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Instagram: Mekka Takeover

Es bot sich mir ein ungewohntes Bild, als ich am gestrigen Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr in die Instagram-Topliste schaute. Die iPhone-Foto-Community, die hoch bewertete Bilder unter der Rubrik „Popular“ sammelt (hier eine aktuelle Web-Ansicht), war überflutet von zunächst ein und demselben Bild Mekkas, darauf prangte die Botschaft „Islam is peace“ und eine Webadresse. Dort, wo sich sonst ein wildes Sammelsurium von tollen Fotos sowie Bildern von Katzen und/oder in Hello-Kitty-Outfit posierenden Asiatinnen anfand, gab es nur noch Mekka.

Etwa eine Stunde lang gab ich mich dem Reiz hin, die Seite immer wieder neu zu laden, die immer neu hereinströmenden Mekka-Bilder, die sich nun auch in anderen Versionen einfanden, zu beobachten und die (von ein paar Ausnahmen abgesehen) durchweg gesitteten Kommentare und Diskussionen der Nutzer zu verfolgen und herauszufinden, worum es eigentlich geht.

Ramadan ist schließlich noch nicht ganz vorbei, von einem bebilderten Fest – schließlich werden Fotoportale zur Weihnachtszeit ja auch von Christbäumen überflutet – konnte gestern Nacht also noch nicht die Rede sein.

Oder einfach religiöser Spam? Vielleicht, die wiederholt auftauchende Adresse einer Islam-Einsteigerseite im Stil von „So verlieren sie in einer Woche ihr Bauchfett“ (weiß auch nicht, wieso ich dort dauernd lande) hätte darauf hinweisen können. Dagegen sprach jedoch die Menge an unterschiedlichen und wirklich auf Instagram aktiven Nutzern, welche die Botschaft via Bild und Text verbreiteten. Wenn es schon eine gezielte Aktion war, dann also eher eine gut angelegte und erfolgreiche Guerilla-Kampagne, ein „friendly takeover“, ein Flashmob der muslimischen Teile der Instagram-Community. Einige Rückfragen bei muslimischen Instagram-Nutzern und viele Kommentar-Dialoge bestätigten diese Theorie.

Seit ich mit der Nutzung von Instagram begonnen habe, begeistert mich neben der Fülle an wirklich tollen Fotos vor allem der umfassende Kulturraum, den ich vorfinde. Ganz anders als bei textbasierten Communities sprengt die Bildsprache alle Länder- und Kulturgrenzen und erfüllt damit ein Internet-Versprechen. Bei Instagram gehören Japaner, Chinesen, Inder und Araber zu den Menschen, mit denen ich kommuniziere, während man auf Facebook ja schon froh sein muss, dass man seine paar amerikanischen, englischen und europäischen Bekannten versammelt hat. Das liegt in der Natur der Sache, na klar, denn ich spreche einfach kaum Japanisch, doch es bleibt eine Tatsache: Die visuelle Kommunikation erleichtert Internationalität und zeichnet ein korrekteres Bild des weltweiten Webs.

Und so hat der gestrige „Mekka Takeover“ auf Instagram auch gezeigt, was es bedeuten kann, wenn die arabische, muslimische Welt soziale Netze nicht nur innerhalb des eigenen Sprachraums nutzt und ihre Netzbotschaften nicht nur untereinander und bei weit von uns entfernten Demonstrationen sendet. Vielleicht wollten die Teilnehmer dieser virtuellen Demo einfach nur Präsenz zeigen und ein bisschen Spaß haben, vielleicht ging es ihnen auch wirklich um die Botschaft. Wahrscheinlich war es eine Mischung daraus.

Fest steht, dass das Netz nach langer Dominanz durch den Westen immer mehr die tatsächliche Bevölkerungsstruktur der Erde repräsentiert. Und das ist spannend und großartig. Und wird uns alle noch sehr lange beschäftigen.

Da draußen sind ganz viele Fremde.
Sagt Hallo.

UPDATE herr-erkan leistet in seinem Kommentar ein wenig aufklärende Arbeit bzgl. des gestrigen Abends.

32 Kommentare

  1. 01

    Wieso glaube ich, dass dein Feedback bei einer gezielten Flashmob-Aktion von Scientology oder einer evangelikalen Gruppe nicht ganz so optimistisch ausgefallen wäre? Vermutlich nur eine böse Unterstellung.

