch noch behoben werden kann. Und wenn die Lektüre nicht genügt, kann man sich in Sekunden neue besorgen, drahtlos und abgesehen vom Kaufpreis für das Buch ohne Zusatzkosten.

Aber nur von Amazon. Und nicht nur da wird es dann etwas heikel. Zwar gelten auch für eBooks (noch) Buchpreisbindungen, ein Preisvergleich lohnt sich also derzeit nur selten, doch dürfte die beinahe unumgängliche Bindung der Hardware an Amazon den ein oder anderen Nutzer vom Kindle-Kauf abhalten. Als würden wir von der Musikindustrie vor 10 Jahren reden, gehen Amazon und andere Anbieter in einen Proprietär-Kampf um den Markt, setzen auf DRM und eigene Formate (Amazon verwendet als Hauptformat das eigene .azw, das verbreitete EPUB-Format findet nur nach Konvertierung durch Tools wie Calibre seinen Weg auf den Kindle, was legal natürlich nur bei Dateien ohne DRM möglich ist) und der Nutzer sieht sich einem Format-Chaos gegenüber, das einfach nervt. Mal ganz abgesehen von den üblichen, allgemein geltenden und weiterhin unbeantworteten Fragen wie „Gebraucht“-Verkauf von erworbenen Dateien, Tausch zwischen Geräten und überhaupt einem freien Markt und Wettbewerb.

Schön ist das alles nicht, vor allem nicht für die Anwenderinnen und Anwender, und ewig wird der Markt so sicher nicht bestehen können, sogar im Fall von Musik haben wir in den letzten Jahren schließlich Veränderungen zum Besseren erlebt. Doch es dauert, derzeit beherrscht Fragmentierung und Kampf um Monopole den Markt. Vielleicht aber lautet die bittere Wahrheit: Anders geht es (noch) nicht.

Chapter Five: The bitter truth

Das Berliner eBook-Unternehmen txtr plant seinen eigenen eBook-Reader, dessen geplante Funktionen denen des aktuellen Kindle sehr ähnlich sind, der aber „offen“ sein soll, bereits seit einigen Jahren – selbst der Link zur Vorbestellung wurde jedoch entfernt und txtr konzentriert sich zur Zeit auf den Vertrieb von eBooks über verschiedene Software-Plattformen. Vielleicht – das ist reine Vermutung meinerseits – ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb einer solchen Hardware doch zu teuer und aufwendig und vielleicht können sich diesen Noch-Zuschuss-Markt zur Zeit nur Giganten wie Amazon, Sony, Barnes & Noble oder Medion und Thalia leisten, einen Markt, der auf Hardware-Seite immer schwieriger wird.

Denn ob man einen eBook-Reader für 300 Euro kaufen mag (der angekündigte Preis der txtr-Hardware), wenn man für wenig mehr oder gar den gleichen Preis ein ganzes Tablet bekommt, ist fraglich. Ich denke, dass eBook-Reader aus verschiedenen Gründen sehr günstig sein müssen, Hersteller müssen die Hardware somit massiv subventionieren. Und das wiederum bedeutet, dass der Gewinn des Herstellers über die Software erwirtschaftet werden muss. Ein Kindle-Nutzer, der mit seinem Gerät bei Barnes & Noble einkauft, bedeutet Verluste für Amazon. Das Gleiche gilt auch umgekehrt, wobei Amazon in seiner Politik jedoch anscheinend rigoroser vorgeht als einige Mitbewerber.

Afterword

Kurze Zusatzinfos:

– Der Kindle lässt sowohl eigene Notizen als auch die Ansicht „populärer“ Notizen anderer Nutzer zu (die Anbindung an soziale Netzwerke funktioniert in Deutschland noch nicht), einzelne Wörter eines Textes können in kostenlosen Wörterbüchern und im Duden nachgeschlagen werden. Die ohne weitere Konvertierung unterstützten Formate liste ich unten auf.

– Amazon bietet für iOS, Android, OS X und Windows kostenfreie Reader-Software an, die via Amazon-Konto mit dem Kindle synchronisiert werden kann: Wenn ich ein Buch an bis zu einer bestimmten Stelle auf dem Kindle gelesen habe, kann ich automatisch an der gleichen Stelle auf dem iPhone weiterlesen.

– Die erwähnte Konvertierungssoftware Calibre ist etwas sperrig in der Benutzung, erfüllt aber ihren Zweck und überträgt umgewandelte Dateien problemlos entweder durch die Mailfunktion an den Kindle oder wenn man ihn per USB an den Desktop-Rechner angeschlossen hat.

