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Dieser Artikel ist ein Leserbeitrag im Rahmen der Open-Spreeblick-Aktion.

Autofahren im Hauptstadtdschungel

Autofahren macht Spaß und wer richtig Autofahren lernen möchte, der tut gut daran, sich auf die Straßen einer Großstadt zu bewegen. Und welche Stadt in Deutschland ist größer und damit besser geeignet als Berlin?

 

Was spricht für Berlin, wenn es um das Lenken eines motorisierten Vehikels geht? Da gibt es zum einen die wunderbar chaotischen Mit – Fahrer in den anderen Autos, die zahlreichen Baustellen, unzählige Blitzer, äußerst postmoderne Straßen, unachtsame Radfahrer und Fußgänger, die bei „Grün“ meinen, die Ampel zu überqueren zu müssen und die herrlich vielen Staus. Auch das Parken in zweiter – manchmal auch gerne dritter – Reihe spricht absolut für diese Stadt.

Auch ein wenig italienisches Flair kann Berlin in Hinblick auf das Auto fahren bieten: blinken ist nicht erforderlich, viel wichtiger ist es, dass man selber weiß, wo man hin möchte. Da kann auch mal links geblinkt und dennoch nach rechts abgebogen werden. Steht man zudem aber auch aktuell auf der Linksabbieger – Spur, so muss man einfach nur schneller sein als die anderen und schon ist auch dieses Problem mit Bravour gemeistert worden.

Wer nun aber denkt, dass bei solchen Aktionen viele Unfälle passieren, der irrt. Im Verhältnis halten sich diese in Grenzen. Denn jeder rechnet mit solch einer Aktionen von den anderen. Lediglich die Touristen – also all diejenigen, die nicht das Glück haben, ein B in ihrem Kennzeichen führen zu dürfen, könnten hin und wieder ein wenig mit der Situation überfordert sein.

Zwar ist man in Berlin oftmals ohne ein Auto besser – und vielleicht auch schneller dran – doch Spaß hat beim Autofahren im Hauptstadtdschungel auf jeden Fall!

Ein Leserbeitrag im Rahmen der Open-Spreeblick-Aktion von

Rene_Herrmann (Website) (Twitter)

8 Kommentare

  1. 01
    bene

    ach schoen, wie recht du doch hast. besonders nett sind auch die strassenbahnen fuer touristen die eine solche aus ihrer heimat nicht kennen.

  2. 02
    Lars

    Haha, Berlin und Dschungel, das kann nur jemand denken, der noch nicht in echten Hauptstädten wie London, Paris, Rom oder Madrid mit dem Auto unterwegs war. Die Straßen von Berlin sind leer, nicht nur von Autos, auch von Menschen. Das lauteste was ich bei meinem letzten Besuch kürzlich in Berlin Brenzlauer Berg wahrgenommen habe, waren die Vögel, die von den Bäumen zwitscherten.

    Baustellen gibt es viele, das stimmt, Deutschland ist voll von Baustellen. Ist aber ein gutes Zeichen: Da gibt es Arbeit.

    Die Leute sollten mal in einer richtigen Metropole wohnen, dann wüssten sie das, was sie mit Berlin haben, zu schätzen und würden sich nicht sofort beschweren, wenn einer mal nicht blinkt.

    Genießt doch mal den Sommer in Berlin, anstatt über Leute nachzudenken, die sich wahrscheinlich verfahren haben und mal ganz spontan 2 Spuren überqueren müssen.

  3. 03
    SvenK

    Haha, Berlin. Versuch’s mal in Stuttgart oder Köln, das einzig problematische in Berlin sind doch die Berliner, die können nämlich (empirisch bewiesen) nicht Auto fahren.

  4. 04

    ich schaff es fast jeden Morgen einen Wutanfall zu bekommen…
    Es ist fast egal, welcher Buchstabe (oder wieviele) auf dem Nummernschild sind,
    es wird sich einfach nicht an normale Regeln gehalten….

    Bsp:
    ohne auf den Verkehr zu achten aus einer Ausfahrt rauschen, beide Spuren für einen großen Bogen nutzen und ca. 5m später mit Warnblinker in die zweite Spur stellen und parken…

    Da möcht ich am liebsten aussteigen und zuprügeln…

    Wie ich diese BMWs hasse, die sich immer wieder auf die rechte Abbbiegerspur stellen, um dann doch gradeaus zu fahren
    (und dabei die anderen noch zu nötigen)
    …und das alles nur, weil sie es nicht mit ihrem Ego vereinbaren können, dass sie sich an die dritte Stelle in der Schlange anstellen…

    wo sind eigentlich die ganzen Zivilbeamten, die es geben soll?

  5. 05
    Fredo

    Wer Autotofahren lernen will sollte das auf dem Land tun und nicht in einer Großsstadt, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit vom 30 km/h. Dazu hat gerade Berlin ziemlich breite, übersichtliche Straßen, verglichen mit Frankfurt/Main, oder Hamburg.
    Appropos Hamburg, der Artikel ist ziemlicher Humbug.

  6. 06
    hansi

    ..gähn.. autopfarrer probleme!

    1,5 tonnen metall um 60kg mensch zu transportieren..
    da is kein platz mehr für hirn und kostennutzenrechnungen..

    fahr doch fahrrad oder geh zu fuss
    das ist gesünder und macht viel mehr spass!

  7. 07
    Floda Nashir

    Wer Auto fahren lernen möchte, bekommt gleich ein paar hinter die Löffel. Und wer hier nicht nur keine Kommas und nicht den Unterschied zwischen – und – kennt, sondern auch noch plenkt und deppenleerzeichnet wie Sau, der auch.

  8. 08

    Ich war letztens in Berlin zu einem wochenendtrip -mit dem Auto- und habe mich auf der Straße gefühlt wie ein Fremdkörper. Alles um mich herum schien eigene Regeln zu haben, die auf irgendeine, mir unverständliche, Art und Weise die anderen Verkehrsteilnehmer auch noch verstanden…Ich weiss nicht ob Berliner nicht Autofahren können, das einzige was ic hweiss ist, dass wenn ic hwährend meiner praktischen Führerscheinprüfung so gefahren wäre ich niemals sofort bestanden hätte.

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