  2. 02
  3. 03
  4. 04

    @mettskillz: Bei Scientology wäre meine Reaktion sicher eine andere gewesen, bei – sagen wir mal – einem Papst-Flashmob hätte ich, glaube ich, auch eher drüber gelächelt.

    Ich bin Atheist und mir kann dieser ganze Religionswahn gestohlen bleiben. Ich verschließe deshalb aber nicht die Augen vor den Realitäten und versuche auch niemanden zu bekehren. Es wird alles gut werden, es wird nur noch sehr lange dauern.

    Und dass ich inzwischen mehr missionarische und dabei auch manchmal verbal aggressive Atheisten als Christen oder Muslims kenne, gibt mir auch zu denken (EDIT: ich meine damit: ich kenne Christen und Muslims, aber die quatschen mir nicht dauernd ein Ohr ab, warum ich zu ihnen kommen sollte).

  5. 05
  6. 06

    Wirklich eine tolle Community! Eigentlich schade, dass sie nur iPhone Besitzern vorbehalten ist.
    Übrigens: Interessant, wieviele iPhones so zum Beten mit nach Mekka genommen werden. :-)

  7. 07

    Jedenfalls empfinde ich eine solche Aktion nicht als begrüßenswertes Zeichen einer Eingemeindung der arabischen Welt ins Web 2.0 sondern eher als „besorgniserregendes“ Zeichen einer immer wichtiger werdenden Rolle der Religionen.

  8. 08

    Toppe Sache! Hatte es gestern Abend auch gesehen und keine Erklärung gefunden. Das Netz gab da für mich auch weniger her als die Erkenntnis eines türkischen Kumpels, der auch nicht wusste, was da los war.

    Im Grunde total überraschend fand ich dieses durchaus positive Islambild, was zu vermitteln versucht wurde. Das Bild „Islam is not the enemy“ hatte ich auch gesehen und finde im Grunde, dass die Message bei mir gesessen hat. Denn: ich glaube in vielen Köpfen steckt eben genau dieser Gedanke, dass der Islam nur etwas Gefährliches ist.

    Nette Aktion!

  9. 09

    @mettskillz: Da gehen wir beide eben unterschiedlich an die Sache heran: Ich glaube nicht, dass Religionen immer wichtiger werden. Ich fürchte zwar, dass es noch ewig dauern wird, bis wir von Verblendeten verschont bleiben (naja, *wir* wohl sowieso nicht mehr), aber Aufklärung macht nicht Halt. Mit Demokratisierung kommen neue Freiheiten, neue Sichtweisen, neue Entwicklungen. Ich bin guter Hoffnung, denn ich vertraue auf aktuelle und kommende junge Generationen.

    Von heute auf morgen wird das alles nicht passieren. Aber das tat es in unseren Regionen ja auch nicht.

  10. 10

    ——— Bildsprache und Markteintritt in andere Sprachräume ———

    In der Tat — die non-verbale Kommunikation macht den globalen Austausch um ein Vielfaches leichter, weshalb es solche bildtransportierenden Plattformen in Ihrer Verbreitung und dem Transport von Botschaften auch viel leichter haben, weltweit angenommen und positiv eingesetzt zu werden!

    Und diesbezüglich fragt man sich dann zwangsläufig, was macht eigentlich Google+ in Südostasien — hier scheint Google+ nicht wirklich angekommen zu sein!

    Da ich gerade wieder in Indonesien (Land mit größtem muslimischen Bevölkerungsanteil weltweit) unterwegs bin und ein Großteil (quasi 1/3 meiner eigenen Gesamt-FB-Community) hier in Facebook unterwegs ist, muss ich diesbezüglich feststellen, dass Google+ bei seinem Marketing-Konzept offensichtlich i-wie an der 3-größten Facebook-Zielgruppe vorbei gearbeitet hat. Ich kenne fast niemanden meiner hiesigen FB-Community > 500, der sich einen Google+ Account zugelegt hat … also ist für mich ein Um-/Ausstieg aus FB gar nicht denkbar und sinnvoll, will ich mein stetig anwachsendes Netzwerk hier unten nicht verlieren …

    Und es wird wohl noch lange dauern, bis sich daran etwas ändern wird, da sich die Zuwachsraten bei FB — wie bei einem Zunami — immer noch extrem im Anstieg befinden … Erstaunlich welch blinde Flecke manche westliche Konzerne bei einem globalen Markteintritt an den Tag legen und dies, obwohl existierende User-Zahlen der Konkurrenz längstens vorliegen — wie sonst sollte man sich die derzeitige Situation hier erklären?

