37

Ich will Meer

Ich will wieder ans Meer. Ich will das Rauschen, die Größe, die Mächtigkeit, die alles andere genau so klein und unbedeutend erscheinen lässt, wie es ist. Den Horizont in unschätzbarer Weite nur erahnen zu können hilft auch im übertragenen Sinne.

Wir haben drei viel zu kurze Reisewochen und rund 4.000 Kilometer hinter uns, die zwar kaum echte Erholung, aber viel Abstand brachten und mir vor allem klar gemacht haben, wohin ich nicht wieder zurück will. Was das für den kommenden Alltag bedeuten wird, weiß ich noch nicht genau, aber ich habe keine Eile. Fest steht, dass Spreeblick zunächst entschleunigt passieren wird, denn trotz Ende der Reise ist die Reise noch nicht vorbei.

37 Kommentare

  1. 01

    Wir sind gerade an der Ostsee. Leider nur bis morgen. Ich kann Dich gut verstehen.

  2. 02
    Alberto Green

    In 10 Tagen. English Riviera mit dem Auto. Kann es nicht abwarten.

  3. 03

    @Alberto Green: Wir waren u.a. auch dort an der Küste, eher Dorset. Freu‘ dich auf sensationelle Aussichten und freundliche Menschen. Und nimm dir eine Regenjacke mit. :)

  4. 04
    kamikatzekathi

    Wie sehr ich DAS verstehen kann. So schön Berlin auch ist und ich diese Stadt seit mehr als 10 Jahren über alles liebe: Sie fehlt und jedes Mal wenn ich bei Ihr bin oder auch 30 Meter tief in ihr verweile, genau dann merke ich, was für eine Energie da herrscht. Spreeblick ist toll, Meerblick aber noch besser.

  5. 05
    Alberto Green

    @Johnny Haeusler: Ich habe ich schon einmal erzählt, dass es noch nie geregnet hat, wenn ich in England war. Und ich war einmal im Februar am Hadrianswall. Deshalb gehe ich jedesmal, wenn ich in England bin, davon aus, dass sich das dieses Mal rächt.

  6. 06

    @Alberto Green: Als ich zum Postboten sagte: „Next week, the weather is gonna get better!“, anwortete er mir: „That’s such a british thing to say.“. :)

    Wir hatten aber Glück im Großen und Ganzen, nur zwei Tage Regen. Die größten Schatten warfen eigentlich Oslo und Amy.

  7. 07

    „Do not turn your back on the sea. If you do not understand the sea, you cannot possibly hope to understand Britain.“

  8. 08

    Klingt nach einer überfälligen und wichtigen Reise – trotzdem schön, dass ihr wieder da seid. :)

    Mach was draus!

  9. 09
    David

    So unschätzbar ist es bis zum Horizont nicht. :D
    http://www.youtube.com/watch?v=iK9bhyl6B_E

  10. 10

    Ach Urlaub ist was schönes! Neue Eindrücke sammeln, Relaxen, Energie tanken und einfach was anderes sehen als den Alltag! Danach geht gleich alles wieder viel leichter…

  11. 11
    jochen

    in 9 tagen gehts los.
    3 wochen suedfrankreich / atlantikkueste.
    3 wochen familie.
    3 wochen sommer.
    3 wochen meer.
    3 wochen raus.
    3 wochen morgens/mittags/abends draußen sein.
    3 wochen kein deutschland, keinen alltag, keine zeitvorgaben.

    jippi :-)

  12. 12

    @Konstantin: Das bestätigt ja die eine Hälfte meines Lieblingsspruches über die Inselaffen: „Englisches Essen und englische Frauen sind die Grundlage einer großen Seefahrernation.“ ;)

  13. 13
  14. 14

    Wer bringt eigentlich immer wieder dieses Geruecht mit dem vielen Regen in England auf?

    928.1 mm Regen pro Jahr verglichen mit 611.3 mm Regen pro Jahr.

  15. 15
    hamtie

    wünsch dir das du das meerfeeling lange halten kannst und irgendwas draus machst!

  16. 16
    marcel

    …aber ihr seid doch gerade erst nach krempelhof gezogen!
    oder ist dieses zurück weniger ein ort als eine verfaßtheit?

    ;¬)

  17. 17
    Ullrik

    Ich kann dich verdammt gut verstehen. Nach zwei Wochen Nordsee möchte nichts lieber als zurück ans Meer..

  18. 18

    „Fest steht, dass Spreeblick zunächst entschleunigt passieren wird“

    Über das Meer müssen wir kaum reden – es ist wie du beschreibst und es gibt für mich keinen besseren Ort, um Gedanken zu klären.

    Ich bin Urberlinerin – Berlin ist meine Heimat und Berlin, tjaaaaaaa, Berlin ist ein Gefühl, was ich nicht ausdrücken kann.

    Aber dein Zitat, da kann ich die Bedeutung nicht so recht deuten :-) willst du dich nicht von Hektik des Blogs mitreissen lassen, willst du ruhiger werden, sollen deine Beiträge so werden, wie das Meer — ich kenne dich nicht, Johnny Häusler, deshalb hoffe ich mal, dass der Satz nicht zu bedeuten hat, du magst Spreeblick nicht mehr?

