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Michael Mozart: Stop SOPA

Ich weiß nicht, wer Michael Mozart ist. Doch es ist recht beeindruckend, mit welchem Tempo der Mann hier eine gehörige Portion Verschwörungstheorie versprüht und aufzeigt, wie genau jene Unternehmen, die sich für SOPA einsetzen, Filesharing und Urheberrechtsverletzungen zunächst im großen Stil eingeführt und unterstützt haben. Durch angeblich exklusive Vertriebsdeals mit den Herstellern von Filesharing- und Anti-DRM-Software nämlich.

Man mag Mozarts Worte und Website für übertrieben halten, doch faktisch hat er Recht mit dem Vorwurf der Doppelmoral in großen Unterhaltungsunternehmen, welche genau die Tools vertreiben und bewerben, die das, was angeblich bekämpft werden soll, überhaupt erst möglich machen. Die Frage bleibt, ob dahinter tatsächlich ein großer Masterplan oder eben doch nur verschiedene gewinnorientierte Abteilungen stecken, denen einfach völlig egal ist, womit und wie das Geld verdient wird.
Nichts ist, wie es scheint. So scheint’s.

[via]

10 Kommentare

  1. 01

    Dieses Video sollten wir allen unseren Gesetzgebern mal zeigen. Ich würde dafür plädieren, ganz schnell deutsche Untertexte dazu zu machen, damit wir etwas im kommenden Kampf gegen ACTA in der Hand haben.

    Ich habe schon mal damit angefangen.

    http://piratepad.net/OiTBfjFpCZ

    Dazu habe ich das Video in 1-Minuten-Blöcke unterteilt. Wenn sich nun noch 15 Leute hinsetzten, könnten wir das Ganze in Nullkommanix übersetzen. Dann findet sich vielleicht auch noch jemand, der die Übersetzung in Untertitel unter das Video bekommt (oder in YT Kommentare von mir aus). Wer macht mit?

  2. 02
    flubutjan

    Ein Beitrag Sidos zur Mentalitätsbildung in einem Songtext:
    „Ich scheiß‘ auf Mitleid und Gefühl“
    Toll irgendwie, solche Sätze in jungen Leuten zu verankern, die vielleicht noch annehmen, dass das Leben irgendwie nett sein könnte. So klasse selbstironisch, wie Mies-Brutales halben Kindern als Realität verkauft wird. Danke, Sido.

  3. 03

    @flubutjan

    Ganz deiner Ansicht! Und im Kontext des Beitrages fällt die Maske des Gewinnstrebens zusehens und es wird immer klarer, dass nicht die Regierungen das Heft in der Hand haben, sondern die Konzerne. Damit ist es an den Menschen hier und da zu versuchen Impulse zu setzen und sich dieser Tendenz zu widersetzen.

    Der Musiker Maximnoise hat ein sehr aussagekräftiges Musikvideo dazu gemacht und dazu einige Anmerkungen niedergeschrieben (nichtkommerzieller Link) –
    http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/12/02/freundlichkeit-ist-keine-frage-des-geldes/

  4. 04
    flubutjan

    @flubutjan: Oopsalah! Mein Kommentar war eigentlich für den vorigen Post gedacht (wo ich ihn jetzt noch einmal versuche zu platzieren)

    @Raoul: Trotzdem vielen Dank.

  5. 05
  6. 06

    @flubutjan:
    Zumindest so integer als dass Du und alle Studierten es verstehen können.
    Lass mich und andere Minderbegabte teilhaben. Schönen Dank auch ;-)

    ‚Didaktik‘

  7. 07

    Habe übrigens das Problem free speech content industrie heute gelöst.

    http://www.hanshafner.de/sl/freespeech

  8. 08

    Lasst uns doch einfach in nur Leben und machen was wir wollen. macht das Leben nicht so kompliziert ;-)

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