    Ob es an mangelnder Ansprache, mangelnder kultureller Kenntnis oder fehlenden Bildbotschaften liegt, vermag ich nicht zu beurteilen … dass es aber auch anders hätte gehen können, zeigt obiges Flashmob-Beispiel sehr gut!

  11. 11
    Jan

    @Johnny Haeusler: „Ich bin Atheist und versuche niemanden zu bekehren“ ist eigentlich sehr nobel. Nur setzt das voraus, dass Atheismus und Religion nicht nur idealerweise, sondern auch in der Realität gleichberechtigt wären. Wenn man aber sieht, was in der Welt durch einen Glauben gerechtfertigt und als absolut[!] „richtiges“ Denken und Handeln angesehen wird, ist Religion einfach indoktrinierend.
    Insofern ist das Lautwerden des Atheismus kein rein aggressiver missionarischer[sic!] Akt, sondern mehr das David-gegen-Goliath-Ding.

  12. 12

    Ich möchte nur ganz kurz dazu sagen, dass du einen sehr schönen Post geschrieben hast!

  13. 13

    @Jan: … ein Vergleich, der auf einer biblischen Geschichte basiert, wenn ich nicht ganz irre? :)

    Ich weiß nicht. Fühlst du dich wirklich indoktriniert (hierzulande)? Ich stimme natürlich zu, dass sich fast alle Religionen arrogant über andere stellen und ihr Weltbild als das einzig Wahre ansehen (würde ja auch sonst nicht funktionieren, die Sache mit der Religion) und dass von Fanatikern im angeblichen Namen ihrer Religion am liebsten mal ganze Bevölkerungsschichten ausgelöscht werden sollen… auch das ist leider traurige Wahrheit.

    Aber wie weit willst du denn den „Kampf“ dagegen führen? Ich glaube, das wird alles durch eine Art „Gegenwehr“ nicht besser, ich glaube, das kann nur die Zeit und die Globalisierung der Welt tun (die an anderen Stellen aber auch für Religionswahn mitverantwortlich ist, denn es geht ja in dem ganzen Thema auch um Ungerechtigkeit in der Verteilung von Gütern und so weiter…) und auch die Politik hat ihren Beitrag dazu zu leisten. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht für Trennung von Staat und Kirche einsetzen sollte und ähnliche Fälle, aber ich glaube eben nicht, dass ich einen Muslim oder Christen davon überzeugen werde, dass es keinen Gott gibt. Und ganz ehrlich gesagt stört es mich auch überhaupt nicht, wenn jemand glaubt, dass es einen Gott gibt, solange mich dieser eben umgekehrt auch nicht bekehren will oder mir seinen Glauben gar aufzwingen will.

    Und da sind wir beim Punkt: Hierzulande ist es doch kinderleicht, Atheist zu sein. Für nicht gläubige Menschen in einigen anderen Staaten ist das eine andere Geschichte, womit wir auch bei den Menschenrechten wären. Erst einmal eine friedliche Basis zu schaffen ist die erste Aufgabe, nicht Bekehrung oder Gegenwehr.

    Glaube ich. ;)

  14. 14

    @Marcel Ruppert: Danke, das ist sehr nett von dir und freut mich. :)

  15. 15
    herr-erkan

    Die islamische welt feiert den tag der bestimmung. kadir gecesi auf türkisch. die anhäufung um 23 uhr des gestrigen tages beruht auf die stunde/ 2stunden zeitverschiebung des orients zur deutschen zeit. es ist einer der wichtigsten religiösen tage im islam. musste mich selbst mal wieder erkundigen, es wird die offenbarung des korans gefeiert. und meine mutter erzählte mir öfters, dass an dem tag dein schicksal geschrieben wird etc.. also mal nicht den teufel an die wand malen. es sind lediglich glückwünsche an familie und freunde. nix mit flashmob oder der schleichenden übernahme des internets.ich gratuliere diesen tag immer aus höflichkeit – ist für mich genauso wie wenn andere ihre eltern zu weihnachten anrufen auch wenn man nicht an den weihnachtsmann glaubt.