– Das Amazon-Ledercover mit integrierter Leselampe ist teuer, aber clever und hochwertig.

– Ich mag den Kindle sehr, das Ding macht Spaß. Für eBook-Leserinnen und Leser, die mit der engen Verknüpfung mit Amazon kein Problem haben, ist er eine klare Kaufempfehlung.

– Der Kindle spielt auch MP3-Dateien und Audible Audibooks ab.

– Unterstützte Formate: Kindle (AZW), TXT, PDF, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), MP3, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, JPEG, GIF, PNG.

Amazon-Partnerlinks:
Kindle, WLAN-Version, 139 Euro
Kindle, WLAN- und 3G-Version, 189 Euro
Kostenlose Kindle-Reader
Kindle-Shop
Leder-Cover mit Licht

UPDATE Da die Themen in den Kommentaren aufkamen, hier zwei der Punkte, die ich im Artikel zunächst vergessen hatte:

Das eine ist die Frage der Preisgestaltung von eBooks, die leider nicht so erfreulich ist, wie sie sein sollte. Viele neue eBooks, aber auch Werke der Fachliteratur kosten fast den gleichen Preis wie das gedruckte Equivalent, was nicht so recht einleuchten mag. Zudem gibt es viel zu wenig (Hardcover-) Bücher, bei denen die digitale Version mit enthalten ist. Dies wäre ein wahrer Segen, ich lese bspw. gerade den neuen Murakami (1Q84, als „echtes“ Buch) und würde den gerne zwischendurch auf dem Kindle weiterlesen können. Das Buch
aber für 26,99 (!) ein zweites Mal als eBook zu kaufen – dafür fehlt mir dann doch der Wille.

Ein zweiter wichtiger Punkt sind Zeitschriften, denn der Kindle kann auch im Standby-Modus Dateien empfangen und lässt Abos zu, die morgendliche Tageszeitung auf dem Gerät ist also machbar. Es gibt bereits ein paar deutsche Zeitschriften, die eher miesen Kundenrezensionen schrecken mich aber bisher ab, anscheinend geben sich die Verlage nicht genug Mühe, ihre Publikationen auch Kindle-gerecht aufzuarbeiten. Ich guck mir das aber noch mal in Ruhe an und schreibe dann ein Update. Und die grottenschlechte FAZ-App fürs iPad bekommt dann auch noch ihren verdienten Verriss.

129 Kommentare

  1. 01
    Florian Wolff

    Moin,

    erstklassiger Test. Vielen Dank. Ich bin begeistert.

    habe ich das richtig verstanden? Man kann mit der 3G-variante auch notfalls kostenlos mit dem experimental browser surfen? Und man kann sich über die Adresse @kindle.com">xyz@kindle.com kostelos pdfs zuschicken (lassen)? Ich überlege mir das Gerät für eine längere Asienreise zuzulegen um nicht allzu viele Bücher mitschleppen zu müssen. Wenn ich mir dann auch noch Lesenachschub kostenlos „schicken“ lassen kann und ggf. auch noch im Notfall mal Mails über mein Webinterface checken kann, würde ich das Teil sofort kaufen. Hat das jemand schon probiert? Oder weiß jemand, wenn es funktioniert und nicht kostenlos ist, was es kosten würde?

    vg Florian

  2. 02

    @Florian Wolff: Kostenloses Zusenden geht immer nur per WLAN, dafür nimmst du die Adresse xyz@free.kindle.com (solche Mails werden dann nur im WLAN übertragen).

    Der Browser ist integriert, aber sehr rudimentär. Mails lesen ist sicher okay, sie länger zu beantworten wird nervig, denke ich.

  3. 03
    Adalbert Duda

    Die eMail Adresse hat die Form:

    xxxxx@free.kindle.com, nicht xxxx@free-kindle.com

    :-)

  4. 04

    @Adalbert Duda: Du hast Recht, sorry! Hab’s in meinem Kommentar verbessert.

  5. 05

    Was ich wärmstens empfehlen kann, ist es sich die Tageszeitung zu sparen und News täglich auf den Kindle schicken zu lassen. Das geht entweder über die Software Calibre oder mit Diensten wie http://sendtoreader.com/

  6. 06
    Renate

    Für Mehrfachleser: Was passiert mit den vielen, schönen, gekauften Kindle-Büchern, wenn das Gerät kaputt geht? Gibt es eine Sicherung?

