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Olympia 2012: London Calling

Ich bezweifle, dass es wirklich bei der Entscheidung bleibt, The Clash’s „London Calling“ als Werbesong für die Olympischen Spiele 2012 in London zu benutzen, denn ob der eher post-apokalyptische Text wirklich die beste Einladung in die Stadt ist, darf bezweifelt werden.

Bisher gibt es eher Verwunderung auch aus dem Ausland bezüglich der Nutzung des Songs, in diesem Blog-Post findet man den Mitschnitt eines NPR-Features zum Thema.

20 Kommentare

  1. 01

    Och, stoert doch bei „I don’t like Mondays“ und „I predict a riot“ auch nur die wenigsten…

  2. 02

    Aber immerhin mal ordentliche Musik, statt „Hand in Hand“ und Co.

    Hadere noch, ob ich kommentiere sollte, dass die Olympiade nur die Zeit zwischen den Olympischen… Ach na, egal.

  3. 03
    Jan

    „New York, New York, big city o‘ dreams…“ (weiter hör’n wir nicht zu).
    Der Big Apple wirbt dann in zwei Wochen für die U.S. Open mit Grandmaster Flash & the Furious Five. :)

  4. 04

    @Armin: Stimmt auch wieder. :)

    @Moritz: Hab’s geändert … denn ich dachte noch: Irgendwas war da. :)

    @Jan: Mir fallen in der Rubrik noch „The Lebanon“ von Human League und „Alternative Ulster“ von SLF ein …

  5. 05

    @Jan: @Johnny Haeusler:

    Ich haette da auch noch „Streets of London“ zu bieten.

  6. 06
    HolgerG

    Unbedingt auch: The Ruts, Babylons burning.

    http://www.youtube.com/watch?v=zCkNu9OxThc

  7. 07
    Ste

    Pfft, sehe ich überhaupt nciht problematisch, wieso denn? Wenn die Leute den Song hören schalten sie doch nicht gleich weniger ein oder gehen nicht weniger zu den Sportveranstaltungen. Man könnte das auch alles als selbstironischen Kommentar in Liedform betrachten oder so….

  8. 08
    Christian

    Erinnert mich an das 2005 von der CDU eingesetzte „Angie“ (Rolling Stones): „All the dreams we held so close seemed to all go up in smoke“… Vielleicht sollte man mal ’ne Liste unfreiwillig „komischer“ Lieder in Werbekampagnen erstellen.

  9. 09

    Ordentliche Musik, aber wohl nicht massenkompatibel. Das wirkt auf viele Leute bestimmt nicht einladend…

  10. 10
    Uli

    @Moritz: ‚Hand in Hand‘ von den Beatsteaks oder den Hosen ist doch ganz ordentliche Musik, oder nicht?

  11. 11

    Oh yes, da ist der Deutsche gründlich. Als ich hier vor ein paar Tagen im Zuge der Aufstände in GB „I predict a riot“ erwähnte, hiess es im nächsten Kommentar gleich, wie kannst du nur, der Text behandelt doch was ganz anderes. Das mag sein, juckt mich aber nicht besonders und die Radiomacher in England juckt es auch nicht. Eine Bekannte, die schon lange in London lebt, hatte mir geschrieben, dass der Song in GB im Radio rauf und runter läuft, und ich denke schon, dass der Tommy an sich Englisch versteht. Aber vielleicht ist er auch einfach nicht so eng im Kopp.

    So gesehen könnte London Calling tatsächlich Olympiahymne werden. Am Text dürfte es jedenfalls nicht liegen. Der juckt die wenigsten Leute, bis auf die Headline eben.

    Und das ist auch in Ordnung so.

  12. 12

    @500beine: Die hoert wohl andere Sender als ich, bei mir lief das nicht mehr als zu anderen Zeiten auch.

  13. 13
    rofl

    „Ich bezweifle, dass es wirklich bei der Entscheidung bleibt, The Clash’s „London Calling“ als Werbesong für die Olympischen Spiele 2012 in London zu benutzen, denn ob der eher post-apokalyptische Text wirklich die beste Einladung in die Stadt ist, darf bezweifelt werden.“

    Also soll man das so verstehn, dass Dir Text nich verlogen genug is?

  14. 14

    Hier mein Vorschlag – Billy Bragg – A New England

    http://www.youtube.com/watch?v=mgwU4zCEJtY

  15. 15

    @Raoul:

    Oooops, wie konnten wir den vergessen!

    OK, ich lege jetzt mit Springsteen’s Born in the USA nach.

  16. 16

    Zum Glück hat noch niemand IDEAL erwähnt!

  17. 17

    @Johnny Haeusler:

    Na doch, „Dieses Leben, es ist IDEAL!“ (Freddy Quinn, „5000 Meilen von zu Haus“)

  18. 18

    @500beine: Tiefe Stimme vorstellen: „Hundert Mann …“

  19. 19

    Olympia 2012 ist keine neu aufgelegte Schokoladentafel.

    Wir hätten vor Jahren – Jugendaufstand in Paris – bereits
    die unterschwellig bemerkbaren Klassenunterschiede
    erkennen können.

    Bin mal eben weg.

  20. 20
    BlackBetty

    Ich würd’s ja den verbliebenen Clash-ern gönnen, wenn sie mit ihrem alten Song nochmal so richtig auftrumpfen könnten (in memoriam Joe Strummer). Aber wahrscheinlich darf wieder irgend so eine Singdrossel wie Mariah Carey oder Shakira ran.
    Nein, halt, jetzt weiß ich’s: Amy Winehouse hat garantiert in ihrem Nachlass die ultimative Hymne für diesen olympischen Größenwahn!

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