  16. 16
    Jan

    @Johnny Haeusler: Natürlich, und das war auch Absicht. :o) Genau das war aber auch der Punkt: das Christentum ist so fest in vielem verankert, dass man es ohnehin nur schwer komplett ignorieren kann, was für mich auch gar nicht was Tragisches ist. (Wie war das noch: Kein noch so überzeugter Atheist ruft beim Höhepunkt „Oh Nichts!“)

    Ich meinte mit meinem Kommentar auch nicht, dass ich versuchen will, konkret Leute von ihrem Glauben abzubringen.
    Aber: ich will mich dagegen stellen, dass z.B. von „christlichen Werten“ (Stichwort: unser Innenminister und der Islam) die Rede ist, wenn von „den Guten“ gesprochen wird. Denn erstens ist das ignorant und dumm, und zweitens würde das bedeuten, dass ich als Atheist nicht dazugehören würde. (Dass ich nichts dagegen habe, mit jemandem wie Herrn Friedrich NICHT in einen Topf geschmissen zu werden, steht auf einem anderen Blatt).

    Und dass ich was dagegen sage, wenn Dinge gedacht, geäußert oder getan werden, die von Arroganz und Intoleranz geprägt sind, denen aber durch einen religiösen Glauben (egal welchem) eine Legitimität verliehen werden soll. Und ehrlichgesagt: bei dem Kram, den kirchliche Vertreter auch hierzulande so von sich geben, ist mir der Aufschrei unter deren *Anhängern* noch lange nicht laut genug.

    Mit dem Glauben wird so vieles gerechtfertigt und Andersseiendes verurteilt, dass ich finde, dass man der Religion nicht die „Lufthoheit über der Tugend“ überlassen sollte. :o)

  17. 17

    @herr-erkan: Ah! Danke für diese großartige Aufklärung, jetzt frage ich mich nur noch, warum ich über diesen Feiertag nix gefunden habe bei meiner Recherche. Naja. Vielleicht auch nicht gut genug gesucht. Ich verlinke deine Erklärung gleich noch im Artikel, danke dir!

    @Jan: Okay, verstehe, und da bin ich völlig bei dir. Auch wenn mir klar ist, dass ich natürlich auch christlich sozialisiert bin, ohne gläubiger Christ zu sein: Diese Verallgemeinerungen „Christ = Gut = Wir hier alle“ gehen mir auch auf den Senkel.

  18. 18

    @Jan: Du hast völlig recht damit, dass eine solche Bezugnahme gerade bei Politikern, die ja für uns alle sprechen sollen, völlig unangebracht ist. Dennoch finde ich eben nicht, dass solche Äußerungen mehr werden sondern bin im Gegenteil ganz bei Johnny: Die Tendenz zur Aufklärung und zur Abkehr von Dogmen und Doktrinen lässt sich doch schon seit hunderten von Jahren beobachten und ich kann auch keine Zeichen dafür erkennen, dass sie in letzter Zeit gebremst oder gar umgekehrt worden wäre. Im Gegenteil: Die Tatsache, dass dir – bzw. einer gewissen Öffentlichkeit – solche Formulierungen auffallen und -stoßen, halte ich für ein recht neues Phänomen, das sich in den nächsten Jahrzehnten sicher ausbreiten wird.
    Daher frei nach Johnny: Alles wird gut, nur eben sehr langsam.

  19. 19
    herr-erkan

    Ich freue mich zur Aufklärung beigetragen zu haben. Aber umso mehr freue ich mich über deine objektive Sicht, die du den aktuellen Umständen entgegenbringst. Ich bin selber Atheist, der bikulturell aufgewachsen ist, habe höchsten Respekt vor dem Glauben bzw. Nichtglauben anderer, obwohl ich tragischerweise vermehrt auf Intoleranz stoße. Einerseits finde mich ich aufgrund meines Aussehens und meines Migrationshintergrundes (ab der wievielten Generation gilt man denn endlich als Hiergeborener???) in irgendwelchen Schubladen, und andererseits muss ich mich als Kommunist wegen meiner Ungläubigkeit beschimpfen lassen (in meinem Kulturkreis ist Kommunist ein Schimpfwort für Freidenker, Humanisten, Gutmenschen usw., mit dem Wirtschaftssystem hats weniger gemein). Das Letztere aber nur von denjenigen, bei denen ich mich als Atheist geoutet habe, denn so wie du es richtig festgestellt hast, ist es in anderen Kulturkreisen nicht so einfach sich zu outen. Trotz dem sehe ich sie europäische Intoleranz gegenüber dem Islam kritischer als andersrum, denn durch die Demokratisierung und die damit verbundenen Freiheiten ist mein Anspruch an das Gedankengut zu einem friedlichen Miteinander weitaus höher als zu jenen Ländern/ Regionen, welche zivilisatorische Entwicklungen noch vor sich haben. Dennoch werde ich frohen Mutes und der Zukunft entgegenblickend „imagine all the people“ vor mich hersummen.