  7. 07
    Stefan

    Das bleibt alles auf deinem Account und kann mit jedem auf duesen Account angemeldeten Gerät oder Software gelesen werden. Wenn Sync angeschaltet ist, wird auch die jeweils aktuelle Stelle auf alle Geräte synchronisiert.

  8. 08

    Hallo, wieviele Geräte kann ich den anmelden? Hab zwei Computer, die ich regelmäßig nutze.
    Danke

    Bee

  9. 09

    Also ich habe zur Zeit 4 Geräte angemeldet.

    1 x MacBook
    2 x Android
    1 x Kindle

  10. 10
    Sascha

    Was sagt Ihr zum neuen Kindle, den Amazone für 99 Euro im Vorverkauf anbietet. Ich wür den gern kaufen, schwanke aber zwischen dem Kindle Keyboard 3G und dem Kinde „99 Euro“. Der Preis für den Kindle Keyboard 3G hat Amazone um 30 Euro auf 159 Euro gesenkt. Der sieht ja hochwertiger aus. Ist der neue Kinde aus dem glaichen Material oder macht Amazon jetzt auch auf iPad-Design? Hat jmd. einen Tip welches Gerät im ganzen besser ist?

  11. 11

    @Sascha: Darüber kann man wohl erst etwas sagen, wenn man die neuen Geräte in der Hand hatte. Was ich weiß: 2 statt 4GB Speicher (was nicht schlimm ist) und eben keine Tastatur, was auch nicht schlimm sein muss. Das Material und die Haptik interessiert mich auch sehr.

  12. 12
    Aslan

    Der Link zum Test des Sony E-Readers funktioniert nicht wirklich.

  13. 13
    Sascha

    Also… ich hab heut meinen neuen Kinde bekommen. Ich hab mich dann doch für die neue 99 Euro-Version entschieden. Da ich die Vorgänger nicht kenne, kann ich nicht vergleichen. Der Kindle macht sofort einen guten Eindruck. Er kam schon einen Tag vor dem Vorbestelldatum 12.10. an. Die Verpackung ist halt amazonelike gut, natürlich auf den Kindle zugeschnitten. Eine gaaanz kurze Anleitung liegt bei. Die enthält Infos zum Laden des Geräts und eine Wegbeschreibung zum Handbuch. Die Tasten lassen sich gut und angenehm bedienen. Man kann den Kindle gut auch an den Seiten festhalten ohne gleich den Blätterknopf zu drücken. Davon hat der Kinde je zwei auf jeder Seite. Es klappert nichts und die Tasten sind gut mit einer Hand zu erreichen ohne dass der Kindle gleich aus der Hand fällt. Der Reader fässt sich gut an. Anders als es auf Bildern aussieht ist die Rückseite und die Ränder rau, nicht glatt. Er rutscht also nicht aus der Hand auch wenn man ihn nur zwischen Daumen und Zeigefinger an einer Ecke hält. Die Front ist im gleichen Farbton (Ich würd es antrazit nennen) gehalten, jedoch glatt. Der Bildschirm ist etwas (ca.1mm) nach innen versetzt. So kann er auch auf dem Bauch liegen ohne das der Bildschirm zerkratzt. Zum Bildschirm brauche ich, glaube ich nichts sagen. Er ist halt kindle-mäßig sehr gut zu lesen. Wie fast alle Nutzer beschrieben, sieht er wie eine Schutzfolie aus, wie eine Buchseite. Ungewohnt für ein elektrisches Gerät zeigt der Screen immer etwas an. Ausschalten kann man ihn nicht (oder ich hab das Handbuch nicht gründlich gelesen). Vor dem Hintergrund, das er bei reiner, unveränderter Anzeige keinen oder fast keinen Strom verbraucht, ist das dann auch nicht nötig. Die Menüführung ist super intuitiv. Fast alle Einstellungen kann man finden, auch ohne das Handbuch gelesen zu haben. Etwas ungewohnt ist, dass man den Reader nicht überall festhalten kann. Jedenfalls nicht, wenn der Bildschirm sauber blbiben soll. Ein Buch ist da relativ flexibler. Ich warte jetzt auf die Kindle-Schutzhülle, welche, wie Amazon im Lieferschein/Rechnung anmerkt doch getrennt gesendet wird. Ich habe mir das Gerät leichter vorgestellt. Aber für 99 Euro hat man dann wenigstens etwas in der Hand. Der Internetzugang erfolgt über wifi (wlan). Da eine Tastentastatur fehlt und die Buchstabenwahl über die „Pfeiltaste“ erfolgt, eignet sich der Browser eher für das Lesen langer Artikel (z.B. in der Wikipedia) als für die Recherche mir google. Die Lesbarkeit der Webseiten ist auch unvergrößert gut. Der Bildschirm sollte dann aber quer in die Hand genommen werden. Lesezeichen wie google, amazon, yahoo, spiegel online und bild.de und twitter sind schon angelegt, können aber beliebig ergänzt werden. So, das wars zu meinem ersten Eindruck. Ich tob` mich jetzt im Amazon Kindle-Store aus. Negativ fällt mir nur auf, das man auch für den Download kostenloser Bücher ein Kreditkartenkonto angelegt haben muss. Aber damit werd ich mich noch beschäftigen. U.U. gibts da noch eine Alternative. Gruß Der Sascha

