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Dieser Artikel ist ein Leserbeitrag im Rahmen der Open-Spreeblick-Aktion.

Krankheit heilt

Ich kann es mir ins Bewusstsein holen, ohne Magenschmerzen. Keine Nervosität mehr. Der Feind, der sich in meinem Körper eingenistet hat, um mich von innen zu zerstören, wurde besiegt.

Sein Plan, mich jahrelang zu versklaven, um mich anschließend krepieren zu lassen, ist vereitelt worden. Er hatte die Kontrolle über mich und je mehr ich mich wehrte, desto strenger bestrafte er mich. Ich war sein Leibeigener. Er versprach mir Genuss und Wohlbefinden, brachte letztendlich Isolation, Selbstverachtung und Gift. Körper und Seele hat er vergiftet.

Diese dumme hinterlistige Droge, die ich mir täglich reingeschossen habe, hat verloren. Sie hat sich nichtmal gewehrt. Dass konnte sie nämlich ganz gut, indem sie die Dosis erhöhte. Und von wem ? Von einem Rhino-Virus und einer Bakterie. Die Schlacht dauerte eine Woche, dann war alles vorbei. Ohne Entzugstherapie, ohne Verlangen und ohne gereizt auf meine Mitmenschen zu reagieren. Finanziell hat sich auch was getan, denn jetzt verdiene ich sogar fast 2.000,- Euro mehr im Jahr ohne etwas dafür zu tun.

Eine harmlose Erkältung hat mir geholfen, um die Drogenabhängigkeit und Sklaverei zu verbannen.

Es fühlt sich wunderbar an, nicht mehr zu rauchen.

Ihr habt genommen, aber mehr zurückgegeben.
Danke Virus. Danke Bakterie.

Ein Leserbeitrag im Rahmen der Open-Spreeblick-Aktion von

Vic (Website)

1 Kommentar

  1. 01

    Immer wieder beeindruckend zu erleben wie manche Menschen ihren bisherigen Lebenswandel überdenken und sich mal so eben besinnen, um ihren Körper zu
    erhalten.

    Respekt

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