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Dead Sea Scrolls Online

Rosch ha-Schana, der jüdische Neujahrstag, nähert sich (er wird diesmal am 29. September 2011 gefeiert) in Begleitung einer kleinen Sensation im Netz:

Das Israel Museum Jerusalem hat Teile der Schriftrollen vom Toten Meer in Zusammenarbeit mit Google als Online-Projekt veröffentlicht.

The Digital Dead Sea Scrolls zeigt fünf Schriftrollen, die in äußerst hoher Auflösung digitalisiert wurden und daher bis ins Detail betrachtet werden können, einige davon können (auch in englischer Übersetzung) Abschnitt für Abschnitt gelesen werden und ihre Inhalte sind per Google auffindbar. Sucht man bestimmte Stellen der Schriftrollen, lenkt einen die Google-Seite direkt zum „Original“.

8 Kommentare

  1. 01
    zionist juice

    שנה טובה!

  2. 02

    @zionist juice: Wünscht man das schon vorher? Jedenfalls: Dir auch! Auch wenn „mein“ Jahr schon etwas länger läuft… ;)

  3. 03
    Fufu

    Ja klar. Und die Keilschriften die zeigen dass das AT nur ein Sammelsurium viel älterer Geschichten und Mythen ist, aus heidnischen Zeiten, die hällt man weiter unter Verschluss.

  4. 04
    zionist juice

    @Johnny Haeusler: hauptsächlich davor.
    vllt liegt das daran, dass rosh hashana nicht der jahresanfang (der erste monat im hebräischen kalender ist nissan) ist.
    aber rosh hashana ist der neuanfang des jahres für menschen, der tag des gerichts, an dem die sünden aufgerechnet werden, an yom kipur (10 tage später), dem versöhnungstag, beginnt alles von neuem.
    deshalb wünscht man auch „ein gutes jahr und ein gutes urteil“.
    und das nach dem tag des gerichts zu wünschen macht weniger sinn.

  5. 05

    Dein Blog ist vielfältig mit vielen interessanten Beiträgen.
    Die Schriftrollen vom Toten Meer sind faszinierend Ich wusste nicht, dass man eine Reproduktion in Israel ansehen kann.

  6. 06
    Jens

    Happy Holidays – enjoy you apples with honey:

    http://www.youtube.com/watch?v=29-4KKWcU_U

  7. 07

    Danke für den Link, den ich wirklich ausgesprochen interessant finde.

    Mir ist neulich eine Zeitschrift aus den 70zigern in die Hände gefallen. Dort wird vom Journalist berichtet, wie schwer die Recherche zu seinem Beitrag war und welche Archive er dazu besuchen mußte – teilweise auch Kilometer weit von seinem Heimatort entfernt.

    Was haben wir für ein Glück, in einer Zeit geboren zu sein, wo Wissen so einfach zu erlangen ist.

    Grüße aus dem hohen Norden Berlins, Susanne

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