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This ain’t California

Hinweise auf crowd-finanzierte Projekte donnern hier mittlerweile in derart hoher Anzahl rein, dass man sich unweigerlich fragen muss, wie lange diese direkte Geldbeschaffung über das Publikum noch eine wirklich Alternative zu Banken und Förder-Behörden darstellen kann. Die erste Crowd-Finance-Bank steht sicher schon in den Startlöchern – und dann geht alles von vorne los.

Das ist aber im Moment noch völlig egal, da einem eben doch immer wieder Projekte begegnen, für die man den „Mitmachen“-Knopf drückt. So wie gerade, als ich mir ein paar Premierentickets für „This ain’t California“ gesichert habe, einen dokumentarischen Spielfilm, dessen Trailer und Teaser wirklich klasse aussehen und klingen. Durch eine Mischung aus Förderungen und Crowdfunding ist benötigte halbe Million schon fast komplett und ich freue mich auf den Film!

Eine Facebook-Page gibt es natürlich auch.

11 Kommentare

  1. 01

    Das klingt in der Tat interessant. Ich denke ich werde mir die nächsten Tage überlegen, ob ich da auch „den Mitmachen-Knopf drücke“.
    Aber was ich mich gerade frage: Richtet sich die Liste der Helden mit der unterschiedlichen Typographie nach den gespendeten Beträgen (wie ich es vermute)? Sieht ja irgendwie ganz witzig aus, diese Spender-Liste im Stil einer Tagcloud.

  2. 02

    Der Trailer macht schon mal neugierig auf den Film und wenn es ohne Crowdfunding nicht realisiert werden könnte, dann würde vielleicht ein Stück Zeitgeschichte nicht in die Öffentlichkeit kommen. Ich werde mich da auch beteiligen!

  3. 03
    Karl

    Moment mal..eine halbe Million? Das kommt mir echt wahnsinnig viel vor.

  4. 04

    @Karl:

    In der Tat, das klingt viel. Aber andererseits sind Filmproduktionen, wenn Sie denn professionell angegangen werden, in der Regel kein günstiges Unterfangen. Zumal da einige Menschen beteiligt sind, die für die Zeit, wo sie damit beschäftigt sind, ja auch irgendwie entlohnt werden müssen.

  5. 05
    Holger

    Warum finde ich keine Info wo der Film dann gezeigt wird? Nur in Berlin?

  6. 06

    @Karl: „Der Schuh des Manitu“ hat angeblich rund 4 Mio. € gekostet und war damit auch nicht super teuer. Eine halbe Million für einen guten Doku-Spielfilm finde ich eher wenig.

  7. 07

    Scheint ein cooler Film zu werden. Katapultiert mich in das Jahr 1977, als wir genau das gemacht haben, was unsere Ossikumpelz auch gemacht haben. Skateboarding im Fernsehen gesehen, Rollschuhe genommen (wir waren begeisterte und eisenharte Rollhockeyfreaks) und an ein Stück Holz geschraubt. Ständig verbessert bis die ersten erschwinglichen Plastikbretter kamen. Klingt komisch? War aber so. Aus fast denselben Gründen wie die Jungs erzählen. Nur Medelz sind bis heute kaum dabei. Deswegen haben wir uns auch elektrische Gitarren umgehängt. Andere Zeiten und andere Orte, gleiche Sitten. Strange.

    Mal gucken ob ich den Krautfandingknopf finde.

  8. 08
    Scott

    Hier noch eine weiterführende Information (wen es interessiert): bereits ein toller Film geworden ist Here we Come, ein Dokumentarfilm von 2006 über Breakdance in der DDR. Hier kann man den Anfang kucken.

  9. 09
    jochen

    hoffentlich verpasse ich den film nicht wenn er dann auch in unserer region ins kino kommt. kommt er doch, oder?
    also bitte von der premiere und dem film berichten und so die aufmerksamkeit schueren … dann … irgendwann.

  10. 10

    Habe mit Absicht darauf gewartet, ob jemand die in vielen Publikationen
    erschienene ‚Stromberg-Produktion‘ als aktuelles Beispiel benennen wird.
    Hiermit geschehen.

    Grundsätzlich hat niemand etwas zu verschenken.
    Das Risiko und die Dividende sind frei verhandelbar.

    Alles Gute

    http://www.myspass.de/specials/stromberg-kinofilm/

    http://www.spreeblick.com/2006/04/13/stromberg-im-podcast/

  11. 11
    Sammy

    Super Film, neulich erst gesehen, zwar nich im Kino, aber war trotzdem ein großer Spaß. Für alle die es versäumt haben aus dem Haus zu gehen, den gibt’s jetzt auch online: https://itunes.apple.com/de/movie/this-aint-california/id641904649

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