    Grüße und ein schönes WE wünscht Susanne

  19. 19
    enidblytonfan

    @Johnny Haeusler: Dorset, Enid Blyton Land: http://www.gingerpop.co.uk/

  20. 20
    Kkaddi

    Als ich im Urlaub war war ich auch auch mal Meer gestanden und habe diese ruhe und Stille genossen und es ist für mich was berührendes dem rauschen der Wellen zu lauschen.Seit nach meinem Urlaub war ich noch nicht wieder am Strand gewesen,dass wird mal wieder Zeit, an den Strand zu fahren. Da wohnt man nicht so weit Weg vom Meer und geht viel zu selten mal den Strand. Um mal wieder zu ruhe kommen und über paar wichtige Dinge nach zu Denken und auch abschalten zu können vom Alttag Stress mal Los lasen, zu können.

  21. 21
    Tim

    Montag ab an die US Ostküste, Maine, New Hampshire – 3 Woche lang und dann mehrere Vorstellungsgespräche bei Unternehmen in NY.

  22. 22
    Lalla

    „You’ve never been to the ocean? Then, you’d better run. You’re running out of time. In heaven that’s all they talk about. The ocean and the sunset. How fuckin’ wonderful it is, to watch that big ball of fire melt into the ocean – and the only light that is left like a candle it’s only inside…“

    Daran musste ich dabei nur gerade wieder denken…

  23. 23

    Wer es mal erlebt hat Kilometer vor der Küste ganz alleine mit dem Wind und dem Meer zu surfen, der weiß wie sich die Macht des Meeres anfühlt. Kein Land in Sicht, nur Wind und Wasser und das Vertrauen in sich selbst. Einfach nur genial.
    Nur schade, dass ich das heute aus Gesundheits- und Altersgründen nicht mehr kann.
    Vielleicht werde ich ja noch „Kreuzfahrer“…….

  24. 24

    Habe sehr lange gehadert meinen Eindruck kundzutun.

    Lieber J.H.
    Die Plagegeister (Tanja mal ausgenommen) gingen dir auf die Nerven?
    Als jemand, der ausser seiner allerliebsten keine anderen Lebewesen
    neben sich duldet, kenne ich mich nicht sonderlich aus.
    Blöd sterben ist auch doof.

  25. 25

    @enidblytonfan: Ich habe ein Foto ihres Wishing Chairs gemacht. Wenn es ihrer war. :)

    @PiPi: Nee, alles gut, ich brauche nur mal wieder Neues. Und das ist positiv gemeint. Nerven tut mich niemand sonderlich. :)

    @Susanne Haun: Ich mag Spreeblick natürlich immer noch, aber ich überlege, was man noch damit anstellen kann als einfach immer weiter zu machen, wie es ist.

  26. 26
    Mister T

    Das Wort „abbremsen“ hat nur deshalb so eine negative Konotation, weil alle immer „entschleunigen“ verwenden, um ihre an sich relevanten Texte wie unscharfe Feuilletonphrasen klingen zu lassen.

    (Das Wort Feuilleton habe ich nur eingebaut, damit mein Kommentar nach Feuilletonphrasen klingt!)

    (Dreimal sogar!)

    Bremsen ist gar nicht so schlecht, manchmal.

  27. 27

    @Mister T:
    Weiss nicht wie andere empfinden..
    Hochintellektuell ist weder meine,
    noch deine Stellungnahme.

    Es lässt sich prima leben. Auch
    ohne Doktortitel und Dipl. gilt
    weiterhin „the man in the middle“

    ‚Kleinhirn an Großhirn…*.

  28. 28
    Mister T

    Und da enden die Gemeinsamkeiten noch nicht: Wir haben beide auch komplett infantile Benutzernamen!

  29. 29

    Zumindest haben wir ein Niveau erreicht dass es
    uns ermöglicht miteinander zu kommunizieren.

    Für alle anderen Leser noch der Hinweis:
    Meine mit ‚ oder “ hervorgehobenen Buchstabenkombinationen ergeben,
    egal ob bei Bing oder Google, zumeist eine sinnvolle Ergänzung zu dem
    ehemaligen Thema.

    Journalistik
    Kann man das kauen?

    Alles Gute Mr. T

  30. 30
    flubutjan

    Ich bin echt überhaupt nicht gekränkt, üh-ber-haupt nicht, dass niemand schreibt, dass

    http://soundcloud.com/minimatic/a-dizzy-saved-my-soul

    supertoll ist, höchste Qualität, ein klasse Kick, überaus gelungene Rundumerneuerung eines liebgewonnenen alten Kerns und das Beste , was mash-up-mäßig jemals passiert ist.

    Nee, bin ich nicht.

    Banausen.

  31. 31

    @Johnny Haeusler: Wenn „was man noch damit anstellen kann“ bedeutet, dass wir nicht auf Deine Texte (und die der anderen) verzichten müssen – dass also „nur“ etwas dazukommt, dann sind wir gespannt.

    Andernfalls haben wir Kopfschmerzen.

    (Manchmal ist es übrigens auch nicht so schlecht, etwas „weiter zu machen, wie es ist“. Nämlich, wenn es gut ist.)

  32. 32

    Ich war letzte Woche an der Ostsee und ich vermisse das Meer jetzt schon.Ich kann es total nachvollziehen..

Diesen Artikel kommentieren