  20. 20
    Peter

    Atheismus ist auch nur eine weitere Glaubensrichtung.

  21. 21
    malefue

    @Peter:
    die abwesenheit von glauben ist glaube? oxymorontag heute?

  22. 22

    „Fest steht, dass das Netz nach langer Dominanz durch den Westen immer
    mehr die tatsächliche Bevölkerungsstruktur der Erde repräsentiert.“ by J.H.

    Will keine ideologische oder gar theologische Grundsatzfrage stellen.
    Der mit der roten Bürste meint zu wissen, dass es Individuen gibt, die
    ständig andere nerven, auf der suche nach Sinnhaftigkeit. (Interpret.)

    Uuups, jetzt ist mir mal wieder mein Eiphone auf’n Asphalt geknallt.

  23. 23
    Billy Shears

    Ich glaube, die meisten Atheisten sind in Wirklichkeit Agnostiker. Ich zumindest kann mir schon vorstellen, dass es da „irgendwas“ gibt. Weniger aber, dass dies mir vorschreibt, was ich fressen soll oder nicht.

    Aber die Religionen sind ohnehin vielmehr Identität als Glaube.
    Und dass der Islam im Moment so aggressiv und minderheitenfeindlich daherkommt liegt v.a. am Youth Bulge in den islamischen Ländern einerseits und andererseits an Minderwertigkeitskomplexen ob der eigenen kulturellen Rückständigkeit. Die gesamte arabische Welt von Marokko bis Oman hat ungefähr einen Bücherabsatz wie Griechenland, allein. In der Golfregion blüht unter der Hand noch immer die Sklaverei. Hoffen wir mal, dass sich da was ändert.

  24. 24
    Tim

    Schön, dass hier ausgerechnet Instagram, das die Welt in iPhone-Besitzer und Nicht-iPhone-Besitzer teilt, als Beispiel für interkulturellen Austausch dient. Da musste ich doch erst einmal herzlich lachen.

    Ansonsten halte ich es mit Religionen wie in diesem Zitat: „Brother, you can believe in stones, as long as you don’t throw them at me.“ (Wafa Sultan, der komplette Text lässt sich leicht googeln)

  25. 25
    Fufu

    1/3 der Weltbevölkerung sind Moslems udn nicht Katzefreunde. Woher die Überraschung?

  26. 26

    @Fufu: Wieso sollten Muslims keine Katzenfreunde sein?

  27. 27
    Pat

    Was muss ich denn tun, um bei dieser Instagram-Community teilzunehmen? Im Android Market ist das Programm leider nicht zu finden.

  28. 28
    Peter

    @malefue: Die Abwesenheit von Glauben nennt sich Agnostizismus. Atheismus ist der Glaube, es gebe keinen Gott.

  29. 29

    Ich möchte die Diskussion mal in eine neue Richtung lenken – Instagram rockt wirklich! Am 14. Oktober 2010 war mein erster Upload mit der App – und seitdem ist meine Begeisterung und Verwendung stetig angestiegen.
    Entstanden ist dadurch eine Weiterführung / erweiterte Daseinsform des digitalen, quadratischen IG-Fotos: die Idee zur Ausstellungsreihe „m – mobile momente“ war geboren. Eine sehr spannende Erfahrung – Virtuelles im realen Raum.
    Aktuelle Ausstellungstermine gibt es hier nachzulesen:
    http://www.mobile-momente.de/orte.htm

    ** my IG stream – http://followgram.me/wiseclown – have fun & thanks for stopping by **

  30. 30

    @Christian: In diesem Zusammenhang sei auf die InstaHibit verwiesen:
    http://instahibit.de/

  31. 31

    @king_fisher vielen Dank – seehr guter Hinweis! Habe gleich mal Kontakt aufgenommen mit @herrkrueger – war mir in der Form noch nicht bekannt. Auf nach Berlin.. :-)

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