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Vreitagsvers, der dreiunddreißigste

ey, kannst du mir mal n feuchttuch leihn?

man sieht sie stolz in wäldern schreiten
auf spielplätzen und wiesen:
die männer, die die elternzeiten
aufs äußerste genießen

sie opfern sich so selbstlos auf
fürs wohl der süßen kleinen
sie rackern, plackern, stöhnen – schnauf!
und abends heißt es: weinen

wie hart das elternleben ist:
sie können es kaum fassen!
sechs wochen noch. dann wird der mist
den frauen überlassen

Zuhause, auf Zwölf Zeilen zur Zeit, zockt Ingo Neumayer tagtäglich so lange mit der deutschen Sprache, bis sie ihm einen sinnigen Reim spendiert.
Vreitags gibt er auf Spreeblick einen aus.

4 Kommentare

  1. 01

    Ingo, geiles Bild! Sieht so aus, als ob Batman Spiderman die Leggings vom Leib gerissen hätte ;-)

  2. 02

    Du hast „Freitagsvers“ mit „V“ geschrieben ;-)

  3. 03

    @Alexander: danke, aber diese fremde feder steht mir nicht. das bild habe ich nicht ausgesucht.

  4. 04

    Wer findet im nachfolgenden Videobeitrag das Schreckgespenst?

    http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/dasmagazin/video/clips/clip_abzockfalle-handykosten_190098/
    Mir fehlen die notwendigen Worte.

    ‚Holy Diver‘

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