  14. 14

    Kann man den Zugriff aufs Gerät irgendwie begrenzen? Gibt es eine Art Passwortschutz beim Einschalten? Wie geht das Gerät mit passwortgechützten Worddokumenten um? Ich spiele mit dem Gedanken, mir das Teil als kleine Supportdatenbank zuzulegen, damit ich bestimmte Informationen dabei habe ohne ein Notebook mitschleppen zu müssen.

  15. 15

    @StoiBär: Das Ding hat einen Passwortschutz. Wie stark der ist und welche Technik dahinter steht, weiß ich aber nicht. Ob er z.B. auch greift, wenn man den Kindle per USB an den Rechner hängt.

  16. 16
    Jens-Peter

    Frage: Kann die MP3-Funktion Lesezeichen oder Wiederaufnahme an der letzten Stelle? Ich würde teils parallel ein Print- und ein Hörbuch lesen. Wenn ich dann zum Hörbuch zurückkomme, bin ich dann wieder an der alten Stelle oder kann ich die vorher speichern und dann anwählen? Danke.

  17. 17

    @Jens-Peter: Ich höre nie Audiobooks, kann es auch derzeit nicht probieren (Kindle liegt zuhause aufm Nachttisch). Vielleicht hilft jemand anderes mit einer Antwort?

  18. 18
    Andreas

    Mich würde es auf Reisen reizen, ein Gerät mit eInk-Display auch zum Schreiben von Mails oder Textdateien mit einfacher Struktur zu verwenden.
    Beim iPhone geht das ja perfekt bequem mit einer Bluetooth-Tastatur.
    Bietet der Kindle 4 oder der Sony PRS 650 sowas?

    Ich gestehe, dass ich noch davor scheue, ein Gadget zu anzuschaffen, welches wohl allein aufgrund seiner Neuheit auf dem Markt (und nicht aus technischen Gründen) nur sehr wenig davon kann, was typische Mobilrechner drauf haben (iPhone, Netbook).

    Klar, das Display ist hochgradig verlockend.
    Aber ich bin kein Freund des Besitzens eines Gerätezoos.

    Prima Artikel, Johnny. Danke.

  19. 19

    @Sascha: Habe den neuen Kindle zu Weihnachten bekommen. Was meinst du denn mit quer in die Hand nehmen? Kann man die Bücher/Texte auch im Querformat anzeigen lassen? Und wenn ja wie geht das?
    Außerdem würde mich interessieren ob die Schutzhülle deiner Meinung nach was taugt…

    Vielen Dank schonmal :)

    Gruß Tanja

  20. 20
    John

    @Tanja:
    Menü aufrufen, „Schriftgröße“ wählen, da stehen dann ganz unten auch die Optionen für die Ausrichtung des Textes.

  21. 21

    Oh, habe es gefunden. Manchmal ist man echt blind. Danke

  22. 22
    Andreas

    Was mich bei eBooks stört: ich habe mir kürzlich ein Fachbuch für ca. 60 € als Kindle eBook gekauft, und dann später bemerkt, das die Printausgabe schon länger in einer aktuelleren Ausgabe verfügbar ist. Eigentlich eine Schweinerei, oder?

    Außerdem scheint das Synchronisieren zwischen meinem Kindle für iPad, Kindle für iPhone und Kindle für PC nicht so toll zu funktionieren in Bezug auf die aktuell gelesene Buchseite und die Notizen / Bookmarks / Markierungen.

  23. 23
    Andreas

    Noch was: die Unterstützung von PDFs ist ja begrüssenswert, aber wieso kann ich diese nur lesen und nicht annotieren?

  24. 24
    nia

    Was verkauft den Kindle für mich war kindlesend http://www.kindlesend.com , es lässt sie senden rss auf ihren kindle lesen und fiktion von fanfiction. net.

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